Hund schwankt und taumelt: 13 Ursachen & 5 Lösungen 2022

Dein Hund hat auf einmal Gleichgewichtsstörungen und beginnt, zu schwanken und zu taumeln? Dann ist die Panik bei dir wahrscheinlich ziemlich groß. Etwas beruhigen kann ich dich aber: Oft handelt es sich um eher harmlose Gründe, die sich schon bald bessern dürften.

Allerdings ist dies nicht immer der Fall: Gelegentlich handelt es sich auch um gefährliche Nervenleiden, die den Vierbeiner aus der Balance bringen. Welche das sind, erfährst Du in diesem Artikel. Außerdem erkläre ich dir, was Du tun kannst, wenn dein Liebling aus dem Nichts beginnt, zu torkeln.

Die 13 häufigsten Gründe für Gleichgewichtsstörungen beim Hund

1. Vestibularsyndrom

Beim “Vestibularsyndrom” handelt es sich um eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Sie tritt von einem Moment auf den anderen auf, weshalb die meisten Hundebesitzer sehr besorgt sind, wenn ihr Schützling betroffen ist.


Der Vierbeiner beginnt auf einmal, zu schwanken und zu taumeln, wie aus dem Nichts ist der vorher ganz normale Hund völlig hilflos. Oft sind ältere Tiere betroffen, wenn keine weitere Ursache festgestellt werden kann, spricht man dann auch von einem “geriträren Vestibularsyndrom”.

Arten der Krankheit

  • Idiopathisches Vestibularsyndrom, am häufigsten und ohne bekannte Ursache
  • Zentrales Vestibularsyndrom, wird häufig von Infektionen wie Staupe verursacht
  • Peripheres Vestibularsyndrom (Schädigung des Gleichgewichtsorgans aufgrund von Entzündungen, z.B. im Ohr).

Dabei handelt es sich um eine vergleichsweise häufige neurologische Erkrankung bei Hunden: Laut einer britischen Studie macht sie 0,08 Prozent aller Gründe für Tierarztbesuche aus. Bei Verdacht ist eine kompetente Diagnose Pflicht, da hohe Verwechslungsgefahr mit anderen, oft lebensgefährlichen Krankheiten besteht.

Typische Symptome

  • Hund wirkt desorientiert
  • Verlust des Koordinations-Sinnes, schwankt, taumelt, bewegt sich im Kreis
  • Übelkeit mit Brechreiz
  • Starke Speichelbildung
  • Nystagmus (Wackeln des Augapfels).

Quelle: Tierarztpraxis Bettina Reuter, Bergisch Gladbach.

Das Vestibularsyndrom ist eine sehr mysteriöse Krankheit, Spontanheilungen nach einigen Tagen sind häufig. In schweren Fällen muss der tierische Patient z.B. mit Infusionen stabilisiert und eventuell stationär behandelt werden.

2. Zerebrale Ataxie

Auch bei einer Ataxie ist die Bewegungskoordination gestört. Anders als bei den verschiedenen Vestibularsyndromen handelt es sich dabei aber um keine Störung des Gleichgewichtsorgans, sondern um eine neurologische Erkrankung.

Bei einer zerebralen Ataxie besteht ein Defekt am Kleinhirn. Er ist angeboren, die Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen sind daher sehr begrenzt. Die Krankheit tritt häufig degenerativ auf, verschlechtert sich also im Laufe des Lebens.

Typisch für diese Erkrankung sind chronische Gleichgewichtsstörungen: Der Hund hat Probleme, gerade zu laufen, er schwankt und taumelt stattdessen.

3. Hereditäre Ataxie (Wobbler-Syndrom)

Die hereditäre Ataxie hingegen ist eine erworbene Krankheit. Sie ist auch als “Wobbler-Syndrom” bekannt, das englische Verb “to wobble” bedeutet so viel wie “wackeln”.

Betroffene Vierbeiner leiden dementsprechend unter einem unsteten, unsicheren Gang. Es wirkt so, als würde der Hund taumeln.

Ursachen, die zum Wobbler-Syndrom führen können umfassen u.a.

  • Bandscheibenerkrankungen
  • Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule
  • Abszesse in Wirbelsäulennähe
  • Wachstumsstörungen (Hund, z.B. wegen zu nahrhaftem Futter, zu schnell in die Höhe geschossen)
  • Falsche Ernährung.

Quelle: SantéVet Tierkrankenversicherung.

Beide Formen der Ataxie entwickeln sich oft schleichend, so dass zu Beginn nur sehr kleine Koordinationsprobleme zu beobachten sind. Es gibt aber auch akute Formen, die von einem Moment auf den anderen auftreten: Dabei handelt es sich dann um einen tierärztlichen Notfall.

4. Demenz

Auch Vierbeiner können unter Demenz leiden: Fachbegriff für “Hunde-Alzheimer” ist das “Kognitive Dysfunktionssyndrom”, kurz CDS.

Diese Erkrankung tritt vor allem bei älteren Tieren auf: Dank der medizinischen Fortschritte in den letzten Jahren mit immer höherer durchschnittlicher Lebenserwartung lässt sich ein Anstieg von Fällen beobachten.

Weitere typische Symptome von CDS

  • Hund ist häufig nervös und ängstlich
  • Bellen ohne Grund
  • Inkontinenz, Hund verrichtet sein “Geschäft” auch in der Wohnung, ist nicht mehr stubenrein
  • Apathisches Verhalten
  • Veränderter Schlafrhythmus, Hund ist nachts wach und schläft tagsüber

Quelle: VetSpezial Zentrum für Kleinmedizin, Lehrte.

Betroffene Vierbeiner leiden oft unter Orientierungslosigkeit und wissen nicht mehr, wo sie gerade sind, Dementsprechend unkoordiniert wirken ihre Bewegungen, oft schwanken sie von einer Seite zur anderen.

Demenz bei Hunden ist eine schleichende, unheilbare Krankheit. Mit tierärztlicher Behandlung, krankheitsgerechter kognitiver Stimulation und vor allem viel Liebe ist es aber oft möglich, die Lebensqualität noch längere Zeit aufrecht zu erhalten.

5. Dehydrierung

Dein Hund hat sich sehr verausgabt oder erholt sich gerade von einem Magen-Darm-Infekt? Oder ist es gerade sehr heiß draußen? Dann muss der Vierbeiner wirklich viel trinken, ansonsten droht schnell eine Dehydrierung.

Hundephysiotherapeut Jeff Petersen zeigt (auf Englisch), wie Dehydrierung beim Hund aussieht. Quelle: Petersen Physical Therapy / https://www.youtube.com/watch?v=jrYw93y9LZ0 .

Wie bei uns Menschen kann ein Wassermangel auch bei Vierbeinern zu Orientierungslosigkeit sowie Problemen bei Denkleistung und Koordinationsvermögen. Betroffene Tiere taumeln deshalb oft.

Erkennen kannst Du eine Dehydrierung an verschiedenen Faktoren: Typisch ist eine sehr faltige Haut, die, wenn Du den Hund ziehst, nicht in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Auch wenig Urinabsatz mit dafür dunkler Einfärbung, starkes Hecheln und Fieber sind häufige Anzeichen.

6. Epileptischer Anfall

Laut einer britischen Studie sind etwa 0,75 Prozent aller Vierbeiner Epileptiker. Dabei handelt es sich um eine Störung im Großhirn, gelegentlich werden die Nervenzellen dann nicht richtig geladen.

Die Folge ist sozusagen ein “Kurzschluss” im Gehirn: Der Vierbeiner gerät plötzlich ins Taumeln, fällt schließlich um und zuckt unkontrolliert mit Beinen und Muskeln. Häufig läuft dabei auch Schaum aus dem Mund.

Tierarzt Dr. Florian König im Gespräch zum Thema. Quelle: Thomas Wengenroth / https://www.youtube.com/watch?v=TSQWE-xgGAs .

Epileptische Anfälle können jederzeit auftreten – insbesondere nachts und auch, obwohl der Hund sein Leben lang noch keine Attacken hatte. Glücklicherweise laufen die meisten Fälle allerdings glimpflich ab, der Vierbeiner kann anschließend aber sehr verschreckt sein.

7. Tumore

Gleichgewichtsstörungen können allerdings auch von Tumoren kommen. Besonders ältere Tiere sind anfällig für Krebskrankheiten, aufgrund genetischer Faktoren gibt es aber auch einige jüngere Tiere, die bereits betroffen sind.

Ins Schwanken und Taumeln kommen Hunde oft bei Krebserkrankungen, die das Nervensystem betreffen. Das ist z.B. bei Gehirntumoren der Fall, aber auch Lymphdrüsenkrebs oder Neoplasien an den Nervenwurzeln, z.B. an der Wirbelsäule.

Früher waren Tumore oft ein Todesurteil für Hunde. Heutzutage gibt es aber viele Therapiemöglichkeiten, z.B. neue chirurgische Verfahren, Bestrahlungen und auch Chemotherapien. Für eine Erfolgsaussicht ist aber oft eine frühe Erkennung nötig.

8. Schädel-Hirn-Trauma & Gehirnerschütterung

Dein Hund ist gestürzt, gegen eine Wand gelaufen oder hat z.B. einen Ball abbekommen? Wenn er dann anschließend ins Schwanken gerät, solltest Du sehr vorsichtig sein: Es ist nämlich durchaus möglich, dass sein Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Schädel-Hirn-Trauma oder Gehirnerschütterungen können unbehandelt böse Spätfolgen haben und sogar mit einer tödlichen Hirnblutung enden. Betroffene Tiere verlieren oft das Gleichgewicht, wirken teilnahmslos und atmen sehr schnell. Auch Krampfanfälle treten häufiger auf.

9. Vergiftungen

Schwanken und Taumeln können aber auch Zeichen einer Vergiftung sein: Viele für den Hund schädlichen Stoffe wirken auf das Nervensystem und hebeln so den Gleichgewichtssinn aus.

Immer potentiell lebensgefährlich

Bei Vergiftungen handelt es sich immer um einen potentiell lebensgefährlichen Notfall: Du solltest also sofort zum Tierarzt – am Wochenende oder nachts auch zum Notdienst.

Mehr zu diesem Thema kannst Du auch in unserem Ratgeber “Vergiftungen beim Hund” erfahren.

Leider gibt es viele Dinge, die den Hund vergiften können: Nicht nur Giftköder sind so gefährlich, sondern auch Düngemittel, einige Pflanzen und bestimmte Lebensmittel wie Schokolade sowie einige Obst- und Gemüsesorten.

Insektenstiche und -bisse können für Hunde ebenfalls gefährlich sein – insbesondere, wenn der Vierbeiner unter einer Allergie leidet.

Auch Drogen sind Gift für den Hund

Achtung: Auch kleine Mengen an Alkohol sind für Hunde giftig und gefährlich. Ihnen fehlt es an Enzymen, um den Stoff abzubauen, so dass sie schon von einem neugierigen Lecken betrunken werden können und das Gleichgewicht verlieren. Auch Passivrauchen von Marihuana führt häufig zu Schwanken und Taumeln.

10. Muskelschwäche

Sollte dein Hund allerdings nicht nur ins Taumeln geraten, sondern dabei auch die Beine nachgeben, kann auch eine Muskelschwäche verantwortlich sein. Das Tier hat dann große Probleme, zu stehen, setzt sich immer wieder hin und gerät selbst nach kurzen Distanzen ins Zittern.

Manchmal wird so eine Schwäche erworben, weil der Hund sich nicht genug bewegt, z.B., weil das Tier gerade operiert wurde, oder (z.B. wegen Übergewicht) nicht belastbar ist. Auch Gelenkerkrankungen können hierzu führen, weiterhin können auch Entzündungen oder Infektionen in den Muskelapparat streuen.

Eher selten, aber auch möglich, sind zwei weitere Krankheitsbilder:

  • Beim Cushing-Syndrom schüttet der Körper viel zu viel Cortisol aus, was Muskelaufbau und -erhaltung behindert.
  • Bei der Autoimmunerkrankung Myasthenia gravis ist die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört, betroffene Tiere fallen deshalb immer wieder hin und können ihr Gleichgewicht nicht halten.

11. Nervenerkrankungen

Weiterhin gibt es zahlreiche weitere Erkrankungen des Nervensystems, welche den Hund daran hindern, das Gleichgewicht sicher zu halten. Zu den am weitesten verbreiteten gehören

  • Bandscheibenvorfälle
  • Meningomyelitis (Rückenmarksentzündung) und
  • Diskospondylitis (Bandscheibenentzündung).

Nervenentzündungen werden häufig von Virusinfektionen verursacht. Es ist gut möglich, dass diese Langzeitfolgen einer eigentlich harmlosen Erkrankung sind, die verschleppt wurde.

12. Verletzungen & Gelenkprobleme

Allerdings hat nicht jeder taumelnde Hund mit neurologischen oder organischen Problemen zu tun: Manchmal tut ihm einfach nur der Bewegungsapparat weh.

So führen viele muskuläre Verletzungen und auch Knochenbrüche zu einer Schonhaltung beim Vierbeiner, die als Koordinationsschwierigkeiten ausgelegt werden können. Der Hund wirkt dann so, als würde er schwanken, obwohl er eigentlich die Kontrolle über sich selbst hat.

Degenerative Gelenkerkrankungen führen oft zum selben Ergebnis: Wenn der Vierbeiner unter Arthrose, Arthritis oder Hüftdysplasie leidet, ist er bewegungseingeschränkt und hat oft Probleme, gerade zu laufen. Hiervon sind meistens ältere Tiere betroffen.

13. Schlaganfall

Schlaganfälle bei Hunden sind zwar sehr selten, kommen aber durchaus vor. Ursache ist meist ein verstopftes Blutgefäß, es kann aber auch eine Hirnblutung verantwortlich sein.

Betroffen sind im Regelfall ältere Hunde, chronisches Übergewicht ist ein begünstigender Faktor. Bei einem Schlaganfall wirkt der Vierbeiner von einem auf den anderen Moment anteilslos, apathisch und leiden manchmal plötzlich unter Inkontinenz oder Brechreiz. Weiterhin treten eigentlich immer Gleichgewichtsstörungen auf.

Achtung: Verwechslungsgefahr!

Die Symptome eines Schlaganfalls ähneln denen des Vestibularsyndroms stark. Bei ersterem handelt es sich aber um einen absoluten Notfall, bei dem jede Minute zählt. Deshalb solltest Du immer sofort zum Tierarzt, wenn Anzeichen auftreten.

Bei einem Schlaganfall gilt: Je schneller der Hund professionelle Hilfe bekommt, desto besser sind die Chancen des Tieres, ohne größere Folgeschäden zu überleben. In einigen Fällen ist der Vierbeiner anschließend aber lebenslang gezeichnet, z.B. mit Lähmungserscheinungen oder andauernder Inkontinenz.

Gleichgewichtsstörungen beim Hund: 5 Dinge, die Du tun kannst

Wie Du siehst, ist mit Gleichgewichtsstörungen nicht zu spaßen: Viele Ursachen, die dazu führen, dass der Hund schwankt und taumelt, sind mit ernsthaften neurologischen Krankheiten verbunden.

Aufgrund der oft diffusen Symptome und der Risiken, die mit derartigen Leiden verbunden sind, solltest Du als erste Lösung auf jeden Fall professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

1. Sofort zum Tierarzt

Das bedeutet: Du solltest sofort zum Tierarzt, wenn dein Hund aus dem Gleichgewicht gerät und die Ursache (z.B. eine orthopädische Verletzung) nicht sofort auf der Hand liegt.

Diagnostik bei Gleichgewichtsstörungen

  • Kognitive Tests
  • Reflexüberprüfungen
  • Röntgenbilder
  • Elektrodiagnostik, z.B. CT, MRT & EEG
  • Blut- & Hirnflüssigkeits-/Rückenmarkanalyse.

Oft kann der Arzt schon früh eine Diagnose stellen und entweder Entwarnung geben oder lebensrettende Maßnahmen einleiten. In anderen Fällen ist es etwas schwieriger, dann sind fortgeschrittene Tests oder sogar eine Überweisung in eine Tierklinik bzw. zu Spezialisten notwendig.

Das sollte es aber Wert sein: Mit einer angemessenen Therapie erhält der Hund oft nicht nur sein Gleichgewicht zurück, sondern lebt auch länger und mit mehr Qualität.

Ergänzend kann bei manchen Leiden – z.B. Gelenkprobleme, Verletzungen oder Muskelschwund – auch eine professionelle Physiotherapie angebracht sein.

2. Hund Ruhe gönnen

Als Sofortmaßnahme gilt ansonsten: Du darfst den Hund auf keinen Fall überanstrengen. Ruhe ist erstes Gebot, verzichte also auf schweißtreibenden Auslauf oder Spiele.

In den meisten Fällen geschieht dies zur Überbrückung der Wartezeit auf den Tierarzt. Dauerhaft ist Ruhe vor allem angebracht, wenn der Hund eine Verletzung auskurieren soll oder sich z.B. von einem vestibulären Anfall erholt.

3. Bequemere Ruhegelegenheiten

Sollten Gelenkerkrankungen eine Rolle spielen oder der Hund anfällig für Nervenquetschungen (z.B. Bandscheibenvorfälle) sein, lohnt sich zudem der Kauf von Ruhegelegenheiten, die bequem sind und den Körper der Vierbeiner nicht übermäßig belasten.

Hier bieten sich vor allem orthopädische Hundebetten an. Sie sind mit einer “Memory Foam” Füllung versehen. Die Matratze sackt so nicht durch, sondern passt sich genau an die individuelle Liegeposition des Hundes an.

4. Viel trinken lassen

Bei Dehydrierung gilt hingegen: Der erste und wichtigste Schritt zu einem besseren Orientierungsvermögen ist mehr Flüssigkeit. Der Hund muss also wirklich viel zu trinken bekommen, stell’ ihm am besten einen gut gefüllten Wassernapf bzw. unterwegs einen Reisenapf hin.

Wenn dein Hund “trinkfaul” ist, können noch andere Tricks helfen: Nicht nur ist es möglich, die Nahrung auf Nassfutter umzustellen, Du kannst die Kroketten im Notfall auch einweichen oder ein Leckerli im Wassernapf schwimmen lassen – will der Vierbeiner an dieses kommen, wird er sozusagen dazu gezwungen, zu trinken.

5. Futteranpassungen & Nahrungsergänzungen

Bei Problemen des Bewegungsapparates, die zu Gleichgewichtsstörungen führen, kann auch eine Futteranpassung ein Schritt in die richtige Richtung sein. Oft hilft dann eine leichte Reduzierung des Protein- bzw. Fleischanteils, z.B. durch die Wahl eines guten Senior Hundefutters.

Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Option darstellen. Hierfür gibt es z.B. spezielle Gelenk-Mischungen für Vierbeiner, auch Grünlippmuschel ist erfolgversprechend.

FAQs

Was tun bei Gleichgewichtsstörungen Hund?

Wenn dein Hund auf einmal Gleichgewichtsstörungen bekommt, handelt es sich oft um das zwar sehr böse aussehende, in den meisten Fällen aber eher harmlose Vestibularsyndrom. Da die Symptome einigen schweren Erkrankungen wie Schlaganfällen sehr stark ähneln und auch andere Nervenleiden in Betracht kommen, solltest Du allerdings trotzdem sofort zum Tierarzt, der dem Einzelfall auf den Grund geht.

Weiterführende Studien

[1]: https://bmcvetres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12917-020-02366-8
[2]: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1090023309004341
[3]: https://www.researchgate.net/publication/266913927.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.