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Die besten Reisetabletten für Hunde im Test & Vergleich 2021

Egal, ob Auto, Bus, Bahn oder Schiff: Viele Hunde kommen mit Reisen überhaupt nicht klar. Wenn das Tier ständig mit Nervosität, Übelkeit und Angst zu kämpfen hat, spricht man gemeinhin auch von der Reisekrankheit.

Diese kann sehr gravierende Folgen haben und das Leben ganz schön einschränken. Es gibt aber vielversprechende Mittel wie Reisetabletten, welche dabei helfen können, die Symptome zu minimieren.

Im folgenden Artikel erfährst Du, wie diese funktionieren. Außerdem findest Du einen Test und Vergleich der meiner Ansicht nach besten 2021 erhältlichen Präparate.

Unser Testsieger

Testsieger unter den als Ergänzungsfutter angebotenen Reisetabletten für Hunde ist die Sorte “Adaptil Express”. Das Mittel setzt ausschließlich auf bewährte, wissenschaftlich anerkannte Wirkungsmechanismen wie Aminosäuren oder GABA Neurotransmitter und hat so einen schonenden, aber deutlich spürbaren Effekt.

Aufgrund der Durchsetzung mit Schweineproteinen haben die Tabletten zudem einen sehr angenehm-fleischigen Geschmack und werden von den meisten Hunden auch ohne Tricks wie Mischen ins Futter sehr gerne alleine gefressen.

Die besten 5 Reisetabletten für Hunde im Test

Produktname
Empfehlung
Adaptil Express
Beaphar Wohlfühl Tabletten
CaniMove Relax
Vetoquinol Zylkène
Preistipp
Grau Stress Tabletten
CaniMove relax mini - 30 Kapseln (a 390 mg), Ergänzungsfuttermittel für Hunde zur Beruhigung und Entspannung auf natürliche Weise durch Casein (Casozepin), Tryptophan, L-Theanin, B6 und Inositol.
Darreichungsform
Tabletten
Tabletten
Kapseln
Kapseln
Tabletten
Inhalt
10 oder 40 Tabletten
10 Tabletten
30 Kapseln
100 Kapseln a 225 oder 450 mg
120 Tabletten
Wirkstoffe
Tryptophan & GABA
Melisse, Rosmarin, Linden- & Hopfenblüten
Kasein, Tryptophan & Theanin
Kasein
Schlafbeere, Baldrian, Lupine, Rosmarin
Dosis
0,5-3 Tabletten
0,5-2 Tabletten
1-4 Kapseln pro Tag
1-2 Kapseln pro Tag
1 Tablette pro 5 kg Gewicht
Gewöhnungszeit
ca. 2 h
ca. 1,5 h
3-4 Tage
1-2 Tage
ca. 5 Tage
Empfehlung
Produktname
Adaptil Express
Darreichungsform
Tabletten
Inhalt
10 oder 40 Tabletten
Wirkstoffe
Tryptophan & GABA
Dosis
0,5-3 Tabletten
Gewöhnungszeit
ca. 2 h
Produktname
Beaphar Wohlfühl Tabletten
Darreichungsform
Tabletten
Inhalt
10 Tabletten
Wirkstoffe
Melisse, Rosmarin, Linden- & Hopfenblüten
Dosis
0,5-2 Tabletten
Gewöhnungszeit
ca. 1,5 h
Produktname
CaniMove Relax
CaniMove relax mini - 30 Kapseln (a 390 mg), Ergänzungsfuttermittel für Hunde zur Beruhigung und Entspannung auf natürliche Weise durch Casein (Casozepin), Tryptophan, L-Theanin, B6 und Inositol.
Darreichungsform
Kapseln
Inhalt
30 Kapseln
Wirkstoffe
Kasein, Tryptophan & Theanin
Dosis
1-4 Kapseln pro Tag
Gewöhnungszeit
3-4 Tage
Produktname
Vetoquinol Zylkène
Darreichungsform
Kapseln
Inhalt
100 Kapseln a 225 oder 450 mg
Wirkstoffe
Kasein
Dosis
1-2 Kapseln pro Tag
Gewöhnungszeit
1-2 Tage
Preistipp
Produktname
Grau Stress Tabletten
Darreichungsform
Tabletten
Inhalt
120 Tabletten
Wirkstoffe
Schlafbeere, Baldrian, Lupine, Rosmarin
Dosis
1 Tablette pro 5 kg Gewicht
Gewöhnungszeit
ca. 5 Tage

Adaptil Express

Die Marke Adaptil gehört zu den bekanntesten Anbietern von angstlösenden Produkten: Besonders die Halsbänder und Sprays, welche jeweils mit Pheromonen arbeiten, haben sich einen exzellenten Ruf erworben. Die Tabletten-Variante – sie hört auf den Namen “Adaptil Express” – funktioniert ein wenig anders, aber dennoch schonend und effektiv.

Sie enthält nämlich vor allem die aus Grünem Tee gewonnene essenzielle Aminosäure L-Tryptophan, die den Gehirnstoffwechsel positiv beeinflusst und so einen beruhigenden Effekt hat. Ferner nutzen die Tabletten auch GABA Neurotransmitter für eine angstlösende Wirkung.

Die Wirkungsweise ist wissenschaftlich belegt und ziemlich schonend – der Hund wird so beruhigt, Angst wird entkrampft, ohne dass ein sedierender Effekt auftritt. Eine Packung enthält im Regelfall 10 Tabletten, es gibt aber auch eine Variante mit 40 Stück. Je nach Größe des Hundes sollen eine halbe bis drei Tabletten pro Anlass verabreicht werden.

Schneller Angstlöser

Sehr erfreulich und für die Reise hilfreich ist zudem, dass die Tabletten im Schnitt lediglich etwa 2 Stunden brauchen, um zu wirken. Den Beinamen “Express” trägt das Mittel also zu Recht. Etwas kritikwürdig mag allerdings sein, dass die Tabletten als Bindemittel eher umstrittenes Magnesiumstearat enthalten.

Das ändert aber nichts an der Beliebtheit bei den Vierbeinern. Diese fressen nach Erfahrungsberichten von Hundehaltern die Tabletten sehr gerne und auch ohne Untermischung ins Futter. Dazu tragen wahrscheinlich die enthaltenen Schweineproteine bei, besonders unterwegs ist dies ein großes Plus.

Alles in allem eine wirklich starke Mischung also, die ich wirklich empfehlen kann!

Vorteile

  • schnelle Wirkung
  • bewährter Mechanismus mit L-Tryptophan und GABA Neurotransmitter
  • wird von vielen Hunden gerne gefressen
  • entkrampfender Effekt, ohne dass Tier sediert wird

Nachteile

  • enthält umstrittenes Magnesiumstearat

Beaphar Wohlfühl Tabletten

Aminosäuren, die direkt am Gehirn andocken, sind aber nicht jedermanns Sache. Dann könnte eine pflanzliche Lösung die beste Wahl sein. Die Wirkung derartiger Präparate wird zwar in Erfahrungsberichten oft gemischt betrachtet, besonders Freunde der Naturheilkunde setzen aber sehr gerne auf die “Beaphar Wohlfühl Tabletten”.

Der Hersteller ist eine bekannte Größe auf dem Gebiet von Haustier-Gesundheitsprodukten und bietet u.a. viele Mittel zur Flöhe-Bekämpfung an. Die Wohlfühl Tabletten setzen fast ausschließlich auf bewährte Heilkräuter wie Melisse, Rosmarin oder auch Linde und Hopfen.

Pflanzlicher Helfer in der Not

Beaphar wirbt damit, dass die Tabletten bereits nach anderthalb Stunden wirken – das macht sie für die Reise sehr interessant. Weiterhin scheinen sie auch dank des pflanzlichen Wirkstoffkomplexes sehr verträglich zu sein.

Ebenfalls erfreulich: Pro Anwendung braucht man maximal zwei Tabletten, somit ist das Mittel – pro Packung sind 10 Stück enthalten – auch noch ziemlich ergiebig.

Solltest Du also auf Natur setzen wollen, sind diese Tabletten eine wirklich interessante und schnell wirkende Alternative.

Vorteile

  • soll sehr schnell wirken
  • ausschließlich pflanzlicher Wirkstoffkomplex, besonders bei Freunden der Naturheilkunde beliebt
  • ziemlich verträglich
  • vergleichsweise ergiebig

Nachteile

  • Hundehalter machen mit Heilkräutern gemischte Erfahrungen

CaniMove Relax

Wenn Du ein kleines bisschen mehr Vorbereitungszeit hast, könnten dem Vierbeiner aber auch die “CaniMove Relax” Kapseln gut weiterhelfen. Sie sind sowohl für kleinere als auch für größere Rassen erhältlich, magensaftresistent und sehr verträglich.

Ein weiterer Vorteil dieser Darreichungsform ist, dass die Kapseln geschmacks- und geruchsneutral sind – so lassen sie sich sehr einfach ins Futter mischen. Allerdings sind sie auch verhältnismäßig groß, für Hunde mit Schluckbeschwerden könnte dies zu einem Problem werden.

Der Wirkstoff-Komplex dieser Sorte ist sehr bewährt und auch wissenschaftlich anerkannt: CaniMove nutzt Aminosäuren wie Tryptophan und L-Theanin, um den Gehirnstoffwechsel positiv zu beeinflussen und angstlösend zu wirken. Weiterhin enthalten die Kapseln auch Kasein, das im Darm freigesetzt wird und auch Teil der Muttermilch von Hunden ist, dort dient es der natürlichen Beruhigung der Welpen.

Interessante Wahl für länger geplante Fahrten

Die Einwirkungszeit ist allerdings ein kleines wenig länger als bei besonders schnell wirkenden Kapseln. Der Hersteller spricht von einer Gewöhnungs-Periode von mindestens drei Tage. Für Spontan-Trips ist das etwas viel, bei normal geplanten Reisen hast Du aber genug Zeit, ohne dass die regelmäßige Gabe in zu viel Zeitaufwand münden würde.

Eine gute Idee also: Wenn Du ein zwar nicht im Eiltempo, aber dennoch verhältnismäßig schnell wirkendes Präparat suchst, das auf wissenschaftlich anerkannte Prozesse setzt, sind die CaniMove Relax Kapseln wirklich sehr interessant.

Vorteile

  • wissenschaftlich wirksamer Aminosäuren-Komplex
  • magensaftresistente, verträgliche Kapseln
  • geschmacks- und geruchsneutral, kann sehr einfach ins Futter gemischt werden
  • in zwei verschiedenen Größen erhältlich

Nachteile

  • Kapseln etwas groß
  • Einwirkungszeit länger als bei Express-Präparaten

Vetoquinol Zylkène

Ebenfalls sehr natürlich und schonend ist das Präparat “Vetoquinol Zylkène”. Die Kapseln sind fast ausschließlich mit getrocknetem Rinder-Kasein gefüllt – der Prozess der Beruhigung des Hundes für die Reise ähnelt so dem der Muttermilch.

Der Wirkstoff hat dabei zwar keinen sofortigen Effekt, ist aber dennoch ziemlich schnell: Der Hund braucht lediglich eine Eingewöhnungszeit von 1 bis 2 Tagen, um nach Herstellerangaben beruhigende Erfolge zeigen zu können.

Das genutzte Verfahren ist wissenschaftlich fundiert und dementsprechend auch sehr zuverlässig: Praktisch alle Hundehalter berichten in Erfahrungsberichten, dass der Hund auch auf Reisen deutlich entspannter wirkt, ohne dabei allzu sediert zu sein.

Schonende, natürliche Lösung

Die Kapseln machen einen hochwertigen Eindruck, enthalten aber auch Magnesiumstearat als Füllmittel. Für viele mag das zweitrangig sein, naturbewusste Hundefreunde würden auf diesen umstrittenen Stoff aber wahrscheinlich am liebsten verzichten.

Geliefert wird Vetoquinol Zylkène im Vorratspack von 100 Stück, die entweder 225 oder 450 Milligramm enthalten. Da pro Tag lediglich eine bis zwei Kapseln benötigen, ist das Mittel sehr ergiebig und eignet sich auch für Vielfahrer.

Das hat allerdings auch seinen Preis: Eine Packung des Mittels ist trotz der großen Menge doch deutlich teurer als das Angebot der meisten Konkurrenzfirmen. Solltest Du aber bereit sein, diese Ausgabe zu leisten, erhältst Du auch ein wirklich gutes und zuverlässiges Mittel, das wissenschaftlichen Standards folgt.

Vorteile

  • schonender, bewährter Prozess mit Kasein als alleiniger Wirkstoff
  • wirkt innerhalb von 1 bis 2 Tagen
  • sehr ergiebig
  • laut Aussagen von Hundehaltern sehr zuverlässig
  • Vorrats-Pack, besonders für Vielfahrer interessant

Nachteile

  • enthält Magnesiumstearat
  • sehr teuer

Grau Stress Tabletten

Ein sehr beliebtes pflanzliches Mittel mit durchaus nachgewiesenem Wirkungs-Effekt sind die “Grau Stress Tabletten”. Sie enthalten u.a. Schlafbeere und Baldrian, beides Heilpflanzen, deren beruhigende Wirkung auch wissenschaftlich dokumentiert ist. Weitere Inhaltsstoffe sind z.B. Lupinen (Wolfsbohnen) und Rosmarin.

Das entspannt den Hund ungemein – manchmal allerdings wohl auch etwas zu viel. Denn auf Dauer kann so viel pflanzliche Kraft auch durchaus etwas betäubend wirken. Die Einnahme an sich ist allerdings ziemlich verträglich.

Eine Packung enthält 120 Kapseln, wobei einem Hund täglich pro 5 Kilogramm Körpergewicht eine Kapsel gegeben werden soll. Für kleine Hunde bedeutet das eine hohe Ergiebigkeit, schwerere Rassen müssen aber ganz schön viel zu sich nehmen, bis ein Effekt entsteht.

Sehr günstiges Natur-Mittel

Sehr positiv ist, dass die Grau Tabletten auch noch viele andere wichtige Nährstoffe wie z.B. Kalzium, Phosphor und Magnesium enthalten. Letzteres wird aber besonders durch die Zugabe von nicht ganz so beliebtem Magnesiumstearat als Füllstoff erreicht.

Besonders für die Reisevorbereitung sehr störend kann aber sein, dass man doch ziemlich viel Anlaufzeit braucht, bis das Mittel seine volle Kraft entfacht. Der Hersteller spricht von bis zu 5 Tagen – während dieser Zeit musst Du dann oft ganz schön viele Kapseln geben, was doch ziemlich zeitaufwändig ist.

Richtig praktisch sind diese Kapseln für die Reise also nicht. Dafür sind sie aber auch verführerisch günstig, sie gehören wirklich zu den preiswertesten Hunde Reisetabletten, die 2021 erhältlich sind.

Vorteile

  • rein pflanzliche Wirkstoffe mit nachgewiesen effektiven Komponenten
  • ziemlich verträglich
  • enthält zusätzlich viele Nährstoffe
  • sehr günstiger Preis

Nachteile

  • kann ziemlich betäubend wirken
  • sehr lange Anlaufzeit notwendig
  • mit Magnesiumstearat
  • größere Hunde brauchen sehr viele Kapseln

 

Was ist eine Reisekrankheit?

Unter einer Reisekrankheit versteht man bei Mensch und Tier, dass sich der Betroffene auf einmal sehr unwohl fühlt, sobald er sich kurze oder längere Zeit in einem sich bewegenden Fahrzeug aufhält.

Bei Hunden betrifft dies vor allem Autofahrten, es sind aber auch Symptome bei Schiffs-, Bahn-, Flug- oder Fahrradreisen möglich. Mediziner bezeichnen das Phänomen als “Kinetose”, häufig findet man in der Fachliteratur auch den englischsprachigen Begriff “Motion Sickness”.

Besonders junge Tiere betroffen

Betroffen sind davon besonders junge Tiere: Deutlich mehr Welpen als ausgewachsene Hunde weisen Symptome auf. Fachleute erklären sich dies mit den noch nicht geschärften Sinnen von Junghunden oder mit der stärkeren Belastung kleiner Körper.

Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 15 Prozent aller Hunde zumindest in einer Lebensphase unter Symptomen der Reisekrankheit leiden.

Allerdings gibt es Hoffnung: Bei vielen Tieren legt sich die Sensibilität mit den Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass alle Hunde so glücklich sind, für einige bleibt die Fahrt mit Verkehrsmitteln bis zum Lebensende eine Tortur.

Die wichtigsten Symptome

Symptome der Reisekrankheit sind sehr unterschiedlich, nicht immer treten alle Anzeichen gleichzeitig oder überhaupt auf. Wenn Du einen Hund hast, der darunter leidet, wirst Du aber schon sehr schnell feststellen, dass etwas nicht stimmt: Dann zeigt er z.B. Verhaltensweisen oder körperliche Merkmale wie

  • Nervosität, oft schon während der Reisevorbereitung
  • Fliehbewegungen, der Hund versteckt sich z.B., wenn der Weg ins Fahrzeug ansteht
  • starkes Hecheln während der Fahrt
  • Jaulen und Bellen
  • sichtbare Unruhe
  • Übelkeit und Brechreiz
  • der Hund ist im Fahrzeug auf einmal nicht stubenrein, hinterlässt also Urin oder Kot.

All das kann Ausmaße annehmen, die das Zumutbare deutlich überschreiten. Manchmal ist es dann sogar nicht nur unmöglich, mit dem Hund z.B. zum Tierarzt oder zum Einkaufen zu fahren, selbst der bloße Anblick des Fahrzeugs verursacht schon für Hund und Halter unangenehme Komplikationen.

Ursachen für Kinetose

Aber woran liegt das?

So ganz klar sind die Ursachen der Reisekrankheit bis heute nicht. Sowohl bei Mensch – so gibt es z.B. Seemänner, die nach Jahrzehnten problemloser Arbeit auf einmal Symptome zeigen – als auch bei Tier gibt es keine vollständige Aufklärung über den Mechanismus, der diese Störung verursacht.

Allerdings gibt es schon einige Erklärungsansätze, die sich vor allem damit befassen, was bei einer derartigen Erkrankung mit dem Körper passiert.

Irritierte Sinnesorgane

Im Zentrum steht dabei eine Irritation der Sinnesorgane: Es wird vermutet, dass der für das Gleichgewicht zuständige Apparat im Innenohr die Bewegungen des Fahrzeuges nicht richtig einordnen kann.

Das liegt wohl daran, dass wir Säugetiere – Mensch wie Hund – darauf ausgelegt sind, uns selbstständig zu bewegen. Weicht das Fahrverhalten von unserer Lauf-/Gehtechnik zu sehr ab, irritiert das in manchen Fällen den sensiblen Bereich.

Gehirn im Fokus

Von dort wiederum werden diese Infos ans Gehirn weitergeleitet: Auch dieses weiß nicht so recht, was es damit anfangen soll. Und wenn dies passiert, reagiert es zunächst einmal mit Angst und Schutzreflexen.

Stresshormone werden ausgeschüttet, die Atmung verschnellert sich. Der Magenbereich zieht sich zusammen, Erbrechen und manchmal auch Durchfall sind dann zwangsläufige Folgen.

Psychische Belastung & Stress

Diese körperlichen Reaktionen wirken sich auch auf die Psyche aus: Der Hund leidet und starken Belastungen und Stress. Weiterhin merkt er sich die unangenehme Erfahrung – deshalb reagiert das Gehirn oft schon bei den ersten Anzeichen einer möglichen Reise.

Das bedeutet: Schon das Packen von Koffern, das Öffnen der Autotür oder ein startender Motor versetzen den Hund in Alarmbereitschaft. Selbst, wenn der Hund zu Hause bleibt, spielt sich dann im Kopf dasselbe Programm ab.

Übel nehmen darfst Du das dem Vierbeiner auf keinen Fall: Es handelt sich schließlich um kein böswilliges Verhalten, sondern um eine körperliche Reaktion, auf die der Hund keinen Einfluss hat. Statt zu schimpfen, solltest Du deshalb lieber konstruktiv an der Linderung des Zustandes arbeiten.

Unterschied zwischen Reisekrankheit & Reiseangst

Symptomatisch sehr ähnlich zur Reisekrankheit ist die Reiseangst: Auch hier reagiert das Hundegehirn mit Abwehrreaktionen.

Ursache ist dann aber keine Störung des Gleichgewichtsapparates, sondern eine andere mehr oder weniger traumatische Erfahrung – z.B. laute Motorengeräusche oder eine schmerzhafte Vollbremsung.

Strategien gegen Auftreten von Symptomen

Die Reisekrankheit ist also eigentlich eine Sinnestäuschung. Richtig heilen kann man diese nicht – man kann nur hoffen, dass sich Innenohr und Gehirn irgendwann an die Bewegungen gewöhnen.

Oft helfen nur chemische oder pflanzliche Mittel gegen die Symptome. In manchen Fällen ist es aber durchaus möglich, die Probleme zu lindern. Hierfür gibt es einige Strategien, die schon vielen verzweifelten Hundehaltern weitergeholfen haben.

Den Hund auf die Fahrt vorbereiten

Besonders bei Reiseangst, aber auch bei einigen Fällen der Reisekrankheit kann es hilfreich sein, den Hund liebevoll auf die Fahrt vorzubereiten. Das bedeutet vor allem, dass Du mit ihm positiv kommunizierst – mit viel Liebe ist es manchmal durchaus möglich, das Gehirn auf andere Gedanken zu bringen.

Statt Stresshormonen wie Adrenalin werden dann eher Glückshormone wie Serotonin freigesetzt. Das kann dazu beitragen, dass der Hund um einiges entspannter ist.

Das Tier nicht allein lassen

Während der Fahrt ist es dann auch sehr ratsam, das Tier nicht alleine zu lassen. Wenn Du mit Begleitung unterwegs bist, kann es so sinnvoll sein, wenn Du hinten beim – natürlich ausreichend gesicherten – Hund bleibst und ihn auf seinem “Leidensweg” begleitest.

Dann solltest Du mit Streicheleinheiten, Lob und beruhigenden Worten nicht sparen. Das kann die Symptome zwar meistens nicht ganz verschwinden lassen, der Hund spürt aber deine Präsenz und ist dann bei weitem nicht so ängstlich, wie er das auf sich gestellt wäre.

Weiterhin kannst Du dann sofort reagieren, sobald die Symptome überhand nehmen. Ratsam ist es dann allerdings, z.B. mit einem Handtuch ausgerüstet zu sein, falls der Hund sich übergeben sollte.

Viele Pausen einlegen

Bei längeren Fahrten solltest Du dir zudem auch viel Zeit lassen.

Fahr’ also nicht an einem Stück durch, sondern gönne dem Vierbeiner seine Pausen. So kann er entspannen und zwischendurch auch frische Luft schnappen – bei der Weiterfahrt ist er dann deutlich ausgeglichener.

Sanfter Fahrstil

Wenn Du selbst fährst, solltest Du zudem unbedingt so sanft fahren wie möglich. Beschleunige also wirklich behutsam und gib’ besondere Acht in den Kurven.

In vielen Fällen ist es so möglich, den Gleichgewichtssinn nicht über Gebühr zu beanspruchen, so dass Symptome deutlich glimpflicher auftreten oder sogar überhaupt nicht bemerkbar sind.

Wechsel der Transportart

Wenn dir schon einmal während einer Reise schwindlig geworden ist, dann weißt Du, dass dies manchmal in ganz bestimmten Situationen auftritt: Im Zug wird einigen z.B. schlecht, wenn sie auf einmal rückwärts fahren müssen, andere wiederum kommen mit dem Blick aus dem Fenster bei hohen Geschwindigkeiten nicht klar.

Sofern möglich kann es deshalb manchmal helfen, den Hund etwas anders zu transportieren: Je nach Fall wäre dann z.B. ein Wechsel auf eine Hundetransportbox im Kofferraum oder auf dem Autositz, den Rücksitz mit Hundegitter oder ein Hundesitz mit Anschnallgurt eine Alternative.

Besserung garantieren kann das zwar nicht – einen Versuch ist es aber zumindest wert.

Mittel gegen Reisekrankheit

Wenn alles nichts hilft, gibt es allerdings nur zwei Möglichkeiten:

  • Einerseits ist es natürlich eine Option, das eigene Wohnviertel überhaupt nicht mehr zu verlassen, das kann aber nicht immer durchgezogen werden.
  • Die zweite Möglichkeit ist es, die Symptome mit Tabletten zu bekämpfen.

Pillen aus der Hausapotheke: Keine gute Idee

Reisekrankheit ist nicht nur bei Vierbeinern weit verbreitet: Auch Menschen leiden häufig darunter. Dagegen gibt es einige Arzneimittel, die vor allem darauf ausgelegt sind, Übelkeit und Brechreiz zu unterdrücken. Was für mich gut ist, denkt sich dann mancher Hundehalter, kann für meinen Liebling nicht schlecht sein – das Tier wird dann aus der Hausapotheke versorgt.

Das ist aber generell überhaupt keine gute Idee: Zum einen wirken manche Stoffe, die uns sehr weiterhelfen, bei Hunden nur schwach oder überhaupt nicht. Zweitens können für Menschen hergestellte Tabletten auch viel zu stark dosiert sein – im schlimmsten Fall drohen dann Überreaktionen oder sogar Vergiftungserscheinungen.

Deshalb solltest Du auf keinen Fall ungeprüft Medikamente nutzen, die nicht für Hunde konzipiert sind. Es kann zwar vorkommen, dass so ein Mittel dennoch hilft, dafür musst Du dir aber auf jeden Fall vorher Grünes Licht beim Tierarzt einholen.

Tierärztliche Reisemedikamente

Dieser wird dir aber wahrscheinlich eher tierärztliche Reisemedikamente empfehlen. Dabei handelt es sich ebenfalls um Antimetika – also Mittel, die den Brechreiz unterdrücken.

Bekanntester Wirkstoff für Hunde ist dabei Maropitant. Richtig frei von Nebenwirkungen sind aber auch diese Präparate nicht. Ferner muss der Einsatz unbedingt mit dem Tierarzt abgesprochen werden, auch die Kosten sind vergleichsweise hoch.

Weiterhin unterdrücken derartige Medikamente zwar den Brechreiz, Angstgefühle und Unruhe bleiben aber bestehen: Sie helfen also eher dir weiter als dem Hund.

Oft bevorzugt: Schonende Futterergänzungen für eine weitgehend natürliche Behandlung

Viele Hundehalter bevorzugen deshalb schonende, natürliche und ganzheitliche Lösungen: Diese Form der Reisetabletten ist nicht als Arzneimittel deklariert, sondern als Futterergänzung.

Somit sind sie frei erhältlich und – sofern die Dosierungs-Anweisungen eingehalten werden – auch sehr verträglich.

Wirkstoffe von Futterergänzungen gegen Reisekrankheit

Derartige Nahrungsergänzungsmittel sind auch deshalb sehr beliebt, weil sie nicht primär gegen Brechreiz wirken, sondern stattdessen an der Wurzel des Problems ansetzen: Sie wirken beruhigend auf Körper und Gehirn, so dass dieses weniger Signale setzt, die falsch interpretiert werden könnten.

Allerdings ist die Wirkung niemals so stark, dass der Hund das Bewusstsein verliert oder Persönlichkeitsveränderungen zeigt – Sedierungseffekte treten, wenn überhaupt, nur deutlich leichter auf als bei veterinären Psychopharmaka.

Dabei kommen vor allem die folgenden Substanzen als Wirkstoffe zum Einsatz:

Kasein & Aminosäuren

Sehr gerne genutzt werden Aminosäuren wie Tryptophan und Theanin. Sie sind unglaublich wichtig für den Gehirnstoffwechsel und wird dort in Serotonin umgewandelt. Die Angsthormone prägen sich dann weniger aus, der Hund wird beruhigt, weil das Gehirn ihm keine falschen Signale mehr sendet.

Auch Kasein gehört in diese Wirkstoffgruppe. Das Milchprotein, manchmal auch Casein geschrieben, wird, sobald es im Darm gelandet ist, durch die Blutbahn an die Hirnrezeptoren geleitet. Dort wird es in Aminosäuren umgewandelt, die dann wiederum beruhigende Hormone freisetzen.

Kasein ist ebenfalls Bestandteil der Muttermilch, wo es dazu dient, die Welpen ruhig und zufrieden zu halten. Verabreicht wird es eigentlich immer in Kapselform, wobei meistens Rinder-Kasein verwendet wird. Die Wirkung dieser Substanzen ist wissenschaftlich anerkannt.

Heilkräuter

Ebenfalls häufig zu finden sind Präparate, die ganz auf Kräuter setzen. Einige davon – z.B. Baldrian, Schlafbeere oder Johanniskraut – haben eine ziemlich starke Wirkung, die auch wissenschaftlich anerkannt ist, Andere wiederum wirken etwas schonender, hierzu gehören z.B. Kamille oder Melisse.

Erhältlich sind Kräuter-Präparate für Hunde sowohl als Kapseln als auch als Tabletten.

Homöopathische Mittel

Schließlich setzen einige Hundehalter auch auf homöopathische Mittel. Das sind Tropfen, in denen sich hochpotenzierte Pflanzen wie z.B. “Bach-Blüten” befinden. Erhältlich sind sie nur selten als Tabletten, meistens kommen Tropfen zur Anwendung.

Homöopathie ist sehr beliebt, aber auch eine Glaubensfrage: Handfeste wissenschaftliche Nachweise einer signifikanten Wirkung gibt es nicht.

Vermutet wird allerdings, dass die erhöhte Aufmerksamkeit bei der Verabreichung der Tropfen die Stress-Level senkt – in leichten Fällen und auch bei Reiseangst können diese Mittel aber – wenn man Erfahrungsberichte betrachtet – anscheinend durchaus hilfreich sein.

Mit Bedacht reisen

Wenn dein Hund unter Symptomen der Reisekrankheit leidet, solltest Du ihn auf keinen Fall unnötig Belastungen aussetzen. Tabletten lindern die Probleme zwar, lösen sie aber nicht. Sollte es möglich sein, den Vierbeiner zu Hause zu lassen, würde ich das deshalb auch tun und wirklich nur im Ausnahme- & Notfall lange Strecken fahren.

Die Kaufkriterien

Wenn dein Hund bei kürzeren oder längeren Fahrten Probleme bekommt, sind Reisetabletten als Ergänzungsfuttermittel also eine gute Wahl. Erfreulicherweise ist auch das Angebot da – Du kannst aus vielen verschiedenen Produkten wählen.

Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Sorten teilweise doch beträchtlich voneinander: In manchen Fällen kann es so vorkommen, dass ein Mittel für deinen Zweck überhaupt nicht geeignet ist – vor der Bestellung solltest Du also auf jeden Fall überprüfen, ob es deine Ansprüche und die Bedürfnisse des Hundes abdeckt.

Dabei sollten vor allem die folgenden Kaufkriterien eine Rolle spielen.

1

Verwendete Wirkstoffe

Sehr wichtig sind die verwendeten Wirkstoffe. Dabei hast Du vor allem die Wahl zwischen pflanzlichen Reisetabletten und Mitteln, die auf Aminosäuren setzen.

  • Pflanzliche Tabletten sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn Du ein Freund der Naturheilkunde bist. Die verwendeten Kräuter haben eine lange Tradition und sind teilweise auch wissenschaftlich anerkannt. Die tatsächliche Wirkung ist aber sehr unterschiedlich – manche Pflanzen haben auf einige Hunde eine sehr starke Wirkung, vereinzelt können auch allergische Reaktionen auftreten.
  • Mittel mit Aminosäuren sind aus wissenschaftlicher Sicht hingegen um einiges zuverlässiger. Sie docken direkt am Gehirn an und bieten so einen guten, vergleichsweise berechenbaren Wirkmechanismus, ohne dass dabei auf synthetische Stoffe zurückgegriffen werden muss.

2

Darreichungsform des Mittels

Bei der Darreichungsform kannst Du zwischen gepressten Tabletten und Kapseln wählen:

  • Tabletten sind für viele die erste Wahl und lassen sich z.B. hervorragend dosieren. So ist es auch möglich, z.B. halbe Tabletten zu geben. Manche Hunde akzeptieren aber den Geschmack nicht unbedingt und verschmähen sie dann – es gibt aber auch Sorten mit einem leckeren Fleischaroma, die den meisten Vierbeinern gut gefallen.
  • Reise Kapseln hingegen sind geschmacks- und geruchslos und lassen sich besonders bei Nassfutter gut untermischen. Bei manchen Wirkstoffen, die erst im Darm freigesetzt werden dürfen, sind sie bei weitem die sinnvollste Darreichungsform. Manche Tiere haben aber Probleme damit, sie zu verschlucken.

3

Enthaltene Zusatzstoffe

Praktisch alle Reisetabletten enthalten Binde-, Füll- oder sonstige Zusatzstoffe. Ideal ist es, wenn diese möglichst natürlich und nebenwirkungsfrei sind.

Häufig kritisiert wird beispielsweise die Nutzung von Magnesiumstearat. Es ist zwar zugelassen, steht aber auch im Verdacht, auf Dauer gesundheitliche Schäden verursachen zu können.

4

Notwendige Gewöhnungszeit

Sehr große Unterschiede gibt es bei der Eingewöhnungszeit, die notwendig ist, bevor ein Mittel seine Wirkung entfaltet. Einige Tabletten wirken bereits innerhalb weniger Stunden – das ist besonders dann vorteilhaft, wenn eine spontane Reise ansteht.

Andere Mittel wiederum brauchen eine eher lange Vorlaufperiode von oft mehreren Tagen. Das ist vor allem akzeptabel, wenn es um einen lange geplanten Trip geht, auf den der Hund Schritt für Schritt vorbereitet werden muss.

5

Größe der Tabletten & empfohlene Dosis

Und schließlich kann auch die Größe der Tabletten eine Rolle spielen: Manche Sorten sind eher für kleine Hunde ausgelegt, größere Varianten hingegen sind für manche Tiere eher schwierig zu schlucken.

Eher von praktischer Natur ist die empfohlene Dosis, die gerne unter-, aber niemals überschritten werden sollte: Manche Pillen sind hier sehr pflegeleicht, dann braucht man nur wenige Stück am Tag. Andere Präparate hingegen erfordern eine häufige Einnahme vieler Tabletten – das ist nicht nur sehr zeitaufwändig, sondern schmälert auch die Ergiebigkeit einer Packung.

Die Vorteile

Große Hilfe bei Fahrten

Wenn dein Hund unter “Motion Sickness” leidet, ist es leider oftmals nicht möglich, eine Fahrt ohne Hilfe zu Ende zu führen. Die negativen Effekte lassen sich allerdings mit Nahrungsergänzungs Tabletten oft in den Griff bekommen – sie sind dann eine sehr große Hilfe.

Der Hund wird beruhigt, der Hormonhaushalt im Gehirn positiv beeinflusst. Sehr häufig können die schlimmsten Symptome einer Reisekrankheit so gut gelindert werden.

Verträgliche natürliche Mittel

Im Vergleich zu Arzneimitteln sind Ergänzungsfuttermittel zudem sehr verträglich: Sie basieren auf bewährten Prinzipien wie der Ernährungswissenschaft und der Naturheilkunde und sind so eine sehr gute Alternative, wenn Du gegenüber pharmazeutischen Produkten eher skeptisch eingestellt bist.

Beruhigen den Hund, ohne zu sedieren

Und schließlich ist die Wirkung auch vergleichsweise schonend: Da lediglich der Hormonhaushalt beeinflusst wird, wird der Hund zwar ruhiger, aber nicht sediert. Es treten also keine grundlegenden Persönlichkeitsveränderungen auf, der Vierbeiner kann wie gehabt am Leben teilnehmen – nur eben deutlich entspannter.

Die Nachteile

Allerdings haben natürliche Reisetabletten auch einige kleine Nachteile, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

Vergleichsweise lange Vorlaufzeit

Im Vergleich zu tierärztlichen Medikamenten ist die Vorlaufzeit, die für eine Wirkung notwendig ist, beispielsweise eher lang. Die schnellsten Ergänzungs Reisetabletten wirken erst nach deutlich über einer Stunde, während pharmazeutische Mittel meistens schon nach wenigen Minuten helfen.

Deshalb eignen sich diese Pillen eher nicht für die kurzfristige Linderung von Symptomen, sondern sind eher zur Vorbeugung von schweren Komplikationen während einer Fahrt gedacht.

Wirkung hängt vom Einzelfall ab

Auch die Wirkung von Ergänzungsmitteln ist eher eine individuelle Sache: Bei vielen Hunden schlagen sie zwar sehr gut an, sie sind aber keine Wundermittel – für manche Vierbeiner sind sie so nicht ausreichend.

Das musst Du wohl oder übel riskieren – sollte dein Liebling weiterhin Symptome zeigen, würde ich dringend dazu raten, den Tierarzt zu konsultieren.

FAQs

Nur spezielle Mittel für Tiere verwenden

Reisetabletten aus der Hausapotheke, die für Menschen entwickelt wurden, sind für Hunde oftmals keine gute Idee: Nicht nur besteht die Gefahr einer Überdosierung, auch die Wirkstoffe schlagen bei Vierbeinern häufig nicht an.

Deshalb solltest Du unbedingt Mittel verwenden, die speziell für Hunde entwickelt wurden. Bei den pharmazeutischen Arzneien hat sich der Stoff Maropitant als sehr effektiv erwiesen. Besonders schonend hingegen sind natürliche Substanzen und Tabletten, die vor allem auf Aminosäuren für die Hormonregulierung im Gehirn setzen.

Die besten Reisetabletten für Hunde

  1. Adaptil Express
  2. Beaphar Wohlfühl Tabletten
  3. CaniMove Relax
  4. Vetoquinol Zylkène
  5. Grau Stress Tabletten

Wenn dein Hund von der Reisekrankheit betroffen ist, haben sich natürliche Reisetabletten sehr bewährt.

In unserem Test und Vergleich besonders überzeugen konnte dabei das Präparat “Adaptil Express”.

Es setzt vor allem auf Aminosäuren, die an den Gehirn-Rezeptoren andocken, Stress reduzieren und so die Symptome lindern und in einigen Fällen sogar verschwinden lassen.

Wenn dein Hund von der Reisekrankheit betroffen ist, kann es in einem ersten Schritt helfen, ihm bei der Fahrt besondere Aufmerksamkeit zu schenken: Eine individuelle, liebevolle Begleitung ist dann genauso wichtig wie viele Pausen und ein Anpassen des Fahrstils – in einigen Fällen kann auch ein Wechsel z.B. von einem Sitzplatz zu einer Hundetransportbox hilfreich sein.

Bringt dies nicht den gewünschten Erfolg, gibt es einige Präparate, die weiterhelfen können. Neben Arzneimitteln und Halsbändern, die beruhigende Pheromone abgeben, haben sich besonders natürliche Ergänzungsmittel wie Tabletten auf Aminosäuren- oder pflanzlicher Basis sehr bewährt.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.