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Heilerde für Hunde – Test & Informationen

Heilerde ist eine sehr natürliche, als Medizinprodukt anerkannte Substanz, die schon seit tausenden von Jahren bekannt ist. Aufgrund ihrer schonenden Wirkung und vielen positiven Eigenschaften gibt es auch viele Hundehalter, die auf sie setzen.

Im folgenden Text erfährst Du, wann und wie Heilerde helfen kann. Neben Tipps & Tricks zur Verabreichung findest Du zudem einen Überblick über die besten 2021 erhältlichen Sorten.

Unser Testsieger

Beste Heilerde, die auch für Hunde geeignet ist, ist die Sorte “Luvos Heilerde magenfein”. Die Zusammensetzung ist besonders auf die Bekämpfung von Magen Darm Problemen ausgelegt und besticht durch einfache Dosierung und eine sehr feine Konsistenz.

Weiterhin ist diese Heilerde auch als Granulat erhältlich.

Die besten 5 Heilerden für Hunde im Test

Produktname
Empfehlung
Luvos Heilerde magenfein
Luvos Heilerde magenfein Granulat
Preistipp
Bullrich Heilerde Pulver ultra fein
Bullrich Heilerde Kapseln
Luvos Heilerde Bio Ballaststoff Plus
Luvos Heilerde magenfein, 380g, 2er Pack (2 x 380 g)
Luvos Heilerde Magenfein Granulat 50 Beutel, 6.5 g, 1er Pack (1 x 390 g)
Bullrich Heilerde Pulver ultra fein, 500 g
BULLRICHS Heilerde Kapseln 48 St Kapseln
LUVOS Heilerde Bio Ballaststoff Plus Kapseln
Art
Pulver
Granulat
Pulver
Kapseln
Kapseln
Anwendungsbereich
innerlich
innerlich
innerlich & äußerlich
innerlich
innerlich
Heilerdegehalt
100%
ca. 95%
100 %
ca. 90 %
4,5 %
Zusätze
keine
Cellulose, Maltodextrin
keine
Cellulose, Magnesiumdistearat
u.a. Kurkuma, Cellulose, Floh-, Lein- & Chiasamen, Inulin
Größe
2 x 380 g
390 g
500 g
48 Kapseln
30 Kapseln
Empfehlung
Produktname
Luvos Heilerde magenfein
Luvos Heilerde magenfein, 380g, 2er Pack (2 x 380 g)
Art
Pulver
Anwendungsbereich
innerlich
Heilerdegehalt
100%
Zusätze
keine
Größe
2 x 380 g
Produktname
Luvos Heilerde magenfein Granulat
Luvos Heilerde Magenfein Granulat 50 Beutel, 6.5 g, 1er Pack (1 x 390 g)
Art
Granulat
Anwendungsbereich
innerlich
Heilerdegehalt
ca. 95%
Zusätze
Cellulose, Maltodextrin
Größe
390 g
Preistipp
Produktname
Bullrich Heilerde Pulver ultra fein
Bullrich Heilerde Pulver ultra fein, 500 g
Art
Pulver
Anwendungsbereich
innerlich & äußerlich
Heilerdegehalt
100 %
Zusätze
keine
Größe
500 g
Produktname
Bullrich Heilerde Kapseln
BULLRICHS Heilerde Kapseln 48 St Kapseln
Art
Kapseln
Anwendungsbereich
innerlich
Heilerdegehalt
ca. 90 %
Zusätze
Cellulose, Magnesiumdistearat
Größe
48 Kapseln
Produktname
Luvos Heilerde Bio Ballaststoff Plus
LUVOS Heilerde Bio Ballaststoff Plus Kapseln
Art
Kapseln
Anwendungsbereich
innerlich
Heilerdegehalt
4,5 %
Zusätze
u.a. Kurkuma, Cellulose, Floh-, Lein- & Chiasamen, Inulin
Größe
30 Kapseln

Luvos Heilerde magenfein

Eine sehr bewährte Mischung, die auch gerne für Hunde genutzt wird, ist die Sorte “Luvos Heilerde magenfein”. Sie besteht zu einhundert Prozent aus Heilerde und wurde besonders für Magenprobleme und Reizdarm zusammengestellt.

Erhältlich ist sie in 380 Gramm Packungen. Dank eines mitgelieferten Dosierlöffels ist die Portionierung sehr einfach, so dass Du deinem Hund genau das geben kannst, was er von seiner Größe her braucht.

Bewährter Klassiker unter den Heilerde Produkten

Die Konsistenz ist sehr fein, was es sehr einfach macht, die Erde z.B. unter das Futter zu mischen. Allerdings wird auch häufiger bemängelt, dass diese Sorte doch einen sehr sandigen Eindruck macht – das könnte bei manchen mäkeligen Vierbeinern zu Akzeptanzproblemen führen.

Trotzdem: Wenn Du eine zuverlässige, besonders auf den Magen abgestimmte Mischung suchst, ist diese Sorte eine exzellente Wahl für deinen Vierbeiner, die ich wirklich empfehlen kann!

Vorteile

  • hundertprozentiges Heilerde Pulver
  • besonders für Reizdarm und Magenprobleme ausgelegt
  • sehr feine Konsistenz
  • mit Messlöffel für einfache Dosierung

Nachteile

  • wirkt aufgelöst oft sehr sandig, verringert Akzeptanz

Luvos Heilerde magenfein Granulat

Sollte die sandige Konsistenz für deinen Vierbeiner ein Problem darstellen, kann es aber auch sinnvoll sein, auf die etwas gröbere Variante “Luvos Heilerde magenfein Granulat” auszuweichen.

Diese ist etwas körniger und soll die Einnahme und die Akzeptanz erleichtern. Sie wird in einem patentierten Herstellungsverfahren gefertigt.

Granulat Variante des Bestsellers

Wie auch das magenfein Pulver ist das Granulat sehr magenfreundlich und besonders auf die Behandlung von Magen Darm Problemen wie Reizdarm, Aufstoßen und Sodbrennen ausgelegt.

Dabei sind die Körner in Beuteln portioniert und können deshalb sehr hygienisch und passgenau abgegeben werden. Für die körnige Textur benötigt Luvos allerdings Füllstoffe, mit denen Du vorsichtig sein solltest: Denn Maltodextrin und Cellulose werden nicht von jedem Hund gut vertragen.

Deshalb ist es ratsam, zunächst eine kleine Menge zu geben und dann die Wirkung abzuwarten. Ist das Mittel verträglich, kann es jedoch eine gute Alternative darstellen.

Vorteile

  • Granulat mit angenehmer Konsistenz
  • sehr magenfreundlich
  • in Beuteln, einfach portionierbar

Nachteile

  • manche Hunde reagieren auf Füllstoffe Maltodextrin & Cellulose allergisch/unverträglich

Bullrich Heilerde Pulver ultra fein

Bullrich ist der zweite große Anbieter von Heilerde zur inneren Einnahme. Ein Bestseller des Anbieters ist das “Bullrich Heilerde Pulver ultra fein”. Diese Sorte ist ohne Zusätze und besticht durch eine sehr pulvrige Konsistenz.

So ist es sehr einfach, das Pulver ins Futter zu mischen. Für manche Hunde ist die sehr sandige Konsistenz aber wohl doch zu viel – hier könnten Akzeptanzprobleme drohen.

Günstige, sehr feine Lösung

Geliefert wird das Pulver in einer 500 Gramm Schachtel. Somit eignet sich diese Sorte auch als Vorratspack und für größere oder mehrere Hunde. Neben der inneren Verabreichung ist es auch dafür ausgelegt, äußerlich angewendet zu werden.

Weiterhin spricht auch der Preis für dieses Produkt: Die Bullrich Heilerde gehört zu den günstigsten Sorten überhaupt, die für eine innere Einnahme zugelassen sind.

Vorteile

  • hundertprozentige Heilerde
  • einfache Verabreichung, kann gut ins Futter gemischt werden
  • auch für äußere Anwendung konzipiert
  • sehr große Packung, ideal für Vorrat
  • sehr günstig

Nachteile

  • Konsistenz für manche Hunde wohl zu fein

Bullrich Heilerde Kapseln

Eine weitere interessante Lösung sind die “Bullrich Heilerde Kapseln”. Eine Packung enthält 48 Stück mit jeweils 900 Milligramm Heilerde. Sie eignet sich besonders dann als Alternative, wenn der Hund bei herkömmlichem Pulver Akzeptanzprobleme zeigt.

Denn die Kapseln sind geschmacks- und geruchslos, so dass sie dezent ins Futter gemischt werden können, ohne dass der Vierbeiner etwas von der sandigen Textur der Erde bemerkt.

Gute Alternative für Heilerde Muffel

Ebenfalls vorteilhaft ist die feste Dosis, die Du mit einer Kapsel verabreichen kannst: Pro Stück nimmt das Tier 900 Milligramm Heilerde auf – das ist unumstößlich und muss nicht umständig mit einem Messlöffel oder sogar einer Küchenwaage überprüft werden.

Etwas kritikwürdig sind aber die Füllmittel, die für die Kapselhülle verwendet werden: Besonders das enthaltene Magnesiumstearat ist hin und wieder eher unverträglich und könnte bei empfindlichen Hunden zu Abwehrreaktionen führen.

Deshalb ist es ratsam, sowohl nach positiven als auch nach negativen Wirkungen Ausschau zu halten. Sollte die Verträglichkeit gegeben sein, sind die Bullrich Heilerde Kapseln eine gute Alternative auch für Heilerde Muffel, die außerdem durch ein ziemlich gutes Preis Leistungs Verhältnis überzeugen.

Vorteile

  • feste Dosis
  • geschmacks- und geruchslos
  • kann sehr einfach ins Futter gemischt werden
  • starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Füllmittel werden wohl nicht von jedem Hund gleich gut vertragen

Luvos Heilerde Bio Ballaststoff Plus

Wenn Du allerdings deinem Hund schonend etwas Gutes tun möchtest, ohne dich alleine auf Heilerde zu verlassen, gibt es auch einige gute Kombi Präparate. Sehr gerne gekauft und empfehlenswert sind dann beispielsweise die “Luvos Heilerde Bio Ballaststoff Plus”Kapseln.

Dabei handelt es sich erfreulicherweise um geschmacks- und geruchlose Bio Kapseln, die praktisch ausschließlich nachhaltiglandwirtschaftlicher Produktion entstammen.

Das spricht für eine sehr schonende Wirkung und wirkt sich außerdem positiv auf die Nachhaltigkeit aus. Auch die Cellulose für die Kapselhülle ist Bio, auf weitere, oft unverträgliche Füllstoffe verzichtet Luvos erfreulicherweise.

Kombi Präparat in Bio Qualität

Eine Packung enthält 30 Kapseln, die jeweils 450 Gramm der Mischung enthalten. Angesichts dieser etwas niedrigen Werte ist der Preis der Sorte vergleichsweise hoch.

Dafür kriegt dein Vierbeiner aber auch einiges geboten: Besonders für die Verdauung hilfreich sind die vielen pflanzlichen Ballaststoffe, speziell in Form von Floh-, Lein- und Chiasamen. Das verdauungsfördernde und entzündungshemmende Gewürz Kurkuma stellt den Hauptbestandteil der Kapseln dar – der Wirkstoff Cucurmin ist bei kleineren Beschwerden sehr empfehlenswert, bei schweren akuten Erkrankungen wie Pankreatitis aber eher ungeeignet.

Weiterhin findet sich in der Zutatenliste auch Inulin, im Vergleich dazu ist der Heilerde Gehalt mit 4,5 Prozent eher niedrig. Somit sind diese Kapseln wohl nicht unbedingt etwas für Puristen, solltest Du für deinen Vierbeiner aber ein Präparat suchen, das gleich mehrere Heilmittel miteinander vereint, sind sie eine ziemlich gute Wahl.

Vorteile

  • Bio Qualität
  • sehr schonende Kapseln, weitgehend ohne schädliche Füllstoffe
  • mit Kurkuma, pflanzlichen Samen und Inulin für bessere Verdauung
  • geschmacks- und geruchslos

Nachteile

  • Heilerde Gehalt eher gering
  • bei akuten Notfällen wie Pankreatitis eher ungeeignet
  • vergleichsweise hochpreisig

Was ist Heilerde?

Bei Heilerde handelt es sich um ein Pulver, das aus Mineralgestein besteht. Eingesetzt wird es vor allem in der Alternativmedizin. Seriöse wissenschaftliche Studien konnten bislang weder eine positive als eine negative Wirkung auf den Hundeorganismus feststellen. Dennoch gibt es viele Tierfreunde, die auf diese Substanz setzen.

Jahrtausende alte Substanz

Das Gestein, das zu Heilerde verarbeitet wird, ist Tausende von Jahren alt: Meistens handelt es sich dabei um Löss, ein sogenanntes Sediment, das während der letzten Eiszeiten gebildet wurde. Als Boden gilt es als sehr fruchtbar.

Als Heilmittel wird es nach der Gewinnung zu Pulver verarbeitet, gewaschen und von Keimen befreit. So kann die Erde auch innerlich eingenommen werden, ohne dass Infektionen drohen.

Seit Ewigkeiten in der Naturheilkunde bewährt & beliebt

Heilerde gehört dabei zu den ältesten bekannten Hausmitteln der Menschheit: Schon aus der Antike ist überliefert, dass z.B. die alten Römer auf sie setzten. Im Mittelalter geriet sie etwas in Vergessenheit, spätestens ab dem 19. Jahrhundert wird sie aber immer häufiger als Alternative zu Medikamenten genutzt.

Die “Wiederentdeckung” von Heilerde hat einen engen Zusammenhang mit Vierbeinern: So wurde z.B. ein positiver äußerer Effekt von Lehm erst bei Hunden beobachtet, bevor Menschen auf diese Art und Weise behandelt wurden.

Was steckt in Heilerde drin?

Heilerde ist ein weitgehend unbehandeltes Naturprodukt. Das bedeutet, dass man den Nährstoffgehalt nicht allgemein bestimmen kann. Je nach verwendeter Erde – wie sprechen hier schließlich von jahrtausendealten Substanzen, die nicht genormt sind – kann dieser unterschiedlich sein.

Allerdings haben alle Produkte schon gewisse Gemeinsamkeiten.

Reich an Mineralien

So besticht Heilerde vor allem durch sehr viele Mineralien. Generell findet man vor allem

  • Kalzium
  • Magnesium
  • Kalium
  • Natrium
  • Eisen
  • Mangan und
  • Phosphor

in den einzelnen Produkten.

Hoher Kieselsäure Gehalt

Fast schon einzigartig ist zudem der sehr hohe Gehalt an Kieselsäure. Diese ist ein exzellenter Silizium-Lieferant und kann so vor allem zu einem dicken Fell, einem stabilen Knochenbau und einer gesunden Haut beitragen.

Flüssigkeitsbindende Eigenschaften

Neben den Nährstoffen gibt es aber noch andere Eigenschaften, die sich fast nur bei Heilerde finden lassen. So ist sie sehr flüssigkeitsbindend: Sie wirkt innerhalb des Körpers wie ein Schwamm, der Wasser und auch Giftstoffe aufsaugt.

Diese werden gebunden und anschließend ausgeschieden.

Sehr hautverträglich

Aufgrund seiner basischen Eigenschaften ist saubere Heilerde auch äußerlich angewendet eine gute Idee: Sie ist dort sehr verträglich und schmerzt auch bei starken Irritationen oder sogar Wunden nicht.

Wo kann Heilerde helfen?

Das sind alles sehr vielversprechende Eigenschaften, die dem Hund bei ziemlich vielen gesundheitlichen Problemen helfen können. Gerne verwendet wird Heilerde so beispielsweise bei den folgenden Beschwerden:

Magenübersäuerung & Sodbrennen

Sehr häufig genutzt wird Heilerde bei Sodbrennen. Auch Hunde können davon betroffen sein, insbesondere, wenn sie unter einer Magenübersäuerung leiden. Neben Aufstoßen sind auch säuerlicher Mundgeruch und häufiges Schmatzen/Schlecken/Schlucken Hauptsymptome für diesen unangenehmen Zustand.

Heilerde kann hier helfen, indem überflüssige Magensäure bindet. Auch aufgrund ihrer basischen Eigenschaften wirkt sie dann neutralisierend, der Hund hat dann weniger Beschwerden.

Und das ist durchaus natürlich: Hunde fressen nämlich instinktiv Erde oder Gras, wenn sie merken, dass ihr Magen übersäuert ist. Dieses ist aber häufig mit Keimen belastet – Heilerde ist dann eine artgerechte, hygienische Alternative.

Darmreinigung, z.B. nach Antibiotikatherapie

Aufgrund der giftbindenden Eigenschaften wird Heilerde auch sehr gerne zum natürlichen Entgiften eingesetzt. Ein Paradebeispiel ist hier eine Darmreinigung.

Diese kann beim Hund z.B. nach einer Antibiotikatherapie angebracht sein, in welcher der Bakterienhaushalt im Verdauungstrakt ganz schön durcheinander gebracht werden kann.

Durchfall

Durchfall wird meistens durch überschüssige Flüssigkeit im Darm verursacht: Ist der Gehalt dieser zu hoch, verdünnt sie den Kot und führt dann zur unangenehmen und auf Dauer sogar gefährlichen Diarrhö.

Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein. Bei länger andauernden Symptomen wird häufig eine zeitweilige Ernährungsumstellung empfohlen. Heilerde kann hier aber eine sehr gute und auch schnell wirkende Ergänzung sein: Überflüssiges Wasser wird gebunden, was oft zu einem deutlich festeren Kot führt.

Parasitenbefall

Eine ähnliche Wirkung lässt sich auch bei Parasitenbefall beobachten: Auch hier hat Heilerde augenscheinlich bindende Eigenschaften.

Besonders bei Magen-Darm-Schädlingen wie Giardien kann das Mittel dann aussichtsreich sein.

Diäten bei Übergewicht

Häufig wird Heilerde auch zum Abnehmen eingesetzt: Dahinter steckt die Theorie, dass sie Fette binden könnte.

Während dieser Gedanke eher umstritten ist, hat sie aber, vor der Mahlzeit abgegeben, doch eine appetitzügelnde Wirkung.

Gelenkbeschwerden

Aber auch bei Gelenkbeschwerden, die z.B. von Leiden wie Arthritis oder Arthrose verursacht werden, kann Heilerde Linderung verschaffen.

Äußerlich angewendet hat sie nämlich beruhigende Eigenschaften, aufgrund ihrer Zusammensetzung konserviert sie zudem über einen vergleichsweise langen Zeitraum Kälte.

Zu lange angewendet kann sie aber auch Wärme binden, was dann wieder kontraproduktiv wäre: Du solltest sie also nur wenige Minuten lang anwenden.

Hautprobleme

Äußerlich angewendet kann Heilerde zudem hautberuhigend wirken, was insbesondere bei Infektionen, Ekzemen und Juckreiz von Vorteil ist: Der Hund hat dann weniger das Bedürfnis, sich zu Kratzen oder sogar zu beißen, was den Heilverlauf häufig deutlich beschleunigt.

Auch unangenehme Insektenstiche können so häufig gut gelindert werden.

Kotfressen

Weiterhin wird häufig beobachtet, dass die innere Verabreichung von Heilerde Hunde daran hindert, Kot zu fressen. Die häufigste Erklärung ist dann die Vermutung, dass das Tier unter einer Mangelernährung leidet, die es durch das Kotfressen ausgleichen möchte – mit den in Heilerde enthaltenen Mineralien wäre das dieser Theorie nach nicht mehr nötig.

Eine richtige wissenschaftliche Bestätigung gibt es dafür allerdings nicht. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

Tritt keine Besserung auf: Ab zum Tierarzt

Heilerde ist kein Wundermittel und kann ganz unterschiedliche Wirkungen haben. Alleine verlassen solltest Du dich auf die also nicht. Wenn keine Besserung auftritt, solltest Du also auf jeden Fall nicht lange fackeln und mit deinem Vierbeiner zum Tierarzt gehen!

Wie lange sollte Heilerde gegeben werden?

Heilerde hat einen sehr guten Ruf und wird deshalb von vielen naturbewussten Hundehaltern geschätzt. Manche kommen deshalb auch auf die Idee, ihrem Vierbeiner dauerhaft – sozusagen als Prophylaxe – das Mittel zukommen zu lassen.

Doch das ist absolut unangebracht!

Nur bei besonderem Anlass angebracht

Heilerde sollte nur zu besonderen Anlässen, also bei Beschwerden, eingesetzt werden. Eine Dauerlösung ist sie nicht. Im Gegenteil: Eine ständige Verabreichung könnte den Verdauungsapparat sogar reizen und den Hund so kränker machen!

Anwendungsarten von Heilerde beim Hund

Heilerde wird beim Hund auf zwei Arten genutzt: Als äußere Anwendung und als innere Einnahme.

Äußere Anwendung

Äußerlich wird sie z.B. bei Hautproblemen und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Dafür musst Du die Erde mit Wasser zu einer Paste verrühren und beispielsweise in eine Kompresse geben, die dann auf die betroffenen Stellen einwirkt.

Die äußere Anwendung sollte nur kurzzeitig erfolgen, da getrocknete Heilerde schnell unangenehm heiß werden und dem Hund dann schaden kann.

Innere Einnahme

Besonders bei Magen-Darm-Problemen wird Heilerde jedoch innerlich verabreicht. Hierfür wird sie ins Futter gemischt, was besonders bei Feuchtnahrung vergleichsweise einfach ist. Aufgrund der flüssigkeitsbindenden Eigenschaften muss das Tier begleitend allerdings auch viel trinken.

Häufig wird die Erde auch ins Trinkwasser gegeben.

Vorsicht bei Medikamenten

Wenn dein Liebling mit Medikamenten behandelt wird, musst Du vor dem Beginn der Verabreichung von Heilerde auf jeden Fall grünes Licht vom Tierarztdeutlichem zeitlichen Abstand gegeben werden, da ansonsten die Wirkung der Arzneimittel abgeschwächt werden könnte.

Darreichungsformen von Heilerde

Heilerde kann also sowohl innerhalb als auch außerhalb des Körpers gute Dienste leisten. Die Substanz wird dabei in verschiedenen Darreichungsformen angeboten, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Dabei solltest Du beachten, dass es keine Heilerde gibt, die speziell für Haustiere zusammengestellt wurde: Alle Produkte sind deshalb auch für Menschen geeignet.

Pures Heilerde Pulver

Am weitesten verbreitet ist pures Heilerde Pulver. Es hat meistens eine sehr feine, eher sandige Konsistenz und eignet sich – sofern der Reinegrad es hergibt – sowohl für die äußere als auch für die innere Anwendung.

Heilerde Pulver ist also sehr vielseitig und auch vergleichsweise günstig. Die innere Einnahme bereitet aber manchen Hunden Probleme, die Akzeptanz ist dann häufig nicht sonderlich hoch.

Heilerde Granulat

In diesem Fall kann Heilerde Granulat vielleicht etwas besser geeignet sein. Es ist um einiges grobkörniger und wird deshalb leichter vom Hund gefressen. Allerdings ist es auch etwas teurer, ferner ist die Auswahl leider nicht sonderlich groß. Im Gegensatz zu purer Erde enthält sie außerdem Füllstoffe, die nicht von jedem Tier gleich gut vertragen werden.

Heilerde Tabletten & Kapseln

Oft wird Heilerde auch als Tablette oder – noch häufiger – als Kapsel angeboten. Diese Darreichungsform eignet sich allerdings ausschließlich für die innere Einnahme.

Besonders Kapseln haben den Vorteil, dass sie geschmacks- und geruchsneutral sind und deshalb auch von skeptischen Hunden ohne zu Murren gefressen werden. Weiterhin verfügen sie über eine feste Dosis.

Allerdings sind sie auch vergleichsweise teuer. Ferner enthalten Kapseln Füllmittel, unter denen sich häufig auch umstrittene Substanzen wie Magnesiumstearat befinden, die dann gelegentlich zu Unverträglichkeiten führen können.

Kombi Präparate mit Heilerde

Für die innere Einnahme interessant können auch Kombi Präparate sein, die auch Heilerde enthalten. Diese enthalten zusätzlich meist noch andere Inhaltsstoffe, die verdauungsförderlich sein können.

Wie gewöhne ich meinen Hund an Heilerde?

Heilerde ist ein sehr traditionsreiches Naturprodukt, das auch bei Hunden viel bewirken kann. Allerdings ist es manchmal gar nicht so einfach, sie dem Vierbeiner schmackhaft zu machen: Sie ist geschmacks- und geruchslos, hat dafür aber eine Konsistenz, die der Hund (ebenso wie wir Menschen) zunächst einmal überhaupt nicht mit Nahrung verbindet.

Die Gewöhnung kann deshalb etwas dauern – hilfreich können dabei die folgenden Tipps sein.

Ins Futter mischen

Sehr bewährt hat es sich, die Erde ins Futter zu mischen. So hat der Hund kaum eine Wahl, wenn er fressen möchte, muss er die Heilerde mit aufnehmen.

Besonders einfach ist dies bei Nassfutter. Trockennahrung ist hier etwas komplizierter, viele Hundehalter berichten von größeren Erfolgen, wenn die die Kroketten und die Erde in Wasser aufweichen.

In den Wassernapf geben

Ebenfalls hilfreich ist es, wenn Du dem Hund die Erde zu trinken gibst. Hierfür verrührst Du sie in den Wassernapf.

Besonders vielversprechend ist es, wenn Du dies tust, wenn das Tier wirklich Durst hat – also z.B. nach einem ausgiebigen Spaziergang. Dann wird er die Flüssigkeit quasi aufsaugen, ohne sich allzu sehr über das sandige Beiprodukt zu beschweren.

In ein Leckerli verpacken

Weiterhin geben viele Hundefreunde Heilerde auch in ein Leckerli verpackt. Bei trockenen Snacks ist das natürlich etwas schwierig, andere Belohnungen eignen sich aber hervorragend dafür: Richtig versteckt merkt das Tier nicht einmal, dass es gerade Heilerde zu sich genommen hat.

Ein sehr vielversprechendes Beispiel hierfür ist ein Stück Wurst, das mit Heilerde beträufelt und anschließend zusammengerollt wird.

Konsequent bleiben

Wichtig ist dabei vor allem Konsequenz: Der Hund sollte keine andere Wahl haben, als die Heilerde mit aufzunehmen. Ansonsten besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Vierbeiner genau die Stellen verschmähen wird, die mit der Substanz versehen sind.

Lass’ dich dabei von ersten Abwehrreaktionen nicht entmutigen: Sprich’ dem Hund stattdessen mit ermutigenden Worten zu und lobe ihn überschwänglich, wenn er beginnt, den Futtermix zu fressen.

Die wichtigsten Heilerde Hersteller

Richtige Heilerde wird nur von sehr wenigen Herstellern angeboten – diese haben allerdings ein vergleichsweise großes Programm an Mischungen im Angebot. Im deutschsprachigen Raum haben sich besonders die folgenden Anbiete etabliert.

Luvos

Luvos, oder “Adolf Justs Luvos-Heilerde”, ist der älteste Anbieter von Heilerde-Produkten. Der Gründer gehörte Ende des 19. Jahrhunderts zu den ersten, die das Potential des Produktes wiederentdeckten. Kommerziell bietet die Firma seit 1918 Produkte an.

Heute ist Luvos klarer Marktführer, was Heilerde angeht. Die Firma bietet sehr viele Variationen in unterschiedlichsten Darreichungsformen an. Allerdings sind die Mischungen dieses Anbieters auch vergleichsweise hochpreisig.

Bullrich

Auch Bullrich ist ein sehr traditionsreicher Anbieter. Verbunden wird der Name des 1827 in Berlin gegründeten Unternehmens aber eher mit dem bekannten gleichnamigen Magensalz. Weiterhin bietet die Firma auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel z.b. zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes an.

Heilerde ist allerdings erst seit 2006 Bestandteil der Produktpalette. In vergleichsweise kurzer Zeit konnte sie aber schon viele Fans gewinnen – auch, weil sie eher preiswert ist.

Die Kaufkriterien

Heilerde kann also eine tolle Lösung für deinen Liebling sein. Dafür muss aber auch das Produkt stimmen, denn je nach angedachter Nutzung und Eigenschaften des Vierbeiners könnte eine andere Sorte in Frage kommen.

Hilfreich sind dann besonders die folgenden Kaufkriterien.

1

Geschütze Bezeichnung “Heilerde”

Achte auf jeden Fall darauf, dass es sich bei der von dir ins Auge gefasste Sorte auch wirklich um Heilerde handelt. Dies ist nämlich ein geschützter Begriff – sie gilt als Medizinprodukt und muss daher ganz besondere hygienische und qualitative Anforderungen erfüllen.

Wenn eine Sorte nicht als Heilerde bezeichnet wird, solltest Du also am besten die Finger davon lassen – insbesondere, wenn Du planst, sie dem Hund innerlich zu verabreichen.

2

Anwendungsbereiche beim Hund

Heilerde kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Vor dem Kauf solltest Du dir darüber bewusst sein, was Du mit ihr machen möchtest und darauf achten, für welche Nutzung die jeweilige Sorte zugelassen ist.

Heilerde für die innere Einnahme ist gewöhnlich sehr hochwertig, aber auch ein wenig teurer. Produkte, die ausschließlich zum Auftragen konzipiert sind, sind etwas günstiger, sollten dann aber auch nur äußerlich genutzt werden.

3

Konsistenz der Erde

Idealerweise überzeugt eine gute Heilerde durch eine sehr feine Konsistenz. So wird die Aufnahme deutlich vereinfacht, die Verdauung wird nicht unnötig irritiert und die Körner können sehr einfach wieder ausgeschieden werden.

Häufig werden diese Sorten, die sich für Hunde besonders eignen, auch mit Bezeichnungen wie “fein” oder “ultra fein” versehen.

4

Enthaltene Zusatzstoffe

Heilerde ist eigentlich immer ein naturbelassenes Produkt. Hin und wieder gibt es aber auch Kombi-Präparate, die noch andere Inhaltsstoffe enthalten.

Allerdings kann auch “pure” Erde Zusatzstoffe beinhalten. So nutzen Kapseln oder Granulat Füllsubstanzen wie Cellulose oder Magnesiumstearat. Sehr empfindliche Hunde könnten darauf unverträglich reagieren – in diesem Fall ist ein sehr reines Produkt oft die sicherste Wahl.

5

Darreichungsform der Erde

Und schließlich musst Du auch eine Entscheidung bezüglich der Darreichungsform treffen. Hier kannst Du zwischen drei Optionen wählen:

  • Reine Heilerde ist vergleichsweise günstig, verträglich und oft innerlich wie äußerlich anwendbar. Allerdings werden diese Produkte von vielen Hunden eher ungerne akzeptiert.
  • Heilerde Granulat ist etwas körniger, was die innere Aufnahme erleichtern kann. Allerdings ist sie auch etwas teurer und wird nicht sonderlich häufig angeboten.
  • Heilerde Kapseln hingegen sind geschmacks- und geruchsneutral und können so sehr gut ins Futter gemischt werden. Sie ermöglichen weiterhin eine feste Dosierung. Allerdings enthalten sie immer Fremdstoffe für die Kapselhülle und sind auch deutlich teurer als einfache Erde.

Die Vorteile

Schonende Wirkung

Heilerde hat viele Vorteile, die dafür sorgen, dass sie besonders bei Hundehaltern, die ihren Liebling auf natürliche Weise pflegen wollen, sehr hoch im Kurs steht. Zum einen wird häufig die hohe Verträglichkeit gelobt.

Als Medizinprodukt hat die Erde praktisch keine künstlichen Zusätze und wird ausgeschieden, ohne dass Schäden entstehen. Nebenwirkungen beim Hund sind eigentlich keine bekannt, so dass sie – richtig dosiert und behutsam angewendet – eine sehr schonende Wirkung hat.

Innerlich & äußerlich anwendbar

Weiterhin ist Heilerde sehr vielseitig: Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Aufgetragen hat sie sich beispielsweise bei Gelenkerkrankungen und Hautentzündungen sehr bewährt. Innerlich dient sie nicht nur der natürlichen Entgiftung, sondern kann auch bei Parasiten und Magen-Darm-Beschwerden schnell Erleichterung bieten.

Als Medizinprodukt ist Heilerde zudem nicht nur für Hunde interessant: Auch Du oder andere Mitglieder deines Haushalts können sie bei Problemen verwenden.

Reich an Mineralien

Ebenfalls hervorzuheben ist der hohe Mineralgehalt der Erde: In Tausenden von Jahren hat sich hier einiges angesammelt – davon kann auch der Hund profitieren.

So findet man in Heilerde nicht nur sehr wichtiges Kalzium und Phosphor, sondern auch weitere notwendige Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalium oder Natrium.

Günstige Lösung

Und schließlich ist Heilerde auch noch eine vergleichsweise preiswerte Lösung: Zwar kostet eine Packung doch etwas, im Vergleich zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln ist sie aber doch sehr erschwinglich.

Die Nachteile

Allerdings hat Heilerde für Hunde auch ein paar Nachteile, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

Heilwirkung nicht immer wissenschaftlich bewiesen

So werden ihr zwar viele positive Effekte zugeschrieben, bei vielen gibt es aber noch keinen eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis. Das liegt auch daran, dass es kaum Studien gibt, die Heilerde aus tiermedizinischer Sicht begutachtet haben.

Ganz auf sie verlassen solltest Du dich daher nicht – bei Komplikationen, Symptomen einer eventuell ernsthaften Krankheit oder beim Ausbleiben einer Besserung ist es immer ratsam, den Tierarzt um Rat zu fragen.

Geschmack & Konsistenz wird von vielen Hunden nicht angenommen

Und auch um die Akzeptanz bei den Tieren ist es leider nicht immer gut bestellt: Viele Hunde scheuen die doch sehr sandige und teilweise auch unangenehme Konsistenz, die mit Futter nun überhaupt nichts zu tun hat.

Es kann also doch einiges an Mühe kosten, das Mittel erfolgreich zu verabreichen. Wie dein Liebling reagiert, wirst Du wohl nur mit einem Praxisversuch erfahren können.

FAQs

Heilerde ist ein uraltes Naturmittel, das auch bei Hunden sehr hilfreich sein kann: Es bindet Wasser, Säure und Schadstoffe und wird besonders bei Verdauungsproblemen wie Sodbrennen, Durchfall oder Beschwerden durch Parasiten eingesetzt.

Weiterhin wird Heilerde für Hunde auch zum Entgiften, zum Abnehmen und äußerlich z.B. gegen Gelenkbeschwerden und Hautprobleme eingesetzt.

Sodbrennen entsteht beim Hund meistens durch eine Magenübersäuerung. Da die Vierbeiner Magensäure nicht stetig produzieren, tritt es besonders dann häufig auf, wenn der Hund regelmäßig zur selben Zeit gefüttert wird oder an große Essensportionen gewöhnt ist.

Sehr hilfreich gegen Sodbrennen sind Mittel, die in der Lage sind, Säure zu binden. Sehr häufig verwendet wird Heilerde für Hunde, aber auch Ulmenrinde oder Natron werden häufig eingesetzt.

Einem Hund Heilerde zu verabreichen kostet ein wenig Mühe und ist häufig mit einigen Tricks verbunden: Manche mischen die Erde in den Trinknapf, andere ins Futter. Sehr vielversprechend ist es auch, die Substanz in einem Leckerli zu “verstecken”.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.