Hund kratzt sich ständig am Maul: Die 12 häufigsten Ursachen & Lösungen 2022

Wenn sich ein Hund hin und wieder mal mit der Pfote übers Maul streicht, ist das noch kein Grund zur Sorge. Sollte er sich aber fast ständig dort kratzen, sieht es anders aus: Dann hat das Tier ein Problem, dem auf jeden Fall auf den Grund gegangen werden muss.

Wie Du das tust, erfährst Du in diesem Artikel: Du findest nämlich nicht nur 12 häufige Gründe für das Verhalten, sondern auch 9 Dinge, die sich als Lösungen sehr bewährt haben.

12 Gründe, warum sich ein Hund oft am Maul kratzt

1. Verletzungen

Wenn sich ein Hund ständig am Maul kratzt, liegt das häufig an einer Verletzung im Maulbereich.

Mögliche Ursachen für Verletzungen an Maul/Schnauze:

  • Bisswunden von anderen Vierbeinern
  • Tier ist unglücklich gefallen & hat sich aufgeschürft
  • Zu fest angebrachter oder scheuernder Maulkorb
  • Hund kratzt sich über längere Zeit hinweg und fügt sich so Wunde zu.

Erkennen kannst Du Verletzungen, indem Du dir Maul und Schnauze des Hundes genau ansiehst. Manchmal, z.B. bei stark behaarten Tieren, ist das eine große Herausforderung. Einen besseren Durchblick kannst Du z.B. mit einer Taschenlampe erreichen.

2. Allergien

Eine sehr unangenehme Ursache für Juckreiz ums Maul herum sind auch Allergien. Sie entstehen, weil das Immunsystem einen eigentlich eher harmlosen Reiz als feindlich interpretiert und dann überreagiert.

Typische Verursacher von Allergien

  • Umwelteinflüsse wie Gräser, Pollen etc.
  • Zutaten von Lebensmitteln (Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit)
  • Chemische Stoffe wie Reinigungsmittel
  • Insektenstiche & Speichel von Parasiten.

Häufig münden Allergien dann in eine atopische Dermatitis mit viel Juckreiz.

3. Parasiten

Ein weiterer sehr häufiger Verursacher für Juckreiz am Maul sind Ektoparasiten. Das sind meistens Insekten wie Flöhe oder Milben bzw. Zecken, die im Fell des Vierbeiners leben und sich von Haut und Blut ernähren.

Ein sehr häufiges Kratzen ist oft der erste Anhaltspunkt für einen Befall. Oft weitet sich der Juckreiz auf den ganzen Körper aus, auch mit Haarausfall. Weiterhin sind diese Schmarotzer auch Zwischenwirte für andere Parasiten wie Würmer.

Kann auch Räude verursachen

Mit einem Milbenbefall ist nicht zu spaßen, denn er kann auch die unter Tierhaltern gefürchtete Räude verursachen!

Wenn Du einen Verdacht auf Parasitenbefall hast, musst Du das Fell des Vierbeiners gut durchsuchen, am besten mit einer Lampe und einem speziellen Flohkamm. Achte dabei nicht nur auf Bewegung, sondern auch auf kleine Punkte, denn das können Eier sein.

4. Bindehautentzündung

Auch eine Konjunktivitis bzw. Bindehautentzündung ist oft für Irritationen verantwortlich. Der Hund versucht sich dann, durch Kratzen Linderung zu verschaffen, die Pfoten berühren dann nicht nur die Augenpartien, sondern auch Schnauze und Maul.

Gründe für Bindehautentzündung beim Hund

  • Zugluft, Staub, Zigarettenrauch, Fremdkörper
  • Ungeeignete Pflegeprodukte
  • Übermäßige Hygiene (Hund wird z.B. zu viel gebadet)
  • Augenverletzungen
  • Allergien
  • Trockene Schleimhäute
  • Krankheitserreger wie Bakterien, Parasiten & Pilze
  • Parasiten
  • Infektionskrankheiten .

Quelle: Dr. Aimara Bello von Dr. SAM Online-Tierärzte.

Aus genetischen Gründen sind einige Rassen – z.B. Hunde mit kurzer Schnauze oder faltige Züchtungen wie Shar-Peis – besonders anfällig. Erkennen kannst Du eine Konjunktivitis an geschwollenen Augenpartien, die häufig einen wässrigen, schleimigen, eitrigen oder blutigen Ausfluss haben.

Die Entzündung kann sowohl an einem als auch an beiden Augen auftreten. Bei Nichtbehandlung besteht die Gefahr einer Chronifizierung, auch Folgeinfektionen sind dann möglich.

5. Hormonelle Störungen

Eine weitere Ursache, die zu Hautproblemen an der Schnauze führen kann, sind hormonelle Störungen. Bei Hunden sind das insbesondere das Cushing-Syndrom, bei dem eine Cortisol-Überversorgung vorliegt, und eine Schilddrüsenunterfunktion.

Der Hormonhaushalt ist verantwortlich für eine gesunde Haut: Zu viel Cortisol schädigt die Hautbarriere, mit zu wenig Schilddrüsenhormonen wird sie nicht ausreichend befeuchtet. Somit sind derartige endokrinologische Erkrankungen – so der Fachbegriff – häufig mit Trockenheit verbunden. Deshalb kratzt sich der Vierbeiner regelmäßig.

Eine Hormonstörung hat oft noch weitere Symptome, so z.B. Schlappheit, starke Gewichtsab- oder Zunahme und starker Durst.

6. Zahnschmerzen

Die meisten Zahnleiden bei Hunden werden durch Plaque verursacht, der sich im Laufe der Zeit zu Zahnstein verfestigt. In der Folge sind die Vierbeiner deutlich infektionsanfälliger, dadurch verfaulte Zähne verursachen Infektionen, die oft bis in den Oberkiefer gehen und Schmerzen.

Ausführliches Video zum Thema. Quelle: Tierklinik Oberhaching / https://www.youtube.com/watch?v=24og8o0Y_F0 .

Viele Hunde sind sehr gut darin, ihre Qualen nicht öffentlich zur Schau zu stellen. Deshalb musst Du auch auf kleine Anzeichen achten. Neben Kauproblemen und der Verweigerung von Futter ist häufiges Kratzen ein Hinweis dafür, dass mit dem Gebiss des Hundes etwas nicht stimmt.

7. Fremdkörper & Essensreste im Maul

Aber auch ohne fortgeschrittene Zahnerkrankungen kann sich der Hund irritiert fühlen. Dies liegt oft auch an Fremdkörpern, die im Maulbereich steckengeblieben sind. Dabei kann es sich z.B. um Holz- oder Glassplitter handeln, aber auch Grashalme können sich im Maul verfangen.

Wir Menschen würden jetzt versuchen, den “Störenfried” mit den Fingern, einer Bürste oder einem Zahnstocher zu entfernen. Hunde können dies natürlich nicht, ihnen bleiben bloß ihre Pfoten. In der Hoffnung, sich Linderung zu verschaffen, kratzen sie sich dann unentwegt am Maul.

Ähnlich reagieren können die Tiere auch auf Essensreste, die sich verfangen haben.

8. Vergiftungen & Verätzungen

Ein Kratzen am Maul kann aber auch ein Hinweis auf einen akuten medizinischen Notfall sein: Wenn die Vierbeiner mit einer reizenden Substanz in Berührung gekommen sind, reagieren sie instinktiv mit den Pfoten.

Dabei kann es sich um die verschiedensten Stoffe handeln: Typisch für den Haushalt sind z.B. Reinigungsmittel, Lacke oder Säuren, denen der Vierbeiner ausgesetzt wurde.

Aber auch unterwegs lauert Gefahr: So sind viele Pestizide und Kunstdünger, die sich in manchen Grünanlagen finden lassen, pures Gift für die Vierbeiner und kann in zu hoher Dosis tödlich wirken!

9. Autoimmunerkrankungen

Eine weitere Ursache für Hautprobleme mit Juckreiz an Maul und Schnauze sind Autoimmunerkrankungen. Diese sind meistens genetisch bedingt, können aber auch in Folge von Infektionen, Vergiftungen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Parasitenbefall auftreten.

Das Immunsystem attackiert dann den eigenen Körper des Vierbeiners. Ein häufiges Opfer ist die Haut: Die Abwehrkräfte können nicht mehr zwischen “gutem” eigenen Gewebe und fremden Eindringlingen unterscheiden.

Bekannte Haut Autoimmunerkrankungen

  • Pemphigus foliaceus, bildet großflächige Blasen auf der Haut und hinterlässt Risse
  • Pempigus erythematosus, auch Sema-Usher-Syndrom genannt, mit kleineren Bläschen
  • Diskoider Lupus erythematodes, mit Pigmentverlust und rotem Ausschlag, oft auf der Schnauze.

Angesichts dieser Angriffe durch den eigenen Körper entwickelt sich häufig Juckreiz im Gesicht des Vierbeiners. Diesen versucht er dann, mit Kratzen zu bekämpfen.

Autoimmunerkrankungen sind in der Regel unheilbar, ihre Ausprägungen können aber durch fachgerechte Behandlung zumindest gelindert werden. Ein kleiner Trost: Diese Krankheitsbilder sind gewöhnlich nicht ansteckend.

10. Infektionen des Maulbereiches

Weiterhin können auch verschiedene Infektionen des Maulbereiches zu Irritationen führen, die den Hund dazu bewegen, sich zu kratzen.

Neben verschiedenen spezifischen Krankheiten, die u.a. von Viren und Bakterien verursacht werden, können es auch “normale” Krankheitserreger sein, die das Tier irritieren. Auch als Komplikation einer eigentlich harmlosen Erkältung können so z.B. Kratzanfälle auftreten.

11. Tumore

Es gibt aber auch Hunde, die sich am Maul kratzen, weil sie dort einen Tumor haben. Wächst das Geschwulst, beeinträchtigt es immer mehr die Bewegungsfreiheit des Tieres. Der Tumor wird wie ein Fremdkörper wahrgenommen, den das Tier unbedingt loswerden möchte.

Leider sind viele Tumore – Fachleute gehen von etwa 50 Prozent der Fälle aus – im Maulbereich ziemlich bösartig. Früherkennung ist also extrem wichtig, damit die Krankheit sich nicht ausbreitet und lebensgefährlich wird.

Häufige Tumorarten im & am Maul

  • Fibrosarkome
  • Mastzelltumore
  • Plattenepithelkarzinom
  • (malignes) Melanom.

Quelle: Tierarzt & Zahnarzt Dr. Markus Eickhoff, Weissach bei Stuttgart .

Das Problem: Tumore im Mund wachsen oft unbemerkt und schmerzen das Tier erst sehr spät sichtbar. Deshalb musst Du auf jeden Fall früh auf jedes kleine Anzeichen wie Kratzen achten.

12. Erkrankungen & Verletzungen der Pfoten

Und schließlich noch eine Ursache, die eigentlich nur wenig mit dem Mund zu tun hat, dich aber täuschen könnte: Es ist nämlich auch möglich, dass der Hund Probleme mit den Pfoten hat.

Sehr häufig sind das dann Verletzungen oder Fremdkörper im Krallen- oder Ballenbereich, die das Tier stören. Auch Tumore sind eine seltene, aber mögliche Ursache. Der Hund leckt oder knabbert dann oft an der Pfote. Auf den ersten Blick kann das dann gelegentlich so wirken, als würde er sich kratzen wollen.

Hund kratzt sich am Maul: 9 Lösungen

Wenn sich der Hund ständig am Maul kratzt, gibt es also viele mögliche Ursachen, die Du in Betracht ziehen solltest: Einige sind eher harmlos und lassen sich schnell beheben, andere haben aber einen sehr ernsthaften Hintergrund und sind manchmal auf Dauer sogar lebensbedrohlich.

Aber egal, was der Grund ist: Für das Tier ist die Situation alles andere als angenehm. Auch Du wirst darunter leiden, deinen Schützling so zu sehen, weshalb Du unbedingt etwas tun solltest.

Dabei können – je nach Ursache – insbesondere die folgenden 9 Lösungen helfen.

1. Den Hund regelmäßig inspizieren

Ideal ist es, wenn die Probleme so früh wie möglich beseitigt werden. Dafür ist es notwendig, den Hund regelmäßig zu inspizieren. In manchen Fällen kann das sogar Leben retten.

Experten empfehlen, sich mindestens einmal wöchentlich die Zeit zu nehmen, beim Vierbeiner nach den Rechten zu sehen. Ideal ist dafür ein ruhiger Moment, an dem ihr beide wirklich Vertrauen zueinander habt, z.B. abends nach dem Spaziergang.

Dabei solltest Du besonders auf folgende Dinge achten

  • Fell, z.B. mit Flohkamm (Früherkennung beugt Maulbefall vor)
  • Nase
  • Lefzen
  • Gebiss
  • Augen
  • Ohren.

2. Vermehrte Zahnpflege

Ebenfalls ein wichtiger Teil der Vorbeugung ist eine angemessene Zahnpflege. Was das genau ist, hängt stark vom Hund ab: Manche Tiere kommen schon mit Trockenfutter, das für Abrieb sorgt, und eventuell einem Dental-Snack gut klar. Andere Vierbeiner, insbesondere mit Fehlstellungen, brauchen aber auch regelmäßiges Putzen mit Zahnbürste und -pasta.

Wenn das Gebiss in Schuss ist, fallen viele Gründe, die zu Kratzen am Maul führen, weg. Auch Fremdkörper lassen sich so häufig gut beseitigen, manchmal ist dann aber doch eine Pinzette nötig.

Mehr zum Thema

Weitere Infos zu Möglichkeiten findest Du auch in unserem Artikel zum Thema “Zahnpflege bei Hunden”.

Das Problem: Tumore im Mund wachsen oft unbemerkt und schmerzen das Tier erst sehr spät sichtbar. Deshalb musst Du auf jeden Fall früh auf jedes kleine Anzeichen wie Kratzen achten.

3. Halskrause

Gegen das Kratzen am Maul kann natürlich auch eine Halskrause helfen: Sie verhindert, dass der Hund seine Pfoten in Richtung Kopf bewegen kann.

Allerdings ist dies keine Dauerlösung: Die Ursachen werden so nicht beseitigt. Einsetzen würde ich sie deshalb nur, wenn parallel noch andere Maßnahmen ergriffen werden. Dann kann eine Halskrause dabei helfen, dass sich das Problem zwischenzeitlich nicht noch weiter verschlimmert.

4. Den Hund weniger baden

Ebenfalls zielführend ist es oft, den Hund weniger zu baden: Ist zu viel Hygiene der Verursacher des Juckreizes, wird es wahrscheinlich dauerhaft Erfolg bringen. Bei anderen Gründen kannst Du die Haut des Vierbeiners so schonen, so dass sie schneller regeneriert.

Sollte dein Hund sehr aktiv sein und z.B. viel schwimmen oder sich gerne wälzen, kann das eine ziemliche Herausforderung sein. Bis Besserung eingetreten ist, solltest Du dem Vierbeiner deshalb vielleicht nicht ganz so viele Freiheiten gönnen und ihn lieber an der Leine ausführen.

5. Pflegeprodukte austauschen

Auch Pflegeprodukte sind oft Auslöser für Kratz-Attacken. Das liegt dann vor allem an den Inhaltsstoffen: Achte also auf jeden Fall darauf, dass Du z.B. ein Shampoo verwendest, das für Hunde hergestellt wurde. Auch schädliche Bestandteile wie Parabene würde ich auf jeden Fall meiden.

Wenn Du auf schonendere Sorten umgestellt hast, musst Du über eine Zeit lang schauen, wie sich diese auf den Hund auswirken. Generell gilt dabei auch: Am besten so wenige Pflegeprodukte verwenden wie nötig – denn das senkt das Allergierisiko.

6. Allergene meiden

Stichwort Allergien: Auch ansonsten solltest Du bekannte Allergene meiden. Wenn Du z.B. mit einem Gras-Allergiker unterwegs bist, solltest Du um Wiesen eher einen großen Bogen machen. Eventuell hilft auch der Wechsel auf schonende Reinigungsprodukte, statt einer Chemie-Mischung aus dem Laden kannst Du dann z.B. auch ein Essig-Wasser-Gemisch verwenden.

7. Ernährungsumstellung

Solltest Du vermuten, dass der Hund unter einer Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie leidet und deshalb Hautprobleme bekommt, musst Du die Nahrung umstellen. Oft geschieht dies mit einer Ausschlussdiät, bei der so lange mit verschiedenen Sorten herumexperimentiert wird, bis keine Beschwerden mehr auftreten.

Das kann aber sehr zeitaufwändig sein – oft dauert es Monate oder sogar Jahre, bis der Hund beschwerdefrei ist. In der Zwischenzeit leidet er weiter. Viele besorgte Hundefreunde setzen daher auf vergleichsweise sichere Varianten und kaufen hypoallergene Sorten: Sie verzichten auf alle Zutaten, die gemeinhin dafür bekannt sind, allergische Reaktionen auszulösen.

Futterideen für Allergiker

Eine Übersicht über empfehlenswerte Sorten findest Du auch in unserem “Hypoallergenes Hundefutter” Test und Vergleich.

8. Lindernde Hausmittel

Viele Tierfreunde setzen aber auch auf Hausmittel: Sie versprechen eine besonders schonende Lösung für die Probleme, die Juckreiz und Kratzen verursachen.

Hoch gehandelt werden dabei die verschiedensten Substanzen – nicht alle sind wirklich empfehlenswert. Apfelessig hat z.B. antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, enthält aber auch Säuren, die die beschädigte Haut des Hundes noch weiter in Mitleidenschaft ziehen können.

Schonender sind da Lösungen wie Kamillentee oder Quark-Kompressen. Auch Öle wie Distel-, Lein, ​​Borretsch-, Hanf- oder Kokosöl können – innerlich eingenommen oder äußerlich aufgetragen – helfen. Laut einer Studie hat auch die Juckbohne (Mucuna pruriens) bei Hunde-Hautproblemen erstaunlich lindernde Eigenschaften.

Öle für eine gesunde Haut

Pflanzliche und/oder tierische Öle werden vor allem als BARF Nahrungsergänzung eingesetzt, eignen sich aber auch zur Supplementierung von herkömmlichem Hundefutter gut. Mehr Infos findest Du auch in unserem “BARF Öle” Artikel.

9. Tierarzt bzw. Tierdermatologe

Leider kannst Du aber nicht alle Ursachen intern lösen: In vielen Fällen ist es unvermeidlich, irgendwann den Tierarzt aufzusuchen. Er wird den Vierbeiner begutachten, verschiedene Tests durchführen und dann einen Therapieplan erstellen.

Ursachen, bei denen Du zum Tierarzt musst

  • Heftige Verletzungen
  • Allergien mit starken Symptomen (Antihistaminika)
  • Andauernde Bindehautentzündung (Medikamente)
  • Hormonstörungen & Autoimmunerkrankungen (Medikamente)
  • Vergiftungen (sofortiger Besuch, auch beim Notdienst, nötig)
  • Fortgeschrittene Zahnschmerzen (Antibiotika & OP) .

Hautprobleme beim Hund können sehr kompliziert sein, weshalb nicht alle “Haustierärzte” für jeden Fall gewappnet sind. Es ist also gut möglich, dass Du an einen Spezialisten verwiesen wirst. Kleintier-Dermatologen sind Tierärzte mit einer Zusatzausbildung, die ihnen ermöglicht, Hautkrankheiten kompetent und passgenau zu diagnostizieren und zu therapieren.

FAQs

Welches Öl für Hunde bei Juckreiz?

Wenn dein Hund Hautprobleme hat, helfen vor allem kaltgepresste pflanzliche Öle mit einem optimalen Omega-Fettsäuren-Verhältnis. Gerne genutzt werden z.B. Distel-, Lein, ​​Borretsch-, Hanf- und Kokosöl. Diese können sowohl auf die Haut aufgetragen als auch innerlich – z.B. als Zugabe zum Hundefutter – eingenommen wirken.

Weiterführende Studien

[1]: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0738081X15001893
[2]: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/exd.12158 .

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.