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Waschbare Hundebetten im Test: Die besten Modelle 2021

Ein Hundebett sollte eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Vierbeiners gehören: Hunde haben nämlich einen enorm hohen Schlafbedarf, dem sie nur auf einer bequemen Unterlage gut nachgehen können.

Für dich als Besitzer bringt es viele Vorteile, wenn die Ruhegelegenheit waschbar ist. Im folgenden Artikel erfährst Du, worauf Du bei der Suche achten musst. Weiterhin findest Du einen Vergleich der besten Modelle, die unserer Ansicht nach 2021 erhältlich sind.

Überblick der besten waschbaren Hundebetten

Unsere Empfehlung: BedDog Hundebett Zara
Besonders pflegeleichte Lösung: Vedea Hundematte
Das beste waschbare orthopädische Hundebett: Trixie Vital Liegematte Bendson

Testsieger: BedDog Hundebett Zara

Unsere Empfehlung

Bequeme, vielseitige Option

Ein echter Bestseller ist das “BedDog Hundebett Zara”. Es ist in praktisch allen Größen erhältlich und kann in sage und schreibe 10 verschiedenen Farben bestellt werden. So ist es sehr wahrscheinlich, dass auch für deinen Vierbeiner eine geeignete Variante dabei ist.

Das Bett hat einen gemütlichen Rand und eignet sich so auch für Hunde, die sich während ihrer Ruhephasen gerne eng an etwas kuscheln. Als Außenmaterial wird Cordura verwendet, laut Erfahrungsberichten ist dieses Modell nicht nur sehr bequem, sondern auch robust und langlebig.

Faktencheck:

  • Art: Standard-Hundebett mit Rand
  • Material: Cordura
  • Erhältliche Größen: S-3XL
  • Erhältliche Farben: 10 verschiedene
  • Waschbarkeit: Maschinenwäsche, bis 40 Grad.

Ebenfalls erfreulich: Anders als andere waschbaren Modelle kann der Bezug – ähnlich wie ein Leder-Sofa – auch mit einem feuchten Tuch grobgereinigt werden, ohne dass dein Liebling dabei auf atmungsaktive Eigenschaften verzichten muss.

Die Hülle ist maschinenwaschbar, allerdings sind nur Temperaturen von bis zu 40 Grad möglich. Sollte das genug für dich sein, kann ich dieses Modell wirklich empfehlen!

in allen Größen & 10 verschiedenen Farben erhältlich

bequemes Material

sehr pflegeleicht, kann auch abgewischt werden

laut Erfahrungsberichten stabil & langlebig

kann “nur” bei max. 40 Grad gewaschen werden


Vedea Hundematte

Flexible & sehr pflegeleichte Lösung

Eine sehr interessante Lösung für zu Hause und unterwegs ist die faltbare “Vedea Hundematte”. Sie besteht aus einer silikonisierten Füllung, die in Baumwoll-Mischgewebe gehüllt ist. Erhältlich ist das Modell in zwei Größen und ebenso vielen Farben.

Sehr positiv ist, dass dieses Bett in einem Stück gewaschen werden kann, es eignet sich so auch für Hunde, die viel Feuchtigkeit produzieren. Weiterhin kann es bei bis zu 95 Grad gewaschen werden und ist auch für den Wäschetrockner zugelassen, flexibler geht es wohl kaum!

Faktencheck:

  • Art: Flexibles Hundebett ohne Rand
  • Material: Baumwoll-Mischgewebe, Silikonisierte Füllung
  • Erhältliche Größen: M & L
  • Erhältliche Farben: Grau & Anthrazit
  • Waschbarkeit: Maschinenwäsche, bis 95 Grad, Trocknergeeignet.

Das Bett besteht aus strapazierfähigem Material und ist laut Erfahrungsberichten auch bei dauerhaftem Einsatz sehr robust. Allerdings ist es auch etwas dünn geraten, manche Hunde scheinen es daher eher unbequem zu finden.

für Kochwäsche & Trockner geeignet

in einem Stück waschbar

kann zusammengefaltet werden, auch für Reisen interessant

strapazierfähig & robust

wohl etwas dünn


Trixie Vital Liegematte Bendson

Orthopädisch

Nicht nur für schwache Gelenke eine starke Idee

Die “Trixie Vital Liegematte Bendson” gehört zu den orthopädischen Hundebetten. Dabei hat sie gleich zwei Schaumschichten, nämlich atmungsaktiven Polyurethan- und formstabilen Viscoschaum. Der Bezug besteht aus Polyestervlies und kann bei bis zu 60 Grad in der Maschine gewaschen werden.

Für ein orthopädisches Modell scheint das Bett sehr bequem zu sein: In Erfahrungsberichten wird die Akzeptanz des Modelles zumindest fast ausschließlich sehr gelobt. Somit eignet sich das Modell auch für Tiere mit noch gesunden Gelenken, die prophylaktisch schonend liegen sollen.

Faktencheck:

  • Art: Orthopädisches Hundebett ohne Rand
  • Material: Polyestervlies, PU- & viscoelastische Schaumfüllung
  • Erhältliche Größen: L-XXL
  • Erhältliche Farben: Grau
  • Waschbarkeit: Maschinenwäsche, bis 60 Grad.

Etwas schade ist allerdings, dass Trixie diese Matte nur in einer Farbe anbietet. Das erhältliche Grau ist leider ziemlich hell, so dass Schmutzablagerungen sehr schnell sichtbar sind. Weiterhin ist das Bett nur in größeren Varianten erhältlich, kleinere Tiere kommen sich in ihm so vielleicht etwas verloren vor.

orthopädisches Hundebett

Bezug bei bis zu 60 Grad waschbar

vergleichsweise komfortabel

nur in einer Farbe erhältlich, Schmutz schnell sichtbar

für kleine Rassen etwas groß


Die Kaufkriterien

Eigentlich braucht jeder Hund ein kuscheliges Bett, denn es bietet dem Vierbeiner sowohl tagsüber als auch nachts eine komfortable Ruhegelegenheit, von der er insbesondere körperlich und psychisch profitiert. Für dich hingegen ist es sehr praktisch, wenn das Modell auch noch waschbar ist – möglichst in der Maschine.

Das Angebot an waschbaren Hundebetten ist erfreulicherweise sehr vielfältig, es dürfte also bestimmt ein Modell geben, das deinen Ansprüchen genügt und deinem Liebling eine kuschelige Heimat bietet.

Welches das ist, hängt aber von einigen Faktoren ab. Denn ein Bett, das sich für einen Vierbeiner hervorragend eignet, kann bei einem anderen Hund ein absoluter Flop sein. Um Enttäuschungen und Ärger zu vermeiden, solltest Du vor der Bestellung genau überlegen, was für dich und deinen Hund wichtig ist. Dabei dürften dir vor allem die folgenden Kaufkriterien sehr weiterhelfen.

Größe & Maße des Bettes

Das Bett sollte groß genug sein, damit der Vierbeiner sich problemlos hinlegen kann. Gleichzeitig sollte es aber auch nicht zu riesig sein. Die meisten Hersteller klassifizieren ihre Modelle in Größen zwischen “XS” und “XXL”, manche geben auch Infos bezüglich der Rassen, für die ein Bett geeignet sein soll.

Das ist ein schöner erster Anhaltspunkt, ermöglicht aber noch keine Aussage darüber, dass sich ein Modell auch wirklich eignet:

  • Einerseits fallen die Bettengrößen von Hersteller zu Hersteller anders aus: Ein “XXL” Bett einer Marke entspricht so bei einer anderen Firma manchmal lediglich der Größe “L”.
  • Andererseits sind auch Hunde unterschiedlich groß: Manche Rassestandards bieten hier sehr viel Freiraum.

Am Ende bleibt so eigentlich nur der Griff zum Maßband. Damit ein Bett sich eignet, sollte es mindestens

  • so lang wie der Vierbeiner, wenn er ausgestreckt liegt und
  • doppelt so breit wie der Hund, damit er sich während des Schlafs auch etwas drehen kann

sein. Zu diesen Werten schlägst Du noch einmal 10 bis 15 Zentimeter Toleranzbereich auf, um auf der sicheren Seite zu sein.

Form & Art der Liegefläche

Natürlich muss ein Bett möglichst bequem sein – bezüglich dieses Kriteriums ist es auch hilfreich, Erfahrungsberichte anderer Hundehalter zu studieren, die Du auf fast jeder Kaufplattform einsehen kannst. Die Form des Hundebettes sollte außerdem zur Persönlichkeit bzw. zum Schlafverhalten des Vierbeiners passen:

  • Tiere, die gerne eingekuschelt liegen, brauchen so eher ein Bett, das möglichst hohe Ränder hat.
  • Hunde, die lieber in ausladender Position schlafen, sind oft mit einer randlosen Matratze besser bedient.
  • Wenn der Hund gerne nah an seinen menschlichen Familienmitgliedern ist, lohnt sich eine möglichst hohe Liegeposition.
  • Bei Vierbeinern mit Gelenkproblemen oder bei Welpen bzw. Senioren ist hingegen häufig ein Bett mit (fast) ebenem Einstieg empfehlenswert.

Weiterhin musst Du auch hinsichtlich der Polsterung der Liegefläche eine Entscheidung treffen:

  • Standard Hundebetten sind sehr kuschelig und werden von den meisten Hunden sehr schnell akzeptiert. Allerdings drückt das Gewicht des Tieres während der Schlummerphasen auch ganz schön auf die Knochen – Hunde mit Gelenkproblemen haben deshalb häufig Schmerzen, wenn sie wieder aufstehen.
  • Orthopädische Hundebetten hingegen sind zwar etwas teurer, passen sich aber an die Körperform des Vierbeiners an und sind deshalb sehr schonend. Anfangs ist die Akzeptanz oft nicht so hoch, dafür ist der Schlaf aber auch ziemlich erholsam.

Material & Verarbeitung

Das Material sollte möglichst atmungsaktiv sein, damit der Hund auch von unten gut belüftet wird: Das ist insbesondere an heißen Tagen oder bei einer Fußbodenheizung wichtig. Viele Hundebesitzer haben gute Erfahrungen mit synthetischem Gewebe wie Nylon, Cordura oder Polyester gemacht.

Ebenfalls wichtig ist die Verarbeitung. Manche Betten sind zwar günstig in der Anschaffung, verschleißen aber eher schnell – diese Modelle könnten aber trotzdem eine Option sein, wenn der Hund einen ruhigen Charakter hat. Sehr verspielte Vierbeiner, die viel schnappen und kratzen, sollten aber lieber eine wirklich hochwertige Schlafgelegenheit bekommen.

Auch bezüglich dieses Kriteriums können Erfahrungsberichte anderer Hundehalter eine große Hilfe darstellen.

Waschanleitung & Maximaltemperatur

Ebenfalls musst Du vor dem Kauf darauf achten, was notwendig ist, um das Bett zu reinigen. Ideal und zeitsparend ist es, wenn das Modell maschinenwaschbar ist – Handwäsche ist eigentlich nur eine Option, wenn der Hund nur wenig Dreck verursacht.

Auch die maximale Waschtemperatur kann ein Kriterium darstellen: Wenn dein Vierbeiner viel draußen ist und dazu neigt, Plagegeister wie Zecken oder Milben ins Haus zu holen, sollte das Bett auch heiß, also z.B. bei 60 oder sogar 95 Grad, gewaschen werden können. Ansonsten helfen auch niedrigere Temperaturen weiter.

Vorteile von waschbaren Hundebetten

Atmungsaktives, bequemes Material

Viele Hundehalter entscheiden sich für ein waschbares Bett. Das kann auch sinnvoll sein, da diese Bauart doch einige Vorteile mit sich bringt. Sehr positiv ist z.B., dass die verwendeten Gewebe häufig sehr atmungaktiv sind.

Der Hund kann seine Körpertemperatur besser regulieren und klebt nicht so sehr am Untergrund wie bei Leder- und Kunstledermodellen. Häufig ist das Liege-Erlebnis dann auch anscheinend sehr gut und die Akzeptanz sehr hoch.

Hund bleibt sauber

Die Möglichkeit, das Bett gründlich zu reinigen, hat auch zur Folge, dass der Hund selbst sehr sauber bleibt. Wenn Du es regelmäßig in die Wäsche gibst, verfängt sich kein Dreck im Fell – besonders langhaarige Rassen profitieren davon und müssen seltener gebadet werden.

Angenehmer Duft

Durch die Möglichkeit, das Bett grob- und feinzureinigen, hast Du zudem die Möglichkeit, das Bett fast immer geruchsneutral zu gestalten. Dein Haus riecht also weniger “nach Hund”, da gut ausgelüfteter Stoff im Gegensatz zu Leder keinen Eigengeruch hat, bleibt der Duft zudem auch für den Vierbeiner im akzeptablen Rahmen.

Nachteile von waschbaren Hundebetten

Bei Inkontinenz schwierig zu reinigen

Ein “Nachteil” von waschbaren Betten ist allerdings, dass der Bezug gewöhnlich durchlässig ist.

Das bedeutet, dass Flüssigkeiten leichter in die Polsterung eindringen können, was hygienisch problematisch sein kann. Insbesondere inkontinente Hunde haben diesbezüglich schlechte Karten – zwar ist es oft möglich, auch den Kern zu reinigen, das ist aber eher aufwändig und auch mit Risiken behaftet.

Praktisch & hygienisch

Egal, ob tagsüber oder für die Nachtruhe: Jeder Hund braucht eine bequeme Schlafgelegenheit, die nur ihm gehört. Dabei kommt es nicht nur auf Komfort an, sondern auch auf Sauberkeit: Sowohl Tier als auch die zweibeinige Familie profitiert davon, eine möglichst pflegeleichte und gründlich waschbare Schlafunterlage zu haben.

Die meisten waschbaren Hundebetten bestehen aus einem abnehmbaren Bezug, der um den Matratzenkern gehüllt ist. Für eine regelmäßige Nassreinigung besteht die Hülle aus Stoff bzw. synthetischem Gewebe, härteres Material wie Leder oder Kunstleder kann gewöhnlich nur äußerlich, z.B. mit einem feuchten Tuch, gesäubert werden.

Besonders bei Hunden, die viel draußen sind, wichtig

Eine einfache Reinigung ist besonders bei aktiven Hunden, die viel Zeit an der frischen Luft verbringen, sehr wichtig. Denn je länger der Aufenthalt im Freien, desto dreckiger wird der Hund.

Das ist zunächst einmal kein Problem, denn unsere vierbeinigen Freunde haben ihr ganz eigenes Sauberkeits-Verständnis, zu dem “natürliche” Gerüche einfach dazugehören. Die Grenzen werden aber erreicht, wenn die hygienischen Ansprüche der menschlichen Haushaltsmitglieder darunter leiden.

Hier hilft es nur, hinterher zu sein: Der Hund muss also regelmäßig gebürstet und auch hin und wieder gebadet werden, insbesondere bei langhaarigen Rassen ist dies eine absolute Notwendigkeit. Außerdem musst Du natürlich auch für Sauberkeit in der Wohnung sorgen – als erster Ruheplatz für den Vierbeiner ist das Hundebett dabei mit das erste Aufgabengebiet.

Betten von Welpen & Senioren haben oft erhöhten Pflegebedarf

Neben erwachsenen Hunden, die viel unterwegs sind, sind auch Welpen und ältere Hunde deutlich aufwändiger, was den Reinigungsbedarf angeht. Denn in diesen Lebensphasen sind die Tiere leider oft noch nicht oder nicht mehr stubenrein, was zu einigen Komplikationen führt:

  • Da die Blase nicht ausreichend kontrolliert werden kann, durchnässt der Bezug mit Urin
  • Auch Kot macht sich dann breit
  • Insbesondere bei Welpen kommt es zudem häufiger zu Erbrechen und/oder Durchfall.

In manchen Fällen ist es daher sogar notwendig, das Bett mehrmals täglich zu säubern.

Unterschiede zwischen Hundebetten, -matten, -sofas & -matratzen

Wenn Du einen Blick auf den Markt wirfst, wirst Du feststellen, dass Ruhegelegenheiten für Vierbeiner unter den verschiedensten Bezeichnungen angeboten werden. So findet man nicht nur Hundebetten, sondern auch -sofas, -couchen oder -matten.

Die Unterschiede sind dabei fließend, manchmal wird dasselbe Produkt auch unter verschiedenen Namen angeboten. Allgemein kann man aber Folgendes sagen:

  • Hundebetten sind gewöhnlich Möbelstücke, die entweder aus einem Gerüst mit Kissen oder aus einem Teil bestehen.
  • Hundematten sind meistens Liegegelegenheiten, die flexibel genutzt werden können.
  • Hundesofas, auch als Hundecouch bezeichnet, sind häufig leicht erhöht und ermöglichen so einen engen Kontakt zwischen Hund und Halter – auch, wenn er nicht auf die menschliche Sitzgelegenheit darf.
  • Eine Hundematratze ist meistens eine eher flache Liegegelegenheit, die kein Möbelstück an sich darstellt.
  • Hundekissen sind häufig ein Überbegriff für Hundebetten, bezeichnen aber auch die Einlage, die dann meistens kleiner als eine Matratze sind.
  • Hundekörbchen hingegen sind entweder geflochtene oder aus Kunststoff bestehende Behälter, die dann mit einem Kissen oder einer Matratze gefüllt werden.

Wichtiger als die Bezeichnung ist aber die Funktion: Dem Hund wird es egal sein, worin er liegt, solange es für ihn bequem ist.

Der tägliche Ruhebedarf eines Vierbeiners

Viele Hundehalter setzen sich leider viel zu wenig mit dem Ruhebedarf der Tiere auseinander. Sie denken dann, dass der Vierbeiner jederzeit verfügbar sein muss, wenn es darum geht, Aktivitäten mit ihm auszuüben.

Das ist aber absolut falsch: Hunde brauchen ihren Schlaf – wenn sie sich für ein Nickerchen hingelegt haben, solltest Du sie deshalb auf keinen Fall wecken, sondern warten, bis das Tier wieder aufgetankt hat und einsatzbereit ist.

Schlafen mehr, als wir denken

Denn Hunde schlafen deutlich mehr, als wir denken: Das absolute Minimum sind 12 bis 14 Stunden täglich, die meisten Vierbeiner brauchen aber deutlich mehr Ruhepausen. So ist ein Ruhepensum von um die 16 Stunden bei erwachsenen Tieren völlig normal, einige fellige Zeitgenossen – insbesondere Welpen und Senioren – schlummern sogar über 20 Stunden täglich.

Manche Besitzer denken dann sogar, dass mit ihrem Schützling nicht stimmt. Aber keine Sorge: Viel Schlaf ist absolut artgerecht – man spricht im Volksmund nicht ohne Grund von “hundemüde sein”.

Der Ruhezyklus von Hunden

Hauptgrund dafür, dass wir den Bedarf unterschätzen, ist der Ruhezyklus von Hunden. Denn oft merken wir gar nicht, dass die Tiere schlafen. Die Besitzer kriegen vor allem die Nachtruhe mit – diese ähnelt sehr unserem menschlichen Schlafverhalten und umfasst auch REM Phasen.

Mit ihr alleine würden die Vierbeiner aber nicht klarkommen. Sie behelfen sich deshalb mit sehr kurzen bis ausgiebigen Nickerchen zwischendurch: Wenn der Hund nicht gebraucht wird, döst er deshalb blitzschnell weg, ist aber noch ansprechbar – ein Kommando reicht oft, um ihn wieder aufzuwecken.

Viele Hundehalter wissen dies allerdings nicht und gehen deshalb fälschlicherweise davon aus, dass die Tiere genauso belastbar sind wie wir. Aber die Vierbeiner brauchen diese Pausen: Nach einer Aktivitätsphase müssen sie eigentlich immer ein paar Minuten schlummern, um neue Energie zu tanken.

Risiken bei Schlafmangel

Geschieht dies nicht, können die Folgen verheerend sein. Ein Hund mit Schlafmangel kriegt auf Dauer nämlich fast zwangsläufig psychische und auch körperliche Probleme. Hauptgrund dafür ist dann eine Störung der Hormonausschüttung.

Zu wenig Ruhephasen bedeuten Stress, das Gehirn kriegt die Nachricht, dass Gefahr im Verzug ist – in freier Wildbahn würden schließlich nur gehetzte Tiere keine Zeit zum Schlafen haben. Dementsprechend setzt der Körper “Stresshormone” wie Adrenalin frei, “Glückshormone” wie Serotonin werden zurückgehalten.

Hunde, die zu wenig Pausen bekommen, verhalten sich deshalb oft hyperaktiv, haben Konzentrationsstörungen und zeigen manchmal sogar Aggressionen. Ohne Problembewusstsein werden diese Vierbeiner häufig einfach als verhaltensgestört abgestempelt, dabei fehlt ihnen einfach nur Schlaf. Weiterhin kann ein Mangel das Immunsystem schwächen, die Hunde werden also anfälliger für Krankheiten.

Gründe für regelmäßige Reinigung

Eine regelmäßige Reinigung sollte eigentlich Pflicht sein: Hundehalter, die sich dem bewusst sind, entscheiden sich sehr häufig für ein waschbares Modell. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie Du im folgenden Abschnitt erfahren kannst.

Angenehmer Geruch

Für viele Hundehalter an erster Stelle ist der angenehme Geruch, der nach einer Wäsche durchs Haus weht: Oft ist der etwas stinkende Hundeduft der entscheidende Hinweis dafür, ein Bett endlich zu reinigen.

Ein waschbares Hundebett ist dann Teil eines Hygienekonzepts, das auch u.a. regelmäßiges Teppichsaugen, Wischen oder Hundedecken umfasst.

Möglichst neutrales Waschmittel verwenden

Achtung: Geschmäcker von Hunden und Menschen ist sehr unterschiedlich – die Vierbeiner bevorzugen dezente Düfte. Parfümierte Waschmittel solltest Du deshalb eher meiden, denn sie können darüber hinaus auch zu allergischen Reaktionen führen. Besser ist ein möglichst duftneutrales Produkt – einige Hersteller bieten auch Sorten an, die speziell für Haustiere entwickelt worden sind.

Tötet Keime ab

Weiterhin töten regelmäßige Waschgänge auch Keime ab: Diese werden nicht nur vom Hund in die Wohnung getragen, sondern sind auch in Futterresten, Speichel, Urin oder Kot enthalten.

Eine zu starke Belastung könnte sich negativ auf die Gesundheit des Tieres und auch der menschlichen Familie auswirken. Du bist also auf der sicheren Seite, wenn Du dir ein waschbares Bett zulegst.

Prophylaxe & Bekämpfung von Parasiten

Ebenfalls nicht zu verachten ist der Schutz vor Parasiten: Wenn Du ein waschbares Bett immer wieder aufs Neue reinigst, sinkt die Gefahr, dass Milben, Zecken, Flöhe oder andere Plagegeister eine feste Heimat in deinen Wohnräumen beziehen.

Selbst bei Kaltwäsche tust Du schon etwas dagegen, weil viele Insekten dadurch ertrinken. Wenn ein Bett auch bei hohen Temperaturen gewaschen werden kann, sinkt die Gefahr nochmals, solange Du auch ansonsten sauber lebst und den Vierbeiner regelmäßig nach ungebetenen Gästen inspizierst.

Bei starker Verschmutzung: Hundedecke als zusätzlicher Schutz

Sollte dein Vierbeiner dazu raten, viel Dreck zu verursachen, kann es hilfreich sein, eine zusätzliche Hundedecke übers Bett zu spannen. So bleibt der Bezug sauber, sollte aber dennoch regelmäßig gewaschen werden. An heißen Tagen kann so ein Überzug aber auch zu viel des Guten sein – wenn dein Hund dann viel hechelt oder einen hohen Puls aufweist, solltest Du ihn auf jeden Fall leicht schlafen lassen.

Wie oft muss ein Hundebett gewaschen werden?

Weiterhin streiten sich viele Hundehalter auch darum, wie oft ein Bett gewaschen werden muss: Einige Tierfreunde erhalten bei “Fachgesprächen” so doch einige böse Blicke, wenn sie zugeben, nur alle paar Wochen eine Reinigung durchzuführen.

Es kann aber durchaus sein, dass so ein Vorgehen angemessen ist. Ein Patentrezept, wie oft ein Bett in die Wäsche sollte, gibt es nämlich nicht.

Fast tägliche Grobreinigung

Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht trotzdem ständig auf der Hut sein solltest: Gewöhnlich muss ein Hundebett fast täglich zumindest grob gereinigt werden. Das bedeutet:

  • Zunächst befreist Du es kurz von allen Utensilien wie Spielzeug, Kauknochen oder Kuscheltieren.
  • Anschließend schüttelst Du es kurz im Freien aus. Bei einigen Modellen ist auch Ausklopfen eine gute Strategie.
  • Häufig ist es auch ratsam, das Bett zusätzlich mit einem Staubsauger von Staub, Haaren oder Krümeln zu befreien. Dafür ist es am besten, wenn der Hund nicht direkt in der Nähe ist – für sehr schreckhafte Vierbeiner gibt es auch besonders leise und leistungsfähige Modelle, die für Haustiere entwickelt worden sind.

Häufigkeit der Maschinenwäsche hängt vom Vierbeiner & Wetter ab

Wie oft ein Bett in der Maschine oder per Hand gewaschen werden muss, hängt wirklich ganz vom Einzelfall ab: Manchmal ist es wirklich ausreichend, nur alle paar Wochen eine Feinreinigung in Angriff zu nehmen – z.B. bei kurzhaarigen Hunden, die nur wenig in der Natur unterwegs sind.

Es gibt aber auch andere Beispiele: Das Bett von haarenden Hunden sollte so deutlich häufiger gewaschen werden, bei zeitweise oder dauerhaft inkontinenten Vierbeinern oder Tieren mit Durchfall sogar (fast) täglich.

Eine große Rolle spielt auch das Wetter: An nassen Tagen ist es so häufig notwendig, mehrmals die Woche eine Wäsche zu starten. Unnötig oft muss aber auch nicht gereinigt werden, denn Hunde genießen auch ihren ganz speziellen Eigengeruch.

So wäschst Du die Schlafgelegenheit deines Lieblings

Die genaue Wäsche eines Hundebettes hängt sehr stark vom Modell ab – genaue Pflegeanleitungen findest Du häufig in der jeweiligen Produktbeschreibung, ansonsten auf der Verpackung oder in einer Gebrauchsanweisung.

Generell ist die Arbeit aber bei fast allen Modellen sehr ähnlich.

Wäsche vorbereiten

Zunächst ist es eigentlich immer ratsam, die Wäsche durch Grobreinigung gut vorzubereiten. Das macht sich nämlich nicht nur im Alltag bezahlt, auch die Feinwäsche wird dann deutlich einfacher, hartnäckiger Schmutz oder Haare verfestigen sich dann weniger.

Dies beinhaltet Strategien wie Saugen, Ausklopfen oder Ausschütteln. In manchen Fällen kann es auch angebracht sein, starken Schmutz mit Seife einzuweichen und schon einmal – z.B. mit einem Schwamm – grob zu entfernen.

Bezug abnehmen

Bei den meisten Modellen ist nur der Bezug vollständig waschbar. Dieser lässt sich dann auch abnehmen, meistens ist er hierfür mit Reißverschlüssen versehen.

Bei starken Verschmutzungen reicht das zwar häufig nicht aus – mehr Details findest Du weiter unten – generell bietet ein Waschen des Bezugs aber eine gute Grundhygiene.

Viele Hersteller raten dazu, den Bezug in einen Wäschesack zu geben. So wird das Bett nicht nur einheitlich gewaschen, der oft starke Schmutz wird dann auch nicht an andere Wäschestücke weitergegeben.

Pflegeanleitung beachten

Auf jeden Fall beachten solltest Du die Spezifikationen, die der Hersteller für ein Hundebett vorsieht. Diese beinhalten z.B. Art der Wäsche, Waschtemperatur und Anleitungen zum Trocknen.

Manche Hundehalter weichen von den Instruktionen aber auch ab: Bei starken Verschmutzungen oder Parasitenbefall ist es so bei einigen Haltern üblich, statt der beispielsweise empfohlenen 40 Grad Kochwäsche zu machen. Das kann gutgehen, muss es aber nicht: Ich würde deshalb nur im Ausnahmefall und auf eigenes Risiko zu solchen Maßnahmen greifen.

Polsterung, wenn nötig, vorsichtig mit der Hand reinigen

Manche Hundebetten sind sehr praktisch und können als ein Teil gewaschen werden. Die meisten Modelle sind aber so gestaltet, dass nur der Bezug einer regelmäßigen Reinigung unterzogen werden sollte.

Bei starken Verschmutzungen – z.B., wenn Urin bis in den Kern des Bettes vorgedrungen ist – muss aber auch die Polsterung gereinigt werden. Hier musst Du dann sehr vorsichtig vorgehen:

  • Maschinenwäsche fällt dann eigentlich aus, da die empfindliche Fütterung dann so durcheinander gebracht wird, dass am Ende nur noch ein unbequemer Klumpen übrig bleibt.
  • Stattdessen musst Du die Polsterung fast immer kalt mit der Hand waschen. Dabei musst Du sehr vorsichtig vorgehen, das Bett sollte auf keinen Fall verformt werden. Geeignet ist hierfür insbesondere ein Eimer ausreichender Größe.

Gut trocknen lassen

Nach der Wäsche musst Du das Bett dann gut trocknen lassen. Hier empfiehlt sich eine natürliche Lufttrocknung. Ein feuchter Schlafplatz wäre für den Hund nicht nur unangenehm, sondern könnte auch zu Schimmel und anderen Verrottungserscheinungen führen.

FAQs

Wie wasche ich ein großes Hundekissen?

Die meisten waschbaren Hundekissen verfügen über einen abnehmbaren Bezug, den Du problemlos in der Waschmaschine reinigen kann. Sollte es notwendig sein, den empfindlichen Kern grundzureinigen, ist allerdings häufig eine kalte Handwäsche notwendig, bei der die Polsterung auf keinen Fall verformt werden sollte.

Wie oft soll man ein Hundebett waschen?

Es gibt keine Faustregel, wie oft ein Hundebett gewaschen werden muss, eigentlich kommt es immer auf den Einzelfall an: Bei kurzhaarigen Hunden, die nur selten dreckig werden, reicht es häufig aus, den Bezug nur einmal alle paar Wochen in die Waschmaschine zu geben. Bei stark haarenden Vierbeinern, aktiven Tieren oder bei schlechtem Wetter muss die Reinigung aber deutlich häufiger vorgenommen werden.

Wie bekomm ich Hundegeruch aus der Decke?

Ideal ist es, eine Hundedecke oder ein Hundebett anlassbezogen zu waschen, um zu starken Eigengeruch des Vierbeiners herauszubekommen. Dabei empfiehlt sich ein sehr dezentes und schonendes Waschmittel, denn zu viel Parfüm kann allergische Reaktionen hervorrufen und auch die Akzeptanz beim Tier schwächen.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.