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Ruckdämpfer für Hunde im Test & Vergleich 2021

Über Jahrhunderte hinweg dachten sich Hundehalter nichts dabei, wenn sie ihren Vierbeiner mit einem beherzten Ruck an der Leine bestraften. Heute gilt das zu Recht als Tierquälerei, denn die immensen Kräfte, die dabei freigesetzt werden, verursachen häufig enorme körperliche und geistige Schäden.

Leider treten Ruck-Bewegungen immer wieder auf, z.B., weil der Hund auf einmal stark an der Leine zieht oder Du unerwartet stehen bleiben musst. Auch solche ungewollten Unfälle können großen Schaden anrichten, weshalb es sehr empfehlenswert ist, auf einen Ruckdämpfer zu setzen.

Im folgenden Text erfährst Du, worum es sich dabei handelt und wann es sich insbesondere lohnt, ein geeignetes Modell einzusetzen. Weiterhin findest Du auch einen Test und Vergleich der besten Ruckdämpfer, die es meiner Ansicht nach 2021 zu kaufen gibt.

Unser Testsieger

Bestes Modell in unserem Vergleich ist ziemlich klar der “Hunter Ruckdämpfer”. Er ist hervorragend verarbeitet, macht auch optisch einen starken Eindruck und ist sehr langlebig, so dass er auch bei starker Belastung kaum ausleiert.

Die Dämpfung ist sehr schonend, so dass auch Du vor zu starken Zugbewegungen geschützt wird. Mit 45 Zentimetern ist das Modell sehr lang und daher vor allem für größere und starke Vierbeiner geeignet.

Die besten 5 Hunde Ruckdämpfer im Test & Vergleich

Produktname
Empfehlung
Hundefreund Ruckdämpfer
Trixie Ruckdämpfer
Preistipp
Nobby Soft Stop Belt
Schneespitze Druckfeder Ruckdämpfer
HUNTER Ruckdämpfer, 45 cm, schwarz
Hundefreund Ruckdämpfer - 30cm Verlängerung - Leinenverlängerung mit Zugdämpfung
Trixie Ruckdämpfer, rund S-M: 24 cm/ø 9 mm, schwarz
Nobby Soft Stop Belt L dunkelgrau 110 x 74 x 30 cm
Schneespitze 4 Stück Druckfeder Ruckdämpfer Ruckfeder,Edelstahl Spannfeder Hundeleine Haustierpufferfeder für Hundekabel mittlerer und Kleiner Hund
Farben
schwarz
schwarz
schwarz
dunkelgrau
silber
Material Band
Nylon/Kunststoff/Leder
Kunststoff
Nylon
Nylon
Material Befestigung
verchromter Stahl
Metall
Metall
Metall
chromierter Edelstahl
Länge
45 cm
30 cm
24-35 cm
23-45 cm
8 cm
Breite
2,5 cm
k.A.
0,9-2,5 cm
1-2,5 cm
2,4 cm
Gewicht
ca. 97 g
ca. 120 g
20-90 g
16-82 g
ca. 65 g
Empfehlung
Produktname
HUNTER Ruckdämpfer, 45 cm, schwarz
Farben
schwarz
Material Band
Nylon/Kunststoff/Leder
Material Befestigung
verchromter Stahl
Länge
45 cm
Breite
2,5 cm
Gewicht
ca. 97 g
Produktname
Hundefreund Ruckdämpfer
Hundefreund Ruckdämpfer - 30cm Verlängerung - Leinenverlängerung mit Zugdämpfung
Farben
schwarz
Material Band
Kunststoff
Material Befestigung
Metall
Länge
30 cm
Breite
k.A.
Gewicht
ca. 120 g
Produktname
Trixie Ruckdämpfer
Trixie Ruckdämpfer, rund S-M: 24 cm/ø 9 mm, schwarz
Farben
schwarz
Material Band
Nylon
Material Befestigung
Metall
Länge
24-35 cm
Breite
0,9-2,5 cm
Gewicht
20-90 g
Preistipp
Produktname
Nobby Soft Stop Belt
Nobby Soft Stop Belt L dunkelgrau 110 x 74 x 30 cm
Farben
dunkelgrau
Material Band
Nylon
Material Befestigung
Metall
Länge
23-45 cm
Breite
1-2,5 cm
Gewicht
16-82 g
Produktname
Schneespitze Druckfeder Ruckdämpfer
Schneespitze 4 Stück Druckfeder Ruckdämpfer Ruckfeder,Edelstahl Spannfeder Hundeleine Haustierpufferfeder für Hundekabel mittlerer und Kleiner Hund
Farben
silber
Material Band
Material Befestigung
chromierter Edelstahl
Länge
8 cm
Breite
2,4 cm
Gewicht
ca. 65 g

Hunter Ruckdämpfer

Ein sehr gerne eingesetzter Bestseller ist der “Hunter Ruckdämpfer”. Er ist 45 Zentimeter lang, was ihn vor allem für größere Vierbeiner attraktiv macht. Kleinere Tiere sind wahrscheinlich eher mit einem anderen Modell besser versorgt.

Sehr hervorzuheben ist die edle und hochwertige Verarbeitung dieses Extenders: Der Rückdämpfer besteht aus Nylon und Kunststoff, für einfache Handhabung sorgen auch die schicken Lederkappen, die an beiden Enden angebracht sind. D-Ring und Karabiner bestehen hingegen aus verchromtem Stahl – das sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch qualitativ stark.

Sehr starker Bestseller

Da verwundert es kaum, dass dieses Modell von den meisten Hundehaltern, die sich für es entschieden haben, hervorragende Kritiken bekommt: Die Dämpfung ist so anscheinend sehr sanft, so dass Du und der Hund optimal geschont werden. Weiterhin scheint der Ruckdämpfer sehr langlebig zu sein – selbst nach sehr vielen Einsätzen mit hohen Belastungen leiert er so kaum aus.

Wenn Du Qualität suchst, ist der “Hunter Ruckdämpfer” also eine hervorragende und auf jeden Fall empfehlenswerte Lösung. Das geht aber auch mit einem etwas höheren Preis einher – es gibt doch einige Modelle anderer Anbieter, die deutlich günstiger sind.

Vorteile

  • hervorragende Verarbeitung, sehr robust
  • langlebig, leiert auch nach häufigem Gebrauch kaum aus
  • augenscheinlich sehr sanfte Dämpfung
  • besonders für größere & starke Vierbeiner geeignet

Nachteile

  • für kleinere Hunde sehr lang
  • etwas teurer als viele andere Ruckdämpfer

Hundefreund Ruckdämpfer

Ebenfalls ziemlich gerne gekauft wird der “Hundefreund Ruckdämpfer”. Er hat eine Grundlänge von etwa 30 Zentimetern und wird besonders häufig genutzt, wenn der Vierbeiner nur gelegentlich an der Leine zieht,

In diesem Fall geht die Dämpfung sehr sanft vonstatten und schont so sowohl Hund als auch Halter. Bei Tieren, die zu starkem Ziehen neigen, kann der Effekt dann manchmal aber nicht ausreichen – sehr widerspenstige Vierbeiner werden deshalb wahrscheinlich mit einem anderen Modell besser versorgt.

Schöne Alternative

Sehr überzeugen kann allerdings die Verarbeitung des Ruckdämpfers: D-Ring und Karabiner machen in Praxiserfahrungen anderer Hundehalter einen sehr robusten Eindruck, auch die Langlebigkeit – Ausleiern wird nur sehr selten beobachtet – spricht für dieses Modell.

Allerdings wird doch häufiger kritisiert, dass die Konstruktion eher schwer geraten ist. Laut Herstellerangaben wiegt der Ruckdämpfer etwa 120 Gramm – besteht keine optimale Spannung, hängt er dann regelmäßig etwas durch und nimmt so viel Staub und Dreck auf. Weiterhin werden kleinere Hunde dann ziemlich stark belastet.

Somit eignet sich dieser Ruckdämpfer vor allem für etwas größere – Hundefreund empfiehlt ein Mindestgewicht von 7 Kilogramm – und gut erzogene Vierbeiner. Aufgrund der anscheinend überdurchschnittlich hohen Qualität kann er dann aber auch guten Gewissens empfohlen werden.

Vorteile

  • Schonend für Hund & Halter
  • anscheinend ziemlich langlebig
  • stabiler, robuster Karabiner

Nachteile

  • Dämpfung wohl etwas schwächer als bei vielen anderen Modellen
  • sehr schwer, hängt wohl öfter durch

Trixie Ruckdämpfer

Sehr häufig eingesetzt wird auch der “Trixie Ruckdämpfer”. Das Modell besteht aus Nylon und hat einen abgerundeten Gurt.

Das macht dieses Modell sehr handlich – es lässt sich, wenn es nicht benutzt wird, einfach und platzsparend verstauen. Weiterhin ist der Ruckdämpfer auch ziemlich leichtgewichtig – der Hund muss sich so auf keinen zusätzlichen Ballast einstellen.

Einfache, bewährte Lösung

In Erfahrungsberichten wird gelegentlich allerdings auch bemängelt, dass die Leine nicht sonderlich einfach zu reinigen ist. Das verwendete Nylon scheint Nässe und Dreck eher aufzusaugen als abzuweisen, was im Alltag auch zu einem höheren Gesamtgewicht führen kann. Viele Hundehalter behelfen sich hier, indem sie den Ruckdämpfer in einen Textilbeutel geben und dann in der Maschine waschen.

Weiterhin kritisieren einige Hundehalter auch, dass die Leine etwas zu schnell ausleiert. Manchmal scheint dies daran zu liegen, dass der Vierbeiner einfach zu schwer für das gewählte Modell ist, aber auch bei starker Belastung kann die sinnvolle Nutzungsdauer etwas unterdurchschnittlich kurz sein.

Somit eignet sich diese einfache, aber gern gekaufte Lösung vor allem für leichtere Einsätze. Dann kann der Ruckdämpfer aber auch wirklich weiterhelfen und hat außerdem ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

In verschiedenen Größen erhältlich

Der “Trixie Ruckdämpfer” ist in verschiedenen Größen erhältlich:

  • Die Variante “S”-”M” ist 24 Zentimeter lang und 0,9 Zentimeter dick, die eignet sich für kleinere Hunde
  • Für mittelgroße Tiere gedacht ist die 2 Zentimeter dicke und 26 Zentimeter lange Größe “M”-”L”
  • Das “L”-”XL” Modell mit 35 cm Länge und 2,5 Zentimeter Durchmesser ist auch für große Rassen eine schöne Option

Vorteile

  • passgenaue Varianten für fast jede Hundegröße
  • vergleichsweise handlich & leichtgewichtig
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • wohl etwas schwierige Reinigung
  • anscheinend anfälliger für Ausleiern als viele andere Modelle

Nobby Soft Stop Belt

Eine schöne Alternative im Niedrigpreissegment ist aber auch der “Nobby Soft Stop Belt”. Der dunkelgraue Ruckdämpfer besteht aus Nylon bzw. Metall.

Die Federung ist dabei wirklich sehr “soft”: Bei leichten Zugbewegungen werden die Hunde so sanft und schonend wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Bei stärkeren Vierbeinern, die oft zu Kraftakten neigen, solltest Du allerdings aufpassen – dann könnte sich ein anderes Modell auf Dauer besser eignen.

Sehr günstiges Modell für den gelegentlichen Einsatz

Für dich und auch für den Hund sehr hilfreich ist allerdings, dass der Ruckdämpfer sehr leicht ist: Je nach Variante wiegt er gerade einmal zwischen 16 und 82 Gramm – das ist deutlich weniger als bei den meisten anderen Modellen und sorgt dafür, dass die Vorrichtung von dir und dem Hund im Alltag kaum bemerkt wird.

Sehr kritisch wird von vielen Hundehaltern, die den “Nobby Soft Stop Belt” gekauft haben, aber die Langlebigkeit bewertet: Der Ruckdämpfer scheint doch sehr schnell auszuleiern, so dass er bei häufigen Einsätzen und großen Belastungen wohl keine optimale Wahl ist – wenn Du das Modell aber “nur” zur Absicherung kaufst und eher gelegentlich einsetzt, kann es eine ausreichende und dazu auch noch verführerisch günstige Option darstellen.

Varianten für alle Hundegrößen

Erhältlich ist der “Nobby Soft Stop Belt” in Varianten für fast alle Hunderassen:

  • Die 23 Zentimeter lange und 1 Zentimeter breite Größe “S” eignet sich eher für sehr kleine Hunde, wird aber manchmal auch für ihren doch ziemlich dünnen Gurt kritisiert
  • Die Größe “M” ist 29 Zentimeter lang bzw. 1,5 Zentimeter breit und richtet sich an kleinere bis mittelgroße Rassen
  • Die “L” Variante ist mit 36 Zentimeter Länge und 2 Zentimeter Breite für mittelgroße bis größere Vierbeiner gedacht
  • Mit der Größe “XL” kann man aber auch sehr große Tiere sicher führen – dieses Modell ist 45 Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter breit.

Vorteile

  • in 4 verschiedenen Größen erhältlich
  • ziemlich leicht
  • schonende Federung
  • sehr günstiger Preis

Nachteile

  • kleine Varianten etwas dünn
  • leiert anscheinend schneller aus als andere Modelle

Schneespitze Druckfeder Ruckdämpfer

Wenn Du es wirklich flexibel magst, kann aber auch der “Schneespitze Druckfeder Ruckdämpfer” eine interessante Option darstellen. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen elastischen Leinen-Extender, sondern vielmehr um um eine Metallfeder, die ganz nach deinem Gusto eingesetzt werden kann.

So eignet sich dieses Paket – insgesamt sind in einer Lieferung vier Stück enthalten – besonders für vielseitige und kreative Lösungen, z.B. als Nachrüstung einer Fahrradhalterung oder dem Basteln einer eigenen gedämpften Leine.

Günstige Option für Bastler

Das schafft viele Freiräume, ist aber auch mit ziemlich viel Fummelei verbunden und kann handwerkliches Geschick verlangen. Solltest Du eher zwei linke Hände oder wenig Zeit haben, dürfte sich deshalb doch eher ein Fertigmodell lohnen, das Du sofort an die Leine anschließen kannst.

Die Verarbeitung dieser Federn ist aber wirklich hochwertig und stark: Schneespitze verwendet verchromten Edelstahl, der nicht nur sehr gut aussieht, sondern auch sehr robust und langlebig zu sein scheint. Kehrseite dieses Material ist aber das eher hohe Gewicht – mit zusätzlicher Leine und Karabiner können diese Ruckdämpfer doch einiges an Last für den Vierbeiner bedeuten.

Für flexible Eigenkreationen sind diese preislich sehr erschwinglichen Federn aber eine sehr schöne Wahl.

Vorteile

  • Vierer-Pack, ideal für verschiedene Anwendungen
  • hochwertige Federn aus verchromtem Edelstahl
  • deutlich günstiger als Ruckdämpfer-Extender

Nachteile

  • in Verbindung mit Leine eher schwer
  • deutlich mehr Fummelarbeit als bei Fertiglösungen

Was ist ein Ruckdämpfer?

Ein Ruckdämpfer, manchmal auch als Rückdämpfer bezeichnet, ist eine Vorrichtung, die verhindert, dass der Hund beim angeleinten Auslauf zu großen Zug- oder Ruck-Kräften ausgesetzt wird.

Sie wurden ursprünglich für den Transport entwickelt und werden dort z.B. mit Abschleppseilen oder bei kleineren Booten in der Schifffahrt eingesetzt. Sie verhindern dann, dass ein zu starker Zug entweder das Tau oder das Fahrzeug in Mitleidenschaft zieht.

Mehr Sicherheit für Hund & Halter

Ganz ähnlich wirkt ein Rückdämpfer dann auch bei Hunden: Ist er installiert, bremst der angeleinte Hund nicht mehr innerhalb von Sekundenbruchteilen vollständig ab.

Die Energie, die ansonsten auf den Vierbeiner wirken würde – bei hohen Geschwindigkeiten wären das häufig mehrere hundert oder sogar über tausend Newton – wird dann stattdessen vom Dämpfer aufgenommen.

Das führt dann zu deutlich mehr Sicherheit für den Vierbeiner, auch die Verletzungsgefahr des Hundehalter sinkt drastisch.

Was bewirkt ein Leinenruck?

Leider sind Ruckdämpfer noch verhältnismäßig neu auf dem Markt: Über Jahrtausende mussten die Vierbeiner so ohne sie auskommen, oft mit sehr schmerzhaften oder sogar tödlichen Folgen.

Denn der sogenannte “Leinenruck” war lange Zeit ein anerkanntes Mittel, um Hunde zu disziplinieren. Selbst Experten empfahlen dann oft, das Tier bei vermeintlichem Fehlverhalten mit einem kräftigen Zug an der Leine zu bestrafen.

So – das war die Vermutung – würde das Tier unerwünschtes Verhalten mit einem negativen Erlebnis verbinden und daraus für die Zukunft lernen. Aus dieser fehlerhaften Annahme erwuchsen dann noch andere Methoden, die eher Folterinstrumenten gleichen, so z.B. Würgeketten oder stachelige so genannte “Dressurhalsbänder”.

Keine positiven Verhaltensänderungen

Leider gibt es immer noch Hundebesitzer, die ihnen anvertraute Tiere auf derartige Weise malträtieren. Oft spielt dann auch Unwissen eine Rolle – sie spielen dann die möglichen negativen Konsequenzen herunter und verweisen dann fälschlicherweise z.B. darauf, dass Hunde physische Gewalt ja von ihren Artgenossen gewohnt seien.

Es mag zwar durchaus sein, dass Hunde nicht immer friedlich zueinander sind, Ruck-Bewegungen kennen sie von ihren Artgenossen aber überhaupt nicht. Stattdessen betonen Experten neuerdings immer wieder, dass ein Leinenruck zu keinen positiven Verhaltensänderungen führt – sie sehen ihn nicht als Bestrafung, sondern nur als Gewaltakt gegen sie.

Wenn ein Vierbeiner auf diese Weise missbraucht wird, ist oft sogar das Gegenteil der Fall und die Verhaltensauffälligkeiten nehmen eher zu. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob der Zug bewusst oder unbewusst stattgefunden hat – Gewalt hat auf Hunde eigentlich immer negative Auswirkungen.

Hohes Verletzungspotential

Sehr hoch ist dabei das Verletzungspotential: Wenn ein Vierbeiner abrupt abgebremst wird, sind die Kräfte immens und hinterlassen häufig – sowohl sofort als auch über längere Zeit hinweg – böse Schäden beim Hund. Dazu gehören z.B.:

  • Strangulationen
  • Kehlkopfverletzungen
  • stärkerer Augeninnendruck und in der Folge z.B. Grüner Star
  • Genickbrüche
  • Halswirbelfrakturen und -deformierungen
  • Nervenschäden
  • Bandscheibenvorfälle sowie, auch in deren Folge
  • chronische Rücken- und Nackenprobleme.

Oft haben Hunde dann bis an ihr Lebensende mit diesen Folgen zu kämpfen, in einigen Fällen müssen sie sogar eingeschläfert werden. Da die Tiere eine hohe Schmerztoleranz aufweisen, leiden sie meistens sehr lange still, ohne dass sie medizinische Hilfe erhalten.

Verursacht auch psychische Schäden

Weiterhin wird der Hund auch psychisch belastet. Die für ihn willkürliche Gewaltanwendung traumatisiert dann, wenn der von ihm geliebte Rudelführer ihn so behandelt, kann er weder ihm noch anderen vertrauen.

Im Grunde genommen sind die Folgen dann sehr ähnlich wie bei Kindern, die Gewalt ausgesetzt werden: In der nächsten “Generation” wird dieses Verhalten dann oft von den Vierbeinern fortgeführt.

Selbst sehr ausgeglichene und eigentlich ruhige Hunde können dann aggressiv und unberechenbar werden. Dafür sorgen auch die körperlichen Schäden, denn auf chronischen Schmerz reagiert der Körper mit höherer Adrenalinausschüttung.

Auch Gefahr für Hundehalter

Nun möchte ich niemandem unterstellen, dass er seinen Hund absichtlich körperlich züchtigt. Aber auch “Unfälle”, z.B., weil der Vierbeiner nach Erreichen des Leinen-Endes weiter rennt, sind sehr kritisch. Das betrifft dann nicht nur die Tiere, sondern manchmal auch ihre menschlichen Halter.

Kommt die Ruck-Bewegung nämlich von der anderen Seite, ist der Hundebesitzer auch in Gefahr: Es gibt unzählige Berichte von unvorbereiteten Tierfreunden, die von der Wucht eines starken Zuges einfach überrascht werden. Die gesundheitlichen Folgen können dann sehr ähnlich sein wie bei einem misshandelten Tier und umfassen u.a.:

  • Bandscheibenvorfälle
  • Stürze mit entsprechenden Verletzungen
  • Wirbelfrakturen oder auch
  • Muskel- und Bänderrisse.

In diesem Sinne ist ein Ruckdämpfer also eine Win-Win-Situation: Hund und Halter werden geschont, das Verletzungsrisiko wird beidseitig minimiert.

Kann illegale Tierquälerei sein

Nicht nur aus Liebe zu deinem Hund solltest Du auf körperliche Züchtigungen verzichten: Sollte ein Fehlverhalten deinerseits gemeldet werden, ist es gut möglich, dass ein Verfahren wegen Tierquälerei in Gang gesetzt wird, das entweder mit einem Ordnungsgeld oder sogar mit einer strafrechtlichen Verurteilung enden kann.

Die Funktionsweise eines Ruckdämpfers

Ein Ruckdämpfer ist dabei eine technisch eigentlich sehr einfache, dafür aber auch ziemlich effektive Lösung. Jedes Modell arbeitet dabei im Grunde genommen nach demselben Prinzip.

Leinenverlängerung mit Karabiner & D-Ring

Der Ruckdämpfer ist so eigentlich immer als Leinenverlängerung aufgebaut: Er wird dann zwischen eigentlicher Leine und Halsband bzw. Geschirr eingestellt.

Dafür ist ein Modell an beiden Enden mit Metall-Vorrichtungen versehen:

  • Nach oben verfügt der Dämpfer dann über einen D-Ring, der es ermöglicht, die eigentliche Leine anzubringen
  • unten hingegen ist ein Karabiner angebracht, der dann mit dem Halsband oder – empfehlenswerter – dem Hundegeschirr verbunden wird.

Je nach Dämpfer-Modell verlängert sich die Gesamtlänge der Leine so um einige Zentimeter. Solltest Du den Hund sehr kurz führen wollen oder müssen, kann es deshalb ratsam sein, eine kürzere Leine zu verwenden. Da Ruckdämpfern gewöhnlich eine Handschlaufe fehlt, sind sie zur alleinigen Nutzung als Kurzleine eigentlich ungeeignet.

Elastisches Material aus Kunststoff oder Metall

Das Herzstück einer Ruckdämpfers befindet sich jedoch in der Mitte: Hier befindet sich das eigentliche dämpfende Material. Dabei gibt es zwei Unterarten:

  • Kunststoff Ruckdämpfer sind sehr elastisch und bestehen meistens aus Kunststoff-Gewebe wie PVC oder Nylon
  • Metall Ruckdämpfer hingegen verfügen über einen Federungs-Apparat, der meistens aus Stahl oder Edelstahl besteht. Diese Modelle dämpfen auch große Kräfte sehr zuverlässig, sind aber auch vergleichsweise schwer.

Häufige Einsatzgebiete

Nicht jeder Hundehalter verwendet Ruckdämpfer. In manchen Fällen sind sie auch nicht unbedingt nötig. Es gibt aber doch einige Einsatzgebiete, in denen man derartige Modelle häufig antrifft und dann auch empfehlenswert sind.

Hunde mit wenig Leinentraining

Vor allem Hunde, die es nicht gewohnt sind, an der Leine zu laufen, quittieren diese Einschränkung häufig mit starkem Ziehen.

  • Einerseits kann das daran liegen, dass das Tier ansonsten eigentlich nur frei ausgeführt wird.
  • Andererseits kann es auch sein, dass der Hund nie ein fundiertes Leinentraining genossen hat. Dann ist er mit der Situation überfordert und weiß einfach nicht, wie er mit dir spazieren gehen soll.

Oft steckt dann Unerfahrenheit des Hundehalters dahinter – hier kann professionelle Hilfe, z.B. durch einen Hundetrainer, -verhaltensberater oder -psychologen – angebracht sein.

Sehr häufig sind dann auch adoptierte Vierbeiner betroffen: Ein neu übernommener ehemaliger Straßenhund, der vielleicht über Jahre hinweg so unterwegs war, wie er es wollte, wird zu Beginn ziemliche Probleme haben, sich mit der Leine anzufreunden.

Vierbeiner, die Roll- oder Schleppleinen gewohnt sind

Es kann aber auch sein, dass der Hund eigentlich gut ausgebildet worden ist, die Lerninhalte mit der Zeit aber nicht mehr so ernst nimmt. Das ist besonders häufig der Fall, wenn das Tier mit einer Roll- oder Schleppleine ausgeführt wird.

Der Hund gerät dann nämlich nur sehr selten an seine Grenzen, eine Flexileine ist z.B. unendlich, sofern Du dem Vierbeiner immer in einem angemessenen Abstand folgst. Das Ziehen wird dann zur Gewohnheit, da das eigentlich unerwünschte Verhalten praktisch immer von Erfolg gekrönt ist.

Viele Experten raten deshalb von Rollleinen ab. Hat der Hund nämlich Pech, ist das Erwachen umso schmerzhafter, wenn er einen harten Ruck spürt. Aus Sicherheitsgründen ist es deshalb bei diesen auf den ersten Blick “unbegrenzten” Leinen immer ratsam, einen Ruckdämpfer zu installieren.

Angeleinte Wartezeiten

Für mehr Sicherheit sorgt ein Ruckdämpfer auch, wenn der Hund angeleint draußen warten muss.

Unbeaufsichtigt kann es nämlich gut sein, dass dem Tier langweilig wird oder es sogar in Panik gerät – dann kann sich die Leine verheddern, beim Versuch, sich zu befreien, wird der Körper durch starke Kräfte belastet – mit einer entsprechenden Vorsichtsmaßnahme lässt sich dieses Risiko dann minimieren.

Gemeinsames Joggen

Sehr angebracht sind Ruckdämpfer in Situationen, bei denen unerwartete Bewegungsabläufe eigentlich zum Alltag gehören: Das ist z.B. der Fall, wenn Mensch und Hund gemeinsam joggen.

In vielen Grünanlagen ist dies nur angeleint erlaubt und eigentlich auch eine tolle Teambuilding-Maßnahme. Wenn der Hund aber schneller ist als Du oder Du z.B. wegen einer Steigung das Tempo drosseln oder sogar anhalten musst, ist das Ruck-Risiko sehr hoch.

Experten raten daher, während des Joggens eigentlich immer einen Ruckdämpfer zu verwenden.

Radtouren mit Hund

Auch Radtouren mit Hund gehören zur Gruppe der Aktivitäten, in denen ein Ruckdämpfer eigentlich ein Muss ist:

Angeleint reicht dann nämlich schon ein unerwartetes Ausweichmanöver oder ein beherzter Tritt in die Bremsen, um den Hund regelrecht aufzuhängen – Da die Geschwindigkeiten dann vergleichsweise hoch sind, sind die Kräfte, die dann freigesetzt werden, enorm.

Experten raten zum Geschirr

Besonders, wenn Leinenruck eine konkrete Gefahr darstellt, raten Experten dazu auf jeden Fall ein Geschirr statt ein Halsband zu verwenden. Am Nacken werden die Ruck-Kräfte nämlich an einem sehr kleinen und auch noch extrem sensiblen Punkt freigesetzt. Im Brustbereich werden sie hingegen feiner verteilt – die Kombination Hundegeschirr und Rückdämpfer verspricht deshalb maximale Sicherheit.

Die Kaufkriterien

Ein Ruckdämpfer ist also eine tolle Idee, die dir viel Ärger ersparen und oft sogar das Leben deines Vierbeiners retten kann. Wenn Du dir jetzt auch so ein Modell anschaffen möchtest, gibt es für dich zum Glück eine große Auswahl: Viele Hersteller bieten eine Vielzahl von guten Dämpfern an, die dir bestimmt weiterhelfen können.

Das heißt aber nicht, dass Du blind bestellen solltest: Die einzelnen Angebote unterscheiden sich im Detail nämlich doch deutlich voneinander. Deshalb solltest Du vorher gut überlegen, denn ein Fehlkauf könnte im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass der Dämpfer nutzlos ist, wenn es Ernst wird.

Aus diesem Grund solltest Du vor der Bestellung besonders auf die folgenden Kaufkriterien achten:

1

Material & Verarbeitung

Idealerweise besteht ein Ruckdämpfer aus sehr elastischem, gleichzeitig aber auch robusten Material, das auch starke Zugbewegungen gut aushält. Das bedeutet vor allem, dass das Band bzw. die Feder auch bei viel Stress halten und langsam, aber stetig nachgeben sollte.

Bloße Herstellerangaben reichen häufig nicht aus, um diese Frage zufriedenstellend zu beantworten. Deshalb solltest Du auch Langzeit-Erfahrungsberichte anderer Hundehalter berücksichtigen, die Du auf vielen Verkaufsplattformen finden kannst. Sie geben dir z.B. einen guten und ehrlichen Einblick in die Langlebigkeit eines Modells.

2

Größe & Gewicht des Hundes

Aber auch der Vierbeiner an sich muss Teil der Kaufüberlegungen sein. Denn nicht jedes Modell eignet sich für jeden Hund: Weniger starke Ruckdämpfer wären mit einem großen und schweren Tier schnell überfordert, umgekehrt könnte ein kleiner Vierbeiner mit einem zu robusten Modell kaum abgedämpft werden.

Deshalb müssen Größe und Gewicht des Hundes zum jeweiligen Ruckdämpfer passen: Viele Hersteller klassifizieren ihre Modelle nach Größen zwischen “XS” und “XL”, die wenigsten machen aber genaue Aussagen, für wie viele Kilogramm ein Dämpfer beispielsweise geeignet ist.

Auch hier hilft dann oft ein Blick auf Erfahrungsberichte: Wenn Du nachliest, bei welchen Hunden ein Modell oft verwendet wird, kriegst Du einen guten Überblick über die etwaige Eignung.

3

Länge des Dämpfers

Auch in der Länge unterscheiden sich die Dämpfer teilweise deutlich voneinander: Das ist besonders deshalb von Belang, weil sie den effektiven Freiraum, den der Hund an der Leine hat, deutlich verlängern können.

Wenn Du deinen Liebling z.B. an einer maximal 5 Meter langen Flexileine führst und diese mit einem Ruckdämpfer, der einen halben Meter misst, ausstattest, wird die Leine auf einmal um 10 Prozent verlängert. Das kann gewollt sein, wenn Du den Hund aber nicht weiter von dir lassen möchtest, musst Du dann vielleicht auf eine kürzere Leine umstellen.

Dann könnte ein kleineres Modell in Frage kommen. Aber Achtung: Oft – aber nicht immer – sind kürzere Ruckdämpfer eher für Mini-Rassen gedacht und können dann zu schwach sein. Neben Feedback anderer Hundefreunde kann dann auch ein Blick auf die Breite des Gurtes hilfreich sein – beträgt diese mehr als zwei Zentimeter, spricht dies für eine Nutzung auch bei größeren Vierbeinern.

4

Verhalten des Vierbeiners

Ebenfalls von Belang sollte das Leinen-Verhalten deines Hundes sein. Sollte er sehr sich oft sehr ungestüm verhalten und immer wieder mit Ruck-Bewegungen rebellieren wollen, wirst Du den Dämpfer ziemlich oft brauchen – dann muss er sehr stabil sein, ansonsten würde er schnell ausleiern.

Sollte der Hund aber sehr diszipliniert sein, dann ist ein Ruckdämpfer eher eine Versicherung für den Ernstfall. Da er in diesem Fall eher selten benötigt werden würde, könnte dann auch ein Modell, das laut Erfahrungsberichten eher schnell verschleißt, eine große und meistens auch günstige Hilfe darstellen.

5

Gewicht der Konstruktion

Weiterhin solltest Du auch auf das Gewicht der Konstruktion achten: Insbesondere Metallfedern mit Karabiner und D-Ring können ziemlich schwer werden.

Dann hat nicht nur der Vierbeiner mehr Ballast zu tragen, die so verlängerte Leine würde dann auch oft durchhängen und somit anfällig für Nässe und Schmutz werden.

Achte also am besten darauf, dass die Konstruktion nicht zu viel wiegt. Besonders bei sehr kleinen Hunden kann jedes Gramm weniger das Tier deutlich entlasten.

6

Pflegeleichtigkeit des Modells

Und auch die Reinigung solltest Du nicht vergessen: Idealerweise sollte ein Ruckdämpfer wasser- und dreckabweisend sein und im Falle eines Falles gut mit einem feuchten Tuch abwischbar sein.

Es gibt aber auch Modelle, die hier eher anfällig sind und sich z.B. schnell mit Wasser vollsaugen. Diese können auch gut sein, müssen dann nach einem Auslauf oft erst umständlich trocknen und sind deshalb eher für den gelegentlichen Einsatz geeignet.

Die Vorteile

Schützt den Hund vor üblen Verletzungen

Ein großer Vorteil von Ruckdämpfern ist der starke Schutz des Hundes: Denn egal, wer Schuld ist: Ein Ruck durch zu starkes Ziehen kann bei den Vierbeinern schwerwiegende Verletzungen verursachen.

Neben lebensgefährlichen Frakturen und Strangulierungen verursachen Ruck-Bewegungen auch häufig Langzeitfolgen wie Bandscheibenvorfälle, welche die Lebensqualität des Vierbeiners stark beeinträchtigen können und hohe Tierarztkosten mit sich bringen. Weiterhin können die plötzlichen Bewegungen auch psychische Traumata verursachen und mit negativen Verhaltensänderungen einhergehen.

Kompetente Hundehalter verzichten daher auf Bestrafungen durch Leinenruck und tun alles, damit der Vierbeiner nicht leidet. Die Anschaffung eines Ruckdämpfers sollte dann der erste und einer der wichtigsten Schritte sein.

Einfacheres Führen des Hundes an der Leine

Aber auch für dich wird das Führen deines Lieblings um einiges einfacher und vor allem sicherer: Denn auch ein plötzlicher, unerwarteter Ruck des Hundes kann zu bösen Verletzungen führen.

So gibt es Berichte von unglücklichen Hundehaltern, die durch ihren Vierbeiner überrascht wurden und dann z.B. Stürze, Bandscheibenvorfälle oder sogar Wirbelfrakturen erlitten haben – besonders ältere Tierfreunde sind dann betroffen und leiden manchmal sogar den Rest ihres Lebens unter den Komplikationen. Wenn es ganz schlimm läuft, kann dann für den Hund nicht mehr gesorgt werden, er wird dann schweren Herzens weggegeben.

Das alles kannst Du vermeiden, indem Du auf einen Ruckdämpfer setzt: Er macht den Spaziergang an der Leine für dich nicht nur bequemer, sondern auch deutlich risikoarmer.

Gibt dem Vierbeiner mehr Freiheit beim Auslauf

Ein schöner Nebeneffekt – sofern gewollt – ist außerdem, dass der Hund ein wenig mehr Freiheit genießt, wenn er an einer Leine mit Rückdämpfer geführt wird.

Bei Kurzleinen ist dies vielleicht eher unerwünscht, wenn der Hund sowieso an der “langen” Flexi- oder Schleppleine geführt wird, kann der Bewegungsradius aber noch einmal um einige Zentimeter erweitert werden.

Die Nachteile

Allerdings haben Ruckdämpfer auch ihre Tücken: Meistens sind sie zwar alternativlos, wenn es um Sicherheit beim normalen Auslauf geht, trotzdem solltest Du dir auch über die “Nachteile” bewusst sein, bevor Du dich für ein derartiges Modell entscheidest.

Sollte Leinenführungs-Training nicht ersetzen

So ist ein Ruckdämpfer ein schöner Notfall-Mechanismus, besser ist es aber, wenn er gar nicht erst benötigt wird. Der Zug am Genick oder im Brustbereich des Vierbeiners wird nämlich meistens durch unerwünschte Verhaltensweisen verursacht. Die “Schuld” kann dabei sowohl beim Hund als auch beim Halter liegen:

  • So sind vor allem Vierbeiner betroffen, die das Laufen an der Leine nicht oder falsch gelernt haben. Sie kennen dann ihre “Grenzen” nicht oder überschreiten sie mutwillig. Besonders häufig tritt dies bei Tieren auf, die es gewohnt sind, an Roll- oder Schleppleinen ausgeführt zu werden.
  • Hundebesitzer hingegen verlassen sich teilweise leider immer noch auf das “Leinenziehen” als Bestrafung: Sie begreifen dabei nicht, dass so ein Ruck keinen Erziehungseffekt hat, sondern dem Tier einzig und allein Schmerzen zufügt.

Um zu vermeiden, dass ein Ruckdämpfer über Gebühr eingesetzt werden muss, ist deshalb schon sehr früh ein Leinenführungs-Training empfehlenswert. Der Hund lernt dann das Einmaleins des angeleinten Spaziergangs, auch der Halter wird über den richtigen Umgang mit seinem besten Freund aufgeklärt.

Ideal ist dafür dann eine gute Hundeschule, mit professioneller Hilfe können auch schwierige Fälle oft gut in den Griff bekommen werden. Viele Trainer bieten zudem interessante und hilfreiche Online-Kurse an.

Hund muss zusätzliches Gewicht aushalten

Außerdem könnte gegen einen Ruckdämpfer sprechen, dass der Hund durch diese Konstruktion einiges mehr an Gewicht schleppen muss. Insbesondere kleine Rassen werden dann stärker belastet.

Mit einem besonders leichten Modell lässt sich dieses Problem zwar minimieren, aber nicht vollständig lösen.

Alternativen zu Ruckdämpfern

Wenn Du einen Ruckdämpfer nur zu einem bestimmten Anlass brauchst, muss es nicht gleich ein ausgewachsener Aufsatz für die Leine sein: Dann gibt es auch interessante Alternativen, die dir und deinem Vierbeiner schonend weiterhelfen können.

Hunde Joggingleine

Wenn Du gerne mit dem Hund laufen gehst, dürfte so eine Hunde Joggingleine eine sehr gute Wahl darstellen. Sie werden meist um die Taille des Besitzers gezogen, der so während der Sporteinheit beide Hände frei hat.

Die Funktionsweise ähnelt dabei einem Bungee-Seil, das sich langsam auszieht. Plötzliche Ruck-Bewegungen können so nicht auftreten.

Einen Überblick über die besten 2021 erhältlichen Joggingleinen findest Du hier.

Fahrradhalterung mit integrierter Dämpfung

Solltest Du hingegen mit deinem Hund vor allem sportlich auf zwei Rädern unterwegs sein, könnte auch eine Fahrradhalterung für Hunde eine interessante Alternative sein:

Dabei handelt es sich um einen Abstandhalter, der verhindert, dass der Hund in deine Fahrbahn gerät, während er neben dir läuft. Viele Modelle verfügen dann auch über einen integrierten Ruckdämpfer.

Hier geht’s zum Test und Vergleich der besten Modelle für 2021.

FAQs

Ein Hunde Ruckdämpfer ist eine hervorragende Idee, schmerzhafte und gefährliche Konsequenzen eines plötzlichen Zugs an der Leine abzumildern oder sogar zu verhindern. Sobald der Halter zieht oder der Hund die Grenzen seines Bewegungsradius erreicht hat, stoppt die Leine nicht abrupt, sondern läuft langsam aus.

Die Kräfte, die auf Hund und Halter einwirken, werden so deutlich reduziert, böse Verletzungen wie Strangulationen, Wirbel- und Genickbrüche oder Bandscheibenvorfälle werden so um einiges unwahrscheinlicher.

Die besten Hunde Ruckdämpfer im Test & Vergleich

  1. Hunter Ruckdämpfer
  2. Hundefreund Ruckdämpfer
  3. Trixie Ruckdämpfer
  4. Nobby Soft Stop Belt
    Schneespitze
  5. Druckfeder Ruckdämpfer

In unserem Vergleich konnte vor allem der “Hunter Ruckdämpfer” überzeugen. Das Modell ist hervorragend verarbeitet, sehr langlebig und hält auch großen und/oder sehr starken Vierbeinern gut stand. Es gibt aber auch viele Produkte anderer Hersteller, die sehr empfehlenswert sind.

Hunde Ruckdämpfer sind erfreulich günstig:

  • Einfache, kleinere Modelle gibt’s meistens schon im Preisbereich zwischen 5 und 10 Euro.
  • Sehr robuste Premium Dämpfer sind ein wenig teurer, kosten aber auch nicht die Welt: Normalerweise musst Du dann mit etwa 10 bis 20 Euro rechnen.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.