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Hunde Anschnallgurte Vergleich: Die sichersten im Test 2021

Wenn der Vierbeiner im Auto mitfährt, sitzt er häufig auf einem Passagiersitz. Dann muss er aber auch gut gesichert sein, denn ein frei mitfahrender Hund ist im Notfall nicht nur ungemein gefährlich, sondern kann auch Bußgelder und Punkte in Flensburg zur Folge haben.

Für die Passagierkabine ist deshalb ein Hunde Anschnallgurt absolute Pflicht. In diesem Text erfährst Du mehr zum Thema. Weiterhin findest Du einen Test und Vergleich der meiner Ansicht nach besten Modelle für 2021.

Unser Testsieger

Testsieger ist ziemlich klar der “Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt”. Das Komplettpaket aus Gurt und Geschirr ist eines der wenigen Modelle, das wirklich akribisch vom TÜV und in Crashtests geprüft wurde – erfreulicherweise mit positivem Ausgang. Wenn Du bei der Sicherheit keine Kompromisse eingehen möchtest, ist dieser Gurt also wohl die beste Wahl.

Das Modell ist in vier Größen erhältlich, es gibt also Varianten für praktisch jede Hunderasse.

Die besten 5 Hunde Anschnallgurte im Test

Produktname
Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt
AniOne Sicherheitsgurt mit Anschnaller
Toozey Hunde Sicherheitsgurt
Rudelkönig Hundegurt fürs Auto
Preistipp
ElloLife Hunde Sicherheitsgurt
KLEINMETALL Allsafe Gürtel der Sicherheit für Hunde, Schwarz, Größe M
Toozey Hunde Sicherheitsgurt, 2 Stück Hundesicherheitsgurt mit Elastischer Ruckdämpfung und Starke Karabiner, Einstellbar Hundegurt Höchste Sicherheit für Alle Hunderassen und Katzen
Rudelkönig Hundegurt fürs Auto - Verstellbarer Anschnallgurt - Sicherheitsgurt mit Rückdämpfung für alle Hunderassen & Autotypen
LauCentral [2 Stück] Hunde Sicherheitsgurt, elloLife Einstellbar Hundesicherheitsgurt Sicherheitsgeschirr für Auto für alle Hunderassen Katzen& Autotypen, Schwarz
Art
Gurt & Geschirr
Nur Gurt
Nur Gurt
Nur Gurt
Nur Gurt
Farben
schwarz/grau
schwarz
4 verschiedene
schwarz
schwarz
Material Gurt
Polyester
Nylon
Nylon
Nylon
Nylon
Anschluss
Karabiner & Fest-Verschluss
Karabiner & Universal-Schnalle
Karabiner & Universal-Schnalle
Karabiner & Universal-Schnalle
Karabiner & Universal-Schnalle
Material Verschlüsse
Edelstahl
Metall
Metall
Metall
Metall
Max. Gewicht Hund
33-110 kg
45 kg
k.A.
ca. 60 kg
k.A.
Länge
ca. 15-40 cm
38-60 cm
55-75 cm
60-80 cm
48-75 cm
Gewicht
544-907 g
k.A.
ca. 85 g
ca. 59 g
ca. 50 g
Produktname
Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt
KLEINMETALL Allsafe Gürtel der Sicherheit für Hunde, Schwarz, Größe M
Art
Gurt & Geschirr
Farben
schwarz/grau
Material Gurt
Polyester
Anschluss
Karabiner & Fest-Verschluss
Material Verschlüsse
Edelstahl
Max. Gewicht Hund
33-110 kg
Länge
ca. 15-40 cm
Gewicht
544-907 g
Produktname
AniOne Sicherheitsgurt mit Anschnaller
Art
Nur Gurt
Farben
schwarz
Material Gurt
Nylon
Anschluss
Karabiner & Universal-Schnalle
Material Verschlüsse
Metall
Max. Gewicht Hund
45 kg
Länge
38-60 cm
Gewicht
k.A.
Produktname
Toozey Hunde Sicherheitsgurt
Toozey Hunde Sicherheitsgurt, 2 Stück Hundesicherheitsgurt mit Elastischer Ruckdämpfung und Starke Karabiner, Einstellbar Hundegurt Höchste Sicherheit für Alle Hunderassen und Katzen
Art
Nur Gurt
Farben
4 verschiedene
Material Gurt
Nylon
Anschluss
Karabiner & Universal-Schnalle
Material Verschlüsse
Metall
Max. Gewicht Hund
k.A.
Länge
55-75 cm
Gewicht
ca. 85 g
Produktname
Rudelkönig Hundegurt fürs Auto
Rudelkönig Hundegurt fürs Auto - Verstellbarer Anschnallgurt - Sicherheitsgurt mit Rückdämpfung für alle Hunderassen & Autotypen
Art
Nur Gurt
Farben
schwarz
Material Gurt
Nylon
Anschluss
Karabiner & Universal-Schnalle
Material Verschlüsse
Metall
Max. Gewicht Hund
ca. 60 kg
Länge
60-80 cm
Gewicht
ca. 59 g
Preistipp
Produktname
ElloLife Hunde Sicherheitsgurt
LauCentral [2 Stück] Hunde Sicherheitsgurt, elloLife Einstellbar Hundesicherheitsgurt Sicherheitsgeschirr für Auto für alle Hunderassen Katzen& Autotypen, Schwarz
Art
Nur Gurt
Farben
schwarz
Material Gurt
Nylon
Anschluss
Karabiner & Universal-Schnalle
Material Verschlüsse
Metall
Max. Gewicht Hund
k.A.
Länge
48-75 cm
Gewicht
ca. 50 g

Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt

Sehr empfehlenswert ist der “Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt”. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Gurt, sondern um ein ganzes Geschirr, das durch eine Verbindungsschlaufe fest an einem Anschnallgurt befestigt wird. Das Modell hat deshalb keinen Standard-Klickverschluss.

Manche Hundehalter finden das etwas unpraktisch und mühsam, die Sicherheit spricht aber eine klare Sprache: So ist der “Allsafe” Gurt nicht nur TÜV-geprüft, sondern wurde auch Crashtests unterzogen – das Ergebnis entspricht ungefähr den Safety-Werten, die auch normale Autositze erfüllen müssen, u.a. hält das Modell Belastungen von bis zu einer Tonne stand.

Ebenfalls sehr praktisch ist, dass das Geschirr – es handelt sich dabei um ein Y-Modell mit kurzem Rückensteg – auch im Alltag verwendet und an einer Hundeleine befestigt werden kann. Du musst deinen Vierbeiner also nicht aus- und wieder anziehen, sobald Du am Zielort angekommen bist.

Starkes, geprüftes Komplettpaket

Auch die Verarbeitung kann überzeugen: Einerseits ist das verwendete Polyester mitsamt Befestigungen aus verchromtem Edelstahl sehr robust und strapazierfähig, andererseits aber auch wirklich bequem – in Erfahrungsberichten wird so z.B. immer wieder die sehr dicke und komfortable Polsterung erwähnt.

Der “Kleinmetall Allsafe” Anschnallgurt ist in vier verschiedenen Größen – “S”, “M”, “L” und “XL” erhältlich, die kleinste Variante eignet sich für Hunde bis 33 Kilogramm Gewicht, in Maxi-Ausführung sind sogar 110 Kilo drin. Somit sind Modelle für eigentlich jeden Vierbeiner dabei.

Alles in allem eine sehr sichere und hochwertige Angelegenheit also: Zwar ist “Kleinmetall Allsafe Hunde Sicherheitsgurt” nicht unbedingt günstig, dafür kaufst Du deinem Vierbeiner dann aber auch viel Ruhe und Komfort.

Vorteile

  • Set aus Geschirr & Gurt
  • in 4 verschiedenen Größen erhältlich
  • sehr viel Sicherheit, TÜV- & Crashtest-geprüft
  • hochwertige Verarbeitung
  • schöne Polsterung, anscheinend sehr bequemer Halt

Nachteile

  • Befestigung an Gurt etwas aufwendiger
  • vergleichsweise teuer

AniOne Sicherheitsgurt mit Anschnaller

Ein etwas weniger ausführliches, aber gutes Modell ist hingegen der “AniOne Sicherheitsgurt mit Anschnaller”. Er besteht aus sehr dicht gewebtem und robusten Nylon und wird mit einer Standardschnalle am Klickverschluss des Sitzes befestigt.

In Erfahrungsberichten wird vor allem die gut gewählte Bewegungsfreiheit, die dieser Gurt den Vierbeinern ermöglicht, gelobt. Er ist stufenlos einstellbar und bringt es dabei auf Längen zwischen 38 und 60 Zentimetern.

Schöne Option besonders für (mittel)große Vierbeiner

Besonders empfehlenswert ist er so für mittelgroße und größere Vierbeiner, hierzu passt auch das Maximalgewicht von 45 Kilogramm. Theoretisch bietet sich der Gurt aufgrund seiner sehr kurzen Mindestlänge von 38 Zentimetern auch für kleinere Tiere an, in der Praxis scheitert das laut Feedback doch einiger Hundehalter aber am etwas hohen Gewicht des Karabiners.

Der Gurt lässt sich dabei gut befestigen und hält dann auch ziemlich stabil. Hin und wieder kritisieren Käufer aber, dass es sie doch ziemlich Kraft und Mühen gekostet hat, die Schnalle nach getaner Arbeit wieder zu lösen.

Hier hilft es wohl nur, selbst auszuprobieren, wie das Modell an deinem Fahrzeug funktioniert. Läuft alles reibungslos ab, ist dieser Gurt dann aber auch ein schöner Helfer, der sich besonders für etwas größere Fellnasen eignet.

Vorteile

  • gute Verarbeitung, dichter Nylongurt
  • einfache, stufenlose Verstellung
  • kann auch sehr kurz eingestellt werden
  • Bewegungsfreiheit des Vierbeiners wird sehr gelobt

Nachteile

  • manche Hundehalter haben Probleme, Gurt wieder zu entfernen
  • wohl vergleichsweise schwer, für kleinere Hunde eher ungeeignet

Toozey Hunde Sicherheitsgurt

Besonders für Halter mehrerer Vierbeiner oder Fahrer von zwei Fahrzeugen sehr interessant ist der “Toozey Hunde Sicherheitsgurt”. Er ist in vier verschiedenen Farben – schwarz, grau, grün und orange – erhältlich und wird gleich im Doppelpack geliefert.

Der Gurt besteht aus Nylon und macht laut Feedback von Käufern einen vergleichsweise stabilen Eindruck. Besonders gelobt wird dabei der Ruckdämpfer, der anscheinend auch größeren Belastungen gut standhält.

Praktischer Doppelpack in 4 verschiedenen Farben

Der Gurt lässt sich auf Längen zwischen 55 und 75 Zentimeter einstellen. Das ist für mittelgroße und größere Vierbeiner gut, kleinere Hunde haben so aber etwas das Nachsehen, wenn sie brav an ihrem Platz bleiben sollen.

Weiterhin kritisieren manche Hundefreunde, die sich für diese Gurte entschieden haben, dass die Schnalle etwas schwierig in das Gurtschloss einrastet – Du solltest also vorher genau überprüfen, ob dein Liebling wirklich sicher angeschnallt ist.

Dann kann dieses Modell aber auch eine fesche Lösung sein, die sich nicht nur für doppelte Hundehalter oder Autobesitzer gut eignet. Dank des wirklich mehr als angemessenen Preises ist der Gurt zudem auch für Schnäppchenjäger interessant.

Vorteile

  • in 4 verschiedenen Farben erhältlich
  • vergleichsweise stabile Verarbeitung
  • augenscheinlich sehr hilfreicher Ruckdämpfer
  • Lieferung im Doppelpack, ideal für 2 Autos/Hunde
  • guter Preis

Nachteile

  • rastet anscheinend etwas schwierig in Gurtschloss ein
  • für kleine Hunde etwas zu lange Mindesteinstellung

Rudelkönig Hundegurt fürs Auto

Sehr gerne gekauft wird auch der “Rudelkönig Hundegurt fürs Auto”. Er besteht aus Nylon und hat ein sehr fesches und schickes, gleichzeitig aber auch dezentes Design – so sind die Metallstücke, also Karabiner und Schnalle für Universal-Klickverschluss, in passendem Schwarz lackiert.

Der Gurt an sich ist anscheinend ziemlich gut verarbeitet, Hundehalter loben in Erfahrungsberichten vor allem das dichte Kunststoffgewebe, das auch kleineren Beißattacken gut standhält.

Etwas weniger stark schneidet dort aber der integrierte Ruckdämpfer ab – bei Vollbremsungen wird er so oft als nicht so sinnvoll eingeschätzt. Ich würde den Gurt deshalb eher nicht an einem Halsband befestigen, sondern auf jeden Fall an einem Geschirr.

Schickes Modell auch für größere Vierbeiner

Das Modell lässt Längen zwischen 60 und 80 Zentimeter zu. Das ist für mittelgroße Tiere und auch für ziemlich riesige Rassen eine gute Nachricht, kleinere Vierbeiner haben allerdings etwas das Nachsehen, da sie zu viel Platz hätten, um sicher befestigt zu werden.

Wenn dein Hund größentechnisch hinein passt und Du ihn an einem Geschirr – vielleicht auch noch an einem zusätzlichen Ruckdämpfer – befestigt, kann dieser optisch schöne Gurt also schon eine sichere Hilfe darstellen.

Vorteile

  • schickes Design mit schwarz lackierten Metallstücken
  • auch für sehr große Hunde geeignet
  • Gurt mit guter Verarbeitung, hält augenscheinlich auch kleinere Beißattacken gut aus

Nachteile

  • Ruckdämpfung anscheinend etwas schwach
  • Mindesteinstellung sehr lang für kleinere Vierbeiner

ElloLife Hunde Sicherheitsgurt

Beim “ElloLife Hunde Sicherheitsgurt” hingegen handelt es sich um einen globalen Bestseller, der fast überall sehr gerne gekauft wird. Das liegt wahrscheinlich besonders an seinem Preis: Für ein Bruchteil der Kosten, die von den meisten anderen Herstellern verlangt werden, erhält man dabei gleich zwei Exemplare geliefert.

Diese sind auf Längen zwischen 48 und 75 Zentimeter einstellbar – dementsprechend eignet es sich auch für kleine Vierbeiner bis hin zu mittelgroßen Rassen. Der schwarze Gurt besteht aus Nylon und wird mittels Standard-Schnalle am Universalverschluss befestigt.

Sehr günstige Option besonders für Gelegenheitsfahrer

Der Gurt an sich macht dann auch einen ganz guten Eindruck, in Erfahrungsberichten wird auch die einfache Einstellung und Befestigung der Schnalle gelobt. Etwas anders sieht es aber bei den Metallteilen aus: Sowohl Karabiner als auch Schnalle machen auf die meisten Hundehalter nicht den besten Eindruck – die Verarbeitung scheint dann doch eher unterdurchschnittlich zu sein.

Für den häufigen Einsatz oder für eher riskante Touren ist deshalb wahrscheinlich ein anderes Modell deutlich besser geeignet. Solltest Du aber einen sehr günstigen Gurt suchen, um den Hund eher selten z.B. ein paar Kilometer zum Tierarzt zu fahren, ohne gleich ein Bußgeld riskieren zu wollen, kann der “ElloLife Hunde Sicherheitsgurt” doch sehr interessant sein.

Vorteile

  • gleich 2 Gurte enthalten
  • auch für kleinere Vierbeiner eine gute Idee
  • einfache Einstellung & Befestigung
  • extrem günstig

Nachteile

  • Verarbeitung, besonders der Metallteile, wird eher häufig kritisiert

Was ist ein Hunde Anschnallgurt?

Ein Hundeanschnallgurt ist ein sehr wichtiges Sicherheits-Feature, mit dem jeder Vierbeiner, der in der Passagierkabine eines Autos mitfährt, ausgestattet sein sollte:

Er befestigt den Hund nicht nur und verhindert so, dass er z.B. auf den Beifahrersitz springen kann, sondern sorgt im Fall von Bremsmanövern oder sogar Kollisionen für ein extrem großes Plus an Sicherheit.

Sicher & entspannt unterwegs

Viele Hunde reisen im Kofferraum mit und sind dann entweder in eine Hundetransportbox eingesperrt oder durch ein Hundegitter vom Passagierraum abgetrennt. Das ist zwar ziemlich sicher, aber nicht für jedes Tier eine gute Option.

Manch ängstlicher Vierbeiner braucht die Nähe zu seiner menschlichen Familie, um den Stress einer Autofahrt gut überstehen zu können. Auch Hunde, die einmal daran gewöhnt worden sind, “vorne” mitzufahren, lassen sich nur ungerne umstimmen.

Um diesen Tieren Leid zu ersparen, sollten sie, sofern sie wirklich auf dem Rücksitz mitfahren müssen, immer mit einem Hundegurt ausgestattet werden.

Was sagt das Gesetz zu Hunden im Auto?

Leider nehmen es viele Hundehalter damit aber nicht ganz so genau: Sie vermuten oder hoffen, dass sich ihr Vierbeiner schon benehmen wird, wenn sie als erfahrene Autofahrer ihr Fahrzeug ruhig und gemütlich bewegen, könne sowieso nichts passieren, wird dann oft gedacht.

Leider ist das aber falsch: Ein frei im KFZ sitzender Hund ist im Ernstfall nicht nur gefährlich, sondern auch illegal unterwegs.

Hund, Insassen & andere Verkehrsteilnehmer werden geschützt

Denn im Ernstfall stellt dann selbst ein kleiner Vierbeiner eine große Gefahr dar: Bei einer Vollbremsung oder – noch schlimmer – einer Kollision können aus wenigen Kilogramm Hund schnell ein tückisches Geschoss machen.

Wenn Du schon einmal einen Crashtest ohne Anschnallgurte gesehen hast, wirst Du wissen, wovon ich spreche. Wenn nicht, solltest Du dir einmal dieses Video ansehen, das zwar schon etwas älter ist, an Aktualität aber nichts eingebüßt hat.

Ein unangeschnallter Hund ist deshalb immer ein unberechenbares Risiko: Bei einem Crash hat der Vierbeiner dann eigentlich keine Überlebenschance, aber auch das Leben der Insassen und manchmal auch der Unfallgegner oder Unbeteiligter ist dann schnell in Gefahr – ein Gurt kann also auch im Fall von Haustieren Leben retten!

Die StVO & Haustiere

Leider wird das Thema von vielen auch deshalb nicht ernstgenommen, weil Hunde nur am Rande in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ausdrücklich erwähnt werden. Das bedeutet aber nicht, dass die das Thema “Haustiere” ausnehmen – ganz im Gegenteil.

Denn Hunde gelten gemäß §23 StVO als Ladung. Wie jeder andere Gegenstand auch müssen die Vierbeiner deshalb vorschriftsmäßig gesichert werden – im Schadensfall wärst Du ansonsten haftbar, auch dein Versicherungsschutz kann so zumindest teilweise in Gefahr geraten.

Derselbe Paragraph schreibt außerdem vor, dass Tiere den Fahrer nicht beeinflussen dürfen. Laut gängiger Rechtsauslegung ist dies nur der Fall, wenn der in der Passagierkabine mitreisende Hund auch angeschnallt ist.

Unangeschnallt drohen Bußgelder

Aber auch ohne Unfall kann ein unangeschnallter Hund schnell schmerzhafte Folgen haben: Wird dein Auto nämlich von der Polizei angehalten und der Sachverhalt entdeckt, werden die Beamten dir bestimmt ein Knöllchen ausstellen.

Laut Bußgeldkatalog für 2021 musst Du dann z.B. mit folgenden Strafen rechnen:

  • Das bloße Mitführen eines ungesicherten Hundes erleichtert dich schon um 35 Euro
  • Bei der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer erhöht sich der Betrag schon auf 60 Euro plus einen Punkt in Flensburg
  • Schon bei einer einfachen Sachbeschädigung, die durch den Hund (mit)verursacht wird, werden dann schon 75 Euro und ebenfalls ein Punkt in Flensburg fällig.

Es gibt also kaum einen Grund, seinen Vierbeiner nicht anzuschnallen: Mit einem Gurt bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

So funktioniert ein Anschnallgurt für Hunde

Ein Hunde Anschnallgurt ist demnach eine wirklich sinnvolle und auch notwendige Investition: Der Vierbeiner kann weiterhin seinen gewohnten und geliebten festen Platz bei seiner Familie haben, gleichzeitig sind alle sicher und Du musst dir keine Sorgen um unnötige Strafen machen.

Im Vergleich zu menschlichen Anschnallgurten hat ein Modell für Hunde dabei einige Gemeinsamkeiten, aber auch ein Paar Unterschiede.

Leine fürs Auto

Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Leine, die am herkömmlichen Anschnallgurt befestigt wird.

Dafür ist ein Ende mit einem Karabiner ausgestattet, das andere mit einer Schnalle: Meistens handelt es sich dabei um eine Standardverbindung mit dem Klickverschluss für die menschlichen Gurte, es gibt aber auch Sonderkonstruktionen, die anderweitig angebracht werden.

Bewegungsspielraum des Hundes wird eingeschränkt

Diese “Gurtleine” kann dann so eingestellt werden, dass sie die Größe des Hundes und die Ausmaße des Fahrzeuges berücksichtigt.

Ziel ist dann zunächst, dass der Bewegungsspielraum des Hundes so eingeschränkt wird, dass er keine unmittelbare Gefahr darstellt. Das bedeutet, dass er z.B. nicht auf die Vordersitze hüpfen kann.

Lindert die Folgen von Bremsmanövern

Anders als bei einem herkömmlichen Dreipunktgurt wird ein Hund meistens nicht befestigt, sondern nur gesichert.

Das bedeutet, dass es z.B. bei starken Bremsungen dennoch zu einem Durchschütteln des Vierbeiners kommt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Länge der Leine so gewählt wird, dass das Tier z.B. nicht in das Genick des Beifahrers geschleudert werden kann.

Ein Hunde Anschnallgurt bietet deshalb keine einhundertprozentige Sicherheit, sondern nur eine Linderung im Falle eines Falles. Aus diesem Grund ist es ratsam, trotz Safety-Ausrüstung eher defensiv und behutsam zu fahren. So kann auch Übelkeit, häufig von der sogenannten “Reisekrankheit” verursacht, vorgebeugt werden.

Ruckdämpfer vermeidet oft schlimmste Verletzungen

Ein wichtiger Bestandteil einer Hunde Anschnallgurt Konstruktion ist dann auch ein Ruckdämpfer, der entweder integriert ist oder die Technologie des eigentlichen Autogurtes nutzt.

Wenn beim Bremsen oder bei einer Kollision Kräfte freigesetzt werden, würden diese normalerweise mit großer Wucht direkt auf den Hund einwirken. Ein Dämpfer verzögert diese Reaktion hingegen und nimmt einige Newton selbst auf – der Vierbeiner kann dann zwar immer noch Verletzungen von sich tragen, diese sind in den meisten Fällen aber weniger lebensgefährlich als ohne elastisches Zwischenstück.

Wie lege ich einen Anschnallgurt für Hunde an?

Damit ein Anschnallgurt dem Vierbeiner und allen anderen auch weiterhilft, muss er aber auch sorgfältig und vor allem sicher angelegt werden: Ist dies nicht der Fall, ist er nicht nur keine Hilfe, sondern kann sogar mehr Probleme verursachen, als er löst.

Gurtlänge verantwortungsbewusst festlegen

Der Gurt sollte dann lang genug sein, damit der Vierbeiner einen gewissen Bewegungsfreiraum hat, ohne dass dieser zu groß wird. Ist die Leine zu lang, kann der Hund nicht nur auf die Vordersitze springen, im Ernstfall ist es dann auch möglich, dass der Gurt sich blitzschnell um den Hals des Tieres verheddert und es dann sogar stranguliert.

Deshalb ist es oft ratsam, die maximale Länge des Gurts nicht auszureizen. Ideal ist es, wenn der Hund auf seinem Sitz Platz nehmen kann, ohne dass die Leine dabei allzusehr spannt.

Schnalle fest einrasten lassen

Gewöhnlich wird die Schnalle entweder in den Klickverschluss eingerastet oder direkt am Auto Sicherheitsgurt befestigt. In beiden Fällen musst Du auf jeden Fall sicher gehen, dass das Zwischenstück wirklich fest sitzt.

Leider gibt es nämlich immer wieder Hundehalter, die erst viel zu spät feststellen, dass der Gurt nicht richtig befestigt war – Folge sind dann meistens schwere Verletzungen oder sogar der Tod des geliebten Vierbeiners. Hier sollte Sicherheit wirklich vor Zeitgewinn gehen – wenn Du dir unsicher bist, ist es besser, nicht loszufahren.

Sollte der Gurt am Halsband oder am Geschirr befestigt werden?

Viele Hundehalter befestigen ihren Liebling dann so, wie sie ihn auch an der Leine führen: Das bedeutet, dass der Gurt entweder mit einem Halsband oder einem Geschirr verbunden wird.

Aber wie schlagen sich beide Befestigungs-Formen im Notfall?

Halsband: Sicherheit für Menschen, Gefahr für den Hund

Wenn Du deinen Liebling im Auto am Halsband befestigst, wird das keine Folgen haben, solange alles gut geht. Im Notfall sieht es dann aber ganz anders aus: Zwar schützt so ein Autogurt die menschlichen Insassen und auch andere Verkehrsteilnehmer, das Leben des Tieres ist dann aber in großer Gefahr.

Selbst mit einem Ruckdämpfer wird dann nämlich fast die ganze Kraft, die durch Bremsmanöver oder eine Kollision entsteht, auf eine sehr kleine Fläche gelenkt, nämlich Hals und Genick des Tieres. Leider ist dies auch mit die empfindlichste Stelle der Vierbeiner, der Hund ist deshalb schnell stranguliert oder erleidet sogar einen Genickbruch.

In sehr vielen Fällen ist das dann tödlich. Hat dein Hund Glück im Unglück, treten meistens dennoch schwere und langfristige Verletzungen auf – mit viel Pech reicht dafür dann schon eine falsch genommene enge Kurve aus.

Fazit: Mit einem Anschnallgurt am Halsband vermeidest Du vielleicht Bußgelder, ansonsten ist diese Form der Hundemitnahme aber ziemlich verantwortungslos.

Geschirr: Sichere, artgerechte Tiermitnahme

Ganz anders sieht es bei einem Geschirr aus: Die Kräfte werden hier nämlich großflächiger verteilt: Hals und Genick müssen kaum etwas abfedern, stattdessen liegt die Hauptlast, auf welche eingewirkt wird, auf der Brust.

So können zwar immer noch Verletzungen vorkommen, das Risiko, dass diese tödlich sind, sinkt aber beträchtlich. Tierärzte, Hundeexperten und auch KFZ-Sachverständige raten deshalb eigentlich immer dazu, ein Geschirr zu verwenden.

Dieses muss dann aber auch bequem und fest sitzen, weiterhin muss es auch große Kräfte aushalten können. Ideal sind dann Modelle, die speziell für den Transport entworfen wurden, es gibt aber auch sehr robuste Alltagsgeschirre, die deinem Vierbeiner weiterhelfen können – mehr Infos findest Du z.B. hier.

Gewöhnung des Hundes an einen Anschnallgurt

Egal, wie alt der Hund ist: Sicherheit geht immer vor. Deshalb spielt es keine Rolle, wie lange es vielleicht gut gegangen ist, den Vierbeiner ohne Anschnallgurt zu befördern – dieser Mangel muss nicht nur wegen gesetzlicher Vorgaben schnell behoben werden.

Das kann in der Praxis aber etwas schwierig sein: Vierbeiner, die Freiheit auf dem Rücksitz gewohnt sind, werden sich oft mit dieser neuen Art, zu reisen nur schwer anfreunden können.

”Trockenübungen” im stehenden Fahrzeug

Deshalb ist es ratsam, den Hund langsam an das neue Sicherheits-Feature zu gewöhnen. Empfehlenswert sind dann zunächst “Trockenübungen” im stehenden Fahrzeug.

Ganz ruhig und ohne Stress legst Du ihm dann mit viel Geduld den Gurt an und setzt dich zunächst neben ihn. Versuche dabei, den Hund etwas abzulenken – z.B. mit einem Spielzeug, und ihn mit Streicheleinheiten und Worten zu beruhigen.

So lernt er den Gurt kennen und verbindet mit ihm zunächst etwas Positives.

Begleitperson neben dem Hund ist sehr hilfreich

Die ersten Fahrten sollten sehr ruhig erfolgen und idealerweise mit einer dem Vierbeiner bekannten “Aufsichtsperson” durchgeführt werden. Diese kann dem Hund dann zureden, das Tier fühlt sich so nicht alleine und hat entsprechend weniger Stress.

Bei Erfolg sofort belohnen

Sollte der Hund etwas gut gemacht haben, solltest Du ihn sofort z.B. mit einem Leckerli belohnen. Das kann angemessen sein, wenn er sich den Gurt hat umlegen lassen – aber auch nach einer tapfer ertragenen Tour sollte anfangs eine schnelle, positive Reaktion erfolgen.

Bei schweren Fällen können auch Reisetabletten helfen

Bei manchen Hunden kann die neu erzwungene feste Sitzposition aber auch zu Angst und Übelkeit führen, die Symptome werden häufig als “Reisekrankheit” bezeichnet.

In ganz schweren Fällen können dann auch Reisetabletten für Hunde helfen: Sie sind meistens auf pflanzlicher und/oder naturbelassener Basis und dementsprechend um einiges schonender als Psychopharmaka, die manche Tierärzte verschreiben.

Mehr zu diesem Thema kannst Du auch hier finden.

Arten von Hunde Anschnallgurten

Bei Hunde Anschnallgurten unterscheidet man grundlegend zwei Arten:

  • Einfache Gurte, die als Zwischenstück zwischen Sicherheitsgurt und Hund dienen sowie
  • Komplettpakete aus Gurt und Spezialgeschirr.

Gurt als Leinenverlängerung

Wenn Du einen einfachen Gurt kaufst, musst Du ihn mit dem angestammten Geschirr – Halsbänder sind eigentlich ungeeignet – verbinden. Meistens werden sie direkt am Klickverschluss des Fahrzeugs befestigt und sind so sehr schnell installiert bzw. wieder abgebaut. Kostentechnisch sind solche Modelle meistens sehr günstig.

Gegen diese Gurte spricht die etwas schwächere Sicherheit: So bist Du nicht nur von dem Verbindungsstück abhängig, sondern musst dich auch auf das angestammte Geschirr verlassen – nicht alle sind für die Nutzung im Auto optimal geeignet.

Diese Modelle werden sehr gerne von Hundehaltern gekauft, die mit ihrem Vierbeiner nur gelegentlich unterwegs sind und Bußgelder vermeiden wollen.

Hunde Autogeschirre

Um einiges vielversprechender sind Hunde Autogeschirre: Sie bestehen aus einem Gurt mitsamt passendem Geschirr und sind besonders für die Nutzung im KFZ konstruiert worden. Viele Modelle sind auch Crash-Test-geprüft, so dass eine hohe Sicherheit gewährleistet ist.

Einige Geschirre lassen sich auch außerhalb des Autos verwenden, bei anderen musst Du den Hund an- und wieder ausziehen, was auf Dauer etwas mühsam sein kann. Weiterhin sind derartige Lösungen doch um einiges teurer als Basis-Hundegurte.

Die Kaufkriterien

Ein Hunde Anschnallgurt ist zunächst nicht etwa zum Vermeiden von Bußgeldern da, sondern dient in allererster Linie der Sicherheit. Wenn dein Liebling auf einem Sitz Platz nimmt, solltest Du deshalb auf jeden Fall auf ein geeignetes und gut funktionierendes Modell Wert legen.

Erfreulicherweise mangelt es dann nicht an Auswahl: Sehr viele Hersteller bieten die verschiedensten Modelle an. Trotzdem solltest Du vor der Bestellung ein wenig Recherche betreiben – dabei dürften dir die folgenden Kaufkriterien sehr weiterhelfen.

1

Art des Gurtes

Bei den Anschnallgurten hast Du die Wahl zwischen Standard-Modellen, die mit dem angestammten Geschirr des Vierbeiners (Halsband ist nicht empfehlenswert) verbunden werden und Komplett-Paketen mit Spezialgeschirr und Befestigung.

Erstere Sorte wird meistens eher von Gelegenheitsfahrern gekauft, letztere Art ist oft Favorit von sicherheitsbewussten Hundehaltern, die viel mit ihrem Liebling unterwegs sind. Mehr Vor- und Nachteile der beiden Arten findest Du etwas weiter oben.

2

Material & Verarbeitung

Sehr wichtig ist auch das Material: Meistens bestehen Anschnallgurte aus Nylon oder Polyester, wobei die Qualität von Modell zu Modell unterschiedlich ist. Für eine Beurteilung können dann auch Erfahrungsberichte anderer Hundehalter, die einen Gurt gekauft haben, interessant sein.

Neben dem Gurt an sich solltest Du aber auch auf die Befestigungen achten: Meistens sind die Karabinerhaken die größte Schwachstelle, neben Kundenfeedback kann diesbezüglich auch das Material (Stahl ist z.B. meistens deutlich hochwertiger als nicht näher bezeichnete Metallsorten) erste Aufschlüsse geben.

Auf jeden Fall auf der sicheren Seite bist Du mit Modellen, die ein TÜV- und/oder GS-Siegel vorweisen können. Allerdings lassen nicht alle Hersteller ihre Hundegurte derartig prüfen – es kann also sein, dass ein Produkt ohne “offizielle” Gutheißung auch alle Anforderungen erfüllt.

3

Kompabilität mit deinem KFZ

Extrem wichtig ist auch, dass der Gurt zu deinem KFZ passt: Gewöhnlich sind die Modelle zwar mit allen Autos kompatibel, es gibt aber Ausnahmen: So scheint es z.B. öfters Probleme mit Modellen von Hyundai und Volvo zu geben.

Für mehr Infos solltest Du dann zunächst die Produktbeschreibungen der Anbieter genau durchlesen: Oft wird hier schon erwähnt, bei welchen Fahrzeugen es schwierig werden könnte. Darüber hinaus sind auch in diesem Fall Erfahrungsberichte oft Gold wert: Viele Hundehalter geben nämlich genau an, für welchen Wagen sie das jeweilige Modell gekauft haben.

4

Länge & Belastbarkeit

Weiterhin solltest Du auch auf die Länge des Anschnallgurtes achten: Sie sollte so bemessen sein, dass der Hund auf seinem Platz eine gewisse Bewegungsfreiheit hat, ohne dass er sich in kritische Bereiche “absetzen” kann. Größere Tiere brauchen dann oft eine etwas längere Gurtleine als kleinere Vierbeiner.

Diesbezüglich ist dann auch die Belastbarkeit immens wichtig: Viele Hersteller geben an, für welches Maximalgewicht ein Gurt ausgelegt ist – ist der Hund zu schwer, kann es im schlimmsten Fall sogar passieren, dass ein Modell bei einer Vollbremsung reißt. Das wäre dann für alle beteiligten lebensgefährlich!

Die Vorteile

Mehr Sicherheit für Hund & andere Verkehrsteilnehmer

Der erste große Vorteil von Anschnallgurten für Hunde ist wohl ganz klar der deutlich erhöhte Sicherheitsaspekt:

Wenn der Vierbeiner sich frei im Passagierraum des Wagens bewegen kann, könnte er im Falle einer Bremsung oder einer Kollision ebenso frei herumgeschleudert werden. Für das Tier würde dies wahrscheinlich den Tod bedeuten, aber auch menschliche Insassen und sogar unbeteiligte Dritte könnten durch das fellige Geschoss in Lebensgefahr geraten.

Deshalb gilt: Ein Hunde Anschnallgurt ist eigentlich Pflicht! Nur mit einem geeigneten Modell kann das Tier sicher auf dem Rücksitz mitreisen.

Erfüllt Anforderungen der StVO, vermeidet Bußgelder & Strafpunkte

Der zweite große Vorteil ist eher finanzieller Natur: Mit unangeschnalltem Hund würdest Du bei jeder Verkehrskontrolle nämlich Gefahr laufen, mit empfindlichen Bußgeldern bestraft zu werden – wenn es ganz dicke kommt, wird sogar dein Punktekonto belastet.

Im Schadensfall könntest Du zudem Probleme mit der Versicherung bekommen – das alles kannst Du dir sparen, wenn Du deinen Liebling gut und zuverlässig befestigst.

Tier kann an seinem angestammten Platz bleiben

Wenn der Hund es bereits gewohnt ist, in der Passagierkabine zu reisen, ist ein Anschnallgurt zudem die wohl schonendste Lösung: Das Gewohnheitstier muss sich dann nicht groß umstellen – ängstliche oder nervöse Hunde könnten auf einen neuen Platz im Kofferraum dann auch sehr allergisch reagieren.

Am Ablauf der Fahrt ändert sich dann kaum etwas, wenn das Tier angeschnallt ist: Zwar muss der Vierbeiner dann mit etwas weniger Bewegungsfreiheit klarkommen, das ist bei Betrachtung der Alternativen aber eine sehr kleine Einschränkung.

Einfaches Anbringen & geringer Platzaufwand

Im Vergleich zu anderen Transportformen ist ein Anschnallgurt zudem eine sehr praktische und auch platzsparende Alternative:

Die Installation ist meistens innerhalb weniger Sekunden erledigt, weiterhin hast Du auch den Kofferraum zur freien Verfügung.

Die Nachteile

Es gibt aber auch einige “Nachteile”, die allerdings weniger Anschnallgurte an sich, sondern eher die Mitnahme des Hundes in der Passagierkabine betreffen.

Diese ist wohl nicht immer die beste Methode, weshalb es sinnvoll sein kann, sich auch nach anderen Transportmöglichkeiten umzusehen.

Wird nicht als absolut sicherste Variante angesehen

So erhöht ein Anschnallgurt die Sicherheit zwar ungemein, Experten gehen aber davon aus, dass es noch deutlich bessere Arten gibt.

In der Passagierkabine bleibt nämlich immer ein Restrisiko, sei es durch Versagen des Gurtes oder aufgrund der möglichen Verletzungen für den Vierbeiner durch eine starke Ruckbewegung im Brustbereich.

Generell wird es deshalb als ratsamer gesehen, den Hund vom Passagierbereich abgetrennt im Kofferraum zu befördern.

Eher für kleine bis mittelgroße Vierbeiner eine Option

Weiterhin steht dir mit einem Anschnallgurt am Sitz nur begrenzter Platz zur Verfügung. Genutzt werden sie deshalb auch eher für kleinere bis maximal mittelgroße Vierbeiner.

Große Rassen haben dann etwas das Nachsehen: Für sie ist der Kofferraum dann wirklich die bessere Wahl.

Weiteres Zubehör & Alternativen

Wenn Du deinen Vierbeiner im Auto mitnehmen möchtest, ist ein Anschnallgurt nicht alles: Du solltest auch auf weiteres Zubehör achten und ebenfalls einige Alternativen in Erwägung ziehen.

Hundetransportbox

Eine Hundetransportbox eignet sich vor allem für den Kofferraum und gilt als sehr sichere und stabile Wahl, die sich manchmal auch für größere Hunde eignet.

Der Hund ist dabei meistens nicht angeschnallt, was aber nicht so schlimm ist: Denn im Falle eines Falles wird er dann lediglich etwas durchgeschüttelt, stellt aber keine weitere Gefahr dar.

Allerdings werden die Boxen nicht von allen Hunden gleich gut angenommen, häufig ist eine längere Gewöhnungsphase notwendig.

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Hunde Autositz

Für die Fahrt auf der Rückbank – es gibt aber auch Modelle für den Vordersitz, die aber etwas umstritten sind – solltest Du dir zudem einen Hunde Autositz anschaffen. Das Tier hat so nicht nur eine erhöhte Sitzposition und einen besseren Überblick, sondern kriegt so auch einen angestammten Platz im Wagen.

Weiterhin sind Autositze ziemlich bequem, die Polsterung lässt sich einfach reinigen und verhindert, dass die Sitzbezüge des Wagens verunreinigt werden.

Manche Modelle werden sogar mit Anschnallgurt geliefert: Einen Vergleich der besten Modelle findest Du in diesem Text.

Autoschondecken für Hunde

Ebenfalls sehr bewährt haben sich Autoschondecken für Hunde, die sowohl für den Kofferraum als auch für die Rückbank erhältlich sind.

Sie halten die Sitzbezüge von Schmutz, Dreck, Wasser, Speichel, Erbrochenem, Kot/Urin und Hundehaaren frei und ermöglichen so nicht nur ein sauberes Reisen, sondern verlangsamt auch den Wertverlust deines Wagens.

Viele weitere Infos zu diesem Thema findest Du hier.

Hundegitter zur Abtrennung

Ebenfalls eine schöne Alternative sind Hundegitter. Sie können sowohl als Ersatz als auch als Ergänzung zu Anschnallgurten dienen und trennen im Wagen den Hunde- vom Menschen-Bereich ab.

Meistens werden sie über der Rückbank befestigt, es gibt aber auch Modelle, die an den Vordersitzen montiert werden.

Hier geht’s zum großen Hundegitter Vergleich.

FAQs

Anschnallgurte für Hunde erhöhen die Sicherheit für Vierbeiner und Mitfahrer ungemein: Sie verhindern, dass der Hund im Falle einer Kollision oder Bremsung unkontrolliert nach vorne geschleudert wird und dann zu einem lebensgefährlichen Geschoss wird.

Am sichersten sind dann geprüfte Spezial-Modelle, die aus einem Gurt und einem Auto-Geschirr bestehen. Experten weisen aber darauf hin, dass auch bei einem angeschnallten Hund immer ein gewisses Restrisiko besteht – am sichersten ist demnach ein abgetrennter Bereich für den Vierbeiner im Kofferraum.

KFZ-Sachverständige und Hundeexperten gehen meistens davon aus, dass der Vierbeiner am besten im Kofferraum mitfährt. Am sichersten ist dann wohl eine Hundetransportbox in Verbindung mit einem Trenngitter.

Absolut falsch und gefährlich ist es, den Vierbeiner ungeschützt im Passagierraum mitfahren zu lassen. Sollte er während der Fahrt dennoch dort aufhalten, muss er auf jeden Fall angeschnallt sein.

Die Straßenverkehrsordnung schreibt keinen festen Platz für Haustiere vor – sie müssen lediglich “gesichert” sein und dürfen den Fahrer bei der Ausübung seiner Pflichten nicht ablenken oder beeinträchtigen.

In der Praxis bedeutet dies, dass Hunde entweder durch ein Trenngitter bzw. eine Transportbox gesichert im Kofferraum mitfahren müssen oder angeschnallt auf einem Passagiersitz. Bei Verstößen drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg – auch dein Versicherungsschutz kann dann darunter leiden.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.