Hund atmet komisch: Ursachen & Lösungen 2022

Wenn dein Vierbeiner auf einmal röchelt, pfeift oder auf andere Weise komisch atmet, kann das ein ziemlicher Schreckmoment sein. Zum Glück sind nicht alle Probleme gleich lebensbedrohlich, Du solltest aber auf der Hut sein: In vielen Fällen stecken doch ernsthafte gesundheitliche Probleme dahinter.

Welche das sind und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

15 Gründe, warum ein Hund komisch atmet

1. Fremdkörper

Wenn dein Hund auf einmal komisch atmet, ist es gut möglich, dass er einen Fremdkörper verschluckt hat. Dieser ist dann in den Atemwegen stecken geblieben und sorgt für eine Blockade.

In einigen Fällen wird der Hund dann “nur” in der Atmung eingeschränkt, mit Pech kann aber auch ein Erstickungsanfall drohen. Häufig versucht der Vierbeiner mit instinktiven Reaktionen wie Brechen oder Würgen, den Fremdkörper wieder auszuscheiden.

2. Zu kurze Schnauze

Leider gibt es aber auch Hunde, die von Geburt an unter Atemproblemen leiden. Das sind meistens Angehörige sogenannter brachycephaler Hunderassen. Ihr Kopf ist zuchtbedingt unproportional geformt, die Schnauze ist daher zu kurz geraten.

Beispiele für brachycephale Rassen

  • American, French & English Bulldog
  • Boston Terrier
  • Boxer
  • Chihuahua
  • Malteser
  • Mops
  • Pekinese
  • Yorkshire Terrier.

Manche Tiere sind in der Lage, ein ziemlich sorgenfreies Leben zu führen. Andere Vertreter – insbesondere “niedliche” Zuchtformen mit sehr großem Kopf – leiden hingegen unter dem sogenannten Brachycephalen Syndrom. Sie leiden dann unter chronischen Atemproblemen.

Typische Symptome

  • Schnarchen
  • Häufige Schleimbildung
  • Kurzatmigkeit, Hund gerät schnell “aus der Puste”
  • Sauerstoffmangel, z.B. blaue Zunge
  • Hund reagiert empfindlich auf Hitze
  • Schlafapnoe
  • Akute Erstickungsanfälle.

Quelle: Tierklinik Hofheim.

Das brachycephale Syndrom ist eine unheilbare Krankheit, viele Tierschutzverbände und auch einige Behörden bewerten Hunde mit besonders ausgeprägten Eigenschaften daher mittlerweile auch als Qualzuchten.

3. Herzerkrankungen

Leider sind auch Hunde für Herz-Kreislauf-Leiden anfällig. Meistens handelt es sich dann um Herzmuskelschwächen oder defekte Herzklappen. Die Erkrankungen sind häufig genetisch bedingt, können aber auch im Laufe des Lebens erworben werden.

Bei Herzproblemen wird die Durchblutung der Lunge gestört. Deshalb treten vermehrt Atemprobleme auf. Oft röcheln die Vierbeiner schnell, typisch ist weiterhin ein starker “Herzhusten” nach Belastungen, häufig abends vor dem Schlafengehen.

4. Atemwegserkrankungen

Bei Atemwegserkrankungen handelt es sich um bakterielle oder virale Infektionen, welche insbesondere die Bronchien des Vierbeiners befallen. Die Atmung wird dadurch erschwert, weswegen häufig komische Geräusche zu hören sind.

Fast alle Hunde leiden dann weiterhin unter Husten und/oder Schnupfen. Typisch ist auch eine ausgeprägte Schleimbildung: Bei bakteriellen Infektionen ist der Auswurf oft gelblich, Viren verursachen eher hellen oder durchsichtigen Schleim.

Zu sehr großen Atemproblemen führt der hoch ansteckende sogenannte “Zwingerhusten”.

5. Bronchitis & Hunde-Asthma

Atemwegserkrankungen können auch eine Bronchitis verursachen. Dann entzünden sich die unteren Atemwege, der Hund atmet dann sehr seltsam und hat anfangs trockenen Husten, der im Verlauf der Krankheit immer feuchter wird.

Wird die Bronchitis nicht erkannt – z.B., weil der Hund eine Erkältung verschleppt – kann sie schnell chronisch werden. Die Atemwege sind dann ständig mit Schleim befallen und verstopft: Der Vierbeiner kriegt kaum noch Luft und atmet dementsprechend merkwürdig. Aufgrund dieser Symptome wird dieses Krankheitsbild umgangssprachlich auch als “Hunde-Asthma” bezeichnet.

6. Allergien

Ob Futtermittel, Gräser und Pollen oder bestimmte Chemikalien – Hunde können auf fast alles allergisch reagieren. Dabei handelt es sich dann um eine Überreaktion des Körpers: Der Organismus bewertet eine eigentlich harmlose Substanz als allergisch und tut alles, damit das Allergen schnellstmöglich wieder verschwindet.

Befindet sich der vermeintliche Schadstoff in den Atemwegen, ist häufig Husten die Folge. Dabei bildet der Körper Schleim, was die Atmung erschwert und gelegentlich Röcheln verursacht, gelegentlich wird dann – wie auch bei der chronischen Bronchitis – von “Asthma” gesprochen.

Weitere typische Alarmzeichen für mögliche Allergien sind Verdauungsprobleme und Haut- bzw. Fellprobleme (atopische Dermatitis).

7. Schadstoffe

Anders als bei Allergien liegt der Körper bei “echten” Schadstoffen durchaus richtig: Dabei handelt es sich vor allem um Umwelteinflüsse wie Abgase, aber auch Säuren oder Zigarettenrauch können in diese Kategorie eingeordnet werden.

Diese Substanzen irritieren die Atemwege, weswegen der Hund oft Probleme hat, Luft zu bekommen. Er beginnt dann zu röcheln und auch zu husten.

Eine hohe Schadstoffbelastung muss unbedingt ernst genommen werden: Auf Dauer droht nämlich auch eine chronische Bronchitis, von der sich der Vierbeiner nur noch schwierig erholen kann.

8. Vergiftungserscheinung

Neben Schadstoffen gibt es allerdings auch noch richtige Gifte, die nicht stetig, sondern unmittelbar wirken. Das ist ein gefährlicher Notfall, ohne Behandlung endet eine akute Vergiftung oft innerhalb weniger Stunden tödlich.

Leider gibt es sehr viele Stoffe, die für unsere Vierbeiner lebensgefährlich sind: Eine Theobromin-Vergiftung wird z.B. von Schokolade verursacht, auch andere Lebensmittel wie Weintrauben, Zwiebeln, Knoblauch oder ungekochte Nachtschattengewächse wie Tomaten gehören in diese Kategorie.

Weitere Infos & Tipps

Mehr zu diesem wichtigen Thema findest Du in unserem Artikel “Vergiftungen beim Hund”.

Besonders tückisch sind Schädlingsbekämpfer wie Rattengift: Sie wirken meist zeitversetzt, so dass viele Hundehalter überhaupt nicht mehr damit rechnen.

Wichtig ist es, sofort auf Symptome zu reagieren. Bei vielen Vergiftungen tritt zunächst eine etwas komische Atmung auf – der Hund atmet dann schneller oder röchelt. Anschließend kommt es oft zu Würgeanfällen gepaart mit Erbrechen und/oder meist blutigem Durchfall. Der Hund wirkt zunehmend apathisch und verliert ohne schnelle Behandlung das Bewusstsein.

9. Tumore

Wenn dein Hund plötzlich komische Atemgeräusche macht, kann es auch an einem Tumor liegen. Betroffen hiervon sind vor allem ältere Tiere, meistens handelt es sich um Lungenkrebs.

Typische Symptome sind dann chronischer trockener Husten und Atemnot. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Tiere zudem deutlich weniger belastbar und nehmen häufig deutlich an Gewicht ab. Da derartige Karzinome schnell metastasieren, ist eine frühe Erkennung und Behandlung enorm wichtig.

Neben genetischen Prädispositionen werden vor allem Umwelteinflüsse für Lungenkrebs beim Hund verantwortlich gemacht. Eine dauerhafte Schadstoffbelastung kann also auch tödlich enden.

10. Trachealkollaps

Ein Trachealkollaps wird umgangssprachlich auch als Luftröhrenkollaps bezeichnet. Die Luftröhre des Vierbeiners ist dann chronisch verengt, im Laufe der Zeit löst sich die Knorpelmasse auf.

Forscher vermuten, dass dieses Krankheitsbild genetisch bedingt ist. Überdurchschnittlich häufig betroffen sind kleine Rassen. Laut einer Studie können aber auch weitere Faktoren dazu beitragen, z.B. chronische Atemwegserkrankungen, Schadstoffe, Allergien Fettleibigkeit.

Rassen, die häufig unter Luftröhrenkollaps leiden

  • Chihuahuas
  • Malteser
  • Yorkshire Terrier (bei weitem am anfälligsten)
  • Zwergschnauzer und
  • Zwergspitze.

Quelle: SantéVet Tierkrankenversicherung.

Das erste Symptom für eine zusammenfallende Luftröhre ist eine Veränderung der Atmung: Wenn der Vierbeiner nach Luft schnappt, hört es sich also zunächst etwas merkwürdig an. Im weiteren Verlauf – ein Trachealkollaps tritt langsam und schleichend auf – beginnen die Hunde, zu röcheln und auch zu würgen. Später kommt dann unproduktiver Husten hinzu, die Tiere leiden immer mehr unter Atemnot.

11. Kehlkopflähmung

Eher größere Rassen – besonders häufig betroffen sind Retriever, Berner Sennenhunde und Setter – neigen hingegen gelegentlich zu einer Kehlkopflähmung.

Der Larynx, so der Fachbegriff, ist das Verbindungsstück zwischen Rachen und Luftröhre. Dementsprechend spielt das Organ nicht nur bei der Stimmgebung, sondern auch bei der Atmung eine große Rolle.

Betroffene Hunde leiden oft plötzlich unter ungewohnter Heiserkeit. Im weiteren Verlauf kommen auch Atemprobleme hinzu, die Vierbeiner röcheln dann z.B. merkwürdig.

12. Anämie

Eine Anämie wird gelegentlich auch als “Blutarmut” bezeichnet. Dem Hund mangelt es dann an roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich sind.

Aufgrund der nicht ausreichenden O2-Versorgung kriegt der Hund massive Atemprobleme. Er schnappt nach Luft, röchelt und hechelt stärker als sonst. Weiterhin sind betroffene Vierbeiner deutlich weniger belastbar, chronisch müde und haben spürbar weniger Appetit.

Eine Anämie ist eigentlich immer auf eine Grunderkrankung zurückzuführen. Häufig handelt es sich um innere Blutungen, verursacht z.B. durch Parasiten oder nicht erkannte Verletzungen. Auch Tumore, latente Vergiftungen, Blutgerinnungsstörungen oder organische Erkrankungen wie Nierenversagen kommen als mögliche Auslöser in Betracht.

13. Thorax- & Rippenverletzungen

Wenn dein Hund sehr plötzlich merkwürdige Atemgeräusche macht, ist es allerdings auch möglich, dass er unter einem körperlichen Trauma leidet. Meistens sind es dann Verletzungen des Brustkorbs oder der Rippen, die ihm zu schaffen machen.

Verursacher hierfür gibt es viele: Manche Hunde verletzen sich bei Stürzen, andere kollidieren beim freien Auslauf gegen Wände oder Bäume. Auch ein Kampf mit Artgenossen ist möglich.

Leider werden derartige Verletzungen oft erst sehr spät bemerkt: Bei Atemnot oder pfeifenden Lauten aus der Lunge solltest Du diese Ursache daher immer in Erwägung ziehen: Je früher dem Hund geholfen wird, desto besser ist die Prognose.

14. Übergewicht & Fettleibigkeit

Viele als Haustiere gehaltene Hunde kriegen leider viel zu wenig Bewegung. Gleichzeitig meinen es einige Halter viel zu gut mit ihnen und geben ihnen ein Übermaß an Futter und anderen Leckerli.

Die Folge: Immer mehr Vierbeiner wiegen deutlich zu viel. Eine australische Studie mit Daten zu 2661 tierischen Patienten kam z.B. zu dem Schluss, dass über ein Drittel aller Hunde übergewichtig ist. 7,6 Prozent der betrachteten Hunde waren sogar fettleibig.

Das kann natürlich nicht gesund sein: Hunde, die ihr Idealgewicht deutlich überschreiten, sind weitaus anfälliger für Atemprobleme als diesbezüglich gesunde Vierbeiner. Weiterhin leiden sie häufiger unter Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder auch Gelenkproblemen.

15. Herz- & Lungenwürmer

Eine ziemlich unappetitliche Ursache sind hingegen Parasiten. In manchen Fällen befallen Würmer nicht nur den Verdauungstrakt, sondern auch andere Organe. Insbesondere Herz- und Lungenwürmer sind dabei tückisch, denn herkömmliche Wurmkuren schlagen bei diesen Schmarotzern häufig nicht an.

Stattdessen vermehren sie sich lange Zeit eher unbemerkt. Bei starkem Befall leiden die Hunde zunächst unter Kurzatmigkeit und Atemnot. Im weiteren Verlauf treten oft starke Müdigkeit, Appetitlosigkeit und auch innere Blutungen auf. Unbehandelt ist so eine Infektion lebensgefährlich.

Diese spezialisierten Würmer werden nicht von Hund zu Hund übertragen, sondern gelangen über einen Zwischenwirt in den Körper der Vierbeiner, meistens Schnecken. Infektionen sind besonders in wärmeren Urlaubsgebieten weit verbreitet, es gibt aber auch immer mehr bekannte Fälle aus dem deutschsprachigen Raum.

Hund atmet komisch: 6 Lösungen

Wenn ein Hund komisch atmet, stecken also leider häufig handfeste körperliche Probleme dahinter. Du musst die Symptome also auf jeden Fall ernst nehmen, denn sie beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität des Vierbeiners, sondern können in bestimmten Fällen auch Hinweise auf eine lebensgefährliche Erkrankung sein.

Deshalb ist es ratsam, sofort an einer Lösung zu arbeiten.

1. Im Zweifelsfall: Sofort zum Tierarzt

Dabei gilt: Sollte der Hund Atemprobleme aufweisen und Du einen Notfall vermuten, musst Du sofort zum Tierarzt! In diesen Ernstfällen kann jede Minute zählen – selbst, wenn der Hund neben einer komischen Atmung noch keine weiteren Symptome zeigt.

Beispiele für Notfälle

  • Verletzungen des Brustkorbs
  • Vergiftungserscheinungen
  • Akute Herz-Kreislauf-Probleme (Herzinfarkt, Sauerstoffmangel/blaue Zunge)
  • Erstickungsanfälle.

Bei vielen anderen Ursachen ist zwar kein Gang zur Notaufnahme notwendig, Du musst dann aber schnell einen Termin in der Sprechstunde ausmachen, denn ohne kompetente Therapie würde sich der Gesundheitszustand des Vierbeiners mit der Zeit deutlich verschlechtern.

Gründe, einen Termin beim Tierarzt auszumachen

  • Feststeckende Fremdkörper
  • Brachycephales Syndrom (oft mit OPs wie Erweiterung der Nasenlöcher behandelbar)
  • Herz-Kreislauf-Leiden (z.B. medikamentöse Behandlung)
  • Länger anhaltende Infektionen (Antibiotika oder antivirale Medikamente)
  • Allergische Reaktionen (Antihistaminika)
  • Tumore (OP, Chemo- oder Strahlentherapie)
  • Luftröhrenkollaps & Kehlkopflähmung (meistens OP)
  • Übergewicht (Diätplan)
  • Parasiten (medikamentöse Behandlung).

2. Hund schonen

Zweitens gilt: Wenn der Hund eine merkwürdige Atmung hat, sollte er nicht belastet werden, solange die Ursache nicht abgeklärt ist. Das könnte u.a. zur Verschleppung einer Infektion führen oder lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Probleme verursachen.

Stattdessen ist es ratsam, den Vierbeiner so weit es geht zu schonen. Spaziergänge sollten also so kurz wie möglich ausfallen, der Hund sollte eher Bettruhe bekommen. So kann er sich in vielen Fällen auskurieren, dabei darfst Du nicht vergessen, ihm viel Wasser zum Trinken hinzustellen.

3. Futterumstellung

In einigen Fällen kann es auch ratsam sein, die Ernährung zu verändern.

Sollte dein Vierbeiner unter Übergewicht leiden, hilft vor allem viel Disziplin: Er darf dann also nur so viel Futter bekommen, wie er wirklich benötigt, dazu sollte er sich viel bewegen, ohne dass sein Kreislauf überlastet wird. In manchen Fällen kann auch kalorienreduziertes Light Hundefutter helfen.

Bei Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten hilft hingegen oft die Umstellung auf eine besonders schonende Sorte. Hier haben viele Hundehalter gute Erfahrungen mit hypoallergenem Hundefutter gemacht.

4. Regelmäßige Entwurmung

Bei Herz- und Lungenwürmern helfen handelsübliche Wurmmittel nur sehr begrenzt – sollte dein Hund befallen sein, muss oft ein Spezialpräparat her. Trotzdem raten viele Experten dazu, den Vierbeiner regelmäßig zu entwurmen – insbesondere, wenn sie einer Risikogruppe angehören.

Wie oft entwurmen?

Mehr zu diesem wichtigen Thema erfährst Du in unserem Info Artikel “Hund entwurmen – wann und wie oft?”

Helfen können regelmäßige Wurmkuren vor allem bei Darmparasiten, die in manchen Fällen für eine Anämie und damit einhergehende Atemprobleme verantwortlich sind. Manche Tierfreunde schwören dabei auf pflanzliche Präparate, die bei starkem Befall aber kaum ausreichen dürften: Hier würde ich dann doch lieber zu einem klinisch getesteten Antiparasitikum raten.

5. Allergene & Schadstoffe meiden

Ebenfalls kann es helfen, wenn Du deinen Vierbeiner sorgfältig behandelst. Solltest Du vermuten, dass er aufgrund einer Allergie komisch atmet, ist es ratsam, alles dafür zu tun, mögliche Allergene aus dem Haus zu verbannen. Dazu gehören z.B. manche chemische Reinigungsmittel oder Hausstaubmilben.

Auch gegen Umwelteinflüsse kannst Du etwas tun: Wenn Du z.B. die Spaziergänge von der Straße ins Grüne verlagerst oder aufhörst, in der Wohnung zu rauchen, verbessert sich die Atmung vieler Hunde sehr schnell.

6. Bei Erstickungsanfällen: Heimlich-Manöver

Sollte der Hund aufgrund eines Fremdkörpers keine Luft mehr bekommen und unmittelbar davor sein, das Bewusstsein zu verlieren, kann eventuell das Heimlich-Manöver für Hunde lebensrettend sein.

Allerdings ist es nicht frei von Risiken, in den meisten Fällen wird der Hund Rippenbrüche davon tragen, die später wieder kurzzeitig zu Atemproblemen führen.

Kurzes Erklär-Video zum Heimlich-Manöver bei Hunden. Quelle: Huffington Post / https://www.youtube.com/watch?v=kz8AMr1gAeo .

Für kleinere Hunde ist diese Rettungsmaßnahme nicht zu empfehlen. Bei Mini-Rassen hat es sich stattdessen bewährt, den Hund an den Hinterbeinen anzuheben: Dies verursacht einen Würge-Reflex, durch den schlecht liegende Frendkörper oft wieder ausgespuckt werden.

FAQs

Wie macht sich Atemnot beim Hund bemerkbar?

Typische Zeichen von Atemnot bei Hunden umfassen Röcheln, Würgen und unproduktiver (trockener) Husten. In manchen Fällen sind die Episoden nur von kurzer Dauer. Halten sie allerdings an und/oder zeigt der Vierbeiner Anzeichen von Sauerstoffmangel (z.B. blaue Zunge), musst Du sofort etwas unternehmen.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.