Spare bis zu 40% bei Deiner nächsten Bestellung

Hundebetten fürs Auto: Die besten 3 Lösungen 2021

Viele Hunde kriegen während einer Autofahrt kaum ein Auge zu und kommen deshalb wie gerädert am Zielort an. Das liegt vor allem daran, dass es ihnen an einer gemütlichen Liegegelegenheit fehlt, auf dem Schoß der Mitfahrer oder auf dem ungepolsterten Rücksitz bzw. Kofferraum schläft es sich eben schlecht.

Ideal ist es deshalb, wenn der Hund auch im PKW über eine eigene Liege verfügt. Aus Sicherheitsgründen sind herkömmliche Hundebetten dafür aber oft ungeeignet, weshalb es sinnvoll ist, sich ein Spezialmodell anzuschaffen. In diesem Artikel erfährst Du mehr zum Thema.

Überblick der besten Hundebetten fürs Auto

Unsere Empfehlung & bestes Modell für den Kofferraum: Hobbydog Royal Trunk
Bestes Hundebett für den Rücksitz: Jodimitty Hunde Autositz
Unser Preistipp: Umi Sweety Hunde Autobett

Testsieger: Hobbydog Royal Trunk

Unsere Empfehlung

Tolle Lösung für den Kofferraum

Ich bin ein Freund davon, den Hund im Kofferraum mitzunehmen, deshalb empfehle ich besonders das “Hobbydog Royal Trunk” Auto Hundebett. Es entspricht der Größe “XL” und ist somit auch für größere Vierbeiner geeignet.

Das Bett besteht aus einem hochwertig verarbeiteten Cordura- bzw. Polypropylen-Bezug, das Kissen ist mit Polyurethan-Schaum gefüllt. An den Komfort guter kleiner Modelle für den Sitz kommt dieses Modell so nicht heran, dennoch ist der Untergrund vergleichsweise bequem. Dank rutschfestem Unterboden bietet es einen stabilen Halt, für optimale Sicherheit solltest Du allerdings noch einen Sicherheitsgurt hinzukaufen.

Faktencheck:

  • Art: Hundebett für den Kofferraum
  • Material: Cordura, Polyurethan-Schaum & Polypropylen
  • Erhältliche Größen: XL
  • Sicherheit: Rutschfester Unterboden
  • Maße: 100 x 80 x 35 cm
  • Erhältliche Farben: schwarz/rot
  • Waschbarkeit: Maschinenwäsche, bis 30 Grad.

Das Bett hat einen etwa 35 Zentimeter hohen Rand und lässt sich bei maximal 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Auch die Grobsäuberung mit einem feuchten Tuch ist sehr einfach. Die Installation ist innerhalb kürzester Zeit erledigt, auch an einen Ladenkanten-Schoner hat der Hersteller gedacht. Somit ist dieses Modell nicht nur für größere Vierbeiner eine exzellente Wahl!

gute Lösung für Kofferraum

einfach installierbar

hochwertig verarbeitet

sehr einfache Reinigung

nicht ganz so bequem wie Rücksitz-Modelle

wird ohne Sicherheitsgurt geliefert


Jodimitty Hunde Autositz

Schöne Option für kleinere Vierbeiner

Wenn dein Hund etwas kleiner ist, könnte aber auch die Rückbank einen guten Ruheort darstellen. Für diesen Fall kann ich den “Jodimitty Hunde Autositz” empfehlen. Er ist zwar für Hunde ausgelegt, die bis zu 15 Kilogramm wiegen dürfen, aufgrund der Größe “XS” (die Liegefläche beträgt lediglich 32 mal 30 Zentimeter) wird es in der Praxis eher für Mini-Rassen genutzt.

Das Bett ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich und überzeugt mit einem weichen, kuscheligen Samtbezug. Die Reinigung ist so sehr einfach, laut Erfahrungsberichten ist der Gesamtkomfort aber nicht immer ideal – manche Hunde brauchen ein wenig, bis sie das Kissen als Unterlage akzeptiert haben.

Faktencheck:

  • Art: Hundebett für den Rücksitz
  • Material: Samtbezug
  • Erhältliche Größen: XS
  • Maximalgewicht Hund: 15 kg
  • Sicherheit: Rutschfester Unterboden, Sicherheitsgurt für Sitz & Hund
  • Maße: 55 x 50 x 27 cm
  • Erhältliche Farben: 5 verschiedene

Empfehlen kann ich dieses Modell allerdings aufgrund der vielen Sicherheitsvorkehrungen: So hat der Hersteller nicht nur an einen rutschfesten Unterboden gedacht, auch die Verschlüsse für die Befestigung des Sitzer und der Sicherung des Hundes machen einen sehr guten und hochwertigen Eindruck.

In 5 verschiedenen Farben erhältlich

Bezug einfach zu reinigen

viele Sicherheits-Features

fällt sehr klein aus

Komfort wird gelegentlich kritisiert


Umi Sweety Hunde Autobett

Preistipp

Günstige Option

Das “Umi Sweety Hunde Autobett” hingegen gehört zu den günstigsten Angeboten für PKW-Reisen überhaupt. Es ist für kleinere Vierbeiner konzipiert und lässt sich auf dem Rücksitz befestigen. Erhältlich ist das Modell in zwei Farben.

In Erfahrungsberichten wird vor allem der Komfort gelobt: Sofern der Vierbeiner nicht zu viel wiegt, ist die weiche Unterlage wirklich sehr bequem und scheint schon für das eine oder andere Nickerchen verantwortlich gewesen zu sein – die Chancen stehen also gut, dass der Vierbeiner ausgeschlafen und entspannt am Ziel ankommt.

Faktencheck:

  • Art: Hundebett für den Rücksitz
  • Material: Baumwolle
  • Erhältliche Größen: S
  • Sicherheit: Rutschfester Unterboden, Sicherheitsgurt für Sitz & Hund
  • Maße: 57 x 53 x 33 cm
  • Erhältliche Farben: blau oder grau
  • Waschbarkeit: Maschinenwäsche.

Etwas kritisiert wird hingegen, dass der mitgelieferte Sicherheitsgurt etwas lang ist. Manche Hundefreunde improvisieren deshalb und tauschen ihn noch einmal aus. Ob dies bei dir notwendig ist, zeigt wohl erst ein ganz persönlicher Praxistest deinerseits – angesichts des günstigen Preises des Sitzes kann es sich aber trotzdem lohnen, ihn zu bestellen.

gemütliche Optik

bequeme Liegefläche

einfacher Auf- & Abbau

sehr günstiger Preis

Gurte für viele Hunde der Größenkategorie wohl etwas zu lang


Die Kaufkriterien

Ein Hundebett ist also auch fürs Auto eine tolle Idee: Nicht nur genießt der Vierbeiner so eine komfortable Fahrt, er kommt auch deutlich entspannter am Zielort an. Zum Glück hast Du eine ziemlich große Auswahl, es wird also bestimmt ein Modell geben, das zu deinem Vierbeiner und dem Einsatzzweck passt.

Dafür musst Du aber zunächst einmal auf die Suche gehen: Denn ein ungeeignetes Hundebett wird die Autofahrt für den Vierbeiner nicht bequemer machen. Stattdessen solltest Du vor der Bestellung wirklich gut nachdenken – die folgenden Kaufkriterien dürften dir sehr helfen.

Art des Bettes & Liegebereich des Hundes im Auto

Zunächst solltest Du dir Gedanken darüber machen, in welchem Teil des Fahrzeugs der Hund am besten aufgehoben ist:

  • Modelle für den Rücksitz bieten dem Vierbeiner die Möglichkeit, sehr nah an seiner menschlichen Familie zu sein, was ihm oft zusätzliche Geborgenheit gibt. Sollte das Tier bereits seinen festen Platz im Passagierbereich haben, entfällt auch die oft schwierige Umgewöhnung. Geeignet sind derartige “Liege-Sitze” aber eigentlich nur für kleinere Rassen, die Sicherheitslage ist dann zwar gut, aber nicht wirklich optimal.
  • Wirklich geschützt liegt der Hund hingegen im Kofferraum, für den es spezielle Konstruktionen gibt. Das Tier hat so viel Platz, mit einem Hundegitter ist der restliche Innenraum bei einer Vollbremsung oder einem Unfall gut geschützt. Eignen tun sich solche Bauarten vor allem für große Rassen, kleinere Hunde werden mit einer Auto Hundebox deutlich besser geschützt.

Die Anschaffung eines Auto Hundebettes kann ein guter Zeitpunkt sein, um den Sitz-/Liegeplatz des Tieres im Fahrzeug zu überdenken. Wenn ein großer Hund normalerweise auf der Rückbank mitfährt, kann eine bequeme Liegefläche so z.B. ein guter Anreiz sein, um ihn in den Kofferraum zu locken.

Größe/Maße von Hund & Auto

Auf jeden Fall muss das Bett zu den Maßen des Vierbeiners passen. Die meisten Hersteller geben Größen für ihre Modelle an und geben auch Empfehlungen ab, für welche Rassen eine Liegefläche geeignet sein soll. Eine Garantie stellen diese Infos aber nicht dar.

Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du ein Maßband in die Hand nimmst und den Platzbedarf deines Vierbeiners selbst bestimmst. Hierfür sind vor allem

  • Länge des Hundes, wenn er entspannt liegt und
  • ungefähr die doppelte Breite des Vierbeiners

wichtig. Diese Werte vergleichst Du dann mit den Größenangaben der einzelnen Modelle, wobei ein Toleranzbereich von um die 10 Zentimeter empfehlenswert ist.

Dabei musst Du aber auch darauf achten, dass der Sitz auch ins Auto passt. Sobald Du die Maße des ins Auge gefassten Modells hast, solltest Du also auch schauen, wie viel Platz Rückbank oder Kofferraum bieten.

Sicherheitsfaktor, Material & Verarbeitung

Ein Hundebett fürs Auto dient nicht nur dem Komfort, sondern auch der Sicherheit: Im Falle einer Vollbremsung oder gar einer Kollision kann es nicht nur das Leben der Vierbeiner retten, sondern auch die anderen Insassen und manchmal sogar Dritte vor üblen Schäden bewahren. Aus diesem Grund muss ein Spezial-Bett vor allem über

  • eine Befestigungsmöglichkeit für die Liegefläche am Sicherheitsgurt und
  • eine Verbindung zwischen Sitz und Halsband/Geschirr des Hundes

verfügen.

Extrem wichtig ist es, darauf zu achten, dass der Sitz für das Gewicht des Vierbeiners ausgelegt ist: Ist der Hund zu schwer, kann nicht garantiert werden, dass ein Unfall glimpflich abläuft.

Weiterhin sollte ein gutes Modell, das regelmäßig eingesetzt wird, auch möglichst langlebig und vor Materialschäden geschützt sein. Dieses Unterkriterium lässt sich leider kaum anhand von Daten bestimmen, weshalb es sehr sinnvoll ist, diesbezüglich auch Erfahrungsberichte anderer Hundehalter zu studieren: Du findest sie auf fast jeder Kaufplattform.

Liegefläche & Komfort

Für die Zufriedenheit des Hundes sorgt hingegen eine möglichst komfortable Liegefläche: Sie sollte weich, kuschelig und gegen Beiß- oder Kratzattacken geschützt sein, bei Gelenkproblemen kann sich aber auch eine orthopädische Unterlage lohnen.

Auch bei diesem Kriterium können Kundenrezensionen anderer Hundefreunde helfen. Weiterhin ist es wichtig, dass ein Bett einfach gereinigt werden kann, ideal ist dann ein Modell, das sowohl mit einem feuchten Tuch grob gewischt als auch maschinengewaschen werden kann.

Montage der Liege

Besonders, wenn Du das Hundebett nicht immer benötigst, sollte ein Modell wirklich schnell auf- und wieder abgebaut sein. So bleibst Du flexibel und kannst den Platz auch anders nutzen, z.B. für einen zusätzlichen Passagier oder Ladung im Kofferraum.

Hier gibt es einige Modelle, die wirklich praktisch sind, andere kosten mehr Arbeit. Auch diesbezüglich können Erfahrungsberichte anderer Hundehalter eine große Hilfe darstellen.

Vorteile von Hundebetten fürs Auto

Bequeme, stressfreie Fahrt

Wenn dein Hund auch im Auto ein kuscheliges Bett hat, hat das für dich und den Vierbeiner viele Vorteile. Ein Grund, sich für eine zusätzliche Liegegelegenheit zu entscheiden, ist der Komfort-Faktor.

Das Tier hat so auch unterwegs einen Rückzugsort, an dem er sich sicher fühlt. Besonders Hunde, die gewöhnlich während der Fahrt sehr nervös sind, können davon profitieren: Sie zittern weniger, der Stress reduziert sich. Auch Du und deine Mitfahrer können den Trip dann mehr genießen.

Ausgeruhter am Zielort ankommen

Weiterhin kann der Vierbeiner mit einem bequemen Nickerchen auch unterwegs seinem Ruhebedürfnis optimal nachkommen. So kommt er ausgeruht am Zielort an und ist dann auch deutlich entspannter.

Das ist insbesondere auf Reisen wichtig, denn an unbekannten Orten könnte der Adrenalinüberschuss, der Folge eines Schlafmangels ist, schnell zu unberechenbaren Risiken führen, der Hund könnte ansonsten z.B. weglaufen und sich verirren oder sich aggressiv benehmen.

Auch im Notfall viel Sicherheit

Während der Fahrt sorgt ein Hundebett zudem für viel Sicherheit: Das Bett ist fest am Sitz bzw. am Kofferraum montiert, so dass es auch bei einer Vollbremsung oder einem Unfall an seinem Ort bleibt. Weiterhin ist es möglich, den Hund am Bett zu befestigen, wodurch auch er gesichert wird.

So erfüllst Du im Regelfall alle Anforderungen der Straßenverkehrsordnung. Dies entbindet dich zwar nicht von der Verantwortung, vorsichtig und umsichtig zu fahren, im Schadensfall wird das Risiko einer Katastrophe aber deutlich verringert.

Besserer Schutz von Sitzen & Kofferraum

Und schließlich schützt ein Hundebett auch den Innenraum des Fahrzeugs: Hinterlassenschaften von Hunden wie Speichel, Haare, Futterreste oder hin und wieder auch Kot oder Urin bleiben auf der Liegefläche, die nach der Reise gut gereinigt werden kann.

So vermeidest Du aufwendige Reinigungen der Sitze oder des Kofferraums. Die Erfahrung lehrt so auch, dass Hundehalter, die sich um den Schutz ihres Fahrzeugs kümmern, oft deutlich bessere Wiederverkaufspreise für ihren Gebrauchten erzielen können als Fahrer, die dieses Thema nicht sonderlich ernst genommen haben.

Nachteile von Auto Hundebetten

Allerdings haben Hundebetten im Auto auch ihre “Nachteile”: Manchmal kann es deswegen auch sinnvoll sein, nach Alternativen zu suchen oder den Vierbeiner zu Hause zu lassen.

Höherer Platzbedarf

Ein Problem, das viele Hundehalter vor dem Kauf nicht so auf dem Schirm haben, ist z.B., dass ein Bett doch einiges an Platz wegnimmt.

Bei manchen Modellen muss der Vierbeiner sogar zwei Sitzplätze nutzen, im Kofferraum nimmt das Bett wertvollen Stauraum weg. Mit einer Liegegelegenheit im Ladebereich muss das weitere Gepäck zudem zusätzlich gesichert werden.

Kein hundertprozentiger Schutz

Weiterhin bietet ein Hundebett zwar einen guten, aber keinen optimalen Schutz für den Vierbeiner. Die menschlichen Passagiere sind zwar weitgehend gesichert, besonders kleinere Hunde können aber doch ziemlich durchgeschüttelt werden und befinden sich trotzdem in Gefahr.

Für mehr Sicherheit sorgt dann eine etwas massivere Lösung wie eine Hundebox fürs Auto.

Auch unterwegs ausgeruht & geborgen

Die Kombination “Auto und Hund” ist eine ganz besondere: Viele Vierbeiner lieben es, chauffiert zu werden und lernen dabei einige neue Eindrücke kennen. Andere sind nur sehr ungern unterwegs, sie werden dann nervös und leiden häufig unter Übelkeit.

Wenn dein Hund gerne Auto fährt, spricht nichts dagegen, ihn auch häufiger im Fahrzeug mitzunehmen. Wenn er an Bord überdreht ist, zahlt er den Preis aber am Zielort – ohne Ruhephasen unterwegs wird er dann schnell müde, was zu einem Problem werden könnte.

Autofahrt bietet viel Ruhepotential

Deshalb sollte der Hund auch im Auto die Chance bekommen, sich zu entspannen und ganz ruhig ein Nickerchen einzulegen. Insbesondere längere Fahrten bieten sich hierfür an, das Tier tankt so Energie für den Zielort und langweilt sich nicht, wenn es auf der Autobahn kaum etwas zu sehen gibt.

Dieses Ruhepotential wird aber leider von vielen Vierbeinern nicht ausgenutzt, was vor allem an fehlenden bequemen Schlafmöglichkeiten liegt. Und das ist nicht nur schade, sondern auch riskant.

Hunde haben ein höheres Schlafbedürfnis als Menschen

Denn Hunde haben ein deutlich höheres Schlafbedürfnis als wir Menschen. Zwar haben die Tiere auch eine Nachtruhe mit Tiefschlaf, mit sechs bis acht Stunden kommen sie aber überhaupt nicht über die Runden.

Stattdessen brauchen sie auch tagsüber ihre Pausen: Selbst an einem hektischen Tag und wenig Schlafbedürfnis sind 12 bis 14 Stunden Ruhe absolute Pflicht für die Vierbeiner, viele Tiere schlummern täglich aber auch 16 oder sogar über 20 Stunden.

Diese verbringen sie aber nicht am Stück, sondern legen immer wieder kleinere Nickerchen ein. Manchmal dauern diese nur wenige Sekunden, gelegentlich machen Hunde aber auch einen längeren Mittagsschlaf. Meistens erfolgen diese Phasen, wenn das Tier sich körperlich oder geistig verausgabt hat bzw. nach Mahlzeiten. So können auch die vielen neuen Eindrücke unterwegs schläfrig machen.

Risiken bei ständigem Schlafmangel

Kriegt der Hund nicht den Schlaf, den er braucht, hat das schnell negative Auswirkungen. Das liegt vor allem daran, dass die Hormonausschüttung gestört wird: Fehlen Ruhepausen, wittert der Körper Gefahr und reagiert entsprechend – “Stresshormone” wie Adrenalin werden dann vermehrt in die Hirnregion gejagt, während “Glückshormone” wie Serotonin ins Hintertreffen geraten.

Das geht nicht spurlos an den Tieren vorbei: Hunde, die unter Schlafmangel leiden, zeigen so häufig Symptome wie

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Hyperaktivität
  • nachlassenden Gehorsam, z.B. auf Kommandos
  • Ängstlichkeit bzw. Nervosität oder auch
  • aggressives Verhalten.

Neben diesen psychischen Problemen treten manchmal auch verstärkt körperliche Leiden auf, da das Immunsystem geschwächt wird. Hundebesitzer, die darüber nicht Bescheid wissen, deuten diese Zeichen oft anders und stempeln ihren Schützling als verhaltensgestört ab, obwohl ihm eigentlich nur etwas Ruhe fehlt.

Gesetzliche Regelungen zur Hundemitnahme im Auto

Es lohnt sich also, dem Hund überall eine Ruhemöglichkeit zu geben, damit er jederzeit entspannt und ausgeglichen ist. Das schließt natürlich auch das Auto mit ein, mit dem richtigen Equipment ist eine Spritztour ideal für den Vierbeiner, um Kraft und Energie zu tanken.

Ganz frei bei der Entscheidung bist Du aber nicht, denn neben dem Komfort-Faktor musst Du auch die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen. Das dient nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Vermeidung von Bußgeldern.

Haustiere gelten als Ladung

Wenn Du dabei denkst, dass sich die Straßenverkehrsordnung (StVO) groß mit Hunden auseinandersetzt, muss ich dich leider enttäuschen: Laut §22 StVO gelten Haustiere lediglich als “Ladung”, die genauso gesichert sein muss wie alle anderen Gegenstände im Fahrzeug auch.

Es gibt also keinen “Hundeparagraphen”, der den Vierbeinern mehr Rechte einräumt.

Hund muss jederzeit gesichert sein

Stattdessen muss der Hund jederzeit ausreichend gesichert sein. Das bedeutet insbesondere, dass das Tier nicht frei durch die Passagierkabine spazieren darf. Stattdessen ist es notwendig, es so zu befestigen, dass es zumindest für Dritte kein Risiko darstellt.

Hierfür gibt es einige allgemein anerkannte Strategien, die auch schlafende Hunde betreffen, z.B.:

  • Auf einem Passagiersitz mit speziellem Anschnallgurt
  • Auf der Rückbank mit einem Trenngitter oder
  • Im ausreichend abgesicherten Kofferraum.

Im Schadensfall droht große Gefahr

Diese Beschränkungen sind auch absolut sinnvoll: Ein ungesicherter Hund ist nämlich eine große Gefahr, insbesondere bei einer Frontalkollision werden die Vierbeiner dann zu einem unberechenbaren Geschoss.

Ein Unfall – manchmal reicht sogar eine Vollbremsung aus – ist für das Tier dann meistens tödlich. Aufgrund der extrem starken Kräfte, die dabei wirken, ist auch das Leben der Insassen in Gefahr. Weiterhin kann der Hund auch Dritte schädigen, wenn er aus dem Fahrzeug herausgeschleudert wird.

Wenn Du immer noch nicht überzeugt bist, solltest Du dir auf jeden Fall dieses Video ansehen: Hier kannst Du erkennen, wie ein angeschnallter und ein nicht angeschnallter Hund bei einer noch eher langsamen 40 km/h Kollision durch die Gegend fliegen.

Strafen für ungesicherte Vierbeiner

Weiterhin solltest Du auch des Geldbeutels wegen an die Sicherung von Haustieren denken: Kommt es heraus, dass der Hund für Schäden verantwortlich ist, kriegst Du auf jeden Fall Ärger mit der Versicherung.

Je nach Auswirkungen des Vergehens musst Du zudem mit Geldstrafen zwischen 35 und 75 Euro sowie Punkten in Flensburg rechnen. Dabei muss es gar nicht zu einem Schaden gekommen sein – schon eine ganz normale Verkehrskontrolle reicht für Ärger aus.

Wo schläft der Hund im Auto am besten?

Ein gutes und sicheres Hundebett fürs Auto muss also eine Spezialanfertigung sein. Dabei gibt es mehrere Orte, bei denen der Vierbeiner StVO-konform sein Nickerchen verrichten kann.

Oft spricht nichts dagegen, ihn an seinem angestammten Platz zu lassen, manchmal ist der Kauf einer Ruhegelegenheit aber auch ein guter Anlass dazu, sich kritisch zu hinterfragen, ob der Vierbeiner wirklich sicher mitfährt.

Beifahrersitz mit vielen Risiken behaftet

Manche Hundehalter nehmen ihren Liebling auf dem Beifahrersitz mit. Einerseits ist der Vierbeiner so ganz nah an seinem Halter, ihr könnt so auch Blickkontakt aufnehmen. Aus Sicherheitsgründen würde ich von dieser Position aber eher abraten:

  • Einerseits kannst Du so schnell abgelenkt werden.
  • Manche Hunde schaffen es auch, vom Nebensitz aus Knöpfe oder sogar den Schalthebel zu bedienen, was unbemerkt ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.
  • Im Falle einer Kollision sind die Tiere auf dem Beifahrersitz am wenigsten geschützt und können auch eine Gefahr darstellen. Experten raten so z.B. dazu, den Beifahrerairbag zu deaktivieren, wenn ein Hund vorne sitzt, im schlimmsten Fall kann er auch gegen den Fahrer fliegen.

Wenn Du dich trotzdem für diesen Sitz entscheidest, sollte der Hund zudem sehr klein sein, für größere Tiere ist die Beifahrer-Position absolut ungeeignet.

Rücksitz für kleinere Rassen interessant

Eine schöne Wahl für kleinere Rassen ist hingegen der Rücksitz: Der Hund hat dann ausreichend Platz, kann mit einem Hunde Anschnallgurt gesichert werden und genießt zudem eine gute Aussicht sowie einen vergleichsweise engen Kontakt zum Halter.

Hundertprozentige Sicherheit bietet dieser Ort aber nicht: Bei einem Unfall ist es so sehr wahrscheinlich, dass selbst ein gut gesicherter Vierbeiner Verletzungen erleidet.

Kofferraum die wohl sicherste Option

Von Experten als sicherste Option empfohlen wird meistens der Kofferraum. Sofern dieser gut abgesichert ist – z.B. mit einem Hundegitter – dient dieser dann als separate Passagierkabine für den Hund. Er kann dann nicht nach vorne geschleudert werden, der Großteil der Schadensfälle verläuft dann sehr glimpflich.

Für weitere Sicherheit kann der Vierbeiner dann auch in einer fest angebrachten Auto Hundebox befördert werden. Hundebetten sind ebenfalls erhältlich.

Für größere Rassen ist der Kofferraum oft die einzige Möglichkeit, bequem und sicher mitzufahren. Allerdings eignet er sich eigentlich nur bei Kombi-Konstruktionen für die Mitnahme, Stufenheck-Fahrzeuge sind hiervon praktisch ausgeschlossen.

Regelmäßige Pflege nicht vergessen

Wenn dein Hund im Auto seinen festen Ruheort hat, musst Du diesen auch pflegen. Ein verdrecktes Hundebett ist schließlich nicht nur sehr unhygienisch, sondern kann auch die Polster im Wagen verschmutzen. In manchen Fällen geht das so weit, dass Du einen schmerzhaften Wertverlust hinnehmen musst, sobald Du dein Auto verkaufen möchtest.

Eine sehr sichere und effektive Möglichkeit, den Innenraum zu schützen, sind Schondecken fürs Auto. Daneben gibt es aber auch noch andere Strategien.

Grobreinigung mit Staubsauger oder Tuch

So kann ich nur empfehlen, das Hundebett regelmäßig – am besten nach jedem Einsatz – grob von Haaren, Speichel und Schmutz zu reinigen.

  • Bei Stoffmodellen geht das, indem Du das Bett gut ausschüttelst oder ausklopfst. Auch ein Handstaubsauger kann hier von Vorteil sein.
  • Betten aus Leder oder Kunstleder lassen sich gewöhnlich ganz einfach mit einem feuchten Tuch abwischen.

So stellst Du immer ein Grundmaß an Hygiene sicher und verhinderst, dass sich Keime oder Parasiten im Fahrzeug breitmachen können.

Hin und wieder nass waschen

Gelegentlich ist es auch notwendig, das Hundebett nass zu waschen. Das erhöht nicht nur die Sauberkeit und tötet Keime ab, sondern sorgt auch für ein angenehmes Aroma – das Auto riecht dann nicht mehr so stark “nach Hund”.

Möglich ist dies bei Betten, die über einen Stoffbezug verfügen. Diesen nimmst Du ab, bevor Du ihn gemäß der Pflegeanleitung reinigst. Je nach Modell kann dies in der Waschmaschine geschehen, es gibt aber auch Betten, die nur für Handwäsche ausgelegt sind.

Als Waschmittel empfiehlt sich dann ein Produkt mit einer möglichst dezenten Duftnote. Es gibt auch Sorten, die speziell für Haustiere entwickelt wurden.

Vorsicht mit dem Bett-Inneren

Mit der weichen Polsterung des Bettes solltest Du sehr vorsichtig umgehen: Manchmal ist es auch notwendig, diese zu waschen, z.B. weil sich Urin festgesetzt hat. Allerdings besteht bei vielen Modellen die Gefahr, dass dich das Innere dann verformt.

In die Waschmaschine sollte es deshalb nur gegeben werden, wenn der Hersteller dies klar anordnet. Ansonsten bleibt lediglich eine sehr schonende Handwäsche, z.B. in einem Eimer. Danach muss das Bett gut austrocknen, ansonsten droht u.a. Schimmel.

Befestigungen regelmäßig überprüfen

Außerdem musst Du regelmäßig die Sicherheit überprüfen. Das betrifft vor allem die Befestigungen und – soweit vorhanden – Anschnallgurte. Liegen hier Mängel vor, solltest Du das Modell sofort aus dem Verkehr ziehen und reparieren (lassen) bzw. austauschen.

Sollte das Bett im entscheidenden Moment versagen, ist das nicht nur sehr riskant, sondern hat meistens auch zur Folge, dass Du haftbar bist.

FAQs

Wie schläft ein Hund im Auto am besten?

Auch im PKW schläft ein Hund am besten, wenn er seinen eigenen, bequemen Rückzugsort hat. Das bedeutet, dass er idealerweise über ein spezielles Hundebett fürs Auto verfügt, das ihn sicher und entspannt ans Ziel bringt.

Was ist das beste Hundebett fürs Auto?

In unserem Test konnte insbesondere das “Hobbydog Royal Trunk Bett” für den Kofferraum überzeugen, in dem auch größere Rassen gut Platz finden. Für den Rücksitz empfehlenswert sind hingegen das Modell “Jodimitty Hunde Autositz” und das sehr günstige “Umi Sweety Hunde Autobett”.

Wie ist der Hund im Auto zu sichern?

Gemäß Straßenverkehrsordnung werden Hunde wie Ladung betrachtet, die entsprechend gesichert werden muss, der Vierbeiner darf sich im Fahrzeug also nicht frei bewegen. Viele Tierfreunde kommen dem nach, indem sie Anschnallgurte verwenden, andere sichern den Kofferraum ab oder stecken das Tier in eine Auto Hundebox. Häufig werden auch Auto Hundesitze verwendet, die ein deutliches Komfortplus mit sich bringen.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.