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Hundebetten aus Holz: Die besten Modelle im Vergleich 2021

Hunde haben ein enorm ausgeprägtes Schlafbedürfnis, weshalb die Vierbeiner Tag und Nacht einen guten und bequemen Rückzugsort brauchen. Ideal ist es daher, wenn ein Hundebett ein langfristiger Begleiter des Tieres ist, Holz eignet sich dann hervorragend als Material.

Erfreulicherweise gibt es immer mehr Hersteller, die gute Hundebetten aus Holz verkaufen. In diesem Artikel erfährst Du, worauf Du bei der Suche ganz besonders achten solltest, weiterhin findest Du einen Vergleich der besten Modelle, die unserer Ansicht nach 2021 erhältlich sind.

Überblick der besten Hundebetten aus Holz

Unsere Empfehlung: Kerbl Holzbett Fabio
Bestes Holz Hundesofa: Myanimaly Haustierbett
Unser Preistipp: Vintage Möbel 24 Hundebett aus Holz

Testsieger: Kerbl Holzbett Fabio

Unsere Empfehlung

Schöne Schlafgelegenheit für kleine Vierbeiner

Ein sehr beliebtes Modell ist das “Kerbl Holzbett Fabio”. Es entspricht in etwa der Größe “S” und eignet sich vor allem für kleinere Vierbeiner. Es wird bereits vormontiert geliefert und hat eine hübsche braun-weiße Farbgebung.

Das Holz ist bereits vorlasiert, gegen Feuchtigkeit helfen auch die Filzpads, welche die Füße schützen. Laut Erfahrungsberichten hat dies aber auch den Nachteil, dass der Geruch nach dem Auspacken doch ziemlich penetrant ist – Du solltest das Bett also gut auslüften, bevor der Vierbeiner es das erste Mal bezieht.

Faktencheck:

  • Art: Hundebett
  • Holz: Lasiert
  • Material Kissen: Baumwolle, maschinenwaschbar bei 30 Grad
  • Erhältliche Größen: S
  • Maße: 68 x 47 x 16 cm
  • Erhältliche Farben: Braun/Weiß.

Das enthaltene Baumwollkissen macht einen sehr bequemen Eindruck und ist bei bis zu 30 Grad maschinenwaschbar. Sehr kleine Hunde könnten aber Probleme haben, die doch ziemlich hohe Unterlage zu erklimmen. Für viel Geborgenheit sorgen allerdings die hohen Ränder, laut Rezensionen ist so auch die Akzeptanz sehr hoch.

Wenn dein Vierbeiner eher Mini-Größe hat, ist dieses Bett also eine tolle, rustikale Idee, die ich wirklich empfehlen kann!

schöne Optik

lasiertes Holz mit Filzpads

hohe Ränder bieten Vierbeiner Geborgenheit

anfangs wohl ziemlich starker Geruch

etwas hoher Einstieg


Myanimaly Haustierbett

Modischer Hunde-Futton

Sehr modisch und minimalistisch daher kommt hingegen das “Myanimaly Haustierbett”. Es ist aus lasiertem Kiefernholz gefertigt und ist in zwei Varianten erhältlich: Diese entsprechen ungefähr den Größen “S” und “M”.

Von der Konstruktion her handelt es sich eher um ein Hundesofa. Die Matratze besteht aus Polyethylen-Schaum, der in Kunstleder-Optik gehaltene Polyesterbezug ist bei 40 Grad waschbar. Das sorgt für einen wirklich guten Komfort, manche Tiere könnten aber ein Problem damit haben, dass das Bett randlos ist und so kaum Gelegenheiten zum Herankuscheln bieten.

Faktencheck:

  • Art: Hundesofa
  • Verwendetes Holz: Lasierte Kiefer
  • Material Kissen: PE-Schaum mit Polyesterbezug, maschinenwaschbar bei 40 Grad
  • Erhältliche Größen: S & M
  • Maße: 60 x 40 x 21 oder 80 x 60 x 21 cm
  • Erhältliche Farben: Weiß.

Wenn dein Liebling eher ausgestreckt ruht, ist dieses Futton-Bett aber eine wirklich schöne Konstruktion, die auch ins Wohnzimmer passt und mit einer sehr schönen Verarbeitung besticht.

in 2 verschiedenen Größen erhältlich

sehr hochwertige Verarbeitung

bequemes Kissen

moderne Optik

randlose Konstruktion nicht für jeden Vierbeiner optimal


Vintage Möbel 24 Hundebett aus Holz

Preistipp

Rustikaler Blickfang in mehreren Farben & Größen

Auch für etwas größere Tiere interessant ist das “Vintage Möbel 24 Hundebett aus Holz”. Bei diesem Modell kannst Du zwischen einer “M” und “L” Variante wählen, weiterhin ist das Bett in sechs verschiedenen Farbausführungen erhältlich.

Das Holz ist, je nach gewählter Variante, entweder gestrichen oder geflammt. Bei letzterer solltest Du am besten nachstreichen, da der Verarbeitungsprozess zu Verfärbungen führen kann. Leider wird die Verarbeitung hin und wieder als etwas ungenau kritisiert, dafür bietet das Bett aber eine rustikale, gemütliche Optik.

Faktencheck:

  • Art: Hundebett
  • Holz: Geflammt oder gestrichen
  • Material Kissen: Baumwolle, maschinenwaschbar bei 30 Grad
  • Erhältliche Größen: M & L
  • Maße: 80 x 60 x 47 oder 90 x 57 x 45 cm
  • Erhältliche Farben: 6 verschiedene.

Geliefert wird das Bett mit einem passenden Baumwoll-Kissen, das bei bis zu 30 Grad gewaschen werden kann. Im Vergleich zu anderen Holz-Modellen ist das “Vintage 24” Hundebett eher günstig und eignet sich somit auch für preisbewusste Käufer.

6 verschiedene Farbvarianten

auch für größere Vierbeiner erhältlich

rustikale Optik

günstiger Preis

Verarbeitung wird gelegentlich kritisiert

Holz sollte in den meisten Varianten noch nachgestrichen werden


Die Kaufkriterien

Holz ist in: Einige Tierfreunde setzen deshalb auch bei Hundemöbeln auf dieses Material. Neben Hütten und Boxen gibt es dabei auch Hundebetten aus Holz, die immer öfter gekauft werden. Dementsprechend steigt auch das Angebot.

Bevor Du voreilig bestellst, solltest Du aber etwas nachdenken und abklären, ob ein von dir ins Auge gefasstes Modell auch wirklich zu deinen Ansprüchen und denen deines Vierbeiners passt. Dabei dürften dir die folgenden Kaufkriterien sehr weiterhelfen.

Art des Bettes

Die Art des Bettes sollte zur Nutzung und zur Persönlichkeit des Vierbeiners passen:

  • Wenn Du eine Schlafgelegenheit für längere Nickerchen des Hundes oder die Nachtruhe suchst, ist wahrscheinlich ein vollwertiges Bett mit hohen Rändern am besten geeignet. Diese Bauform eignet sich insbesondere für Hunde, die sich während ihrer Ruhephasen gerne an etwas kuscheln.
  • Für kürzere Pausen sind hingegen randlose Sofas häufig besser geeignet. Sie lassen sich flexibler verstellen und passen z.B. im Wohnzimmer oft gut zur restlichen Möblierung. Auch Hunde, die gerne ausgestreckt liegen, profitieren von dieser Bauart.

Manche Hundehalter kaufen auch zwei Modelle, um ihrem Vierbeiner mehr Ruheplätze zu geben. Dann steht beispielsweise ein massives, vollwertiges Bett im Schlafzimmer und ein Sofa neben der großen Couch.

Verarbeitung des Holzes

Ideal ist es, wenn ein Hundebett aus Massivholz besteht: Im Vergleich zu Spanplatten ist dieses zwar etwas schwerer, dafür aber auch deutlich robuster.

Manche Modelle werden naturbelassen geliefert. Das sieht zunächst einmal gut aus, macht das Holz aber sehr angreifbar, insbesondere Feuchtigkeit und auch manche Schädlinge haben dann leichtes Spiel. Deshalb ist es ratsam, eine lasierte Variante zu wählen oder das Bett anschließend mit einer haustierfreundlichen und schützenden Farbschicht zu versehen.

Weiterhin ist es ratsam, auf rutschfeste Füße zu achten. So vermeidest Du nicht nur Schäden am Fußboden, auch Feuchtigkeit dringt nicht ins Innere ein.

Größe & Maße

Das Bett muss auf jeden Fall zu den Maßen des Hundes passen. Viele Hersteller geben hierfür Größen im Bereich zwischen “XS” und “XXL” an: Da die Betten der einzelnen Anbieter unterschiedlich ausfallen, hilft diese Info alleine aber nur wenig weiter.

Stattdessen solltest Du am besten zum Maßband greifen. Die Mindest-Liegefläche sollte dabei

  • so lang wie der Vierbeiner, wenn er ausgestreckt liegt und
  • ungefähr doppelt so breit wie der Hund

sein. Besonders bei kleineren Hunden oder Tieren, die zu Gelenkproblemen neigen, musst Du zudem auf die Einstiegshöhe achten – ein zu großer Höhenunterschied könnte den Bewegungsapparat auf Dauer zu stark belasten.

Liegefläche & Einlage

Fast alle Holz Hundebetten werden bereits mit einer Liegeunterlage geliefert. Diese ist idealerweise nicht nur bequem und robust, sondern auch pflegeleicht. Sehr praktisch sind dann maschinenwaschbare Modelle.

Sollte der Liegebereich deine Anforderungen nicht erfüllen oder beim Hund nicht gut ankommen, kann es auch ein Option sein, ein passendes Hundekissen hinzu zu kaufen.

Vorteile von Hundebetten aus Holz

Stabile, permanente Liegemöglichkeit für den Vierbeiner

Noch sind Holz Hundebetten zwar eher Exoten, die Bauart ist aber im Kommen. Das liegt auch daran, dass dieses Material doch einige Vorteile mit sich bringt. Ein großer Pluspunkt ist, dass derartige Möbelstücke wirklich ziemlich robust, stabil und langlebig sind.

Viele Betten aus Holz halten ein Hundeleben lang – lediglich das Kissen musst Du dann hin und wieder austauschen. Für die Vierbeiner bedeutet dies, dass sie einen festen Rückzugsort haben und sich nicht groß umgewöhnen müssen.

Schicke Optik

Weiterhin bietet Holz die Möglichkeit, einen schönen Blickfang in die Wohnung zu stellen. Bei ihnen handelt es sich um echte Möbelstücke, die gut zu den meisten Inneneinrichtungen passen. Beliebt sind sie daher insbesondere bei Hundehaltern, die viel Wert auf Design legen.

Nachhaltiges Material

Und auch der Umweltfaktor spricht für Holz. Zwar gibt es auch Stimmen, welche die Forstwirtschaft sehr kritisch sehen, verantwortungsvoll gewonnen ist ein Bett aus diesem Material aber deutlich nachhaltiger als Kunststoff oder synthetisches Gewebe.

Somit verkleinerst Du den ökologischen Fußabdruck deines Haushaltes und kannst – in kleinem, aber feinem Maße – deinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nachteile von Holz Hundebetten

Es gibt aber auch einige Aspekte, die gegen Holz als Material für Hundemöbel sprechen. Diese “Nachteile” solltest Du ebenfalls berücksichtigen, manchmal lohnen sich dann eher andere Alternativen.

Eher geringe Auswahl

So ist Holz zwar immer mehr im Kommen, im Vergleich zu anderen Materialien ist die Auswahl an derartigen Hundebetten aber immer noch eher gering.

Es gibt nicht nur wenige Hersteller, sondern auch keine sonderlich starke Größenvielfalt: XXL Holzbetten für Hunde findet man so beispielsweise sehr selten, das Gros der erhältlichen Modelle eignet sich nur für kleinere Vierbeiner.

Dieses Problem kannst Du umgehen, indem Du bei einem Möbelmacher eine individuelle Lösung in Auftrag gibst oder selbst anfängst, ein geeignetes Bett zu zimmern. Dies ist aber eher aufwendig und kann auch ziemlich teuer werden.

Nicht wirklich flexibel

Weiterhin sind Holzmodelle stationäre Möbelstücke, die nur wenig Flexibilität mit sich bringen: In der Wohnung lassen sie sich zwar noch gut verstellen, unterwegs ist es aber kaum möglich, sie mitzunehmen.

Aufgrund des natürlichen Materials eignen sich die feuchtigkeitsanfälligen Betten zudem kaum für die Outdoor Nutzung. Solltest Du ein Bett suchen, das Du überall und jederzeit verwenden kannst, würde ich also eher zu einem anderen Material raten.

Stabilität für Hund & Halter

Die meisten Hundebetten ähneln eher Sofas und bestehen dementsprechend aus weichem Material wie Stoff oder (Kunst-)Leder. Manchmal werden auch geflochtene oder Kunststoff-Körbchen verwendet.

Diese Modelle sind häufig sehr bequem, aber nicht sonderlich robust: Während eines Hundelebens müssen sie so gewöhnlich mehrmals ausgetauscht werden. Ein Holzbett hingegen besteht aus sehr rustikalem Material, ein Wechsel ist gewöhnlich nicht nötig.

Fester Schlafplatz für den Vierbeiner

So erhält der Hund einen festen Schlafplatz, auf den er bauen kann. Das ist insbesondere wichtig, weil die Fellnasen Gewohnheitstiere sind: Ein komplett neues Bett muss dem Tier häufig erst schmackhaft gemacht werden, während sich bei dieser Version lediglich die Unterlage hin und wieder ändert.

Der Vierbeiner kriegt so Stabilität: Er hat einen permanenten Ruhe- und Rückzugsort.

Holz als seltenes, aber interessantes Material

Holzbetten sieht man dabei noch eher selten – Stand 2021 gelten sie auf dem Markt eher als Exoten. Allerdings wächst die Zahl der Hundehalter, die sich für so ein Modell entscheiden – neben Kontinuität für den Hund sprechen u.a. auch das nachhaltige Material mit geringem CO2-Ausstoß und eine oft sehr massive Verarbeitungsqualität für diese Möbel.

Schlafbedürfnis eines Hundes

Oft sind Hundebetten etwas, das die Halter nebenbei kaufen. Das ist aber die falsche Herangehensweise, denn eine gute Schlafgelegenheit gehört mit zu den ersten Dingen, um die man sich als verantwortungsvoller Besitzer kümmern sollte.

Eine unbequeme Unterlage kann den Vierbeiner und auch das Leben der menschlichen Haushaltsmitglieder sehr belasten. Das Schlafbedürfnis eines Hundes ist nämlich enorm: Viele Vierbeiner schlummern um die 16 Stunden täglich, aber auch Werte von über 20 Stunden kommen vor und sind völlig normal.

Wir Menschen bekommen auf den ersten Blick nur sehr wenig davon mit: Hunde haben eine Nachtruhe, die unserer sehr ähnlich ist, der große Unterschied liegt im Pausenverhalten tagsüber.

Sehr viele Ruhephasen täglich

Denn hier wechseln sich Phasen hoher Aktivität mit Ruhezeiten ab. Wenn ein Hund einige Zeit lang wach war und sich – z.B. beim Auslauf oder beim Spielen – etwas verausgabt hat, braucht er seine Ruhe, um sich anschließend wieder zu erholen und Energie aufzutanken.

Bei genauerer Betrachtung der Tiere stellt man so schnell fest, dass sie sehr viele kleine Nickerchen machen. Sobald sie nicht gebraucht werden, legen sie sich hin und schließen kurz die Augen.

Oft dauern diese Schlummereinheiten nur wenige Sekunden, sobald der Hund gerufen wird, ist er wieder voll da. Besonders nach größeren Belastungen oder üppigen Mahlzeiten verfallen viele Vierbeiner aber auch gerne tagsüber in den Tiefschlaf.

Häufige Folgen von Schlafmangel

Wenn dein Hund eingenickt ist, fehlt ihm also nichts: Er erfüllt nur sein natürliches Bedürfnis, wecken solltest Du ihn also auf keinen Fall, sofern kein sehr wichtiger Grund ansteht. Ansonsten könnte es nämlich passieren, dass das Tier schnell unter Schlafmangel leidet, und das ist überhaupt keine gute Idee.

Bei schlaflosen Hunden verändert sich nämlich die Hormonausschüttung: Fehlende Ruhephasen werden vom Körper als Warnsignal gedeutet, so dass Stresshormone wie Adrenalin verstärkt in den Hirnstoffwechsel gelangen. Entspannende Hormone wie Serotonin werden hingegen unterdrückt – das führt oft u.a. zu Symptomen wie

  • Hyperaktivität
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Angst und Nervosität
  • aggressivem Verhalten und auch
  • einer höheren Krankheitsanfälligkeit in Folge eines geschwächten Immunsystems.

Einige Hundehalter, die sich über die Wichtigkeit von Ruhephasen nicht bewusst sind, überfordern ihren Liebling dann und gehen anschließend fälschlich davon aus, dass eine Verhaltensstörung vorliegt. Das ist oft aber nicht der Fall, stattdessen müsste der Vierbeiner einfach nur einen ruhigen Rückzugsort bekommen, um sich richtig zu entspannen.

Aufbau eines Holz Hundebettes

Bei der Wahl einer solchen Schlafgelegenheit ist Holz eine sehr interessante Wahl: Der Aufbau dieser Modelle unterscheidet sich doch sehr stark von anderen Hundebetten, sie sind in den meisten Fällen schon ein vollwertiges Möbelstück.

Robustes Gerüst

Das bedeutet, dass es sich nicht, wie ansonsten üblich, um ein Teil handelt, sondern um ein robustes Gerüst. Es muss also zusammenmontiert werden und kriegt dann gewöhnlich einen festen Platz in der Wohnung.

Somit sind Holzbetten keine mobilen Modelle, die Du überall hin mitnehmen kannst, sondern eher ein fester Rückzugsort, auf den sich der Hund in seinen eigenen vier Wänden verlassen kann. Für Reisen oder weitere Schlafgelegenheiten im Haus werden oft noch zusätzliche Modelle gekauft, die mehr Flexibilität ermöglichen.

Austauschbare Einlage zum Schlafen

Auf einem Holzboden lässt es sich aber sehr schlecht schlafen. Deshalb verfügen derartige Hundebetten über eine weiche Einlage, die einem Kissen oder einer Matratze ähnelt.

Diese ist flexibel, kann also, sobald es verschlissen oder zu stark verschmutzt ist, ausgetauscht werden. Weiterhin ist diese Unterlage waschbar, da sie Feuchtigkeit absorbiert, schont sie zudem das Holz.

Unterschiede zwischen Betten & Sofas

Wenn Du einen Blick auf die verfügbaren Modelle wirfst, wirst Du feststellen, dass es sowohl Hundebetten als auch -sofas gibt, die aus Holz bestehen. Die Funktion beider Arten ist sehr ähnlich, denn das Ziel ist immer, dem Hund möglichst bequeme Ruhephasen zu bieten. Generell unterscheiden sie sich wie folgt:

  • Hundebetten sind häufig vergleichsweise groß und mit einem gemütlichen Rand versehen. Sie eignen sich besonders für die Nachtruhe.
  • Hundesofas hingegen sind meistens etwas erhöht und eher für Nickerchen zwischendurch konzipiert, sie sind manchmal sehr kompakt.

Das sind aber nur grobe Richtlinien, es gibt keine “offizielle” Definition. Viele Hersteller gehen sogar so weit, ihr Produkt abwechselnd als Bett und als Sofa zu bezeichnen – es lohnt sich also, einen genauen Blick auf die Produktfotos und -spezifikationen zu werfen.

Montage der Schlafgelegenheit

Anders als viele weiche Hundebetten muss ein Holzmodell zunächst aufgebaut werden. Die meisten Hersteller liefern ihre Produkte daher mit einer oft gut verständlichen Montageanleitung aus, die Du auf jeden Fall gut beachten musst.

Muss stabil stehen, ohne zu knarren

Denn ein Holzbett, das nicht stabil steht, wird dir nicht weiterhelfen: Hunde sind sehr hellhörig und kriegen daher deutlich mehr mit als wir Menschen – ein knarrendes oder knarzendes Bett wäre also ein großes Problem, da das Tier aufgeschreckt und um seinen Schlaf beraubt werden würde.

Nach dem Zusammenbau ist es deshalb ratsam, die Stabilität genau zu prüfen. Auch ein sicherer Halt ist wichtig – wenn ein Hund ins Bett springt, könnte es ansonsten irgendwann zusammenbrechen und nicht nur unbrauchbar werden, sondern auch einen Schock verursachen.

Manchmal zusätzliches Werkzeug benötigt

Dabei solltest Du auch beachten, dass nicht alle Betten mit einem einfachen Stecksystem montiert werden. Manche Modelle müssen auch verschraubt werden, wofür häufig zusätzliches Werkzeug nötig ist.

Auch für eventuell später anfallende Reparaturen empfiehlt es sich, eine entsprechende Grundausstattung im Haus zu haben.

Schutzanstrich kann helfen

Sollte das Hundebett “naturbelassen” geliefert werden, kann es vor der ersten Nutzung zudem sehr hilfreich sein, es mit einem Schutzanstrich zu versehen. Dieser bewahrt das Möbelstück vor allem vor Feuchtigkeitsschäden, die z.B. durch Speichel, Urin sowie Futter- und Wasserreste auftreten können.

Dabei musst Du aber auf jeden Fall ein tierfreundliches Mittel wählen, denn manche Farben, Lacke und Lasuren können für Hunde giftig sein. Ebenfalls wichtig: Nach dem Anstreichen darf das Möbelstück nicht sofort zum Hund, sondern muss vorher trocknen und am besten auch ausgelüftet werden.

Wo stellt man ein Hundebett am besten auf?

Da ein Hund ein riesiges Ruhebedürfnis hat, muss das Bett auch am richtigen Ort stehen: Idealerweise bietet der Schlafplatz dem Vierbeiner einen Rückzugsort, den er jederzeit aufsuchen kann, ohne dass er zu sehr gestört wird.

Ruhiger, schattiger Ort abseits von Trubel

Hierfür eignen sich insbesondere Orte, die abseits vom Alltagstrubel liegen. Allzuweit weg vom Familienleben sollte er aber auch nicht sein, denn Hunde brauchen die Präsenz ihres menschlichen Rudels, um sich sicher und geborgen zu fühlen.

Im Wohnzimmer ist dann z.B. eine Ecke, an der nicht ständig Leute vorbeikommen, eine gute Idee. Idealerweise ist dieser Platz dann auch noch etwas schattig, so wird der Hund während seiner Pausen nicht unnötig geblendet oder aufgeheizt.

Unterschied zwischen Schlaf- & Ruheplatz

Weiterhin ist es sehr sinnvoll, dem Hund nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch weitere Ruheorte zu bieten. So ist es z.B. möglich, ein Bett für die Nachtruhe im Schlafzimmer aufzubauen und ihm im Wohnzimmer ein kleineres Hundesofa zu gönnen. Letzteres verhindert auch, dass der Vierbeiner Orte in Beschlag nimmt, die ausschließlich für Menschen gedacht sind.

FAQs

Was ist das beste Hundebett aus Holz?

In unserem Vergleich konnte besonders das “Kerbl Holzbett Fabio” überzeugen. Für kleine Pausen zwischendurch ist aber auch das “Myanimaly Haustierbett” sehr interessant. Als Lösung auch für größere Hunde lohnt es sich zudem, auch das eher preiswerte “Vintage Möbel 24 Hundebett aus Holz” in die engere Auswahl zu nehmen.

Warum Hundebett aus Holz?

Holz hat nicht nur eine schöne, gemütliche Optik, sondern ist auch sehr robust und vergleichsweise nachhaltig. Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Tierfreunde für ein Hundebett aus diesem Material. Der Vierbeiner kriegt so einen ständigen Rückzugsort, der häufig ein ganzes Hundeleben lang hält, lediglich das Kissen muss dann hin und wieder ausgetauscht werden.

Was kostet ein Holz Hundebett?

Sehr günstige Hundesofas aus Holz sind bereits ab ungefähr 50 Euro erhältlich. Wenn Du ein vollwertiges Bett mit Rändern wünschst, musst Du aber häufig etwas tiefer in die Tasche greifen, üblich sind hier Preise zwischen etwa 70 und 100 Euros. Große Anfertigungen oder Premium Modelle können aber auch deutlich teurer sein.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.