Die besten Welpengitter im Test & Vergleich 2020

Wenn Du dir einen Welpen anschaffst, dann wirst Du dich bestimmt sofort in dein Hundebaby verlieben. Allerdings bedeuten die kleinen Vierbeiner auch viel Arbeit: Wenn man nicht aufpasst, können sie ganz schön viel Chaos verursachen.

Deshalb solltest Du dein Haus schon vor der Ankunft des neuen Familienmitglieds so kindersicher wie möglich machen. Der erste Schritt dazu ist ein Welpengitter, das deinem Liebling einen sicheren Platz in seinem neuen Zuhause bietet.

Im folgenden Text findest Du alles Wissenswerte zu diesen praktischen Helfern. Außerdem habe ich die 5 Welpengitter, die ich 2020 für die besten halte, einem genauen Vergleich unterzogen.

Unser Testsieger

Der beste der verglichenen Welpengitter ist für uns der “Yaheetech Welpenlaufstall”. Hier kann man von einem echten Premium Gitter sprechen: Es ist sehr stabil gefertigt, überlebt auch regelmäßige Umbauten ohne Probleme und bietet dem jungen Vierbeiner viel zuverlässigen Schutz.

Du kannst aus drei verschiedenen Größen wählen, so dass bestimmt ein Modell dabei ist, das zu dir und zu deinem Welpen passt. Sollte dir Qualität besonders wichtig sein, kann ich das Yaheetech Welpengitter also wärmstens empfehlen!

Die besten 5 Welpengitter im Test:

Produktname
Empfehlung
Yaheetech Welpenlaufstall
Zoomundo Welpenauslauf Gitter
Pawhut Welpenfreigehege
Dibea Welpenschutzgitter
Preistipp
MC Star Oxford faltbarer Welpenlaufstall
Yaheetech Welpenlaufstall 8 eckig Welpenfreigehege Tierlaufstall Laufstall Zaun Gitter mit Tür je Panel 80 x 100 cm
zoomundo Welpenauslauf Laufgitter Tierlaufstall Welpenkäfig Absperrgitter Freilaufgehege Welpenzaun 8-Eck - L
Pawhut Welpenauslauf Welpenfreigehege Freigehege Laufstall Laufgitter Welpenzaun 60 x 80 cm
dibea Absperrgitter Hundeschutzgitter Treppengitter Welpenschutzgitter Höhe 50 cm
MC Star Oxford Welpenauslauf faltbar Welpenlaufstall Tierlaufstall für Hunde Hasen Meerschweinchen Katzen für innern oder außen, 8 Elemente,125 x 125 x 64cm,Pink
Art
Laufstall
Laufstall
Laufstall
Absperrung
Laufstall
Material
Metall
pulverbeschichtetes Metall
Stahl
Holz/Metall
600D Oxford-Gewebe
Größen
M-XL
M-XXL
Uni
L-XL
Uni
Tür
Anzahl Gitterelemente
8
8
8
1
8
Gitterabstand
3,7 cm
3,5 cm
k.A.
4,5 cm
Maße/Element
80 x 100 cm
77 x 80 cm
80 x 60 cm
106 x 50 cm
50 x 64 cm
Empfehlung
Produktname
Yaheetech Welpenlaufstall
Yaheetech Welpenlaufstall 8 eckig Welpenfreigehege Tierlaufstall Laufstall Zaun Gitter mit Tür je Panel 80 x 100 cm
Art
Laufstall
Material
Metall
Größen
M-XL
Tür
Anzahl Gitterelemente
8
Gitterabstand
3,7 cm
Maße/Element
80 x 100 cm
Produktname
Zoomundo Welpenauslauf Gitter
zoomundo Welpenauslauf Laufgitter Tierlaufstall Welpenkäfig Absperrgitter Freilaufgehege Welpenzaun 8-Eck - L
Art
Laufstall
Material
pulverbeschichtetes Metall
Größen
M-XXL
Tür
Anzahl Gitterelemente
8
Gitterabstand
3,5 cm
Maße/Element
77 x 80 cm
Produktname
Pawhut Welpenfreigehege
Pawhut Welpenauslauf Welpenfreigehege Freigehege Laufstall Laufgitter Welpenzaun 60 x 80 cm
Art
Laufstall
Material
Stahl
Größen
Uni
Tür
Anzahl Gitterelemente
8
Gitterabstand
k.A.
Maße/Element
80 x 60 cm
Produktname
Dibea Welpenschutzgitter
dibea Absperrgitter Hundeschutzgitter Treppengitter Welpenschutzgitter Höhe 50 cm
Art
Absperrung
Material
Holz/Metall
Größen
L-XL
Tür
Anzahl Gitterelemente
1
Gitterabstand
4,5 cm
Maße/Element
106 x 50 cm
Preistipp
Produktname
MC Star Oxford faltbarer Welpenlaufstall
MC Star Oxford Welpenauslauf faltbar Welpenlaufstall Tierlaufstall für Hunde Hasen Meerschweinchen Katzen für innern oder außen, 8 Elemente,125 x 125 x 64cm,Pink
Art
Laufstall
Material
600D Oxford-Gewebe
Größen
Uni
Tür
Anzahl Gitterelemente
8
Gitterabstand
Maße/Element
50 x 64 cm

Yaheetech Welpenlaufstall

Ein sehr beliebter Vertreter seiner Art ist der “Yaheetech Welpenlaufstall”. Er ist in 3 Größen – M, L und XL – erhältlich. Leider können unterschiedliche Größen wegen des Höhenunterschiedes nicht zusammengesteckt werden, verschiedene Sets derselben Klasse ermöglichen aber eine unkomplizierte Erweiterung.

Eingesetzt werden kann der Laufstall sowohl drinnen als auch draußen. Für den Garten ist es möglich, die einzelnen Elemente im Boden zu verankern.

In Größe L ist das Yaheetech Gitter 100 Zentimeter hoch – so bleiben nicht nur die Welpen sicher eingezäunt, auch die Mutter kann kaum ausbüchsen. Wenn erwachsene Hunde raus dürfen, kannst Du aber die integrierte Tür öffnen – mit 38 Zentimeter Höhe bleiben kleine Welpen dann auch geschützt.

Viel Qualität fürs Hundebaby

Sehr hervorzuheben ist die Verarbeitung dieses Modells: Im Vergleich zu anderen Angeboten überzeugt dieses Gitter durch überdurchschnittlich hohe Qualität. Der Metallrahmen ist außerordentlich stabil, auch die 3,7 Zentimeter breiten Stäbe halten sicher.

Der Aufbau ist schnell und einfach erledigt. Ist das Welpengitter komplett aufgestellt, bietet es zudem überdurchschnittlich viel Platz – auch Hundefamilien fühlen sich hier also wohl.

Allerdings kostet der Yaheetech Welpenlaufstall auch etwas mehr als die meisten anderen Modelle. Das ist aber auch gut angelegtes Geld: Wenn Du deinem Hundebaby viel Qualität und Sicherheit gönnen willst, kann ich dir dieses Welpengitter wirklich empfehlen!

Vorteile

  • sehr flexibel und stabil
  • in 3 verschiedenen Größen erhältlich
  • Größe L mit 100 cm Höhe sehr großzügig bemessen, 38 cm hohe Tür
  • schneller, intuitiver Aufbau
  • große Freilauffläche

Nachteile

  • Größen nicht miteinander kombinierbar
  • etwas hoher Preis

Zoomundo Welpenauslauf Gitter

Ein sehr stabiles Modell ist das “Zoomundo Welpenauslauf Gitter”. Es ist in vier verschiedenen Größen (M bis XXL) erhältlich. Verschiedene Modelle einer Größe lassen sich miteinander kombinieren – wenn Du allerdings z.B. ein Gitter der Größe M und eins in XL kaufst, kannst Du damit keinen riesigen Laufstall zusammenbauen.

In Größe L ist das Auslaufgitter 80 Zentimeter hoch und mit einer für Welpen unerreichbaren Tür versehen. Insgesamt erhältst Du in einem Set acht beliebig miteinander versteckbare Teile.

Das Welpengitter hat eine moderne, schlichte Optik und ist im Grunde sehr robust: Der Stahlrahmen ist sehr stabil, auch die vergleichsweise engmaschigen Gitter können überzeugen. Ebenfalls sehr erfreulich: Selbst die Unterkanten sind abgerundet, einem sicheren Einsatz steht also nichts im Wege.

Sicheres Zuhause auf Zeit

Genutzt werden kann dieses Gitter sowohl indoor als auch outdoor. Draußen macht es aber leider eine weniger gute Figur: Viele Käufer beklagen schon vergleichsweise früh rostige Stellen. Hin und wieder kann man es deshalb wohl schon im Freien aufstellen, als Dauerlösung sind aber wahrscheinlich andere Modelle etwas besser geeignet.

Wenn Du dein Welpengitter also nicht dauerhaft Wind und Wetter aussetzt, ist das Zoomundo Modell eine schöne und sichere Option.

Vorteile

  • stabiler Stahlrahmen mit robusten, schmalen Gittern
  • in 4 Größen erhältlich
  • abgerundete, sichere Kanten
  • schickes Design

Nachteile

  • verschiedene Größen nicht miteinander kombinierbar
  • rostet draußen vergleichsweise schnell

Pawhut Welpenfreigehege

Ein sehr gerne gekauftes Gitter ist auch das “Pawhut Welpenfreigehege”. Es ist sowohl im Außenbereich als auch in der Wohnung einsetzbar. Ein Set enthält acht Teile, die sich frei zusammenbauen lassen – mit zusätzlichen Teilen ist es theoretisch möglich, das Gehege unendlich zu erweitern.

Es ist in schickem schwarz gehalten und überzeugt besonders durch seinen sehr stabilen Rahmen aus Vierkantrohr, der sehr guten Halt bietet.

Größere Welpen könnten bei den 60 Zentimetern Höhe zwar versuchen, auszubrechen, für kleinere Rassen reicht der Schutz aber völlig aus. Selbiges gilt auch für die 23 Zentimeter hoch gelegene Tür.

Schickes Modell mit robustem Rahmen

Der Aufbau des Pawhut Freigeheges geht erfreulich einfach vonstatten. Die Einzelteile sind vergleichsweise leicht und können draußen im Boden verankert werden. Auch innerhalb der Wohnung solltest Du die Unterteile allerdings z.B. mit PVC-Leisten absichern, denn die Bodenkanten sind doch ziemlich scharf.

Die Gitterstäbe haben einen ausreichenden Abstand zueinander, sind aber doch etwas dünn, so dass hartnäckige Welpen mit ihren Zähnen schon ein wenig Schaden anrichten könnten. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es deshalb wohl ratsam, die Drähte etwas zu verstärken.

Mit ein paar Modifikationen ist das Pawhut Welpenfreigehege also eine gute Wahl und bietet deinem Hundebaby sicheren, flexiblen Auslauf.

Vorteile

  • schneller, problemloser Aufbau
  • schicke Farbgebung
  • sehr leicht, einfach verstellbar
  • stabiler Halt dank robustem Vierkantrohr-Rahmen

Nachteile

  • Stäbe etwas dünn
  • für groß gewachsene Rassen etwas niedrig
  • unten etwas scharfe Kanten

Dibea Welpenschutzgitter

Ein Modell etwas anderer Art ist das “Dibea Welpenschutzgitter”. Dabei handelt es sich nämlich um keinen Laufstall für die Kleinsten, sondern um eine praktische Barriere für die Wohnung.

Das bedeutet: Dieses Absperrgitter eignet sich vor allem dann, wenn Du bereits einen welpengerechten Bereich in deinem Haus vorbereitet hast. Das Tier hat dann so viel Freiraum wie möglich – erst an der sicherheitsrelevanten Grenze, also z.B. der Tür oder der Treppe, wird es eingeschränkt.

Erhältlich ist dieses Gitter in zwei Größen. Die Höhe beträgt 50 Zentimeter, die Breite kannst Du passgenau nach deinen individuellen Anforderungen einstellen: Zwischen 1,06 und 1,80 Metern (Größe L) ist hier alles möglich.

Kleiner, praktischer Helfer für ein welpensicheres Haus

Dieses Modell kann ganz einfach ohne Werkzeuge aufgebaut werden und überzeugt vor allem durch seine rustikal-stabile Verarbeitung: So sieht der Rahmen aus Pinienholz nicht nur gut aus, sondern ist auch wirklich welpensicher. Der Gitterabstand ist mit 4,5 Zentimetern zwar etwas groß geraten, dafür ist der Stahldraht der Stäbe aber auch wirklich hochwertig.

Gedacht ist dieses Modell ausschließlich für die Nutzung in Innenräumen. Draußen würde das Holz nämlich doch schnell verrotten.

Ein kompletter Laufstall ist das Dibea Welpenschutzgitter also nicht. Wenn Du diesen aber nicht brauchst, sondern eine Einzelabsperrung ausreichend ist, ist dieser kleine, praktische Helfer eine wirklich interessante Wahl.

Vorteile

  • gute Verarbeitung aus Holz und Metall
  • in zwei Größen erhältlich
  • Breite passgenau einstellbar
  • einfacher, werkzeugloser Aufbau

Nachteile

  • Abstand der Gitterstäbe etwas groß
  • kein kompletter Laufstall
    nur für die Innennutzung gedacht

MC Star Oxford faltbarer Welpenlaufstall

Wenn Du viel mit deinem kleinen Hundekind unterwegs bist, ist das eigentlich eine sehr stressige Sache. Nicht nur in diesem Fall kann der “MC Star Oxford faltbarer Welpenlaufstall” eine gute Hilfe sein.

Anders als die meisten anderen Modelle besteht dieses Gitter nicht aus Metall, sondern ähnelt in seinem Aufbau eher einem Zelt. Das bedeutet, dass das Gestell mit einer Plane überzogen ist, die aus sehr dichtem, wasserabweisendem 600D Oxford-Stoff und Mesh-Gewebe besteht. Dabei ist es auch möglich, ein kleines Dach anzubringen.

Der Laufstall ist in 4 schicken Farben erhältlich und macht einen sehr modischen Eindruck. Damit die Welpen nicht fliehen können, ist der Boden fein vernäht und die Eingänge lassen sich mit Reißverschlüssen verschließen. Im Vergleich zu Metall-Modellen ist der Boden allerdings etwas schwieriger zu reinigen.

Pfiffiges Welpenzelt auch für unterwegs

Das MC Star Welpenzelt wiegt gerade einmal etwa 2 Kilogramm und wird mit einer praktischen Tragetasche geliefert. So ist es möglich, es praktisch überall einzusetzen, draußen und drinnen. Für den Gebrauch im Garten ist es möglich, den Laufstall im Boden zu verankern.

Die kompakte, tragbare Bauweise hat allerdings den Nachteil, dass dieses Gitter bei weitem nicht so stabil ist wie ein Käfig aus Metall: Mit der Zeit kann es also schon vorkommen, dass ein Welpe es schafft, das Gewebe irgendwie aufzubeißen. Bei mehreren sehr aktiven Jungtieren kann es ohne Verankerung zudem schnell passieren, dass das Zelt in Schieflage gerät.

Besonders empfehlenswert ist dieser Vertreter der Welpengitter deshalb als Zweitmodell. An den Kosten sollte das nicht scheitern: Dieser faltbare Welpenlaufstall gehört nämlich zu den günstigsten Vertretern seiner Art, die 2020 erhältlich sind.

Vorteile

  • mit Dachfunktion
  • in 4 Farben erhältlich
  • leichtes, wasserdichtes 600D Oxford-Gewebe
  • auch für die mobile Nutzung geeignet
  • sehr günstiger Preis

Nachteile

  • nicht ganz so robust wie Metallmodelle
  • vernähter Boden etwas schwierig zu reinigen

Was ist ein Welpengitter?

Ein Welpengitter ist eine Absperrung, die dazu dient, den kleinen Hund in den ersten Wochen im neuen Zuhause zeitweise zu beherbergen.

Wichtigstes Argument dafür ist die Sicherheit des jungen Vierbeiners: Durch Abgrenzungen kann er sich in welpengerechten Bereichen frei bewegen, ohne in Gefahr zu geraten.

Kinderzimmer für den Hund

So kann man den von einem Welpengitter begrenzten Raum auch als “Kinderzimmer für den Hund” bezeichnen.

Das Tier kann nicht weglaufen und es ist einfacher, es im Blick zu behalten. Weiterhin vereinfacht es die Pflege und sorgt dafür, dass die Sauberkeit der restlichen Wohnung nicht über Gebühr beeinträchtigt wird.

Die Funktionsweise

Am häufigsten sind Welpengitter wie ein Laufstall für Babys aufgebaut. So entsteht ein geschlossener Raum, aus dem die Tiere bei richtiger Absicherung nicht entfliehen können.

Miteinander verbindbare Absperrgitter

Im Regelfall besteht eine derartige Begrenzung aus mehreren Absperrgittern, die frei miteinander kombiniert werden können. So sind z.B. vier-, sechs- oder achteckige Formen möglich. Die genaue Anordnung richtet sich gewöhnlicherweise nach dem zur Verfügung stehenden Platz sowie nach der Größe und/oder Anzahl der Welpen.

Die meisten Absperrgitter bestehen aus Metall und können sowohl draußen (z.B. im Garten) als auch im Haus aufgestellt werden. Weiterhin gibt es einige Spezialausführungen wie Tür-/Treppenabsperrungen oder leichte, tragbare Kunststoff-Konstruktionen.

Tür für Hundeeltern und Menschen

Damit der Hundehalter und, falls zutreffend, auch erwachsene Tiere wie die Mutter problemlos in den Sicherheitsbereich gelangen können, sind die meisten Laufställe mit einer Tür ausgestattet.

Um die Sicherheit der Welpen nicht zu gefährden, ist dieser Zugang leicht erhöht ausgeführt. Sollte die Tür gerade nicht benötigt werden, lässt sie sich auch vollständig verschließen und absperren.

Ab wann kann man einen Welpen ans Gitter heranführen?

Ein Welpengitter ist eine große Hilfe, zu jung dürfen die kleinen Racker aber nicht sein. Sollten die Tiere bei dir im Haus geboren worden sein, müssen sie die ersten Wochen auf jeden Fall mit der Mutter in der Wurfkiste bzw. der Welpenbox verbringen.

Ideal für Sozialisierungsphase

Mit dem Welpengitter sollte man erst in der sogenannten “Sozialisierungsphase” beginnen. Das ist der Zeitraum, in dem das junge Tier langsam, aber stetig von der Mutter unabhängig wird und immer neugieriger auf seine Umgebung wird.

Dazu gehören nicht nur alle möglichen Gegenstände in der Wohnung. Auch das bewusste Kennenlernen seiner menschlichen Familienmitglieder findet in dieser Zeit statt. Sie ist von großer Neugierde und blitzschnellen Lernfortschritten geprägt.

Die Sozialisierungsphase beginnt etwa in der 5. Lebenswoche. Ab dann kann man beginnen, den Welpen zusammen mit seinen Geschwistern und der Mutter das Gitter näherzubringen. Sofern Du den Hund artgerecht übernommen hast – dies ist laut Tierschutz-Hundeverordnung frühestens ab der 8. Woche der Fall – kannst Du einen Laufstall aber auch sofort nutzen.

Wann kommt ein Gitter zum Einsatz?

Wenn Du dir einen Welpen ins Haus holst, dann wirst Du schnell feststellen, dass der kleine Wirbelwind ganz schön viel Energie hat. Ihn die ganze Zeit zu beaufsichtigen ist ein Vollzeitjob und für die meisten so nicht leistbar.

Deshalb kommt ein Gitter vor allem dann zum Einsatz, wenn Du dich nicht zu einhundert Prozent auf das Hundebaby konzentrieren kannst. Und das hat auch ein paar sinnvolle Nebeneffekte.

Hund lernt, alleine zu sein

So lange der Hund ein Welpe ist, solltest Du ihn eigentlich niemals ganz alleine lassen. Das kann sich später rächen – viele Tiere sind auch wegen traumatischen Kindheitserfahrungen sehr nervös, sobald der Halter das Haus verlassen hat.

Allerdings ist es schon ratsam, dem Vierbeiner langsam, aber stetig mit der Tatsache zu konfrontieren, dass er nicht jeden Moment umsorgt werden kann.

Von Welpengittern umgeben kann er so die ersten Schritte alleine unternehmen und sich auch etwas von seinen menschlichen Adoptiveltern abnabeln.

Welpe ist gegen Gefahren geschützt

Und natürlich ist auch der Sicherheitsaspekt ein ganz wichtiger. Ein neugieriger, furchtloser Welpe kann nicht nur ganz schön viel Schaden verursachen, sondern sich auch selbst gefährden.

In einem Laufstall ist er hingegen ausreichend geschützt: Bei durchdachtem Aufbau kann er nicht ausbüchsen und lässt deine Habseligkeiten und Dinge, die ihn gefährden könnten, in Ruhe.

Der Vierbeiner wird nicht unnötig überfordert

Außerdem dient ein Gitter auch dazu, dem Welpen eine artgerechte, gesunde Entwicklung zu ermöglichen.

Große Anstrengungen wie Treppen steigen und auf Möbel springen gehören normalerweise zu den liebsten Hobbys der kleinen Racker. Allerdings wird der Körper des kleinen Hundes dadurch überfordert. Herz-Kreislauf und Gelenke sind dann stärker beansprucht, als sie es in diesem Alter sein sollten – oft sind gesundheitliche Schäden wie frühe Gelenkschwächen dann die Folge.

Mit einem Welpengitter kann der Hund diese Aktivitäten nicht ständig durchführen. Sein Körper wird also geschont, so dass er gesund in die Junghundphase geht.

Wie gewöhnt man den Welpen ans Absperrgitter?

Hunde können im Regelfall etwa ab der 5. Lebenswoche Angst verspüren. Das ist leider auch genau die Zeit, in der Welpengitter das erste Mal sinnvoll erscheinen.

In der Praxis bedeutet dies, dass sich kleine Hunde lieber in Gesellschaft befinden und beim ersten Kontakt mit dem Laufstall eher protestierend reagieren: Sie jaulen, kratzen an den Stäben und wollen sofort wieder raus.

Das solltest Du auch verstehen: Schließlich hat dein kleiner Liebling schon einige Veränderungen in seinem Leben erfahren müssen. Vollkommen ignorieren darfst Du seine Wünsche also nicht – stattdessen ist es ratsam, das Hundebaby ganz langsam an diese Umgebung zu gewöhnen.

Schritt für Schritt die Bedürfnisse des Kleinen berücksichtigen

Dabei solltest Du wirklich Schritt für Schritt vorgehen. Eine Schocktherapie wäre hier der völlig falsche Ansatz. Berücksichtige lieber die Bedürfnisse des Kleinen – das schafft auch für die Zukunft mehr Bindung zwischen euch beiden.

Am sinnvollsten ist es dabei, das Welpengitter zunächst gemeinsam zu erkundigen. Bleib’ also in Sicht-, Riech- und Hörweite, für die ersten Schritte spricht eigentlich nichts dagegen, sich auch in das Kinderzimmer zu begeben.

So merkt der Hund: Ich werde nicht allein gelassen, sondern habe jemanden, der für mich da ist und mich beschützt.

Ablenkung mit altersgerechten Spielsachen

Auf Dauer ist es natürlich nur schwierig möglich, das auch durchzuhalten. Da hilft es ungemein, wenn der Kleine genug Beschäftigung hat.

Deshalb ist es sehr ratsam, dem Welpen genug Spielsachen zu geben. Natürlich müssen diese bezüglich Material, Größe und körperlicher/geistiger Forderung dem Entwicklungszustand des Tieres entsprechen.

Wenn das Hundekind im Laufstall seinen Spaß hat, vergisst es schnell, dass es eigentlich überhaupt nicht hinein wollte. Schon nach kurzer Zeit haben Welpen ihr Kinderzimmer dann akzeptiert und gehen auch gerne freiwillig hinein.

Kleine Leckerli als Belohnung

Besonders am Anfang ist es sehr hilfreich, den neuen Liebling zu belohnen, wenn er brav und geduldig im Laufstall ausharrt: Ein Leckerli macht die ungewohnte Zeit allein häufig um einiges verträglicher.

Die Belohnungen müssen aber welpengerecht sein: Snacks für erwachsene Hunde können nicht nur Zähne schädigen und Schluckbeschwerden verursachen, sondern sind meistens auch zu nährstoffreich für im Wachstum befindliche Tiere.

Die Leckerli sollten deshalb so klein und weich sein, dass der Kleine sie problem- und gefahrlos fressen kann. Sehr empfehlenswert sind dann Welpensnacks, die ganz auf das junge Alter des Tieres zugeschnitten sind.

Ersetzt keine Beschäftigung und Erziehung

Ein Welpengitter ist eine gute Hilfe und Ergänzung, aber kein Ersatz für eine ausgewogene Hundekindheit. Die Zeit im Laufstall sollte deshalb begrenzt sein. Aktivitäten wie Erziehungsübungen, beaufsichtigtes Kennenlernen der Wohnung und erste Ausläufe draußen sind immer noch das A und O für einen glücklichen Welpen!

Arten von Welpengittern

Welpengitter gibt es in ganz unterschiedlichen Bau- und Verarbeitungsformen. Dabei lassen sie sich in die folgenden Kategorien einteilen.

Laufstall aus Metall

Am weitesten verbreitet sind Welpengitter aus Metall, mit denen es möglich ist, einen kompletten Laufstall zusammenzubauen. Diese bestehen aus mehreren Modulen, die zusammengesteckt werden können und so einen abgezäunten Raum ermöglichen.

Metall Welpengitter sind sehr stabil und können sowohl draußen (z.B. im Garten) als auch in der Wohnung eingesetzt werden – in Innenräumen sollte aber darauf geachtet werden, dass der Fußboden ausreichend geschont wird. Beißattacken machen ihnen eigentlich nichts aus. Oft ist es möglich, mehrere Sets miteinander zu kombinieren, so dass eine sehr große Auslauffläche entsteht.

Großer Nachteil dieser Modelle ist, dass sie aufgrund des hohen Gewichts und Platzbedarfs nur sehr bedingt mobil eingesetzt werden können.

(Faltbarer) Laufstall aus Kunststoff

Besonders für eine flexible Nutzung interessant sind Modelle aus Kunststoff. Diese wiegen wenig, sind häufig faltbar und können daher praktisch überall hin mitgenommen werden.

Statt Metallgittern haben faltbare Laufställe gewöhnlich eine Gewebeverkleidung, die eine gute Durchlüftung sicherstellt. Allerdings ist diese Gitterart nicht ganz so stabil, bei häufiger Nutzung tritt deshalb schneller Verschleiß auf.

Gitter als Absperrung

Weiterhin gibt es auch Gitter, die keine abgeschlossene Fläche abgrenzen, sondern lediglich als Absperrung gedacht sind. Sie bestehen aus den verschiedensten Materialien, so lassen sich Modelle aus Kunststoff, aus Holz oder aus Metall finden.

Absperrungsgitter eignen sich vor allem dann, wenn Du bereits eine abgegrenzte welpensichere Fläche hast. Solltest Du z.B. ein kleines Welpenzimmer eingerichtet haben, kannst Du die Tür damit absichern.

Weiterhin eignen sich diese Modelle auch als Ergänzung zu Laufställen, z.B. um Treppen für den Welpen unzugänglich zu machen.

Die Kaufkriterien

Es gibt viele Firmen, die Welpengitter unterschiedlichster Art anbieten. Nicht alle Modelle sind dabei gleich, sowohl von der Funktionsweise als auch qualitativ gibt es doch deutliche Unterschiede zwischen den Produkten der verschiedenen Firmen.

Nicht jedes Gitter wird also zu dir und deinem kleinen Liebling passen. Damit ihr später nicht negativ überrascht werdet, macht es also viel Sinn, vor dem Kauf auf ein paar wichtige Kriterien zu achten.

1

Art des Welpengitters

Hier stehen dir Laufställe, mobile Modelle und kleinere Absperrgitter zur Auswahl.

Wenn Du Wert auf Stabilität zu Hause legst, wird ein Metallgitter wohl das beste für dich sein. Mobile (faltbare) Modelle eignen sich besonders, wenn Du gerne mit deinem neuen besten Freund unterwegs bist oder z.B. mit ihm in den Urlaub fahren willst.

Absperrgitter sind ideal als Ergänzung und lassen sich auch nutzen, wenn Du bereits einen abgegrenzten Raum (also z.B. Wände) zur Verfügung hast.

2

Material

Besonders empfehlenswert sind hochwertige Metalle wie Aluminium oder Stahl. Manche Gitter werden durch Pulverisierung mit einer Farbe versehen – das sieht anfangs gut aus, birgt aber auch Risiken, wenn dein Liebling anfängt, an den Stäben zu knabbern.

Modelle aus Metall lassen sich sowohl draußen als auch drinnen einsetzen. Für die Outdoor Nutzung solltest Du darauf achten, dass die Konstruktion möglichst rostresistent ist.

Plastikgitter lassen sich zur Not auch draußen nutzen, sind aber dauerhaft eher für die Indoor Nutzung konzipiert. Gitter aus Holz sollten nicht imprägniert sein, da der Hund sonst Giftstoffe aufnehmen könnte. Da diese Modelle dann nicht wetterfest sind, können sie eigentlich nur in Innenräumen verwendet werden.

3

Gittergröße und -stäbe

Viele Gitter werden in verschiedenen Größen angeboten, die sowohl unterschiedlich hoch als auch breit sind. Bei der Höhe solltest Du darauf achten, dass das Gitter um einiges größer ist als der Welpe – so kommt das Tier erst gar nicht in Versuchung, es zu überspringen und die Gelenke werden geschont.

Die Gitterstäbe sollten möglichst eng beieinanderliegen. Sind sie zu breit, besteht die Gefahr, dass der Welpe sich mit der Schnauze in ihnen verheddert. Idealerweise sollte der Abstand deshalb weniger als 4 Zentimeter betragen.

4

Erweiterungsfähigkeit

Wenn Du planst, ein größeres Welpengehege aufzubauen, ist es auch ratsam, darauf zu achten, wie das Gitter erweitert werden kann.

Besonders empfehlenswert sind dann Sets, die beliebig miteinander verbunden werden können, weil sie über die gleiche Höhe, Breite und Verbindungsmechanismen verfügen.

5

Hygiene

Ein wichtiges Kaufkriterium sind auch die Reinigungsmöglichkeiten. Für den ständigen Einsatz besonders geeignet sind Gitter, die einen einfachen Zugang zum Fußboden bieten, um Haare, Kot und Urin einfach zu entfernen.

Das ist besonders bei Metallmodellen möglich. Faltbare Welpengitter erfordern wegen des fest vernähten Bodens deutlich mehr Arbeit und Aufmerksamkeit.

6

Fußbodenfreundlichkeit

Für den Einsatz in den eigenen vier Wänden ist es außerdem ratsam, dass das Welpengitter fußbodenfreundlich ist. Einige Modelle haben untenrum ziemlich scharfe Kanten – diese können den Untergrund beschädigen, hier solltest Du vorsichtig sein.

Diese Modelle eignen sich eher für den Einsatz draußen. Im Garten ist dies nämlich weniger ein Problem, für Standfestigkeit solltest Du dann aber auch darauf achten, dass die Gitter fest im Boden verankert werden können.

Gitter selbst verengen

Viele Welpenhalter legen nach dem Aufbau noch selbst Hand an, um das Gehege so sicher wie möglich zu machen: So ist Hasendraht eine einfache und günstige Möglichkeit, die Gitterstäbe zu sichern und Kopf und Gebiss des Hundes zu schützen.

Die Vorteile

Sicherheit für deinen Welpen

Wenn Du dir ein Hundebaby ins Haus holst, ist ein Welpengitter eigentlich unverzichtbar. Der erste Vorteil dieser Gehege ist natürlich, dass sie dem kleinen Tier sehr viel Sicherheit bieten.

Du kannst mit einem Gitter einen welpengerechten Bereich schaffen und den Hund so vor allen Gefahren schützen, die ein Haushalt so mit sich bringt: Egal, ob Steckdosen, Treppen oder Ausgänge – dein kleiner Liebling ist vor allem geschützt und kann sorglos herumtollen!

Haushaltsgegenstände werden geschont

Aber auch dein Haushalt wird so geschont: Ohne Absperrungen wäre die Wohnung dem kleinen Racker schließlich schutzlos ausgeliefert. Er könnte Möbel anknabbern, Kleidung zerstören und – da noch nicht stubenrein – überall sein Geschäft verrichten.

Das würde nicht nur Chaos verursachen, sondern auch deine Nerven ganz schön auf die Probe stellen. Mit einem Welpengitter hast Du mehr Ruhe: Das Hundekind ist in einem abgeschlossenen Bereich und kommt nur dann raus, wenn Du dich ganz ihm und seiner Erziehung widmen kannst.

Einfache Reinigung

Als Hunde-Kinderzimmer bietet ein Welpengitter zudem den Vorteil, dass sich Reinigungsaktionen auf wenige Quadratmeter beschränken.

Du musst also nicht die ganze Wohnung nach kleinen oder großen Geschäften absuchen, sondern kannst den Welpenbereich in einer konzentrierten Aktion gründlich reinigen.

Hohe Flexibilität

Außerdem ermöglicht dir ein Welpengitter, ganz individuell auf die Bedürfnisse deines kleinen Rackers einzugehen. Je nachdem, wie groß das Hundekind gerade ist, kannst Du die Maße des Auslaufbereiches meistens problemlos einschränken oder erweitern.

Auch ein kleiner Tapetenwechsel ist möglich: So brauchst Du nur wenige Arbeitsschritte, um einen Laufstall von einem Zimmer ins andere zu verlegen oder sogar drinnen ab- und im Garten wieder aufzubauen.

Auch für andere Haustiere verwendbar

Und schließlich lässt sich ein Welpengitter auch anschließend neu verwenden. Dafür musst Du nicht einmal bis zum nächsten Welpen warten – auch andere Tiere freuen sich über ihren eigenen Bereich.

So nutzen viele Tierfreunde diese Gitter auch für andere Arten. Besonders Kaninchen und weitere kleine Nager freuen sich darüber, sicheren und ziemlich freien Auslauf zu genießen!

Die Nachteile

Ein Welpengitter ist also eine tolle Sache: Richtig eingesetzt bieten sie viel Sicherheit und ermöglichen eine sorgenfreie Aufzucht.

Das setzt allerdings voraus, dass Du das Auslaufgehege auch artgerecht einsetzt. Ansonsten können die vielen Vorteile schnell von einem Nachteil überschattet werden.

Beschränkt Erlebniszone des Welpen

Denn Du darfst niemals vergessen, dass ein Welpe nicht nur viel Aufmerksamkeit braucht, sondern auch seine Neugierde stillen muss.

Das Kennenlernen anderer Menschen und Hunde, aber auch das Entdecken des Zuhauses und der näheren Umgebung sind wichtige Teile der Sozialisierungsphase.

Du darfst das Gitter also nicht als Daueraufbewahrungsort missbrauchen – es ist wirklich nur eine Hilfe für stressige Momente und ist als ständige Erlebniszone viel zu klein!

So gestaltest Du den Welpenbereich alters- und artgerecht

Wenn Du dich für einen Welpen entschieden hast, bedeutet das viel Spaß, aber auch viel Verantwortung. Letztere betrifft nicht nur die Erziehung des kleinen Hundebabys, sondern auch deinen Haushalt.

Damit das neue Familienmitglied nicht alles auf den Kopf stellt, musst Du vorher gut planen. Ein Welpengitter ist ein guter erster Start – es gibt aber noch andere Aspekte, die Du berücksichtigen musst, damit das Hunde-Kinderzimmer alters- und artgerecht wird.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Auch außerhalb des Welpengitters muss Sicherheit das oberste Gebot sein. Ein neugieriges Hundebaby stupst oder knabbert nämlich praktisch alles an, was ihm in die Quere kommt. Achte deshalb vor dem Einzug und bei jedem Auslauf besonders auf folgende Dinge:

  • Türen müssen ausreichend gesichert sein, damit das Tier nicht ausbrechen kann
  • Der Welpe sollte keinen Zugang zu Treppen haben – neben der Sturzgefahr kann übermäßige Belastung auch die Gelenke dauerhaft schädigen
  • Wenn Du einen Garten hast, müssen die Zäune ausbruchsicher sein: Sobald der Kopf durchpasst, kann ein Hund nämlich schnell ausbüxen
  • Solltest Du einen Teich oder einen Pool haben, ist besondere Vorsicht geboten, da der Welpe in Panik geraten kann oder aus Erschöpfung ertrinkt
  • Giftige oder stachelige Pflanzen müssen gut abgesichert werden
  • Gartengeräte (besonders spitze oder scharfe) müssen gut verstaut werden
  • Dünger, Tabak, Alkohol und andere giftige Substanzen dürfen nicht frei herumliegen
  • Lebensmittel sollten nicht frei zugänglich sein: Einige (z.B. Schokolade, Weintrauben) sind für Hunde giftig, andere nicht welpengerecht
  • Steckdosen sollten am besten mit einer Kindersicherung ausgestattet sein, Kabel u.ä. sollten versteckt werden.

Um nicht nur den Hund, sondern auch deinen Haushalt zu schützen, ist es zudem empfehlenswert, Dinge, die Chaos verursachen könnten, so gut wie möglich abzusichern. Dazu gehören u.a.:

  • Behälter, die Flüssigkeit enthalten (Vasen, Gläser Karaffen etc.)
  • Tische (besonders mit Tischdecken, Welpen reißen diese gerne herunter)
  • Kleidungsstücke (besonders Socken und Unterwäsche) und
  • sonstige Möbel.

Förderndes und forderndes Spielzeug

Um dein neues Familienmitglied ausreichend abzulenken, ist es zudem ratsam, ihm Spielzeug zu kaufen, das ihn altersgerecht fördert und fordert. Diese sollten so groß sein, dass sie nicht verschluckt werden können und keine kleinen Einzelteile enthalten.

Sehr hilfreich sind Spielsachen auch Naturkautschuk, weil diese sehr robust sind und gleichzeitig die noch empfindlichen Zähne schonen. Um Langeweile zu vermeiden, ist es empfehlenswert, die Spielsachen immer wieder auszutauschen.

Bequemer Schlaf- und Ruheplatz

Welpen haben einen hohen Schlafbedarf: Nach einigen Minuten Aktivität dösen sie schnell weg, um Energie aufzutanken. Deshalb ist es wichtig, dass die für ihre Ruhephasen einen möglichst kuscheligen Platz haben.

Deshalb solltest Du auch im Laufstall eine gemütliche, flauschige Ruhegelegenheit schaffen. Das hilft dem Kleinen nicht nur dabei, sich besser zu erholen – er fühlt sich so auch gleich um einiges heimischer und ist weniger nervös und ängstlich.

Ebenfalls wichtig: Hygienevorkehrungen treffen

Schließlich solltest Du dir auch unbedingt vorher im Klaren sein, dass ein Welpe viel Dreck verursacht. Das ist auch ganz normal, schließlich ist er im jungen Alter noch nicht stubenrein.

Umso wichtiger ist es, den Welpenbereich so zu gestalten, dass er gut gereinigt werden kann. Am besten ist hier ein ebener, gut abwaschbarer Untergrund – besonders Gummi- oder PVC-Matten sind hierfür sehr gut geeignet.

Dann kannst Du den Boden nicht nur grob saubermachen, sondern auch regelmäßig einer Grundreinigung unterziehen. Wenn Du das Refugium deines Kleinen regelmäßig desinfizierst, bleibt der Welpe gesund und Du hast weniger mit Geruchsbelästigungen zu tun.

FAQs

Welpengitter als Laufstall gibt es aus festem, soliden Metall und aus (meist tragbarem) Kunststoff. Weiterhin gibt es auch noch kleinere Absperrgitter, z.B. um die Welpen von der Tür oder von Treppen fernzuhalten.

Es gibt keine offiziellen Normen, wie viele Quadratmeter ein Laufstall für Hundebabys haben muss. Generell gilt aber: Je größer der Welpe wird, desto mehr Platz braucht er auch. Es kann also angebracht sein, die Auslauffläche Woche für Woche etwas zu vergrößern.

Ein Welpengitter sollte frühestens ab der 8. Lebenswoche zum Einsatz kommen. Dann beginnt die Sozialisierungsphase: Der Hund nabelt sich langsam von seiner Mutter ab und lernt Umgebung und Menschen kennen.

Weiterführende Studien & Infos:

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Sven Kohler

Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.