Hund lässt Rute hängen: Ursachen & Behandlung 2022

Dein Hund lässt seine Rute oft oder ständig nach unten hängen? Dann ist wahrscheinlich etwas mit deinem Vierbeiner nicht in Ordnung: Zwar gehört diese Schwanzposition zum typischen Kommunikationsspektrum der Vierbeiner, wird sie zu oft genutzt, hat das allerdings meistens krankhafte körperliche oder psychische Ursachen.

Welche das sind und wie Du diese erkennst, erfährst Du in diesem Artikel. Weiterhin nenne ich dir 8 Möglichkeiten, die dir je nach genauem Grund offen stehen, um den Gemüts- oder Gesundheitszustand deines Lieblings zu verbessern.

10 Gründe, warum ein Hund seine Rute hängen lässt

1. Signal für neutrale Stimmung

Wenn ein Hund nur hin und wieder die Rute hängen lässt und ansonsten normal wirkt, besteht kein großer Anlass zur Sorge: Es handelt sich meistens um einen typischen Teil der Körpersprache der Vierbeiner.

Diese Schwanzstellung sagt normalerweise aus: “Mir geht es gut, es gibt keinen Grund zur Sorge.” Die Rute bleibt dann aber nicht den ganzen Tag in dieser Stellung – ändert sich die Gemütslage des Vierbeiners, bewegt sie sich in eine andere Position.

Rute hängen als Kommunikationsstrategie

Weitere GestenHäufigkeitBewertung
Neutrale StimmungKeine, Hund entspanntAnlassbezogenkein Grund zur Sorge
Angst & StressRute wird “eingezogen”, defensive Körperhaltung, evt. auch AggressivitätBei Angst- und StressfaktorenNormal, sollte aber nicht zu oft auftreten (Faktoren beseitigen)
UnterwürfigkeitSehr defensive Körperhaltung, Beschwichtigungssignale, Körper gesenkt, Hund liegt oft auf BauchBei Anwesenheit von dominanten Figuren, bei Traumata auch ständigSollte bei chronischem Auftreten professionell behandelt werden
Die gesenkte Rute in der Hundesprache zusammengefasst.

2. Hund hat Angst oder ist gestresst

Eine hängende Rute kann in der Hundesprache aber auch schlechte Dinge bedeuten: So ist es auch möglich, dass der Vierbeiner sich so verhält, weil er Angst hat oder gestresst ist.

Faktoren hierfür gibt es viele, selbst im eigenen Haus: Oft sind es Dinge, die uns gar nicht auffallen, z.B. Lärm, viel Trubel oder nächtliche Schatten, die das Tier nicht zweifelsfrei einordnen kann. Gelegentlich hängt der Schwanz nicht nur, sondern wird vom Hund zwischen den Hinterbeinen regelrecht eingeklemmt.

Demenz als Angstfaktor

Wenn dein Vierbeiner älter ist, kann auch das “Kognitive Dysfunktionssyndrom” (CDS), also Hundedemenz, in Frage kommen. Betroffene Tiere fühlen sich oft orientierungslos und erkennen selbst Bezugspersonen nicht mehr. Sie haben dann selbst dann große Angst, wenn es keine objektiven Gründe dafür gibt.

Auch Stress kann ähnliche Symptome verursachen. Die Rute hängt bei beiden Ursachen nicht ständig, sondern nur zu Anlässen, die dem Hund Sorge bereiten.

Währenddessen werden beim Hund vermehrt Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, weshalb der Vierbeiner in Verteidigungs-Stimmung ist. Das Tier sollte deshalb nicht unnötig gereizt werden, das Aggressionspotential – insbesondere bei Überraschungen und Fremden – ist deutlich erhöht.

3. Hund will sich unterordnen

Eine dritte Kommunikationsstrategie von Hunden mit hängender Rute ist das Zeigen von Unterwürfigkeit. Betroffene Tiere haben daneben eine sehr defensive Körperhaltung, die Artgenossen zeigen soll, dass sie nichts zu befürchten haben.

Weitere Beispiele für unterwürfige Körpersprache

  • Ohren liegen am Körper an oder sind nach hinten gestellt
  • Einziehen des Kopfes
  • Hund kauert sich zusammen, verkleinert Körperfläche
  • Begrüßung mit nach unten gerichteter, wedelnder Rute
  • Beschwichtigungssignale wie Gähnen, Blinzeln, Nase ablecken
  • Hund zeigt “verletzliche Seiten”, legt sich z.B. oft auf den Rücken.

Jeder Hund zeigt sich hin und wieder unterwürfig, beim Spielen nehmen selbst sehr dominante Tier hin und wieder diese Rolle ein. Wenn dein Vierbeiner mit Artgenossen gehalten wird, zeigt diese Rutenhaltung, dass er in der internen Rangordnung wahrscheinlich an unterster Stelle steht.

Untergeordnetes Verhalten kann aber auch krankhaft werden: Wenn der Vierbeiner ständig mit gesenkter Rute und eindeutiger Körpersprache auftritt, steckt oft ein Trauma dahinter – das Tier wurde dann zu autoritär erzogen oder sogar geschlagen. Das tritt oft bei adoptierten Vierbeinern von der Straße oder aus dem Tierheim auf und sollte professionell behandelt werden.

4. Wasserrute

Eine hängende Rute ist aber nicht immer Teil der natürlichen Körpersprache, sondern kann auch medizinische Ursachen haben. Oft steht sie in Verbindung mit organischen Krankheiten bzw. Verletzungen des Bewegungsapparates.

Wenn sich dein Hund gerne mit einem ausgiebigen Bad abkühlt und anschließend sichtbare Probleme hat, seinen Schwanz zu heben, ist es so leider auch möglich, dass der Vierbeiner unter einer Wasserrute leidet.

Dieses Phänomen tritt insbesondere bei jüngeren Tieren und Jagdhunden wie Pointern auf. Die kalte Wassertemperatur in Verbindung mit der für Hunde ungewohnten Muskulatur-Belastung beim Schwimmen sorgt für eine ausgeprägte Muskelentzündung.

Weitere Bezeichnungen

Eine Wasserrute wird gelegentlich auch “Hammelschwanz”, “Cold Water Tail” oder als “Kokzygeale Myopathie” bezeichnet.

Meistens entwickelt sich diese etwa innerhalb von 24 Stunden, gelegentlich leiden Hunde auch nach langen Spaziergängen an nasskalten Tagen unter einer Wasserrute. Das Tier kann dann seinen Schwanz nicht mehr koordinieren, er bleibt deswegen hängen.

In vielen Fällen klingt diese Entzündung innerhalb einiger Tage von alleine wieder ab. In der Zwischenzeit leidet der Hund aber nicht nur unter Funktionsstörungen der Rute, sondern auch unter großen Schmerzen.

5. Rute ist gebrochen

Wenn dein Hund die Rute hängen lässt, weil er sie nicht mehr bewegen kann, ist es aber auch gut möglich, dass eine Fraktur vorliegt. Gebrochene Ruten kommen bei Hunden vergleichsweise häufig vor.

Typische Ursachen für eine gebrochene Rute

  • Schwanz wurde eingeklemmt, z.B. in einer Tür
  • Sturzverletzung
  • Kampf mit anderen Vierbeinern
  • Osteoporose (besonders bei alten Hunden)
  • Knochenkrebs.

Oft ist so ein Bruch auf den ersten Blick erkennbar, bei anderen ist der Sachverhalt nicht ganz so eindeutig. Allerdings hat der Hund bei allen derartigen Frakturen große Probleme, den Schwanz zu bewegen, die Rute bleibt deshalb meistens hängen. Auch starke Schmerzen und Schonhaltungen (Hund will sich z.B. nicht mehr setzen) sind typisch.

Mehr zum Thema

Weitere Infos, insbesondere zu Symptomen und Behandlung, findest Du auch in unserem Artikel “Hund hat Rute gebrochen”.

Manche Frakturen heilen von alleine wieder, wobei der Schwanz meistens mit einem Verband fixiert wird. Bei schwerwiegenden Fällen (z.B. komplizierten Mehrfachfrakturen) kann auch eine Operation in Frage kommen, gelegentlich ist sogar eine Amputation notwendig.

6. Knickrute

Bei einer so genannten “Knickrute” handelt es sich um einen meist angeborenen Defekt, bei dem einige Wirbel so deformiert sind, dass der Schwanz nicht aufrecht stehen kann. Deshalb bleibt er oft hängen.

Gelegentlich tritt das Phänomen auch nach schlecht geheilten Frakturen auf, weil die Knochen im Schwanz nicht optimal wieder zusammengewachsen sind.

Gewöhnlich handelt es sich bei einer Knickrute um einen “Schönheitsfehler”, der den Hund nur wenig belastet. Bei Rassehunden führt er aber eigentlich immer zu einem Zuchtausschluss.

7. Nervenerkrankungen

Auch Nervenerkrankungen können dazu führen, dass der Hund seine Rute hängen lässt.

  • Vergleichsweise häufig sind Bandscheibenvorfälle, bei denen eine herausgesprungene Scheibe auf einen Rückennerv drückt.
  • Beim “Cauda Equina” oder Kompressions-Syndrom sind die Nerven der Wirbelsäule chronisch geschädigt, z.B. durch Quetschungen oder Entzündungen.
  • Auch Schlaganfälle können dauerhafte Nervenschäden verursachen.

Manchmal verliert der Hund – zeitweise oder auf Dauer – die Kontrolle über die Bewegungen des Schwanzes. Die Rute ist dann gelähmt und bleibt hängen.

8. Prostatabeschwerden bei Rüden

Prostatabeschwerden sind bei älteren, nicht kastrierten Rüden sehr weit verbreitet. Meistens handelt es sich dann um eine Hyperplasie, also eine Vergrößerung des Organs.

Der durch die Vergrößerung entstehende Druck kann sich nicht nur auf Blase und Darm stoßen, sondern auch auf die Wirbelsäule und die dort ansässigen Nerven. In der Folge ist die Fähigkeit des Hunde, die Rute zu bewegen, stark eingeschränkt, oft hängt sie dann.

Prostatavergrößerungen bei Hunden sind eigentlich immer gutartig. Aggressiver Prostatakrebs hingegen kommt bei unseren vierbeinigen Freunden glücklicherweise nur sehr selten vor.

9. Analdrüsenentzündung

Die Analdrüse bzw. die Analbeutel sind ein extrem wichtiges Kommunikationsmittel für Hunde. Sie produzieren ein Sekret, dass für die Vierbeiner so etwas wie ihre “Visitenkarte” ist. Der Kot jedes Tieres hat einen einzigartigen Geruch, wenn ein Hund unterwegs ist, erkennt er das Revier eines Artgenossen sofort.

Ist die Drüse verstopft – z.B., weil der Fremdkörper festhängen oder der Hund zu weichen Kot oder Durchfall absetzt – oder produziert sie zu viel Sekret, ist die anfällig für Keime wie Bakterien, die wiederum eine Entzündung verursachen. Gelegentlich entwickelt sich dadurch ein schmerzhafter Abszess, eher selten, aber auch möglich, sind Tumore der Drüse.

Typische Symptome

  • Probleme beim Kotabsatz
  • Sichtbare Schmerzen, Schonhaltungen (Hund will sich z.B. nicht mehr hinsetzen)
  • “Bakterien-Geruch” im Afterbereich
  • Juckreiz, Hund “fährt Schlitten”
  • Knabbern an der Rute
  • Fieber
  • Apathisches Verhalten, Hund verweigert Futter.

Quelle: SantéVet Tierkrankenversicherung .

In schweren Fällen ist auch eine Beeinträchtigung der Rute möglich, das Tier kann sie dann nur noch mit Mühe bewegen, weshalb sie hängen bleibt.

10. Gelenkerkrankungen

Auch Gelenkerkrankungen können die Rute eines Vierbeiner beeinträchtigen. Am häufigsten handelt es sich dabei um Arthrose, also einen chronischen Verschleiß der Gelenke.

Sind die Wirbelgelenke betroffen, wird der Hund starke Bewegungsprobleme haben. Er bewegt sich dann nur noch langsam und mit Mühe, auch das Aufrechthalten der Rute wird schwieriger – sie hängt dann durch, ohne dass dies den Gemütszustand reflektieren würde.

Betroffen sind insbesondere ältere Tiere. Es gibt aber auch vergleichsweise junge Hunde, die unter Arthrose leiden, z.B. aufgrund von chronischem Übergewicht, mangelnder Bewegung, falscher Ernährung oder Überbelastung.

Hängende Rute beim Hund: 8 Dinge, die Du tun kannst

Eine hängende Rute beim Hund kann also viele verschiedene Ursachen haben:

  • Manchmal handelt es sich “nur” um eine defensive Körpersprache bei Vierbeinern
  • Oft liegen die Gründe aber auch in Knochen- oder Muskelverletzungen
  • In manchen Fällen lässt der Hund den Schwanz auch unten, weil er Schmerzen hat.

In den meisten Fällen ist der Hund nicht glücklich, wenn er den Körper so halten muss. Dann ist es eigentlich Pflicht, eine angemessene Lösung zu finden. Dabei haben sich vor allem die folgenden 8 Strategien bewährt.

1. Stressfaktoren beseitigen

Wenn dein Hund “nur” aufgrund von Stress ängstlich oder nervös ist, lässt sich das nicht immer komplett beheben: Hin und wieder ist es auch normal, dass Vierbeiner genervt sind, es darf aber nicht zum Dauerzustand werden.

Sollte der Hund mehr mit gesenktem Schwanz herumlaufen als mit aufgerichtetem, ist es ratsam, die möglichen Stressfaktoren so weit es geht zu reduzieren. Welche dazu beitragen, ist von Hund zu Hund ganz unterschiedlich.

Oft haben z.B. folgende Maßnahmen geholfen

  • Wechsel der Gassiroute, wenn der Hund regelmäßig dominanten Artgenossen begegnet
  • Beruhigende Worte, sobald der Vierbeiner eine angespannte Körperhaltung zeigt
  • Schaffung von Rückzugsorten im Haus und im Garten, z.B. Hundehöhlen oder Hundehütten
  • Weniger Lärm im Haus, z.B. Fernseher und Musik leiser stellen
  • Verzicht auf nicht notwendige Ausflüge oder Reisen mit PKW, Bus oder Bahn.

Manche Hundehalter haben auch mit Beruhigungsmitteln gute Erfahrungen gemacht. Meistens handelt es sich dann nicht um chemische Präparate, sondern um pflanzliche Wirkstoffe, die den Vierbeiner einen Gang herunterschalten lassen, ohne ihn gleich zu sedieren.

2. Dem Vierbeiner Ruhe gönnen

Ebenfalls sehr wichtig: Der Vierbeiner braucht ausreichende Pausen, um entspannt zu sein. Deshalb darfst Du niemals vergessen, dass ein Hund ein deutlich höheres Schlafpensum als wir Menschen hat, das Du ihm dann auch eingestehen musst.

Je nach Persönlichkeit, genetischen Veranlagungen und Alter muss ein Hund täglich zwischen ungefähr 12 und 20 Stunden ruhen. Das ist in einer Nacht nicht zu schaffen, weshalb dein Vierbeiner auch tagsüber Regenerationspausen braucht.

Wenn Du dies befolgst, verändert sich die Körperhaltung deines Lieblings oft schon schnell.

3. Mehr Aufmerksamkeit & Liebe für den Hund

Ebenfalls eine Lösung bei hängender Rute als Körpersprache ist eine Erhöhung der Aufmerksamkeit: Viele Hunde leiden sehr darunter, dass sie einfach nicht genug beachtet werden – manche fallen dann regelrecht in eine Depression und reagieren fast permanent verängstigt.

Auch eine falsche Behandlung kann dazu beitragen – z.B., indem man zu oft und/oder zu laut mit dem Hund schimpft oder ihm gegenüber sogar gewalttätig wird. Das kann zu einer krankhaften Unterwürfigkeit führen.

Dann hilft vor allem Liebe und Respekt. Wenn der Vierbeiner merkt, dass Du ihn als vollwertiges Familienmitglied wahrnimmst und gern hast, wird er seine Körpersprache mit der Zeit bestimmt verändern und glücklicher werden.

4. Futteranpassung

Gegen Gemütsprobleme kann auch eine Ernährungsanpassung helfen: Viele Hundebesitzer haben mit Spezialfutter für nervöse Tiere sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Mischungen enthalten besonders hochwertige Eiweiße und viele gut verdauliche Kohlenhydrate, die als “Nervennahrung” dienen.

Eine alleinige Lösung ist das zwar nicht, als Ergänzung kann eine Futterumstellung aber zu guten Ergebnissen führen, die dem Hund weiterhelfen.

5. Kleidung für nasse/kalte Tage

Sollte dein Hund zu einer Wasserrute neigen, hilft vor allem mehr Wärme, denn so werden Muskulatur und Nerven nicht unnötig gereizt.

  • Direkt nach einem Bad ist es dann besonders wichtig, den Hund gut abzutrocknen. Da Vierbeiner deutlich mehr Wasser aufsaugen als wir Menschen, solltest Du dafür ein spezielles Handtuch für Haustiere oder einen Hunde Bademantel wählen.
  • An nasskalten Tagen hilft allerdings eher Bekleidung. Hier kommen verschiedene Arten in Betracht, z.B. Hundepullover, spezielle Wintermäntel für Hunde oder Hunderegenmäntel.

Rute muss frei bleiben

Beachte bitte, dass die Rute immer frei bleiben sollte, da der Vierbeiner ansonsten nicht artgerecht eingeschränkt werden würde. Kleidungsstücke können den Schwanzbereich aber trotzdem schützen, z.B., indem sie andere Bereiche des Rückens wärmen.

6. Orthopädische Ruhegelegenheiten

Bei Schmerzen hingegen hilft es vor allem, den Vierbeiner zu entlasten. Insbesondere im Fall von Gelenkerkrankungen helfen Ruhegelegenheiten, die ganz darauf zugeschnitten sind, dass das Gewicht des Hundes die Gelenke beim Liegen nicht erdrückt.

Diese orthopädischen Hundebetten arbeiten mit sogenanntem “Memory Foam”, einer Schaummatratze, die sich jedes Mal passgenau auf die Liegeposition des Hundes einstellt. Langfristig ist der Vierbeiner dann nach dem Aufstehen deutlich entspannter und vor allem schmerzfreier.

7. Professionelle Verhaltensberatung

Bei stark traumatisierten Vierbeinern oder Hunden, die sich auf den ersten Blick nur schwierig ins Familiengefüge einordnen können, lohnt sich allerdings vor allem ein Gang zum Hundeverhaltensberater.

Dabei handelt es sich um Spezialisten – meist Hundepsychologen oder Hundetrainer mit Zusatzausbildung – die sich vor allem um die Interaktion zwischen Hund und Menschen interessieren. Sie beobachten das Zusammenleben und analysieren dann, was der Hund und insbesondere die menschlichen Besitzer alles falsch und richtig machen.

Auf dieser Basis werden dann wichtige Hinweise und Tipps gegeben. Wenn Du sie befolgst, wird aus einem verängstigten Häufchen Elend oft schon ziemlich schnell ein gesund selbstbewusstes Haustier.

8. Besuch in der Tierarztpraxis

Sollte jedoch eine Fraktur eine Rolle spielen oder der Hund über längere Zeit hinweg sichtbar Schmerzen haben, gibt es nur eine verantwortungsvolle Lösung: Du musst einen Termin beim Tierarzt vereinbaren.

Nur er kann – z.B. auf Basis von Röntgenbildern oder Blutuntersuchungen – eine kompetente Diagnose stellen und Therapiemaßnahmen einleiten, die vielversprechend sind.

FAQs

Wie erkenne ich eine Wasserrute beim Hund?

Typisches Anzeichen für eine Wasserrute ist, dass der Hund den Schwanz ständig hängen lässt. Weiterhin hat der Hund – vor allem am Ansatz der Rute – starke Schmerzen, oft lässt sich auch eine Sträubung des Fells beobachten.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.