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Lachsöl für Hunde Test & Empfehlungen 2021

Lachsöl gehört zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde überhaupt: Besonders die riesige Menge an Omega 3 Fettsäuren überzeugt viele Halter von Vierbeinern.

Im folgenden Text erfährst Du mehr über Eigenschaften und Wirkungsweise des Öls. Weiterhin findest Du einen Test und Vergleich derjenigen Sorten, die mich 2021 am meisten überzeugen.

Unser Testsieger

Beste Sorte in unserem Test und Vergleich ist das “AniForte Lachsöl für Hunde.” Es entstammt sehr hochwertigen norwegischen Fischen, wird von den meisten Vierbeinern hervorragend aufgenommen und verdient sich auch bei der nachgesagten Wirkung Bestnoten.

Das Öl ist in Flaschen verschiedener Größen erhältlich. Aufgrund des eher dezenten Dufts eignet es sich auch für diejenigen Hundehalter, die ansonsten von Fischgeruch eher abgeschreckt werden.

Die 3 besten Lachsöle für Hunde im Test

Produktname
Empfehlung
AniForte Lachsöl für Hunde
Premiere Raw Kitchen Rotes Lachsöl
Preistipp
Beaphar Lachsöl für Hunde
AniForte Lachsöl für Hunde & Pferde 1 Liter - Omega 3 & Omega 6 Fettsäuren, Premium Fischöl für Welpen, Adult, Senior, Lachsöl Hunde ohne Zusätze, Barf Zusatz, Recyclebare Verpackung
Herkunft Lachs
Norwegen
Norwegen
Schottland
Ölgehalt
100 %
99,9 %
99 %
Zusatzstoffe
k.A.
k.A.
Antioxidationsmittel
Dosierung
ca. 1 TL pro 10 kg Gewicht
ca. 2,5 ml pro 5 kg Gewicht
7,5 – 15 ml/Tag
Inhalt
250, 500 oder 1000 ml
250 ml
430 ml
Empfehlung
Produktname
AniForte Lachsöl für Hunde
AniForte Lachsöl für Hunde & Pferde 1 Liter - Omega 3 & Omega 6 Fettsäuren, Premium Fischöl für Welpen, Adult, Senior, Lachsöl Hunde ohne Zusätze, Barf Zusatz, Recyclebare Verpackung
Herkunft Lachs
Norwegen
Ölgehalt
100 %
Zusatzstoffe
k.A.
Dosierung
ca. 1 TL pro 10 kg Gewicht
Inhalt
250, 500 oder 1000 ml
Produktname
Premiere Raw Kitchen Rotes Lachsöl
Herkunft Lachs
Norwegen
Ölgehalt
99,9 %
Zusatzstoffe
k.A.
Dosierung
ca. 2,5 ml pro 5 kg Gewicht
Inhalt
250 ml
Preistipp
Produktname
Beaphar Lachsöl für Hunde
Herkunft Lachs
Schottland
Ölgehalt
99 %
Zusatzstoffe
Antioxidationsmittel
Dosierung
7,5 – 15 ml/Tag
Inhalt
430 ml

AniForte Lachsöl für Hunde

Einen richtig starken Eindruck macht das “AniForte Lachsöl für Hunde”. Es enthält keinerlei Zusätze, stammt von atlantischen Lachsen aus Norwegen und überzeugt durch wirklich hohe Qualität.

Ein sehr großer Vorteil ist dabei die Verpackung: Das Öl wird in einer praktischen Weißblechdose geliefert, die Sonnenlicht fern hält und dennoch umweltfreundlich und recycelbar ist. So ist eine Abfüllung sehr lange haltbar – der Hersteller spricht von bis zu sechs Monaten.

Starkes Öl für alle Ansprüche

Sehr gelobt wird die Beschaffenheit dieser Sorte: In Erfahrungsberichten heben die meisten Hundehalter hervor, dass der Geruch des Öls zwar leicht fischig, aber niemals penetrant ist. Trotzdem scheint der Geschmack wirklich hervorragend zu sein: Die Schützlinge der Käufer nehmen ihn wohl sehr gut an.

Ebenfalls erfreulich ist, dass das AniForte Lachsöl gleich in drei Größen erhältlich ist. So kannst Du aus

wählen.

Im Vergleich zu anderen Sorten ist das AniForte Lachsöl zwar ein wenig teurer, dafür aber auch sehr praktisch und vor allem qualitativ hochwertig. So kann ich es auf jeden Fall empfehlen!

Vorteile

  • hohe Qualität
  • dank innovativer Verpackung bis zu 12 Monate haltbar
  • vergleichsweise dezenter Geruch & trotzdem intensiver Geschmack
  • in drei verschiedenen Größen erhältlich

Nachteile

  • vergleichsweise teuer

Premiere Raw Kitchen Rotes Lachsöl

Eine weitere empfehlenswerte Sorte ist das “Premiere Raw Kitchen Rotes Lachsöl”. Es ist Teil der Barf Produktpalette des Herstellers und insbesondere auf die Nutzung mit anderen Premiere Futtermodulen optimiert. Es spricht aber nichts dagegen, es auch alleine zu nutzen.

Das Öl ist sehr hochwertig und stammt ausschließlich von Lachsen aus Norwegen. Eine Flasche enthält 250 Milliliter – aufgrund der eher hohen Fütterungsempfehlung ist sie so leider ziemlich schnell aufgebraucht: Besonders bei größeren Tieren musst Du dann schnell nachkaufen.

Guter Helfer aus dem hohen Norden

In Erfahrungsberichten wird gelobt, dass der Geschmack wohl absolut zu stimmen scheint: Die Akzeptanz bei den Hunden, die das Öl bekommen, ist demnach sehr hoch. Auch die mittel- und langfristige Wirkung, insbesondere aufs Fell, wird gelobt.

Ein starker Helfer also, der nicht nur bei Barf Fütterung hilfreich ist: Wenn Du an Qualität für deinen Vierbeiner interessiert bist, kann dieses Lachsöl eine gute Idee sein!

Vorteile

  • sehr hochwertiges Öl, von norwegischen Lachsen
  • laut Erfahrungsberichten gute Akzeptanz bei den Hunden
  • anscheinend guter Effekt, besonders auf Fellbeschaffenheit
  • optimal auf Barf Komponenten des Herstellers abgestimmt

Nachteile

  • etwas unergiebig, schnell aufgebraucht

Beaphar Lachsöl für Hunde

Ein weiteres sehr beliebtes Präparat ist die Sorte “Beaphar Lachsöl für Hunde”. Es kommt aus Schottland und wird in einer ziemlich großen Flasche mit einem Inhalt von 430 Millilitern geliefert. Angesichts der eher maßvollen Dosierungsempfehlungen ist das Öl so ziemlich ergiebig.

Der Ölgehalt beträgt laut Herstellerangaben 99 Prozent, was sehr akzeptabel ist. In Erfahrungsberichten wird gelobt, dass die Sorte sehr verträglich ist und besonders auf das Fell eine starke Wirkung hat.

Weiterhin bemerken fast alle Hundehalter, dass das Öl sehr gut von ihren Vierbeinern angenommen wird – der Geschmack scheint also hervorragend zu sein.

Schöne, günstige Option

Etwas schade ist allerdings, dass die Flasche anscheinend nicht ganz so stabil ist, wie man es sich erhoffen würde. Vergleichsweise viele Kunden bemängeln, dass sie schon bei leichter Beschädigung auslaufen würde – eher oft scheint sie sich sogar schon während der Auslieferung geöffnet zu haben, was dann dementsprechend schade und übelriechend war.

Hier solltest Du also wirklich gut aufpassen. Dann kann diese Sorte aber eine wirklich schöne und auch noch günstige Option darstellen – im Verhältnis zum Inhalt ist der Preis nämlich doch ziemlich niedrig.

Vorteile

  • große, ergiebige Flasche
  • augenscheinlich hervorragender Geschmack
  • gemäß Erfahrungsberichten verträglich, schöne Wirkung auf Fell
  • günstiger Preis

Nachteile

  • Flasche wohl nicht sonderlich stabil

Was bringt Lachsöl für Hunde?

Viele Hundehalter geben ihren vierbeinigen Schützlingen Standard-Hundefutter, das alle Grundanforderungen von gesunden Vierbeinern erfüllen sollte. Oft reicht das allerdings nicht aus, denn die Ernährungsansprüche jedes Tieres sind etwas unterschiedlich.

Als Nahrungsergänzungsmittel hat sich Lachsöl einen hervorragenden Ruf erarbeitet, weshalb es immer häufiger eingesetzt wird.

Eines der hochwertigsten Fischöle überhaupt

Fischöl gehört zu den beliebtesten Hundefutter Extras. Oft wird geraten, Lachsöl zu verwenden, den es gehört zu den hochwertigsten Vertretern seiner Art überhaupt.

Lachs ist einer der beliebtesten Speisefische. Für Öl wird meistens der Atlantische Lachs (salmo salar) genutzt, der im Nordatlantik lebt und zum Laichen in europäische und nordamerikanische Flüsse schwimmt.

Häufig Bestandteil von Hundefutter

Fisch- und besonders Lachsöl hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil der Hundeernährung entwickelt. So ist es mittlerweile in vielen Hundefuttern – insbesondere Kroketten – enthalten. Gelegentlich ist es so möglich, den täglichen Bedarf über die normale Ernährung zu stillen.

Allerdings gibt es auch einige Sorten, die zwar mit Fischöl werben, dann aber eher minderwertige Varianten verwenden oder einen sehr niedrigen Gehalt aufweisen. Leider sind nicht alle Hersteller sonderlich transparent, was dieses Kriterium angeht – wenn dir die Versorgung sehr wichtig ist, solltest Du deshalb unbedingt auf die Nährwertangaben achten.

Auch als zusätzliche Ergänzung empfehlenswert

Auch deshalb setzen viele Hundefreunde darauf, ihren Lieblingen auch noch zusätzlich Lachsöl zu geben. Gewöhnlich ist auch eine Kombination zwischen Hundefutter mit Fischöl und dem Nahrungsergänzungsmittel unbedenklich.

So hast Du die Versorgung deines Vierbeiners komplett unter Kontrolle und Du kannst sicher gehen, dass er auch keinesfalls zu wenig abbekommt.

Besonders beliebt und wichtig ist Fischöl bei Hunden, die nach der Barf Methode gefüttert werden: Rohes Fleisch alleine bietet nämlich keine ausgewogene Ernährung, pflanzliche und tierische Öle sind dann eigentlich immer notwendig, um Mangelerscheinungen zu verhindern, wenn Du nicht auf künstliche Supplemente zurückgreifen möchtest.

Der Herstellungsprozess

Lachsöl wird gewöhnlich aus ganzen Fischen gewonnen. Manche Sorten setzen dabei auf Wildfang, in den meisten Fällen handelt es sich aber um Tiere aus Lachsfarmen, die verarbeitet werden.

Der Herstellungsprozess ist dabei darauf ausgelegt, maximalen Nährwert zu bieten, ohne hygienische Anforderungen zu vernachlässigen.

Fisch wird erhitzt

In einem ersten Schritt werden die Fisch-Bestandteile auf Temperaturen um die 90 Grad erhitzt. Das dient nicht nur dazu, Keime abzutöten, auch die tierischen Proteine werden denaturiert, also unbrauchbar gemacht.

Stattdessen öffnet dieser Prozess die Fettzellen, was dann eine ölige Masse freisetzt. Es gibt auch kaltgepresste Sorten, bei denen die Temperaturen so niedrig wie möglich sind.

Öl wird abgetrennt

In einem nächsten Schritt wird dann das Öl vom Fisch gelöst. Hierfür nutzen die Hersteller verschiedene Zentrifugen, die Fette und Wasser voneinander trennt.

Auf diese Weise ist es möglich, praktisch einhundertprozentig reines Lachsöl zu gewinnen.

Reinigung für Verzehr & Haltbarkeit

Anschließend wird das so gewonnene Öl gereinigt. Das bedeutet, dass das Öl abermals erhitzt und kurzzeitig mit Wasser vermischt wird – so werden Schmutzpartikel gebunden und das Öl gefiltert. Anschließend wird das so entstandene Schmutzwasser mit einer Zentrifuge entfernt.

So wird das Produkt nicht nur verzehrfertig gemacht, es ist dann auch deutlich länger haltbar.

Was steckt in Lachsöl?

Aber was genau steckt eigentlich in Lachsöl?

Im Vergleich zu anderen Fischen wie der Makrele oder dem Hering ist der Lachs relativ fettarm, besitzt dafür aber einen sehr hohen Nährwert.

Die Nährstoffe, die in dem Öl enthalten sind, machen es so zu einem sehr starken Nahrungsergänzungsmittel.

Extrem hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren

Wie alle Öle besteht auch Lachsöl praktisch ausschließlich aus Fett. Das ist hier aber nichts schlechtes, im Gegenteil: Fast 80 Prozent sind nämlich gute und sehr begehrte ungesättigte Fettsäuren. Sie können vom Körper besonders gut verwertet werden und setzen oft nicht an, sondern bringen sogar den Stoffwechsel auf Trab.

Besonders die wichtige Gruppe der Omega 3 Fettsäuren ist stark vertreten: Sie machen ungefähr 30 Prozent eines guten Lachsöls aus. Der Anteil an sehr effektiven DHA und EPA Säuren ist ebenfalls sehr hoch. Omega 6 Säuren sind in kleinerem Maße ebenfalls vertreten.

Ideal: Kombination mit pflanzlichen Ölen

Oft wird empfohlen, Lachsöl mit pflanzlichen Ölen zu kombinieren, um eine optimale Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren zu gewährleisten. Experten gehen davon aus, dass das Ideal-Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 bei Hunden etwa 2:1 bis 4:1 beträgt. Gute Optionen hierfür sind z.B. Raps-, Distel- und Sonnenblumenöl.

Natürliche Vitamin D Quelle

Jeder Hund braucht Vitamin D, insbesondere in der besonders gut verwertbaren Form Vitamin D3. Es spielt u.a. wichtige Rollen beim Knochenstoffwechsel und der Schilddrüsenfunktion. Ein Mangel führt so dauerhaft z.B. zu porösen Knochen oder auch zu Verkrümmungen, auch als Rachitis bekannt.

Wir Menschen können Vitamin D auch durch Sonnenstrahlung synthetisieren. Das ist beim Hund leider nicht möglich. Zudem gibt es nur wenige Lebensmittel, die natürlich Vitamin D enthalten, den meisten Hundefuttern wird es daher künstlich hinzugefügt.

Das ist nicht jedermanns Sache und ein Grund, warum Lachsöl so beliebt ist: Es gehört nämlich zu den besten natürlichen Vitamin D Quellen, die überhaupt erhältlich sind.

Aktiviert wichtige weitere Vitamine

Aber auch indirekt trägt Lachsöl zur Nährstoffversorgung des Hundes bei. Aufgrund der vielen Fettsäuren versetzt es die Tiere nämlich um einiges besser in die Lage, fettlösliche Vitamine umzusetzen und so zu verwerten.

Zu diesen gehören insbesondere die Vitamine A, D, E und K. Sie werden durchs Lachsöl sozusagen aktiviert – das Risiko von Mangelerscheinungen sinkt so deutlich.

Fördert Herz Kreislauf System

Besonders die enthaltenen EPA und DHA Omega 3 Fettsäuren haben zudem eine positive Auswirkung auf Herz und Kreislauf des Hundes. Sie sind u.a. bekannt dafür, die Blutfette zu senken, das Risiko für Arteriosklerose zu verringern, den Blutdruck zu senken und entzündungshemmend zu wirken.

Auf diesem Gebiet ist Lachsöl zwar kein Allheilmittel und kann weder gesunde Aktivitäten noch die regelmäßige Überprüfung beim Tierarzt ersetzen: Richtig dosiert kann es aber eine große Hilfe darstellen.

Feuchtigkeit für Haut & Fell

Auch Haut und Fell profitieren: Viele Probleme in diesem Bereich sind nämlich auf einen Omega 3 Mangel zurückzuführen. Mit Lachsöl kann dieser ausgeglichen werden, gleichzeitig wird die Haut besser genährt.

Weiterhin hat das Öl entzündungshemmende Eigenschaften. So können auch Probleme wie Juckreiz gelindert werden. Die Haut wird beruhigt, die Haare sprießen besser, glänzendes Fell ist dann meistens ein positiver Nebeneffekt.

Entzündungshemmende Wirkung auf die Gelenke

Und auch die Gelenke können durch Lachsöl gestärkt werden: Durch die entzündungshemmende Wirkung werden insbesondere durch Arthrose hervorgerufene Schmerzen gelindert.

Das wird immer wichtiger, denn Gelenkschmerzen haben sich zu einer wahren Volkskrankheit bei Hunden entwickelt. Besonders ältere Vierbeiner und Angehörige von Rassen, die erblich bedingt schon früh Abnutzungserscheinungen zeigen, können dann profitieren.

Wie füttere ich meinem Hund Lachsöl?

Lachsöl wird eigentlich ausschließlich innerlich eingenommen. Theoretisch wäre es zwar auch möglich, das Fell damit einzureiben, das wäre aber eine sehr übelriechende und auch unappetitliche Angelegenheit.

Erfreulicherweise ist die Akzeptanz bei den meisten Vierbeinern sehr hoch: Sie scheinen durch den für uns unangenehmen Duft regelrecht zum Fressen animiert zu werden, was die Verabreichung sehr vereinfacht.

Ideal zur Beigabe bei Mahlzeiten

Ideal ist es dabei, das Öl in die Mahlzeiten zu mischen.

  • Bei Trockenfutter bedeutet dies, dass Du es über die Kroketten träufelst – oft vereinfacht eine leicht ölige Konsistenz sogar die Nahrungsaufnahme
  • Wenn dein Hund Feuchtnahrung bekommt, kannst Du es ins Nassfutter geben und dieses dann etwas umrühren
  • Bei Barf Hundefutter, also Frisch- oder Tiefkühlfleisch, ist es ebenfalls ratsam, gleichmäßige Tropfen über die Mahlzeit zu verteilen
  • Weiterhin ist es auch möglich, Lachsöl zusammen mit Leckerli zu verabreichen: Ein in Öl getauchter Hundekeks oder eine derartig präparierte Wurstscheibe wird von den meisten Vierbeinern sehr gerne gefressen.

Die richtige Dosis

Für eine ständige Versorgung ist es wichtig, dass der Hund fast täglich Fischöl bekommt.

Bei der Dosis solltest Du dich vor allem an die Empfehlungen des Herstellers halten: Manche Öle sind hochwertiger als andere, so dass Du dann mit einer deutlich niedrigeren Ration klarkommst.

Eine Überdosierung von Lachsöl ist eher schwierig, kann aber trotzdem auftreten. Auf Dauer kann sie dann u.a. auch eine Verschlechterung der Blutfett-Werte in Verbindung mit höheren Cholesterin-Leveln nach sich ziehen. Aufgrund der nicht zu unterschätzenden Kalorien droht dann auch Übergewicht.

Lagerung von Lachsöl

Lachsöl muss auf jeden Fall an einem kühlen, schattigen Ort gelagert werden. Ansonsten wird sie sehr schnell ranzig.

Eine geöffnete Flasche solltest Du am besten im Kühlschrank aufbewahren – dabei musst Du auf jeden Fall darauf achten, dass sie gut verschlossen ist und stabil steht – so vermeidest Du eklige Zwischenfälle mit ausgelaufenem Öl.

Da Lachsöl einen sehr niedrigen Gefrierpunkt hat, kannst Du es oft auch im Eisfach aufbewahren, ohne dass es seine flüssige Konsistenz verliert.

Auf das Haltbarkeitsdatum achten

Auf jeden Fall musst Du zudem auf das Haltbarkeitsdatum achten: Abgelaufenes Lachsöl kann so verdorben sein, dass es zu Erbrechen und/oder Durchfall kommt.

Aufgrund des an sich schon eher unangenehmen Dufts ist es im Zweifelsfall gar nicht so einfach, zu bestimmen, ob ein Öl noch gut oder schon verdorben ist.

Deshalb solltest Du es am besten gar nicht darauf ankommen lassen und eine Größe wählen, die vom Hund schnell verputzt werden kann.

Arten von Lachsöl Produkten

Lachsöl ist in verschiedenen Arten erhältlich, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Im Folgenden stelle ich dir die bekanntesten Darreichungsformen kurz vor.

Pures Öl

Am häufigsten erhältlich und auch bei Hundehaltern am beliebtesten ist pures Lachsöl. Es wird entweder in Flaschen oder in Dosen verkauft und erfreut sich nicht nur aufgrund der freien Dosierungsmöglichkeiten, sondern auch wegen der vergleichsweise günstigen Preises großer Beliebtheit.

Die Lagerung besonders angebrochener Flaschen ist allerdings etwas schwierig. Weiterhin gibt es trotz allgemein hoher Akzeptanz doch einige wenige Vierbeiner, die mit dem intensiven Aroma nur wenig anfangen können.

Lachsöl Kapseln

Auch deshalb verwenden einige Hundehalter auch Lachsöl Kapseln. Sie sind zwar etwas teurer als bloßes Öl, dafür aber auch geschmacks- und geruchsneutral.

Weiterhin schätzen viele die feste, gleichbleibende Dosis, auch die Lagerung ist deutlich einfacher als bei Flaschen.

Allerdings kann es, besonders bei größeren Tieren, eine ziemliche Herausforderung sein, die dann vergleichsweise vielen Kapseln auch heruntergeschluckt zu bekommen.

Lachsöl Paste

Sehr lecker sind außerdem Lachsöl Pasten: Sie bestehen aus einer Creme, die neben viel Fleisch und anderen Zutaten auch einen nicht unwesentlichen Teil des Öls enthalten – meist liegt der Anteil um die 20 Prozent.

Das ist insbesondere für Vierbeiner, die eher Lachsöl-Muffel sind, interessant.

Allerdings sind derartige Pasten auch sehr kalorienreich und können auf Dauer zu ziemlichen Dickmachern werden.

Die Kaufkriterien

Lachsöl ist also zu Recht eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel für Hunde überhaupt. Da verwundert es nicht, dass es doch eine ziemliche Reihe von Herstellern gibt, die derartige Produkte anbieten.

Blind bestellen solltest Du allerdings nicht: Zwischen den Angeboten der einzelnen Marken gibt es nämlich doch einige kleine, aber feine Unterschiede, die am Ende den Ausschlag für ein bestimmtes Produkt geben könnten.

Es kann sich also wirklich lohnen, auf die folgenden Kaufkriterien zu achten.

1

Art des Produkts

Lachsöl ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich: Neben Flaschen oder Dosen mit hundertprozentigem Öl gibt es auch Kapseln und vereinzelt auch Fischöl Paste.

Alle Arten haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, wie Du weiter oben nachlesen kannst.

2

Qualität des Öls & offene Deklaration der Herkunft

Weiterhin sollte das Öl eine möglichst hohe Qualität haben: Einen ersten Aufschluss darüber kann die Nährwerttabelle auf dem Etikett geben.

Dabei solltest Du auch auf die Herkunft des Öls achten: Bei guten Sorten ist diese generell genau deklariert. So erfährst Du nicht nur, welcher Lachs genau verwendet wird, sondern auch, woher dieser stammt.

3

Dosierungsempfehlung der Hersteller

Dabei lohnt es sich auch, die Dosierungsempfehlungen der Hersteller vorher zu kennen:

Für eine hochwertige Sorte spricht eine möglichst geringe Tagesration, die dann auch die Ergiebigkeit erhöht – Du musst dann nicht ständig Flaschen nachkaufen.

4

Geschmack & Geruch für Zwei- & Vierbeiner

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Frage nach dem Geschmack und Geruch des jeweiligen Öls:

Das Aroma ist vor allem für die Vierbeiner wichtig – je mehr der Nerv der Fellnasen getroffen wird, desto einfacher ist die Verabreichung. Hier können auch Erfahrungsberichte anderer Hundehalter helfen.

Der Duft hingegen dürfte vor allem für dich von Belang sein: Manche Öle stinken sehr penetrant und sind deshalb bei empfindlichen Geruchs-Sinnen eher weniger zu empfehlen. Dann eignen sich Sorten mit eher dezenten Noten – auch hier helfen Erfahrungsberichte häufig weiter.

5

Größe & Verschluss der Flasche

Und schließlich solltest Du dich vor dem Kauf auch mit der Flasche an sich auseinandersetzen.

Zum einen sollte sie wirklich stabil und gut verschließbar sein, um eventuelle Malheurs mit ausgelaufenem und dann stinkendem Öl bereits im Vorfeld zu verhindern.

Zweitens sollte die Größe der Flasche an den Hund angepasst sein: Wenn Du einen kleinen Vierbeiner hast, der nur einen Teelöffel Lachsöl pro Tag braucht, wäre eine Literflasche deutlich zu viel – sie würde schneller schlecht werden als Du sie aufbrauchen kannst.

Die Vorteile

Sehr hoher Anteil an Omega 3 Fettsäuren

Lachsöl für Hunde gehört zu Recht zu den beliebtesten Ergänzungsfuttern überhaupt. Größter Vorteil sind wohl die vielen Omega 3 Fettsäuren: Sie machen ungefähr ein Drittel einer guten Sorte aus und enthalten besonders viele begehrte EPA und DHA Säuren.

Das ist eine Mischung, an die kein anderes Öl herankommt. Wenn Du also ein Nahrungsergänzungsmittel suchst, das deinem Liebling so viele hochwertige ungesättigte Fettsäuren wie möglich gibt, führt wohl kaum ein Weg an Lachsöl vorbei!

Besonders für glänzendes Fell beliebt

Hundehalter schätzen diesen Mix dann besonders, wenn es ums Fell ihrer Lieblinge geht: Irritierte Haut wird beruhigt, die Haare sprießen besser und die Fellpracht wird deutlich glänzender.

Sehr beliebt ist es dann bei Besitzern von Hunden, die einen regelmäßigen Fellwechsel durchführen – der Effekt der Fettsäuren macht sich dann auch optisch bemerkbar.

Liefert direkt oder indirekt viele Vitamine

Weiterhin hilft Lachsöl dabei, Mangelernährung vorzubeugen:

So enthalten die einzelnen Sorten nicht nur sehr viel Vitamin D, das ansonsten fast nur künstlich verabreicht werden kann, auch die Aktivierung und Verwendung fettlöslicher Vitamine wird durch das Öl deutlich vereinfacht.

Trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System bei

In richtiger Menge kann Lachsöl zudem auch Herz und Kreislauf auf die Sprünge helfen: Eine 1999 veröffentlichte Studie mit Hunden endete so mit dem Fazit, dass Omega 3 Fettsäuren dazu beitragen, dem plötzlichen Herztod vorzubeugen.

So hat der Vierbeiner bessere Chancen auf ein deutlich längeres Leben – besonders, wenn er z.B. aufgrund der Rasse einer Risikogruppe angehört.

Bei den meisten Vierbeinern starke Akzeptanz

Und auch die Beliebtheit bei Hunden spricht für Lachsöl:

Zwar gibt es auch wenige Vierbeiner, die mit dem Geschmack nichts anfangen können, allgemein wird es aber sehr gut akzeptiert und auch wirklich gerne gefressen.

Die Nachteile

Es gibt aber auch Gründe, die gegen Lachsöl sprechen können.

Wenn einer dieser “Nachteile” ein großes Problem für dich darstellt, kann es sinnvoll sein, vielleicht eine andere Alternative in Betracht zu ziehen.

Ziemlich strenger Geruch

So hat Lachsöl einen sehr strengen, penetrant-fischigen Geruch, der uns Menschen überhaupt nicht gefällt.

Sehr empfindliche Zweibeiner kann davon durchaus schon mal übel werden – wenn Du dazu gehörst, ist vielleicht ein gut zusammengesetztes und weiter ergänztes Pflanzenöl eine bessere Wahl.

Wird nach längerer oder falscher Lagerung ranzig

Auch die eher geringe Haltbarkeit spricht gegen Lachsöl.

Im Vergleich zu anderen Ölen muss es vergleichsweise schnell aufgebraucht werden – sonst wird es ranzig und kann dann sogar schädlich sein.

FAQs

Das beste Lachsöl für Hunde im Test & Vergleich

  1. AniForte Lachsöl für Hunde
  2. Premiere Raw Kitchen Rotes Lachsöl
  3. Beaphar Lachsöl für Hunde

In unserem Vergleich konnte besonders das “AniForte Lachsöl für Hunde” überzeugen: Der Testsieger besticht vor allem durch seine hohe Qualität, lange Haltbarkeit und vergleichsweise dezenten Geruch.

Ideal ist es, dem Hund jeden Tag Lachsöl zu geben – z.B. als Futterbeigabe. So ist die langfristige Nährstoffversorgung ziemlich sicher gewährleistet.

Bei der Dosierung solltest Du auf jeden Fall die Anweisungen des Herstellers beachten.

Lachsöl stellt aus guten Gründen eine der beliebtesten Nahrungsergänzungen für Hunde überhaupt dar: Es ist eine der reichsten natürlichen Vitamin D Quellen überhaupt und liefert zudem besonders viele gut verwertbare Omega 3 Fettsäuren.

Letztere sorgen u.a. für bessere Haut, glänzenderes Fell, beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und dienen der Vitamin-Aktivierung. Es lohnt sich also wirklich, täglich ein wenig Öl ins Futter zu geben.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.