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Hundezelte im Test & Vergleich 2021

Ob in den eigenen vier Wänden, im Garten oder sogar auf Campingtour: Es gibt sehr viele Einsatzgebiete, in denen ein Hundezelt wirklich Gold wert sein kann. Der Vierbeiner hat so jederzeit einen Rückzugsort, an dem er sich wie zu Hause fühlen kann.

In diesem Artikel findest Du mehr Infos zum Thema: Damit Du weißt, welche Modelle 2021 besonders interessant sind, habe ich außerdem einen Test und Vergleich der besten derzeit erhältlichen Zelte durchgeführt.

Unser Testsieger

Bestes Hundezelt in unserem Test ist ziemlich klar die “Diggar Diggarbox”. Dieses Premium Modell überzeugt durch hervorragende Verarbeitung, viele Extras und einen stabilen, festen Halt auch an windigen oder sogar stürmischen Tagen.

Das Zelt ist sehr schnell aufgebaut und vergleichsweise pflegeleicht. Aufgrund seiner großen Innenfläche eignet es sich auch für XL Rassen.

Die besten 5 Hundezelte im Test

Produktname
Empfehlung
Diggar Diggarbox
Teuffe Haus & Zelt für Hunde
Relaxdays Hundezelt
Zooplus Hunde-Wigwam aus Filz
Preistipp
WeeH Haustierhaus
Diggar DIGGARBOX eine Mobile Hundebox Hundezelt Outdoor Zelt 100x100x70cm Hundematte Hundebett Strand
Teuffe Haus & Zelt für Hunde Katzen incl. Matratze camping klappbar
Relaxdays Hundezelt, großes Haustiertipi für Hunde & Katzen, Filz & Holz, mit Kissen, 70,5 x 59,5 x 59 cm, dunkelgrau, 1 Stück
WeeH Kleines, mittelgroßes Haustierhaus für Hundekäfig, zusammenklappbar, für den Außenbereich, für Reisen, Pop-Up-Hunde/Katzen, Zelt, Camping, Strand, Sonnenschutz (Orange)
Art
Outdoor
Outdoor
Indoor
Indoor
Outdoor
Farben
blau/orange
lila
hell- oder dunkelgrau
grau
blau oder orange
Größen
XL
L
M
XS & L
S
Material
Kunststoff
Oxford-Gewebe
Filz & Holz
Filz
Oxford-Gewebe
Kissen
Maße
100 x 100 x 70 cm
70 x 70 x 90 cm
59,5 x 59,5 x 70 cm
95 x 76 x 79 cm (L)
55,9 x 55,9 x 48,3 cm
Empfehlung
Produktname
Diggar Diggarbox
Diggar DIGGARBOX eine Mobile Hundebox Hundezelt Outdoor Zelt 100x100x70cm Hundematte Hundebett Strand
Art
Outdoor
Farben
blau/orange
Größen
XL
Material
Kunststoff
Kissen
Maße
100 x 100 x 70 cm
Produktname
Teuffe Haus & Zelt für Hunde
Teuffe Haus & Zelt für Hunde Katzen incl. Matratze camping klappbar
Art
Outdoor
Farben
lila
Größen
L
Material
Oxford-Gewebe
Kissen
Maße
70 x 70 x 90 cm
Produktname
Relaxdays Hundezelt
Relaxdays Hundezelt, großes Haustiertipi für Hunde & Katzen, Filz & Holz, mit Kissen, 70,5 x 59,5 x 59 cm, dunkelgrau, 1 Stück
Art
Indoor
Farben
hell- oder dunkelgrau
Größen
M
Material
Filz & Holz
Kissen
Maße
59,5 x 59,5 x 70 cm
Produktname
Zooplus Hunde-Wigwam aus Filz
Art
Indoor
Farben
grau
Größen
XS & L
Material
Filz
Kissen
Maße
95 x 76 x 79 cm (L)
Preistipp
Produktname
WeeH Haustierhaus
WeeH Kleines, mittelgroßes Haustierhaus für Hundekäfig, zusammenklappbar, für den Außenbereich, für Reisen, Pop-Up-Hunde/Katzen, Zelt, Camping, Strand, Sonnenschutz (Orange)
Art
Outdoor
Farben
blau oder orange
Größen
S
Material
Oxford-Gewebe
Kissen
Maße
55,9 x 55,9 x 48,3 cm

Diggar Diggarbox

Ein wirklich sehr schönes und auch beliebtes Modell ist die “Diggar Diggarbox”. Dabei handelt es sich um ein XL-Zelt, das einen Quadratmeter Grundfläche bietet – somit eignet es sich auch für größere Rassen oder mehrere kleinere Vierbeiner.

Hundehalter loben dabei vor allem die wirklich starke Verarbeitung: Selbst regelmäßige Camper berichten, dass sich der Verschleiß wirklich in Grenzen hält – somit eignet sich das Modell auch für verspielte Vierbeiner, die die Kunststoff-Wände als Herausforderung für ihre Zähne und Tatzen sehen.

Für die Diggarbox spricht außerdem der sehr einfache Auf- und Abbau: Das Zelt ist innerhalb weniger Minuten hochgezogen und genauso schnell wieder verstaut. Passgenaue, mitgelieferte Heringe sorgen auch an windigen Tagen für guten Halt.

Sehr beliebtes, robustes Modell für unterwegs

Weiterhin ist das Zelt durchdacht gestaltet und bietet viel Komfort: Dank vieler Öffnungen und großzügigen, abdeckbaren Fenstern ist die Belüftung hervorragend, für Wind und Regen liefert Diggar zudem ein separates Schutzdach mit, das starke Dienste leistet. Da wundert es auch nicht, dass der Diggarbox von den meisten Tieren anscheinend hervorragend akzeptiert wird.

Auch die integrierte Futterluke und die praktische Seitentasche – z.B. für Dokumente oder andere Wertsachen – spricht für dieses Modell.

Ein Argument gegen die Diggarbox ist vor allem der Preis: Das Zelt ist doch ein wenig teurer als die meisten Konkurrenzmodelle. Solltest Du allerdings auf viel Platz, Komfort und Qualität setzen, kann ich diese Lösung wirklich nur empfehlen!

Vorteile

  • XL Modell, auch für größere Rassen gut geeignet
  • laut Erfahrungsberichten sehr starke Verarbeitung
  • gute Belüftung
  • einfacher Auf- und Abbau
  • mit vielen Extras wie Futterluke oder Seitentasche für Wertsachen

Nachteile

  • vergleichsweise teuer

Teuffe Haus & Zelt für Hunde

Eine weitere praktische Option ist das “Teuffe Haus & Zelt für Hunde”. Es ist sowohl für die Indoor als auch für die Outdoor Nutzung gedacht, die meisten Käufer nutzen es allerdings unterwegs.

Mit 90 mal 70 Zentimetern gehört dieses Zelt zu den größeren Vertretern seiner Art: Riesige Hunde könnten zwar Platzprobleme bekommen, die meisten Rassen dürften aber ohne Probleme auch nachts gut hineinpassen.

Laut Erfahrungsberichten ist das Zelt an sich ziemlich gut verarbeitet: Es besteht aus hochwertigem Oxford Gewebe und wehrt sowohl Regen als auch UV-Strahlung hervorragend ab. Auf den ersten Blick wirkt die Liegematte aber etwas weniger hochwertig, es kann also eine gute Idee sein, sie durch ein anderes Hundekissen oder eine Matratze zu ersetzen.

Praktische Option

Ansonsten ist das Modell aber wirklich sehr praktisch: Dank Pop-Up Technologie ist es blitzschnell zusammengebaut und ist auch unterwegs sehr schnell einsatzbereit – der Hund muss also kaum warten, bis er endlich seine lang ersehnte Ruhepause einlegen kann.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt: Solltest Du also eine praktische Option suchen, die sich für fast alle Rassen und Anlässe eignet, ist dieses Zelt eine starke Idee.

Vorteile

  • vergleichsweise großzügige Liegefläche
  • einfacher Zusammenbau, auch unterwegs schnell aufgestellt
  • laut Erfahrungsberichten gute, robuste Verarbeitung
  • starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Matte macht nicht den hochwertigsten Eindruck

Relaxdays Hundezelt

Es gibt aber auch schöne Lösungen, die einzig und allein für die eigenen vier Wände gedacht sind: Ein sehr beliebtes Indoor Modell ist dann z.B. das “Relaxdays Hundezelt”. Es ist in gemütlicher Tipi-Optik gehalten und in zwei dezenten Farbtönen, nämlich hell-und dunkelgrau, erhältlich.

Der Hersteller bezeichnet das Zelt als “groß”, was viele Käufer leider etwas enttäuscht: Besonders die Innenfläche fällt nämlich doch kleiner aus, als oft erwartet. Mit viel Wohlwollen kann man das Modell so als “M” bezeichnen – geeignet ist es daher eigentlich nur für kleinere, eventuell auf für einige mittelgroße Rassen.

Starke Lösung für die eigenen 4 Wände

Überzeugen kann allerdings die Verarbeitung: Die Wände aus kuscheligem Filz sind schnell mit den hübschen Holzstäben verbunden und machen stehend einen sehr robusten Eindruck, so dass der Hund auch gerne ein bisschen wilder sein kann, ohne dass das Zelt gleich zusammenfallen dürfte.

Auch die Akzeptanz wird in den meisten Erfahrungsberichten sehr gelobt: Fast alle vierbeinigen “Probanden” nehmen das Zelt sehr gut an und akzeptieren es schnell als geliebten Rückzugsort.

Eine wirklich schöne Idee also: Wenn dein Hund eher klein gebaut ist und Du ein Indoor Modell suchst, dürfte dir dieses Tipi Zelt wirklich weiterhelfen!

Vorteile

  • in 2 verschiedenen Farbtönen erhältlich
  • gemütliche Optik
  • anscheinend gute Verarbeitung
  • laut den meisten Hundehaltern sehr gute Akzeptanz bei den Vierbeinern

Nachteile

  • fällt doch sehr klein aus

Zooplus Hunde-Wigwam aus Filz

Ein weiteres sehr beliebtes Modell für den Indoor Einsatz ist das “Zooplus Hunde-Wigwam aus Filz”. Es ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich: Die “XS”-Variante ist für sehr kleine Vierbeiner sehr gemütlich, in der Größe “L” hingegen eignet es sich auch für größere oder mehrere kleinere Tiere.

Das Zelt besteht dabei aus einem Filz-Teil, das mit Glasfaser-Seitenstreben stabilisiert wird. Durch diese einfache, aber pfiffige Konstruktion ist nicht nur der Aufbau sehr einfach und wirklich mit wenigen Handgriffen erledigt, auch die Reinigung erfordert keinen großen Aufwand: So lässt sich das Stück problemlos bei maximal 30 Grad waschen und trocknet dann auch sehr einfach.

Sehr populäres Indoor Modell für klein & groß

Das Zelt scheint bei den meisten Vierbeinern hervorragend anzukommen: Laut Erfahrungsberichten wird es in fast allen Fällen fast sofort als Rückzugsort akzeptiert. Große Eingewöhnung ist deshalb höchstwahrscheinlich nicht vonnöten – ein großer Pluspunkt!

Weniger gelobt wird allerdings das mitgelieferte Kissen: Kritiker bezeichnen es doch eher häufig als qualitativ minderwertig, dünn und nicht ganz so bequem. Es kann sich also lohnen, es sofort durch ein besseres Modell ähnlicher Größe auszutauschen.

Wenn Du dies befolgst, kann dieses schicke und praktische Zelt aber eine wirkliche Bereicherung für deinen Vierbeiner darstellen.

Vorteile

  • in 2 verschiedenen Größen erhältlich
  • einfacher Aufbau, nach wenigen Handgriffen bezugsfertig
  • laut Erfahrungsberichten bei fast allen Hunden sehr beliebt
  • einfache Pflege, bei 30 Grad waschbar

Nachteile

  • etwas dünnes Kissen

WeeH Haustierhaus

Es gibt aber auch sehr günstige Lösungen: Ein Beispiel hierfür ist das “WeeH Haustierhaus”. Es ist in zwei modischen Farben – orange und blau – erhältlich und ein wirklicher Hingucker.

Allerdings fällt das Zelt doch sehr klein aus, weshalb es für viele Hunderassen am Ende doch eher ungeeignet ist: Hauptaufgabengebiet sind daher sehr kleine Tiere, auch Welpen dürften sich in diesem Modell wohl fühlen.

Günstige Mini-Lösung

Gedacht ist es vor allem für den Outdoor Einsatz. Dann ist das Zelt aber vor allem ein Schönwetter-Modell: Es ist nämlich sehr leichtgewichtig und kann – Heringe fehlen im Lieferumfang leider – nur mit Umwegen sicher befestigt werden. Viele Hundehalter “zweckentfremden” es daher für die Nutzung in den eigenen vier Wänden.

Dann kann es aber auch ein langes Leben vor sich haben: Die Verarbeitung wird von den meisten Käufern sehr gelobt, das dichte Oxford Gewebe scheint sich hier bezahlt zu machen.

Somit eignet sich dieses Zelt beileibe nicht für alle Hunde, kann aber bei kleinen Tieren und eher geringer Outdoor Nutzung eine schöne Hilfe darstellen. Dabei ist es auch noch vergleichsweise günstig, so dass Du dich nicht in allzu große Unkosten stürzen musst.

Vorteile

  • modischer Look, in 2 verschiedenen schicken Farben erhältlich
  • gute Verarbeitung, schönes Oxford Gewebe
  • sehr günstiger Preis

Nachteile

  • eher klein, leichtgewichtig & schwierig zu befestigen

Was ist ein Hundezelt?

Ein Hundezelt ist – je nach Bauart – eine überdachte Schlaf- und/oder Ruhegelegengeit, die entweder in den eigenen vier Wänden fest aufgestellt oder mobil genutzt werden kann.

Für sie sprechen sowohl Grundbedürfnisse aller Vierbeiner als auch praktische Gesichtspunkte.

Schutz & Geborgenheit für den Vierbeiner

So bieten sie dem Hund ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit, aber auch vergleichsweise viel Platz.

Mit einem bequemen Kissen und entsprechend geeignetem Aufstellort kann ein Zelt so sowohl zur Wohlfühloase werden als auch sicherheitsrelevant sein.

Zwei verschiedene Bedeutungen

Der Begriff “Hundezelt” ist dabei etwas zweischneidig, denn unter diesem Namen werden im Grunde genommen zwei Produktarten verkauft:

  • Indoor Hundezelte werden gewöhnlich in geschlossenen Räumen eingesetzt und dauerhaft aufgebaut. Die sind häufig sehr gemütlich, aber nicht wetterfest, für eine ernsthafte Nutzung an der frischen Luft sind sie daher völlig ungeeignet.
  • Outdoor Zelte hingegen sind vor allem für den Einsatz draußen gedacht: Manche nutzen sie im eigenen Garten, andere setzen die Modelle auch beim Camping oder z.B. am Strand ein. Sie sind wetterfest und lassen sich z.B. im Boden verankern.

Das Ruhebedürfnis eines Hundes

Doch egal, ob drinnen oder draußen: Ein Zelt kann gut dazu beitragen, dass ein Grundbedarf eines jeden Vierbeiners gestillt wird, der von vielen Hundehaltern leider nicht ganz so ernst genommen wird: Die Tiere haben nämlich ein sehr ausgeprägtes Ruhebedürfnis.

Während wie Menschen gewöhnlich mit einer Nachtruhe von 6 bis 8 Stunden ziemlich gut durch den Tag kommen, wäre das für einen Hund viel zu wenig.

Vierbeiner braucht deutlich mehr Pausen als wir Menschen

Unsere Vierbeiner sind nämlich sehr ruhebedürftige Tiere: Selbst sehr lebendige, robuste Vierbeiner müssen mindestens 12 bis 14 Stunden täglich schlummern, um ihr Bedürfnis zu decken.

Manche schlafen aber auch deutlich mehr: Ruhezeiten von bis zu 20 Stunden sind so nicht unüblich, schwächere oder ältere Vierbeiner sowie Welpen können sogar noch mehr Zeit dösend verbringen.

Der Grund, warum wir dieses Bedürfnis oft nicht sehen oder ernst nehmen ist, dass die Vierbeiner anders schlafen als wir. Zwar haben sie auch einen Tiefschlaf mit REM und Traumphasen, den Großteil ihres Pensums spulen sie aber eher im Halbschlaf ab. Sie sind dann ansprechbar und reagieren auch auf Signale, trotzdem ruhen sie sich aus.

Wichtig für Zufriedenheit & ausgeglichenes Gemüt

Diese Pausen sind sehr wichtig für die Psyche des Vierbeiners. Wenn sie zu wenig Schlaf abbekommen, wird nämlich der Gehirnstoffwechsel gestört, was das Verhalten negativ beeinflussen kann.

Zu wenig Ruhe signalisiert dem Körper nämlich, das Gefahr besteht. Bei wild lebenden Tieren wäre dies wohl auch der Fall, denn ein Hund, der nicht schlafen kann, wird gewöhnlich von Feinden verfolgt und ist dementsprechend gehetzt. Im Gehirn wird dann die Ausschüttung von “Stresshormonen” wie Adrenalin forciert. “Glückshormone” wie Serotonin werden hingegen gehemmt.

Dadurch kommt es dann zu Unausgeglichenheit, die sich beispielsweise in

  • Gereiztheit und Ungeduld
  • Angst
  • Unruhe
  • Konzentrationsstörungen und weniger Gehorsam
  • motorische Schwächen und sogar
  • Aggressivität

niederschlagen kann.

Schlafmangel kann auch körperliche Folgen haben

Aber nicht nur die seelische, auch die körperliche Gesundheit kann unter Schlafmangel leiden: Auf Dauer schwächen mangelnde Pausen nämlich das Immunsystem: Der Hund wird dann anfälliger für Krankheiten, während die Herzfrequenz aufgrund der starken Adrenalinausschüttung steigt.

Ein Hund, der auf Dauer zu wenig Schlaf bekommt, läuft also Gefahr, deutlich kürzer und auch unglücklicher zu leben als seine Artgenossen, die genug Pausen einlegen.

Bedarf wird unterwegs nur selten erfüllt

Sehr häufig sind Hunde dann unausgeschlafen, wenn es auf Reisen geht: Dann stört ihn nicht nur die ungewohnte Umgebung, der Tatendrang seiner menschlichen Familie lässt ihm außerdem kaum Zeit, zur Ruhe zu kommen.

Besonders kritisch wird das bei sportlichen Ausflügen, die den Vierbeinern körperlich fast alles abverlangen, also z.B. Wander- oder Radtouren. Dann haben sie kaum Regenerationsphasen, am Ende des Tages sind sie dementsprechend platt.

Eine lange, ungestörte und möglichst komfortable Liegegelegenheit für die wenige Zeit, die zum Schlafen bleibt, ist dann absolut notwendig.

Aufgaben eines Indoor Zeltes

Die Aufgaben der jeweiligen Hundezelten Arten ist jedoch sehr unterschiedlich:

Bei Indoor Modellen steht vor allem ein entspannter und ausgeruhter Alltag im Vordergrund.

Unterart der Hundehöhlen

Denn diese Vertreter sind im Grunde genommen eine Unterart der Hundehöhlen bzw. Indoor Hundehütten. Ein Zelt sind sie so eher nach optischen Kriterien, eigentlich handelt es sich um Hundemöbel.

Im Vergleich zu Höhlen bieten Zelte gewöhnlich deutlich mehr Platz. Besonders nach oben bieten sie einen größeren Spielraum.

Rückzugsraum für den Vierbeiner

Diesen nutzen die Tiere dann vor allem als Rückzugsort. Das bedeutet, dass der Hund das Zelt nicht nur aufsucht, wenn er müde ist, sondern auch, wenn er einfach verschwinden möchte:

Dies ist z.B. bei viel Trubel oder Lärm – insbesondere wegen Feiern, einem Gewitter oder Feuerwerk – der Fall.

Erfüllt Grundbedürfnisse der Tiere

Das ist dann nicht etwa eine Flucht vor dir, sondern ein Schutzmechanismus, dem der Hund instinktiv folgt: Wird etwas zu viel oder kriegt er Angst, versteckt er sich.

Sollte kein Zelt oder anderes Möbelstück zur Verfügung stehen, würde der Hund dann auch andere Zufluchtsorte finden: Im Haus versteckt er sich dann häufig unter Betten oder Sofas.

Somit trägt ein Indoor Hundezelt dazu bei, die Grundbedürfnisse des Tieres zu erfüllen. Dementsprechend sind sie Teil einer artgerechten Haltung.

Aufgaben von Outdoor Zelten

Outdoor Zelte hingegen sind allerdings eher praktischer Natur: Die Optik ist hier eher zweitrangig, Funktionalität ist wichtig. Da sie nur bei Bedarf aufgebaut werden, dürfte dies aber zu verschmerzen sein.

Genutzt werden sie zu allen möglichen Anlässen, die dich und den Hund für eine längere Zeit aus den eigenen vier Wänden führen, so z.B.:

  • Sonnige Tage im Garten
  • Zeitweilige Behausung, wenn Du jemanden besuchst, in dessen Haus der Hund nicht hinein darf
  • Strandbesuche oder auch
  • Camping-Trips.

Dabei können sie gleich eine Vielzahl von sinnvollen Aufgaben erfüllen.

Mehr Platz für Vierbeiner & Halter unterwegs

Unterwegs hat der Hund in einem Zelt so deutlich mehr Platz als in anderen Behältern wie Hundetransportboxen, die eher für kurzzeitige Aufenthalte gedacht sind.

Der Vierbeiner kann sich so schlafend richtig ausbreiten – dank elastischem Material fühlt er sich dann auch wohl, wenn seine Pfote die Wandbegrenzung schon überschritten hat.

Aber auch Du hast so mehr Freiräume: Auf einem Campingtrip z.B. zählt in einem Zelt jeder Zentimeter: Wenn der Hund seine eigene Schlafgelegenheit hat, bist auch Du am nächsten Morgen um einiges ausgeruhter.

Schutz des Hundes vor Plagegeistern

Weiterhin kann ein gut geschlossenes Hundezelt den Vierbeiner besonders nachts auch vor vielen Plagegeistern schützen:

Ungewollte Besucher wie Stechmücken und -fliegen, Milben, Zecken und Flöhe sind im Grünen sehr weit verbreitet und können nicht nur gesundheitliche Schäden verursachen, sondern aufgrund des oft damit verbundenen Juckreizes auch den Trip für den Vierbeiner zur Hölle machen.

Dieses Risiko minimiert sich mit einem Zelt. Gleichzeitig wirst auch Du davor geschützt, dass Parasiten vom Hund auf dich übertragen werden können.

Viel Schatten an sonnigen Tagen

An sonnigen Tagen können Zelte außerdem dazu beitragen, die Körpertemperatur des Hundes zu regulieren und somit Hitzschlägen vorzubeugen. Sie bieten dem Hund nämlich viel Schatten für seine Ruhepausen.

So hat es das Tier einfacher, kurz wegzunicken und seine Pausen zu genießen. Allerdings solltest Du dabei selbstverständlich nicht vergessen, den Wassernapf regelmäßig aufs Neue zu füllen.

Mehr Wärme in der Nacht

In der Nacht hingegen hat ein Hundezelt auch wärmende Eigenschaften. Besonders mit einem weichen, kuscheligen Untergrund hat es das Tier deutlich einfacher, seine eigene Körpertemperatur so zu regulieren, dass es nachts nicht zittern muss.

So vermeidest Du nicht nur Erkältungen des Vierbeiners – er kann dann die Nacht auch wirklich ruhig und ausgiebig träumen und genug Energie für den Tag tanken.

Eigenes Reich auch beim Camping

Weiterhin bietet ein Hundezelt dem Vierbeiner auch unterwegs sein “eigenes Reich”, also einen Rückzugsraum für den Fall, dass ihm alles zu viel wird.

Dieser ist besonders beim Camping auch enorm wichtig, denn derartige Trips sind vor allem etwas für entspannte und gutmütige – also stressfreie und ausgeschlafene – Tiere.

Gewöhnung an das Hundezelt

Ein Hundezelt ist also eine tolle Sache für viele Vierbeiner, die sich besonders im Freien auszahlt: Das muss der Hund allerdings auch wissen, und da wird es bei vielen Tieren anfangs etwas schwierig.

Denn auf viele wirkt die neue Behausung auf Zeit zunächst einmal eher unheimlich, so dass sie das Zelt wahrscheinlich meiden wären.

Das ist auch ganz normal: Hunde sind Gewohnheitstiere und müssten in freier Wildbahn auch sehr skeptisch sein, um Gefahrenquellen zu meiden. Erfreulicherweise sind sie aber auch lernfähig: Wenn Du dir also etwas Zeit für die Gewöhnung nimmst, stehen die Chancen gut, dass dein Vierbeiner den neuen Unterschlupf schnell akzeptiert.

Stabiler Aufbau verhindert unangenehme Erfahrungen

Ein Großteil dieser Arbeit geschieht dann bereits im Vorfeld: Einerseits ist es sehr ratsam, das Zelt vor dem ersten Einsatz gut an der frischen Luft auslüften zu lassen. Häufig ist es nämlich der sehr unnatürliche Fabrikgeruch, der bei den duftsensiblen Vierbeinern die Alarmglocken schlagen lässt.

Weiterhin solltest Du wirklich darauf achten, dass Du das Zelt stabil aufbaust und gut sicherst. Sollte es beim ersten Kontakt nämlich zu Wacklern oder sogar einem Einsturz kommen, ist das Vertrauen des Hundes zur Konstruktion erst einmal hin. Schau’ dir also die Aufbauanleitung am besten wirklich genau an, so vermeidest Du unangenehme Erfahrungen.

Unverbindliches Kennenlernen in den eigenen vier Wänden

Ist dies geschehen, sollte der Hund als Zeit der Welt bekommen, um die neue Behausung zu beschnuppern. Am besten geschieht dies in den eigenen vier Wänden bzw. auf dem Grundstück. Der Hund ist hier in seinem Revier, weshalb er sich relativ angst- und furchtlos mit neuen Dingen beschäftigen kann.

Dafür stellst Du das Zelt gut sichtbar für den Vierbeiner auf. Zwingen solltest Du ihn zu seinem Glück nicht, stattdessen wird er irgendwann ganz von alleine auf die Idee kommen, sich die für ihn neue Konstruktion etwas genauer anzusehen.

Vom Hund geliebte bekannte Gegenstände erleichtern die Akzeptanz

Das bedeutet aber nicht, dass er das Zelt gleich automatisch ins Herz schließt. Gegen starke Skepsis können dann Gegenstände helfen, die der Hund aus seinem Alltag kennt und möglichst liebt. Das können z.B.

  • Spielzeug
  • seine Lieblingsdecke oder auch
  • Kausnacks, die bei ihm gut ankommen

sein. So werden dem Hund positive Assoziationen zum Zelt vermittelt, weiterhin setzt Du so auch Duftmarken, die dem Vierbeiner signalisieren, dass die Behausung zu seinem Territorium dazugehört.

Belohnungen können die Gewöhnung beschleunigen

Wenn der Hund merkt, dass er gelobt wird, sobald er das Zelt betritt, wird die Gewöhnung häufig um einiges beschleunigt. Du solltest also mit motivierenden Worten und Streicheleinheiten nicht sparen. Auch ein direkt im Anschluss gegebenes Leckerli sollte sein Ziel nicht verfehlen.

Anschließend kannst Du den “Schwierigkeitsgrad” langsam steigern: So kannst Du den Hund z.B. etwas alleine lassen und am Ende auch – sofern vorhanden – die Tür schließen. Wenn er auch dies klaglos über sich ergehen lässt und einschlummert, dann spricht eigentlich nichts mehr gegen einen ersten “Härtetest” unterwegs.

Die richtige Pflege

Dabei darfst Du aber niemals vergessen, das Zelt gut zu pflegen, denn ansonsten – dabei ist das Einsatzgebiet eigentlich egal – wird dein Vierbeiner nur eher kurzen Spaß an der neuen Behausung haben.

Unterwegs auch zwischendurch grob reinigen

So solltest Du das Innere des Zeltes selbst, wenn Du unterwegs bist, täglich einer Grobreinigung unterziehen. So vermeidest Du, dass sich z.B. Speichel und Futterreste breit machen: Später sind diese nur mit viel Mehrarbeit zu entfernen, weiterhin können sie auch Insekten – darunter auch wirkliche Nervensägen wie Ameisen oder sogar Wespen – anziehen.

Es lohnt sich also, auch unterwegs immer einen Reinigungslappen dabeizuhaben.

Nach jeder Rückkehr gut waschen

Darauf alleine verlassen solltest Du dich aber nicht: Nach der Rückkehr solltest Du das Zelt auf jeden Fall immer ausführlich grundreinigen. Auch bei Indoor Modellen ist dies turnusmäßig, also alle paar Wochen, notwendig.

Hierfür lassen sich die meisten Modelle auch mit der Waschmaschine reinigen. Näheres hierzu – z.B. Waschart und -temperatur – erfährst Du in den Pflegeanweisungen der einzelnen Produkte.

Die Kaufkriterien

Es gibt immer mehr Anbieter, die wirklich tolle und gute Hundezelte anbieten: Du wirst also kein Problem damit haben, ein Modell zu bestellen. Ob dieses dann für deine Ansprüche und deinen Vierbeiner geeignet ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Fehlkäufe in diesem Bereich geschehen nämlich häufiger, als man denkt. Um Enttäuschungen zu vermeiden, solltest Du deshalb bereits vor der Bestellung gut nachdenken: Die folgenden Kaufkriterien eignen sich dann hervorragend als Leitfaden.

1

Outdoor oder Indoor Zelt?

Auf jeden Fall musst Du zunächst sichergehen, dass das Zelt auch für den gedachten Einsatzbereich geeignet ist: Wenn Du z.B. campen möchtest und aus Versehen ein Indoor Modell kaufst, dann wirst Du an ihm keine Freude haben – es ist nicht wetterfest, würde dem Hund nicht weiterhelfen, sondern schon nach kurzer Zeit verschleißen.

Guck’ also nicht nur auf die Optik, sondern lies’ die auch das “Kleingedruckte” gut durch: Manche Hersteller erwähnen nämlich nur nebenbei, für welches Gebiet ein Zelt gedacht ist.

2

Material & Verarbeitung

Auch das Material sollte dem Einsatzgebiet entsprechen:

  • Outdoor Modelle sollten möglichst reiß- und wasserfest sowie robust sein. Hier solltest Du auf Materialien wie Polyester, Nylon oder dichtes Oxford Gewebe achten.
  • Bei Indoor Zelten ist die Materialvielfalt etwas größer, da sie nur selten neu aufgebaut werden und weniger Belastungen aushalten müssen. Auch hier gibt es robuste, künstliche Gewebe, allerdings kannst Du auch aus kuscheligen, gemütlichen Stoffen wählen, z.B. Filz, Plüsch oder Baumwolle.

3

Angemessene Größe

Damit sich der Hund im Zelt wohlfühlt und das Häuschen auf Zeit akzeptiert, muss es auch groß genug sein – sowohl drinnen als auch draußen.

Die meisten Hersteller geben hierfür Größen zwischen XS und XXL an, die einen guten ersten Aufschluss über die Eignung geben. Alleine verlassen solltest Du dich darauf allerdings nicht.

Stattdessen solltest Du den Hund vor dem Kauf auf jeden Fall ausmessen und die Ergebnisse mit den Innenmaßen der einzelnen Modelle vergleichen. Das Zelt muss dann auf jeden Fall so groß sein, dass der Hund problemlos in ihm sitzen als auch liegen kann – dafür misst Du den Vierbeiner vom Brustbein bis zur Rute und schlägst dann noch einmal 15 bis 30 Zentimeter Toleranzbereich auf.

4

Eingänge & Belüftung

Auch auf die Eingänge solltest Du achten: Die Tür muss nicht nur groß genug für den Vierbeiner sein, auch Du solltest so einfachen Zutritt haben, um das Zelt zwischendurch einfach reinigen zu können.

Die Belüftung ist ein weiteres wichtiges Thema: Ein zu stickiges Zelt verursacht nicht nur Akzeptanzprobleme, sondern kann den Hund an warmen Tagen auch unnötig aufheizen. Deshalb solltest Du dich auf jeden Fall informieren, welche Optionen die einzelnen Hersteller diesbezüglich anbieten – Fenster dienen in einem Hundezelt z.B. nicht nur der Aussicht, sondern tragen auch zur Luftzirkulation bei.

5

Möglichst ansprechende Optik

Kein extrem wichtiges Kriterium, aber auch nicht zu unterschätzen ist die Optik des Zeltes. Das Design sollte schon deinen Geschmack treffen, insbesondere bei Indoor Modellen müssen Form und Farbe schon irgendwie zur Inneneinrichtung passen.

Hierfür solltest Du dir Fotos – hier gibt es in Erfahrungsberichten auch häufig Bilder aus der Praxis, die von anderen Hundehaltern hochgeladen wurden – der einzelnen Modelle genau anschauen. Alleine von der Optik abhängig machen solltest Du den Kauf zwar nicht, wenn Du zwischen zwei Zelten schwankst, kann sie aber doch den entscheidenden Unterschied ausmachen.

6

Einfache Pflege & Reinigung

Und auch die Reinigung solltest Du nicht unterschätzen: Manche Zelte sind nur sehr schwierig zugänglich und so beschaffen, dass man mit einem einzigen Tuch nicht viel bewirken kann. Andere lassen sich nur mit der Hand reinigen, was bei starkem Schmutz schnell zu stundenlanger Arbeit verkommen kann.

Deshalb solltest Du am besten darauf achten, dass das Zelt auch in der Maschine gewaschen werden kann und möglichst pflegeleicht ist. Dabei können dir auch Langzeitberichte anderer Hundehalter helfen, die Du auf verschiedenen Plattformen finden kannst.

Die Vorteile

Eigener Schlaf- & Ruheplatz für zu Hause & unterwegs

Ein Hundezelt hat viele Vorteile, weshalb es immer mehr Tierfreunde gibt, die auf diese Modelle setzen. Sehr hilfreich ist es so, dass der Hund entweder zu Hause oder auch unterwegs seinen eigenen Ruheplatz hat.

Das ist besonders dann wichtig, wenn Du dem Vierbeiner mühsam abgewöhnt hast, in deinem Bett zu schlafen oder auf die Couch zu springen: Selbst im Urlaub kommt er mit einem Zelt so auf keine “dummen Gedanken”, er kann komfortabel alleine dösen und träumen.

Mehr Platz als in Transportboxen oder Höhlen

Im Vergleich zu anderen stationären oder mobilen Lösungen – z.B. Hundehöhlen oder Transportboxen – bieten Zelte außerdem deutlich mehr Platz: Besonders nach oben ist in ihnen deutlich mehr Spielraum vorhanden.

Auf Dauer ist das Tier so nicht so eingeengt und kann sich auch aufrecht hinsetzen oder beim Schlafen richtig ausstrecken. Für längere Nutzungen – z.B. im Urlaub – sind sie so deutlich artgerechter als kleine Lösungen.

Schutz von Hund & Halter

Weiterhin bietet ein Hundezelt sowohl dir als auch dem Vierbeiner größeren Schutz:

  • Der Hund ist in ihm z.B. vor starker Sonneneinstrahlung, Regen oder Hitze sicher
  • Du hingegen läufst beim Campen weniger Gefahr, dass Milben, Flöhe oder Zecken vom Tier auf dich übertragen werden können.

Zusätzlicher Rückzugsort für den Vierbeiner

Und schließlich bietet ein Hundezelt außerdem auch unterwegs einen tollen Rückzugsort für die Vierbeiner: Wenn er es bereits von “Trockenübungen” aus den eigenen vier Wänden kennt, steht ihm unterwegs immer ein Stück Zuhause zur Verfügung.

Das senkt insbesondere in lauten und/oder unheimlichen Situationen das Stresslevel bei den Tieren: Sie können sich dann in ihrem eigenen Reich verstecken, sich beruhigen und außerdem genug Pausen bekommen, um jederzeit ausgeglichen und ausgeschlafen zu sein.

Die Nachteile

Es gibt aber auch einige “Nachteile”, die oft mit Hundezelten in Verbindung gebracht werden.

Auch diese solltest Du kennen und in deine Überlegungen mit einfließen lassen – manchmal sind dann andere Lösungen interessanter und besser für deine Erwartungen geeignet.

Oft eher schneller Verschleiß

So ist der Verschleiß bei Hundezelten oft um einiges höher als bei anderen Unterschlüpfen.

Bei Indoor Modellen liegt dies vor allem an der aufwendigen Konstruktion mit vielen Nahtstellen, die unter Belastung reißen können. Outdoor Zelte hingegen werden oft Opfer von auch unbeabsichtigten Beiß- und Kratzattacken, auch andere Tiere wie Nager können es von außen zerstören.

Du solltest ein Modell deshalb regelmäßig auf Schwachstellen überprüfen. Oft ist es möglich, aber auch ein wenig aufwendig, ein Zelt zu flicken.

Hoher Reinigungsaufwand

Auch der Reinigungsaufwand ist nicht zu unterschätzen: Ein Hund kann auf kleinem Raum schon viel Dreck hinterlassen, ohne regelmäßiges Saubermachen verkrustet dieser dann schnell und kann auch ungebetene Gäste wie Insekten oder sogar Nagetiere anlocken.

Wenn Du ein Outdoor Zelt hast, gehört der tägliche Rundgang mit dem Putzlappen so eigentlich zu den Pflichtübungen eines Campers. Auch bei Indoor Modellen ist der Reinigungsaufwand ein wenig höher als z.B. bei Hundebetten oder Hundehöhlen, die kleiner sind und oft über einen abnehmbaren Bezug verfügen.

Wird nicht von jedem Hund geliebt

Und auch die Akzeptanz von Hundezelten ist zweischneidig: Einige Tiere lieben sie auch nachts, andere wiederum haben vor ihnen eher Angst und lassen sich nur schwierig von den Vorteile, die sie bringen, überzeugen.

Oft ist es mit der nötigen Gewöhnung zwar möglich, das Zelt schmackhaft zu machen, aber Geschmäcker sind eben auch bei Vierbeinern verschieden – eine Garantie dafür, dass der Hund es lieben wird, kann man deshalb nicht geben.

FAQs

Die besten Hundezelte im Test & Vergleich

  1. Diggar Diggarbox
  2. Teuffe Haus & Zelt für Hunde
  3. Relaxdays Hundezelt
  4. Zooplus Hunde-Wigwam aus Filz
  5. WeeH Haustierhaus

In unserem Test und Vergleich konnte insbesondere das Outdoor Modell “Diggar Diggarbox” überzeugen. Bei den Indoor Zelten ist das “Relaxdays Hundezelt” besonders empfehlenswert.

Ein Hundezelt sollte so groß sein, dass der Vierbeiner in ihm sowohl aufrecht sitzen als auch liegen kann. Hierfür solltest Du die Innenmaße eines Modells mit der Größe deines Vierbeiners – von der Brust bis zur Rute mit etwa 15 bis 20 Zentimetern zusätzlicher Toleranz – vergleichen.

Die meisten empfehlenswerten Hundezelte kosten etwa zwischen 40 und 100 Euro, wobei kleinere Modelle etwas günstiger sind als große Lösungen für XL Hunde.

Teilweise gibt es aber auch Schnäppchen im Bereich um die 20 Euro, diese verschleißen auf Dauer aber meistens eher schnell.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.