Die besten Hundefahrradanhänger im Test & Vergleich 2019

Viele Hunde lieben es, Teil einer Radtour zu sein. Doch manchmal geraten die Tiere dann an ihre Grenzen: Besonders auf längeren Fahrten werden sie irgendwann müde, oft sprechen auch Gebrechen oder andere gesundheitliche Gründe dagegen.

Deshalb setzen viele radelnde Tierhalter auf Hundefahrradanhänger. Was es damit auf sich hat und worauf Du bei der Auswahl achten solltest, erfährst Du in diesem Text. Und damit Du weißt, was 2019 besonders empfehlenswert ist, findest Du auch die 5 besten Hundefahrradanhänger im Test & Vergleich.

Unser Testsieger

Testsieger der Hundefahrradanhänger ist das “Modell 12816” von Trixie. Denn unter allen verglichenen Produkten ist dieser rollende Helfer für Mensch und Hund das komfortabelste.

Für den Fahrrad fahrenden Besitzer sind besonders der einfache Zusammenbau und das geringe Gewicht gute Argumente. Der Hund freut sich wiederum u.a. über ein geöffnetes Dach, Laufruhe während der Fahrt dank großen Rädern und einen komfortablen, weichen Sitz- und Liegeplatz.

Für größere Hunde ist dieser Anhänger leider nicht geeignet. Für kleinere und mittelgroße Rassen ist der 12816 aber wirklich empfehlenswert.

Die besten Hundefahrradanhänger im Test:

Produktname
Empfehlung
Trixie 12816
Monz/Kranich Blue Bird
Papilioshop Argo
Preistipp
Pawhut Fahrradanhänger
Duramaxx King Rex
Trixie 12816 Fahrrad-Anhänger, L: 75 × 86 × 80/145 cm, schwarz/rot
Blue Bird Hundeanhänger Hundeanhänger 20", mehrfarbig, 82 x 80 x 90 cm, 61004800
Papilioshop Argo Hundeanhänger hundewagen fahrradanhänger für Hunde S-M-L (Orange Large)
Pawhut Fahrradanhänger Hundeanhänger Hunde Fahrrad Tier Anhänger (Rot-Schwarz)
Duramaxx - King Rex, Fahrradanhänger, Hundeanhänger, Lastenanhänger, kleine bis mittelgroße Hunde, Hochdeichsel, Laderaum: 250 Liter Volumen, Belastung: max. 40 kg, zusammenklappbar, rot
Bewertung
4.5 out of 5 stars
4.4 out of 5 stars
4.2 out of 5 stars
4 out of 5 stars
3.8 out of 5 stars
Farben
rot-schwarz
schwarz-gelb
grün, rot, orange oder Tarnung
rot-Schwarz, grau-schwarz, weiß-schwarz oder blau-schwarz
schwarz-rot oder schwarz-blau
Rahmen
Metall
Stahl
Metall
Stahlrohr
Metall
Kupplung
Universal
Universal
Universal
Universal
Universal
Reifen
24 Zoll
20 Zoll
20 Zoll
20 Zoll
16 Zoll
Joggerfunktion?
optional
Material Wetterschutz
Nylon
Polyester
Nylon
Oxford-Gewebe
Nylon
Eingänge
2
2
2
2
2
Maße Anhänger
104 x 75 x 80 cm
90 x 80 x 82 cm
160 x 73 x 105 cm
130 x 90 x 110 cm
145 x 74 x 92 cm
Maße Transportbox
79 x 52 x 58 cm
79 x 61 x 63 cm
87 x 50 x 60 cm
78 x 55 x 65 cm
80 x 54 x 60 cm
Leergewicht
11 kg
14,5 kg
15 kg
14 kg
16 kg
Max. Zuladung
20 kg
25,5 kg
45 kg
40 kg
40 kg
Maximalgewicht
31 kg
40 kg
60 kg
54 kg
56 kg
Preis
125,99 EUR
179,85 EUR
169,00 EUR
72,90 EUR
99,99 EUR
Empfehlung
Produktname
Trixie 12816
Trixie 12816 Fahrrad-Anhänger, L: 75 × 86 × 80/145 cm, schwarz/rot
Bewertung
4.5 out of 5 stars
Farben
rot-schwarz
Rahmen
Metall
Kupplung
Universal
Reifen
24 Zoll
Joggerfunktion?
optional
Material Wetterschutz
Nylon
Eingänge
2
Maße Anhänger
104 x 75 x 80 cm
Maße Transportbox
79 x 52 x 58 cm
Leergewicht
11 kg
Max. Zuladung
20 kg
Maximalgewicht
31 kg
Preis
125,99 EUR
Produktname
Monz/Kranich Blue Bird
Blue Bird Hundeanhänger Hundeanhänger 20", mehrfarbig, 82 x 80 x 90 cm, 61004800
Bewertung
4.4 out of 5 stars
Farben
schwarz-gelb
Rahmen
Stahl
Kupplung
Universal
Reifen
20 Zoll
Joggerfunktion?
Material Wetterschutz
Polyester
Eingänge
2
Maße Anhänger
90 x 80 x 82 cm
Maße Transportbox
79 x 61 x 63 cm
Leergewicht
14,5 kg
Max. Zuladung
25,5 kg
Maximalgewicht
40 kg
Preis
179,85 EUR
Produktname
Papilioshop Argo
Papilioshop Argo Hundeanhänger hundewagen fahrradanhänger für Hunde S-M-L (Orange Large)
Bewertung
4.2 out of 5 stars
Farben
grün, rot, orange oder Tarnung
Rahmen
Metall
Kupplung
Universal
Reifen
20 Zoll
Joggerfunktion?
Material Wetterschutz
Nylon
Eingänge
2
Maße Anhänger
160 x 73 x 105 cm
Maße Transportbox
87 x 50 x 60 cm
Leergewicht
15 kg
Max. Zuladung
45 kg
Maximalgewicht
60 kg
Preis
169,00 EUR
Preistipp
Produktname
Pawhut Fahrradanhänger
Pawhut Fahrradanhänger Hundeanhänger Hunde Fahrrad Tier Anhänger (Rot-Schwarz)
Bewertung
4 out of 5 stars
Farben
rot-Schwarz, grau-schwarz, weiß-schwarz oder blau-schwarz
Rahmen
Stahlrohr
Kupplung
Universal
Reifen
20 Zoll
Joggerfunktion?
Material Wetterschutz
Oxford-Gewebe
Eingänge
2
Maße Anhänger
130 x 90 x 110 cm
Maße Transportbox
78 x 55 x 65 cm
Leergewicht
14 kg
Max. Zuladung
40 kg
Maximalgewicht
54 kg
Preis
72,90 EUR
Produktname
Duramaxx King Rex
Duramaxx - King Rex, Fahrradanhänger, Hundeanhänger, Lastenanhänger, kleine bis mittelgroße Hunde, Hochdeichsel, Laderaum: 250 Liter Volumen, Belastung: max. 40 kg, zusammenklappbar, rot
Bewertung
3.8 out of 5 stars
Farben
schwarz-rot oder schwarz-blau
Rahmen
Metall
Kupplung
Universal
Reifen
16 Zoll
Joggerfunktion?
Material Wetterschutz
Nylon
Eingänge
2
Maße Anhänger
145 x 74 x 92 cm
Maße Transportbox
80 x 54 x 60 cm
Leergewicht
16 kg
Max. Zuladung
40 kg
Maximalgewicht
56 kg
Preis
99,99 EUR

Trixie 12816

Die Marke Trixie gehört zu den populärsten Anbietern von Hundezubehör. Kein Wunder, dass auch das Fahrradanhängermodell 12816 sehr beliebt ist.

Dabei handelt es sich um ein in rot und schwarz gehaltenes Modell, das aufgrund seiner etwas niedrigen Maximalzuladung von 20 Kilogramm eher für kleine bis mittelgroße Hunderassen geeignet ist.

Die Laufeigenschaften sind nicht zuletzt aufgrund des niedrigen Grundgewichts – leer wiegt der 12816 gerade einmal 11 Kilogramm – sehr gut. So ist es mit wenig Aufwand möglich, den Hund komfortabel zu befördern. Zwei gut zugängliche Einstiege und eine Dachöffnung tragen weiter zu einem angenehmen Reiseerlebnis bei.

Kompakter Bestseller

Dieser Anhänger lässt sich sehr einfach zusammenbauen und kann ebenso problemlos wieder zusammengeklappt werden. Einzig die etwas schwierig anbringbare Anhängerkupplung fällt hier laut Erfahrungsberichten etwas negativ auf.

Sehr angenehm ist allerdings die Transportbox. Sie ist weich, ohne während der Fahrt allzu sehr zu ruckeln. Ein hochwertiger Wetterschutz aus Nylon trägt weiter zum positiven Gesamtbild bei.

Für etwas kleinere Vierbeiner ist der Trixie 12816 Fahrradanhänger also wirklich empfehlenswert. Weiterhin interessant: Mit einem Zusatz-Set lässt er sich sehr einfach und schnell zum Jogger umbauen.

Vorteile

  • sehr einfache Montage
  • gute Laufeigenschaften,
  • sehr leicht
  • weiche, komfortable
  • Transportbox
  • einfach zusammenklappbar
  • mit Dachöffnung

Nachteile

  • 20 kg Maximalzuladung etwas wenig
  • vergleichsweise schwierige Kupplung

Monz/Kranich Blue Bird

Ein anderer Fahrradanhänger für eher kleine bis mittelgroße Hunderassen ist das Modell Blue Bird von Monz/Kranich. Es ist für bis zu 25,5 Kilogramm Lastgewicht ausgelegt. Erhältlich ist es in gelb-schwarz.

Für den Hund von Vorteil ist insbesondere der geräumige, dennoch kompakt gestaltete Innenraum. Hier sorgt eine praktische Dachöffnung dafür, dass das Tier während der Fahrt auch hinausschauen kann.

Für optimalen Wetterschutz ist dank sehr robuster 600D Polyesterverkleidung ebenfalls gesorgt.

Premium Anhänger nicht nur für Vielfahrer

Aber nicht nur der Innenraum macht den Blue Bird zu einem echten Premium Anhänger. Auch die extrem hochwertige Verarbeitung weiß wirklich zu gefallen. Dies schließt die 20 Zoll Reifen, die an der Tankstelle aufgepumpt werden können, mit ein.

Dementsprechend ruhig ist auch der Lauf: Berichte von Kunden zeigen, dass der Blue Bird kaum rüttelt und auch in Kurven erfreulich im Gleichgewicht bleibt. Das alles macht dieses Modell auch zu einem attraktiven Modell für Vielfahrer.

Dafür sollte aber auch das Budget bereitliegen. Im Vergleich zu anderen Modellen gehört der Monz/Kranich Blue Bird nämlich doch eher der gehobenen Preisklasse an. Wenn aber Langlebigkeit und Komfort im Vordergrund stehen, ist es das auch wirklich wert.

Vorteile

  • sehr hochwertige Premium Verarbeitung
  • ruhiger Lauf
  • sehr robuste 600D
  • Polyesterverkleidung
  • geräumiger, kompakter Innenraum
  • praktische Dachöffnung

Nachteile

  • etwas niedrige Maximalzuladung
  • sehr hoher Preis

Papilioshop Argo

Aus Italien kommt der Fahrradanhänger “Argo” von Papilioshop. Das Modell ist in vier schicken Farben erhältlich und erlaubt Zuladungen bis zu 45 Kilogramm. Damit eignet es sich auch für größere und schwerere Tiere.

Mit 15 Kilogramm Leergewicht ist dieser Anhänger aber auch ziemlich schwergewichtig, so dass dann bei der Fahrt doch einiges an Extra Muskelkraft nötig ist.

Überzeugen kann allerdings die Verarbeitung des Argos. Der Anhänger macht einen sehr robusten Eindruck und überzeugt die Kunden auch langfristig. Im Lieferumfang mit enthalten ist ein 12 Zoll Vorderrad, das dazu genutzt werden kann, den Anhänger blitzschnell in einen Jogger/Buggy umzubauen.

Besonders für massige Hunde interessant

Sowohl als Anhänger als auch als Buggy überzeugt der Argo durch hohe Laufruhe. Das ist auch nötig, denn die Sitzfläche ist leider etwas weich geraten, so dass der Hund Erschütterungen schnell unangenehm spürt.

Positiv am Innenraum ist allerdings die sehr geräumige Grundfläche. Sehr dickes und hochwertiges 600D Nylon sorgt dafür, dass das Tier auch gegen Wind und Nässe geschützt ist.

Auch der Zusammenbau geht einfach vonstatten, lediglich das erneute Zusammenklappen ist manchmal etwas aufwändig. Hier ist manchmal eine helfende Hand sehr hilfreich. Dann ist der Papilioshop Argo aber auch ein guter Fahrradanhänger, der auch größere Vierbeiner problemlos befördert.

Vorteile

  • sehr robuste Verarbeitung
  • in 4 Farben erhältlich
  • Wetterschutz besteht aus hochwertigem 600D Nylon
  • optionales Vorderrad für Jogger Umbau
  • sehr geräumig, auch für große Hunde bis 45 kg geeignet

Nachteile

  • Sitzfläche etwas zu weich
  • leer ziemlich schwergewichtig
  • Zusammenklappen etwas aufwändig

Pawhut Fahrradanhänger

Oft spielt nicht nur Qualität eine Rolle, sondern auch der Preis. Besonders für fahrradbegeisterte Hundefreunde mit eher niedrigem Budget gemacht ist der Anhänger von Pawhut. Er gehört nämlich zu den günstigsten Lösungen, die 2019 überhaupt auf dem Markt erhältlich sind.

Dank 40 Kilogramm Maximalzuladung eignet sich dieser Hundefahrradanhänger auch für größere Exemplare. Dabei bietet Pawhut 4 optisch sehr ansprechende Farbkombinationen an.

Sehr erfreulich ist, dass der Pawhut Anhänger wirklich einfach zusammenmontiert und auch wieder eingeklappt werden kann. Ansonsten ist die Verarbeitung des Rahmens aber ein bisschen unterdurchschnittlich: So wackelt die Konstruktion manchmal doch beträchtlich, in manchen Kurven leiern auch die Räder.

Beliebte Low Cost Lösung

Deshalb sollte man mit diesem Modell wirklich vorsichtig und nicht zu schnell fahren. Sehr positiv ist allerdings der Wetterschutz. Hier setzt Pawhut auf hochwertiges Oxford-Gewebe, das den Hund gegen Feuchtigkeit und starken Wind absichert.

Vor der ersten Nutzung ist es ratsam, den Anhänger erst einmal gut im Freien auslüften zu lassen. Ansonsten ist der Plastik- und Chemiegeruch, der von Reifen und Kabine ausstrahlt, doch ziemlich unangenehm stark.

Dann ist der Pawhut Fahrradanhänger aber auch eine gute Lösung im Niedrigpreisbereich.

Vorteile

  • einfacher, intuitiver Zusammenbau
  • starkes Oxford-Gewebe für Wetterschutz
  • in 4 Farbkombinationen erhältlich
  • 40 kg Zuladung möglich
  • günstiger Preis

Nachteile

  • etwas verbesserungswürdige Verarbeitung
  • Räder in Kurven etwas instabil
  • Box und Reifen haben anfangs einen etwas strengen Geruch

Duramaxx King Rex

Ebenfalls zu den eher günstigen Hundefahrradanhängern gehört das Modell “King Rex” von Duramaxx. Es ermöglicht Zuladungen bis zu 40 Kilogramm und erfreut sich bei der Kundschaft großer Beliebtheit.

Dafür sorgt vor allem der komfortable und problemlose Zusammenbau. Auch das Einklappen und Verstauen des King Rex geht sehr schnell vonstatten. Ein stabiler Metallrahmen sorgt weiterhin für Sicherheit während der Fahrt.

Günstiges Modell für Wenigfahrer

Dann fällt vielen Kunden aber auf, dass der Lauf doch etwas unruhig ist. Das fällt besonders bei häufigen Touren ins Gewicht, weshalb der King Rex eher für Wenigfahrer empfehlenswert ist. Ursache dafür ist wohl vor allem, dass die Räder mit gerade einmal 16 Zoll sehr klein ausfallen.

Das verwendete Nylongewebe schützt die Hundekabine eigentlich gut vor Wind und Nässe. Sie ist aber auch etwas dünn, was sie in Einzelfällen anfällig für Kratzattacken macht. Zunächst ist auch der sehr penetrante Plastikgeruch von Kabine und Reifen lästig, Auslüften schafft hier Abhilfe.

Trotz dieser kleinen Mängel ist der Duramaxx King Rex allerdings ein guter Fahrradanhänger für die gelegentliche Nutzung, der dann auch ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.

Vorteile

  • komfortabler und problemloser Zusammenbau
  • bis zu 40 kg Zuladung möglich
  • stabiler Metallrahmen
  • Zusammenklappen geht sehr schnell
  • sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis

Nachteile

  • etwas unruhiger Lauf
  • Witterungsschutz etwas dünn, reißt eher schnell
  • muss wegen sehr starkem Plastikgeruch gut ausgelüftet werden

Was ist ein Hundefahrradanhänger?

Ein Hundefahrradanhänger bietet dir die Möglichkeit, deinen Vierbeiner auch auf längeren Radtouren mitzunehmen, ohne dass er sich allzusehr verausgabt. So ist es z.B. möglich, einen Fahrradurlaub zu unternehmen, ohne dass das Tier zu Hause bleiben muss.

Auch auf kürzeren Fahrten setzen viele auf diese Transportmöglichkeit. Besonders ältere Tiere und Welpen, für die ein nebenher laufen unzumutbar ist, können dann davon profitieren.

Fahrbare Transportbox

Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Transportbox mit Rädern. Der Hund hat so im Inneren viel Platz und kann sich dann so verhalten, wie er sich gerade fühlt.

Wenn er gerade unternehmungslustig ist, kann er so aus den geöffneten Tür- und Fensterluken herausschauen. Manche Modelle ermöglichen auch eine Aussicht durchs Dach.

Wenn der Hund aber eine Pause braucht, kann er es sich im Anhänger auch bequem machen und sich etwas hinlegen bzw. ausruhen.

Gegen Wind und Wetter geschützt

Ein weiteres Merkmal von Fahrradanhängern für Hunde ist, dass sie einen guten Schutz gegen starken Wind und Regen bieten. Dafür verfügen sie über eine komplette Abdeckung mit Seitenwänden.

Manchmal wird es deinem Hund so besser gehen als dir: Während Du dich durch nasses Wetter strampeln musst, ist dein Vierbeiner wie in einem Zelt geschützt.

Mit praktisch allen Fahrrädern verwendbar

Fast alle Anhänger verfügen über eine Universalkupplung. Das bedeutet, dass Du sie mit praktisch jedem Fahrrad verwenden kannst, soweit die Reifengrößen zueinander passen.

Nur bei einigen Spezialmodellen wie bestimmten E-Bikes könnte es Probleme geben. Dann ist es aber fast immer möglich, Adapter zu erwerben.

Die Funktionsweise

Ist das Tier im Anhänger, kann es jederzeit mit dem Fahrrad transportiert werden. Gewöhnlicherweise hat die Transportbox auch Platz für Dinge wie eine Kuscheldecke, Spielzeug oder auch ein paar Leckereien. So fühlt er sich auch unterwegs geborgen.

Ein Belüftungssystem sorgt dafür, dass die Vierbeiner auch bei geschlossenen Türen (z.B. bei Regen) immer ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Sichere und schonende Alternative

Das alles macht einen Hundefahrradanhänger zu einer sicheren und vor allem schonenden Alternative zu Fahrradkörben oder dem nebenher laufen.

Die meisten Hundehalter verwenden diese Modelle nicht ständig, sondern lassen das Tier in den Anhänger, wenn es eine Pause vom vielen Laufen braucht. Besonders bei längeren Touren würde der Hund ansonsten schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten.

Flexibler Einsatz

Auf den ersten Blick wirken die meisten Hundefahrradanhänger eher groß und klobig. Erfreulicherweise ist das aber ein Trugschluss. Denn die Modelle sind flexibler, als man zunächst denkt.

Praktisch alle Anhänger sind nämlich zusammenklappbar. Wenn die Räder abgenommen wurden, ähneln sie diesbezüglich einer faltbaren Hundebox. Sie können also ganz einfach z.B. im Auto mitgenommen werden.

Wann kommt ein Hundefahrradanhänger zum Einsatz?

Hundefahrradanhänger können eigentlich immer eingesetzt werden, wenn Du mit dem Rad unterwegs bist. Der Vierbeiner wird so in die Freizeit mit eingebunden, hat weniger Langeweile und ist häufiger an deiner Seite.

Häufigstes Einsatzgebiet ist dann meistens nicht der Straßenverkehr, sondern längere Touren auf gesonderten Radwegen.

Hundefreundlicher Fahrradurlaub

Besonders angemessen ist ein Anhänger bei Fahrradurlauben. Eigentlich sind diese ja für Tiere weniger geeignet. Bei etlichen Kilometern täglich gerät schließlich auch der durchtrainierteste Hund irgendwann an seine Grenzen.

Dann ist es ratsam, einen Anhänger mitzuführen. So kannst Du dir die Hundepension sparen, musst dir keine Sorgen machen und der Vierbeiner ist immer in deiner Nähe.

Vor allem für Welpen und ältere Hunde ideal

Häufiger oder fast ständig zum Einsatz kommt ein Fahrradanhänger auch bei Welpen und älteren Hunden. Aufgrund deren Körperzustand mit noch im Wachstum befindlichen bzw. häufig verschlissenen Gelenken wäre ihnen ein schnelles, auf die Radgeschwindigkeit abgestimmtes Mitlaufen nicht zumutbar.

Hier sind Anhänger eine Möglichkeit, sie dennoch am Geschehen teilhaben zu lassen. Auch sehr kleine Rassen, die mit Fahrradgeschwindigkeiten schnell überfordert wären, trifft man häufig in Anhängern an.

Auch normalerweise sehr aktive Tiere, die vorübergehend krank oder verletzt sind, können so mit eingebunden werden.

Niemals ausreichend Bewegung vergessen

So praktisch ein Anhänger auch sein mag: Er kann ausreichend Bewegung nicht ersetzen. Idealerweise sollte man den Hund also zumindest etappenweise mitlaufen lassen. Ist dies nicht möglich, darfst Du auch auf einer Radtour nicht vergessen, immer wieder Gassipausen einzulegen.

Gewöhnung eines Hundes an den Anhänger

Die wenigsten Hunde kommen aber von Beginn an mit einem Anhänger klar. Und das ist auch verständlich, denn er befindet sich in einer für ihn völlig ungewohnten Situation: Ohne Herrchen in der unmittelbaren Nähe kann das Tier bei den vielen Bewegungen und Erschütterungen schnell Angst bekommen.

Die erste Reaktion der meisten Vierbeiner ist deshalb eher ernüchternd: Nicht nur wollen sie gewöhnlich nicht in das für sie neue Gefährt einsteigen, nach dem Anfahren wollen sie dann auch ganz schnell wieder raus.

Dem kann man entgegensteuern, wenn man den Hund vorher an den Anhänger gewöhnt.

Am besten so früh wie möglich beginnen

Und das kann etwas dauern. Du solltest also nicht den Fehler machen, einen Anhänger kurz vor Urlaubsbeginn zu kaufen und dann zu hoffen, dass schon alles gut verläuft.

Stattdessen ist es ratsam, so früh wie möglich damit zu beginnen, dem Hund die Umgebung schmackhaft zu machen.

Das kann schon im Welpenalter geschehen: Je früher, desto besser.

"Trockenübungen" zu Hause

Erstes Ziel ist es dann nicht, gleich loszufahren, sondern dem Tier eine vertraute Umgebung zu bieten.So verliert der Hund die Angst vor dem vermeintlichen Monstrum. Im Zentrum dieser ersten Trockenübungen sollte die Transportbox stehen.

Diese solltest Du ganz unbedrohlich und ohne Räder zu Hause aufbauen. Anfangs kann der Hund sie dann unverbindlich beschnuppern. Mit ein paar geliebten oder vertrauten Helfern wie Spielzeug oder Leckereien wird er es dann aber ziemlich schnell auch ins Innere wagen.

Auf diese Weise wird das Tier beginnen, den Anhänger als Teil seines Zuhauses wahrzunehmen. Das nimmt ihm unterwegs die Angst. Stattdessen findet er auch auf Radtouren eine ihm bekannte und vertraute Umgebung vor.

Erste Bewegungsspiele

Die nächste Herausforderung ist dann, dem Vierbeiner klar zu machen, dass die Box nicht nur Rückzugsort ist, sondern sich auch bewegt. Jetzt solltest Du also zunächst die Räder montieren.

Noch ist es aber keine Zeit, mit dem Rad loszufahren. Zunächst einmal ist es besser, den Anhänger ganz behutsam mit dem Hund in der Transportbox ein wenig zu bewegen. So lernt er den für ihn neuen Ablauf besser kennen.

Während Du den Anhänger etwas hin und her rollst, ist es sehr hilfreich, Sichtkontakt mit dem Hund zu haben. So merkt er, dass er nicht alleine ist und er hat weniger Angst.

Die ersten kleinen Touren

Anschließend ist es dann Zeit, den Anhänger an das Fahrrad zu montieren. Der erste große Urlaub sollte dann aber noch ein bisschen warten können.

Für den Anfang ist es sinnvoller, zunächst wirklich nur sehr kleine Strecken mit Rad und Hund zurückzulegen. Diese lassen sich dann langsam steigern.

Sobald Du das Gefühl hast, dass das Tier sich wirklich gerne so transportieren lässt, können auch die ersten längeren Fahrten beginnen.

Anbringung eines Hundeanhängers

Die Anbringung eines Fahrradanhängers für Hunde sollte wirklich sorgfältig vonstatten gehen.

Ansonsten besteht nämlich das Risiko dass er sich während der Fahrt löst. Das wäre nicht nur eine akute Gefährdung für den Hund, auch der Straßenverkehr könnte von einem sich selbstständig machenden Gefährt in Mitleidenschaft gezogen werden.

Deshalb musst Du die Kupplung wirklich fest verschrauben. Die meisten Universalkupplungen sind mit allen Narbenmuttern und Schnellspannern kompatibel. Sobald Du die Kupplung fest am Rahmen verschraubt hast, verbindest Du das Anschlussteil am Ende mit dem Anhänger.

Doppelt sichern

Wenn die Kupplung stabil angebracht ist, bietet sie schon einiges an Sicherheit. Solltest Du dir unsicher sein, ist es hilfreich, einen handwerklich begabten oder mit Hundefahrradanhängern vertrauten Bekannten hinzuzuziehen.

Für optimale Sicherheit ist es aber notwendig, zusätzlich ein Sicherungsseil zwischen Fahrrad und Anhänger zu spannen. So besteht doppelter Schutz: Auch wenn die Kupplung reißt, bleibt der Anhänger mit dem Rad verbunden.

Regelmäßig checken

Sicherheit sollte wirklich oberstes Gebot sein. Deshalb ist es ratsam, die Kupplung vor jeder größeren Tour ordentlich zu checken. Falls Ermüdungserscheinungen auftreten, solltest Du kein Risiko eingehen und lieber eine Ersatzkupplung installieren.

Die Kaufkriterien

Hundefahrradanhänger werden mittlerweile von sehr vielen Firmen angeboten. Die Modelle unterscheiden sich aber teilweise doch sehr deutlich voneinander. Ein Anhänger, der für die eine Tour perfekt ist, kann sich in einer anderen Mission so als ungeeignet erweisen.

Du solltest also vor dem Kauf unbedingt überlegen, ob der von dir ins Auge gefasste Anhänger auch wirklich zu dir und deinem Hund passt. Um das zu überprüfen, ist es ratsam, besonders die folgenden Kaufkriterien zu berücksichtigen.

1

Größe

Hundefahrradanhänger sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Dabei sind vor allem die Maße der Transportbox entscheidend. Sie muss so groß sein, dass der Hund in ihr problemlos stehen, aufrecht sitzen und liegen kann.

Manche Hersteller geben an, für welche Hunderassen ihr Anhänger geeignet ist. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen und lieber selber das Maßband anlegen: Wenn man den Hund von Pfoten bis Ohrenspitzen sowie von Schnauze bis Rute misst, erhält man belastbare Werte.

Zu diesen Längen solltest Du mindestens etwa 5 Zentimeter Toleranzspielraum hinzurechnen. Auch die Breite sollte gemessen werden – hier ist es ratsam, dass der Anhänger mindestens doppelt so breit ist wie der Hund. Solltest Du den Anhänger für einen Welpen kaufen, bietet ein Anhänger, in denen auch ein ausgewachsenes Exemplar seiner Rasse hineinpasst, langfristige Sicherheit.

2

Leergewicht und Zuladung

Auch das Gewicht des Anhängers spielt eine große Rolle: Manche Modelle sind schwerer als andere und benötigen beim Fahren dementsprechend mehr Kraftaufwand.

Sehr wichtig ist auch die maximale Zuladung. Da bei Anhängern die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) greift, ist diese für jedes Modell begrenzt.

Hier solltest Du das Gewicht des Hundes in den Vordergrund stellen. Bei kleineren Tieren kann schon 20 kg Maximalzuladung mehr als ausreichend sein, größere Exemplare sollten aber eher in einem Anhänger transportiert werden, der 40 kg oder mehr Last aushält. Hier ist es empfehlenswert, großzügig zu kalkulieren, denn so hast Du Spielraum für Zubehör.

3

Laufeigenschaften

Auch die Laufeigenschaften sind unterschiedlich. Manche Modelle wirken bei der Fahrt ein wenig unruhig und ruckeln leicht. Diese sind dann eher für ausgeglichene Hunde und kurze Strecken auf gut asphaltierten Straßen geeignet.

Andere Modelle laufen deutlich ruhiger und sind manchmal auch mit einer Federung versehen. Das ist besonders bei Langstreckentouren und bei holprigem Untergrund wie Pflastersteinen eine große Erleichterung.

4

Wetterschutz

Auch der Wetterschutz ist nicht zu vernachlässigen: Praktisch jeder Hundeanhänger verfügt über Dach und Seitenwände, so dass das Tier gegen Wind und Nässe abgesichert ist.

Hier ist vor allem das Material von Belang: Meistens kommen besonders atmungsaktive Stoffe zum Einsatz, die leicht trocknen. In der Praxis sind das u.a. Oxford-Gewebe, Polyester und Nylon.

Besonders empfehlenswert sind dann dichtes Material. Sie halten auch starken Regenfällen stand und überleben auch Kratz- und Beißattacken der Tiere um einiges besser. Besonders dichten Schutz bietet Gewebe mit einer hohen “D-Zahl”: Ein 600D Stoff wiegt auf 9000 Meter Fadenlänge z.B. 600 Gramm und ist so doppelt so dicht und stark wie 300D Gewebe.

5

Ein-, Ausgänge und Belüftung

Die meisten Hundefahrradanhänger haben zwei Ein- bzw. Ausgänge vorne und hinten. Besonders bei kleinen und älteren Hunden sollte dann darauf geachtet werden, dass das Tier nicht zu hoch springen muss, um alleine in die Transportkabine zu gelangen.

Idealerweise sind diese Türen mit gut verarbeiteten Reißverschlüssen absperrbar. Mit zusätzlichen Regenabdeckungen übersteht der Hund so auch Nässe problemlos. Um dennoch eine gute Sauerstoffzufuhr zu ermöglichen, hat ein guter Anhänger dann möglichst viele netzartige Luftlöcher.

Manche Modelle verfügen auch über eine Dachluke, die man öffnen kann. Das ist besonders für große, neugierige Tiere interessant.

6

Reifen

Die Reifen von Hundefahrradanhängern sind gewöhnlich steckbar und haben eine bestimmte Größe. Normalerweise gilt dabei: Je größer die Reifen deines Fahrrades, desto größer sollten auch die Räder des Anhängers sein.

Allgemein sorgen größere Reifen für einen ruhigeren Fahrtverlauf. Ein Anhänger mit 16 Zoll Rädern ruckelt deshalb z.B. häufiger als ein Modell mit 24 Zoll Reifen.

7

Sicherheitsfeatures

Die Sicherheit ist immer am wichtigsten. Nicht nur aus Eigenschutz solltest Du deshalb auf möglichst viele entsprechende Features achten: Auch die StVZO schreibt bestimmte Dinge vor.

Absolute Pflicht sind daher Reflektoren: Ein Anhänger sollte vorne, hinten und an den Rädern jeweils mindestens zwei davon besitzen. Auch eine möglichst reflektierende Farbe ist hilfreich. Weiterhin sorgt ein Sicherheitswimpel für möglichst optimale Sichtbarkeit.

Laut StVZO muss jeder Fahrradanhänger über ein Rücklicht verfügen. Leider sind die meisten Modelle für Hunde nicht von Haus aus damit ausgestattet. Um dennoch die Anforderungen zu erfüllen, sollte ein derartiges Licht problemlos nachrüstbar sein.

8

Umbaufähigkeit zum Jogger

Du willst deinen Anhänger nicht nur bei Radtouren, sondern auch bei Spaziergängen verwenden? Das kann durchaus möglich sein, denn einige Modelle sind auch als Jogger bzw. Buggy verwendbar.

Dafür verfügen diese Modelle über ein kleines Vorderrad, das dann montiert werden kann. So kannst Du den Hund wie in einem Kinderwagen schieben.

Manche Anhänger werden bereits mit Joggerfunktion verkauft, andere bieten die Möglichkeit, ein Zusatzkit zu erwerben, mit dem Du deinen Fahrradanhänger umbauen kannst.

Die Vorteile

Komfortabler Transport

Es gibt viele Gründe, die für einen Hundefahrradanhänger sprechen. Besonders für das Tier von Vorteil ist der komfortable Transport. Ist der Vierbeiner an die Kabine gewöhnt, kann er sich jederzeit in den Anhänger zurückziehen.

Das hat für dich den Vorteil, dass Du auch längere Radtouren planen kannst, ohne Angst haben zu müssen, dass dein erschöpfter Liebling zu einem Problem wird. Auch ältere und kranke Hunde sowie Welpen können so guten Gewissens mitgenommen werden.

Hohe Sicherheit

Im Vergleich zu anderen Transportmöglichkeiten ist das Radfahren mit Anhänger außerdem sehr sicher. Du musst dir kaum Sorgen machen, dass der Hund herausfällt, mit einer entsprechend sicher angelegten Kupplung kann sich der Wagen außerdem nicht vom Rad lösen.

Besonders in Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern, also z.B. auf der Straße oder auf viel befahrenen Radwegen, wird das Unfallrisiko so minimert, wenn alle Voraussetzungen des Gesetzes erfüllt werden.

Flexible Nutzung

Manchen Hunden gefällt ein Anhänger so gut, dass sie sich nur noch damit fortbewegen wollen. Andere Tiere wiederum sind aktiver und wollen sich nur hin und wieder ausruhen.

Egal, wie dein Vierbeiner gestrickt ist: Mit einem Fahrradanhänger hast Du maximale Flexibilität. Auch, wenn sich der Hund während einer Laufeinheit verletzen sollte, hilft er weiter. Dann kann er nämlich ohne Anstrengungen nach Hause und danach zum Tierarzt gebracht werden.

Auch als Autotransportbox einsetzbar

Hundefahrradanhänger sind im Regelfall zusammenklappbar und verfügen über Räder, die mit einem Stecksystem montiert werden können. Das bedeutet, dass Du den Anhänger auch im Auto verwenden kannst.

Auf dem Weg zur Radtour brauchst Du dann keine zusätzliche Transportbox, um sicher zum Ausgangspunkt deiner Fahrt zu gelangen. Das ist sehr praktisch, sicher und platzsparend.

Schutz gegen Sonne, Wind und Nässe

Und mit einem Fahrradanhänger musst Du dir auch um die Witterung keine großen Sorgen mehr machen. 

Denn egal, ob starker Sonnenschein, starker Wind oder Regen: Da Modelle für Hunde sowohl über ein Dach als auch über Seitenwände verfügen, seid ihr gegen jedes Wetter gewappnet.

Bei schönem Wetter kann der Hund so hinausschauen und die Fahrt genießen. Bei schlechter Witterung hingegen kann er sich in der zeltartig verschlossenen Kabine sicher fühlen.

Die Nachteile

Aber Hundefahrradanhänger haben auch ein paar Nachteile. Manchmal wird es daher besser sein, auf sie zu verzichten.

Nur für geringe Geschwindigkeiten ausgelegt

So sind diese Modelle zwar eine große Hilfe bei gemütlichen Touren, für höhere Geschwindigkeiten sind sie aber ungeeignet. Dagegen spricht nicht nur die Beschaffenheit der Wagen, sondern auch die Zulassung gemäß StVZO.

Besonders in Kurven ist es notwendig, langsam zu fahren, da der Anhänger ansonsten aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Höherer Kraftaufwand

Auch den Extraballast eines Anhängers solltest Du nicht unterschätzen. Schon das Leergewicht beträgt in den meisten Fällen deutlich mehr als 10 Kilo. Mit Hund und Extras sind das dann noch einmal deutlich mehr.

Das bedeutet, dass der Kraftaufwand beim in die Pedale treten doch um einiges höher ist, als wenn man alleine unterwegs ist. Wenn Du untrainiert bist, kann das bei längeren Touren ziemlich schnell zu Erschöpfung führen.

Muss meistens nachgerüstet werden

Damit der Hundefahrradanhänger auch offiziell am Straßenverkehr teilnehmen kann, muss er die Bedinungen der StvZO erfüllen. Dies beeinhaltet auch ein Rücklicht, das kaum ein Hersteller ab Werk im Angebot hat.

Du musst also nach dem Kauf genau gucken, ob etwas fehlt und dann nachrüsten. So vermeidest Du Sicherheitsprobleme und auch Bußgelder.

Alternativen & empfehlenswertes Zubehör

Hundefahrradanhänger sind nicht die einzige Möglichkeit, den Vierbeiner mit auf eine Radtour zu nehmen. Im folgenden Abschnitt findest Du ein paar Alternativen.

Wenn Du meinst, dass ein Anhänger die beste Wahl ist, stelle ich dir außerdem noch wichtiges Zubehör vor.

Hundefahrradkörbe

Eine Alternative zu Anhängern sind Fahrradkörbe. Viele Tiere lassen sich schneller an sie gewöhnen, da eine große Nähe zum Hundehalter gewährleistet ist. Auch einfache Installation und Preis sprechen für diese Helfer.

Gegen sie spricht, dass sie nicht so sicher sind wie Anhänger. Ein Sturz kann für den Hund ziemlich dramatische Folgen haben. Außerdem sind Körbe nur für sehr kleine Tiere hilfreich. Bei großen Hunden sind sie also keine Lösung.

Zu den sehr beliebten Hundefahrradkörben gehört das Modell von Klickfix. Auch dieser Fahrradkorb von Trixie überzeugt viele Hundehalter.

Hundeleine für Fahrräder

Eine Alternative für mitlaufende Tiere sind Hundeleinen, die am Fahrrad angebracht werden können. Sie sind meistens elastisch und ermöglichen es dem Hund, sich frei zu bewegen, ohne dass er sich zu sehr vom Rad entfernen kann. Deine Hände bleiben dabei frei, die Lenkung wird also nicht beeinträchtigt.

Derartige Leinen sind vor allem für trainierte Hunde interessant, die regelmäßig z.B. im Wald ausgeführt werden. Ein Nachteil von Leinen ist allerdings, dass der Vierbeiner bei Erschöpfung keinen Rückzugsraum hat. Im Straßenverkehr können sie außerdem zu Behinderungen führen.

Gern gekaufte Modelle sind hier z.B. der Führhalter von Druline und die Dog&Roll Leine von Kleinmetall.

Dogscooter

Ideal für längere Ausflüge, Hundetraining und Koordinationsübungen sind Dogscooter. Dabei handelt es sich um Roller, die von Hund und Besitzer gleichzeitig in Schwung gebracht werden.

So ist echtes Teamwork gefragt: Während der Halter die Lenkung übernimmt, trägt das angeleinte Tier zum Antrieb bei. Der Hund hat so eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe. Besonders bei Langstrecken haben sich Dogscooter bewährt.

Hier findest Du eine Auswahl besonders empfehlenswerte Dogscooter im Test & Vergleich.

Rücklicht als Ergänzung zum Anhänger

Um am Straßenverkehr teilnehmen zu können, braucht ein Hundeanhänger ein Rücklicht. Leider ist dieses bei den wenigsten Modellen im Lieferumfang enthalten. Du musst also nachrüsten.

Mittlerweile gibt es zum Glück viele LED Schlusslampen, die alle Anforderungen der StVZO erfüllen. Sie arbeiten zuverlässig und können oft mit USB Kabel aufgeladen werden.

Empfehlenswerte Modelle sind hier z.B. das Rücklicht von Antimi und die Fahrradleuchte von Sigma Sport.

FAQs

Fahrradanhänger für Hunde eignen sich besonders für sehr junge und ältere, etwas gebrechliche Tiere. Außerdem werden sie häufig bei langen Radtouren genutzt, damit sich der Hund zwischendurch etwas entspannen kann.

Sofern der Anhänger den Maßen der StVZO entspricht, kann er auch am Straßenverkehr teilnehmen. Dafür muss er aber die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Neben Reflektoren ist dann vor allem eine Rückleuchte Pflicht.

Viele Hundefahrradanhänger lassen sich mit wenigen Handgriffen zu einem Jogger umfunktionieren. Manche Modelle haben dafür ein drittes Rad, für andere werden Umbaukits angeboten.

Weiterführende Studien & Infos:

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Sven Kohler

Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.