Die besten Hundelaufbänder im Test & Vergleich 2020

Wenn Du gerne ins Fitnessstudio gehst, hast Du bestimmt schon einmal auf einem Laufband gestanden. Aber wusstest Du, dass es auch Modelle gibt, die speziell für Hunde konstruiert wurden?

Hundelaufbänder sind im Kommen, es gibt immer mehr Anbieter, die es deinem Liebling ermöglichen, sich auch in den eigenen vier Wänden zu bewegen. Du willst mehr wissen? Dann lies’ weiter! Denn im folgenden Artikel findest Du alles Wichtige zu diesen Geräten.

Und falls Du dir ein Modell für deinen besten Freund zulegen möchtest, zeige ich dir außerdem die besten 2020 verfügbaren Hundelaufbänder im Direktvergleich.

Unser Testsieger

Der Testsieger ist ganz klar das Laufband “Firepaw Standard Dog Treadmill” von Barrelio. Hierbei handelt sich völlig zu Recht um eines der nachgefragtesten Modelle weltweit.

Die handgefertigten Bänder sind hervorragend verarbeitet und bieten dem Hund ein ideales Trainingsumfeld. Wenn Du also auf der Suche nach einem mechanischen Modell bist, das Qualität und Nutzen fast perfekt vereint, dann ist dieses Gerät in den meisten Fällen wirklich die beste 2020 erhältliche Wahl!

Die besten 3 Hundelaufbänder im Test:

Produktname
Empfehlung
Barrelio Firepaw Standard Dog Treadmill
QNMM Fitness Hundelaufband
TrendPet DogTread Pro Hundelaufband
Firepaw Standard Dog Treadmill/Laufband für Hunde/Hundetraining/Hundelaufband
QNMM Fitness Pet Treadmill Indoor Pet, Hundelaufband , Tier, Tibetan Mastiff, Großer Hund, Laufband Übung Für Hunde Bis 300 Lbs, Heimtier-Trainingsgerät
TrendPet DogTread Pro Hundelaufband Large - Für Hunde bis 70Kg
Art
mechanisch
mechanisch
elektrisch
Material
Stahl/Aluminium/Hartholz
Eisen/Stahl
Kunststoff/Metall
Farbe
rot/grau/holz
grün
schwarz/grau
Absicherung
Plexiglas-Wand
Stahlzaun, Notschalter
Seitenwände/Fernbedienung/Notstopp
Leinenvorrichtung
Max. Belastbarkeit
72 kg
136 kg
70 kg
Geschwindigkeit
individuell
individuell
0,8 – 11 km/h
Steigungsstufen
3
k.A.
2
Rollen
Gewicht
95 kg
50 kg
45,5 kg
Empfehlung
Produktname
Barrelio Firepaw Standard Dog Treadmill
Firepaw Standard Dog Treadmill/Laufband für Hunde/Hundetraining/Hundelaufband
Art
mechanisch
Material
Stahl/Aluminium/Hartholz
Farbe
rot/grau/holz
Absicherung
Plexiglas-Wand
Leinenvorrichtung
Max. Belastbarkeit
72 kg
Geschwindigkeit
individuell
Steigungsstufen
3
Rollen
Gewicht
95 kg
Produktname
QNMM Fitness Hundelaufband
QNMM Fitness Pet Treadmill Indoor Pet, Hundelaufband , Tier, Tibetan Mastiff, Großer Hund, Laufband Übung Für Hunde Bis 300 Lbs, Heimtier-Trainingsgerät
Art
mechanisch
Material
Eisen/Stahl
Farbe
grün
Absicherung
Stahlzaun, Notschalter
Leinenvorrichtung
Max. Belastbarkeit
136 kg
Geschwindigkeit
individuell
Steigungsstufen
k.A.
Rollen
Gewicht
50 kg
Produktname
TrendPet DogTread Pro Hundelaufband
TrendPet DogTread Pro Hundelaufband Large - Für Hunde bis 70Kg
Art
elektrisch
Material
Kunststoff/Metall
Farbe
schwarz/grau
Absicherung
Seitenwände/Fernbedienung/Notstopp
Leinenvorrichtung
Max. Belastbarkeit
70 kg
Geschwindigkeit
0,8 – 11 km/h
Steigungsstufen
2
Rollen
Gewicht
45,5 kg

Barrelio Firepaw Standard Dog Treadmill

Zu den absoluten Marktführern unter den Hundelaufbändern gehört die “Firepaw Standard Dog Treadmill” von Barrelio. Dabei handelt es sich um ein mechanisches Modell, das nur funktioniert, wenn dein Liebling selbstständig in Bewegung ist.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Verarbeitung: Denn der Hersteller lässt hier keine Wünsche offen! Jedes Exemplar wird in Handarbeit einzeln angefertigt und besteht aus sehr hochwertigen Materialien: Der Rahmen ist aus Aluminium und Stahl gefertigt, beim Laufuntergrund kommt sehr massives, langlebiges Hartholz zum Einsatz.

Starkes, mit Liebe gefertigtes mechanisches Laufband

Weiterhin bietet das Firepaw Standard Laufband viele interessante und sinnvolle Extras. Für optimale Belastung lassen sich 3 verschiedene Steigungsstufen einstellen, auch ein Geschwindigkeitscomputer für die Aufzeichnung des Trainingspensums ist im Lieferumfang enthalten. Für optimale Sicherheit sorgt eine Plexiglas-Seitenwand, mit der Du deinen vierbeinigen Gefährten jederzeit im Blick hast.

Für Flexibilität sorgen außerdem mitgelieferte Rollen, mit denen Du das Gerät verstellen kannst. In der Praxis sind Montage und Versetzen aber doch etwas schwierig – hier würde ich im Zweifelsfall doch eine helfende Hand verpflichten wollen.

Trotzdem: Das Barrelio Firepaw Laufband ist wirklich das beste, das es derzeit für Hunde gibt! Für sehr kleine Hunde bietet der Hersteller zudem noch eine um einiges kompaktere und günstigere Mini-Variante an.

Vorteile

  • handgefertigt, exzellente Verarbeitung
  • mechanisches Modell mit sehr hochwertigem Hartholz-Untergrund
  • auch in günstiger Variante für sehr kleine Hunde erhältlich
  • 3 Steigungsstufen und viele Extras
  • Plexiglas-Wand für optimale Sicherheit und Sicht auf den Hund

Nachteile

  • etwas schwierig verstellbar

QNMM Fitness Hundelaufband

Wenn Du mehrere Hunde hast, sind diese wahrscheinlich am liebsten gemeinsam unterwegs. Und das geht auch in den eigenen vier Wänden: So ist das QNMM Fitness Hundelaufband ein ideales Modell für Hundegruppen.

Diese mechanische Trainingsmaschine überzeugt besonders durch seine große Lauffläche und extrem hohe Belastbarkeit: Bis zu 136 Kilogramm schaffen es problemlos aufs Band, selbst mehrere sehr große und schwere Tiere können so gemeinsam Gruppenauslauf simulieren. Für diesen Zweck sind auch mehrere Leinenhalter am Gerät angebracht.

Besonders für Hundegruppen eine gute Wahl

Und auch für die Sicherheit ist gesorgt: Die Seitenbegrenzungen sind sehr massive Gitter aus Stahl, für den Ernstfall verfügt das Laufband außerdem über einen leicht erreichbaren Notschalter.

Für weiteren Komfort sorgen ein LCD-Display zur Trainingsauswertung und die Möglichkeit, das Gerät in der Höhe zu verstellen.

Für ernsthaften Gruppensport in den eigenen vier Wänden ist dieses Modell also eine sehr gute Wahl. Nur die Montage und das Verstellen des Gerätes kostet doch etwas mehr Mühe, als man sich zunächst erhoffen würde.

Vorteile

  • sehr hohe Belastbarkeit, auch für mehrere Hunde gleichzeitig geeignet
  • sehr massive, sichere Seitenbegrenzung und Notschalter
  • mit LCD-Display für genaue Werte
  • höhenverstellbar

Nachteile

  • etwas schwierige Montage

TrendPet DogTread Pro Hundelaufband

Beim DogTread Pro Hundelaufband von TrendPet handelt es sich um ein elektrisches Modell. Der Hund wird also sozusagen dazu gezwungen, in Bewegung zu bleiben – ob das die richtige Trainingsmöglichkeit für deinen Vierbeiner ist, musst Du entscheiden.

Die Geschwindigkeit lässt sich sehr individuell einstellen: Eher für die Rehabilitation gedacht ist die niedrigste Stufe mit 0,8 Stundenkilometern. Von dort ab kannst Du das Tempo in 0,1 km/h-Schritten erhöhen: Das höchste Level von 11 Kilometern pro Stunde eignet sich dann schon gut für aktiven Auslaufersatz.

Weiterhin lässt sich mit dem TrendPet Laufband auch die Belastung variieren: So hast Du die Möglichkeit, eine Steigung von 7 Prozent zu simulieren, was deinen Vierbeiner weiter fördert.

Großzügig gestalteter elektrischer Trainer

Die Lauffläche ist großzügig gestaltet und hat einen angenehmen Grip für die Pfoten deines Lieblings. Dank der maximalen Belastbarkeit von 70 Kilogramm finden auch schwerere Tiere optimale Trainingsmöglichkeiten vor.

Für die Sicherheit auch im Notfall sorgen eine Notstoppvorrichtung und eine Fernbedienung, mit der Du das Gerät auch aus einigen Metern Entfernung sicher unter Kontrolle hast.

Die Seitenwände bieten einen guten Grundschutz, könnten aber etwas höher angelegt sein, damit der Hund die Konzentration nicht verliert.. Außerdem ist es schade, dass es keine Leinenbefestigung für ein Geschirr gibt – dieses Modell ist also eher etwas für disziplinierte Hunde.

Vorteile

  • angenehme Lauffläche mit viel Grip
  • mit bis zu 70 Kilogramm belastbar
  • elektrisches Band mit vielen Geschwindigkeits- und Steigungsstufen
  • vielfältige Sicherheitsfeatures

Nachteile

  • Sehr niedrige Seitenwände
  • keine Leinenbefestigung möglich

Was ist ein Hundelaufband?

Ein Hundelaufband ist ein interessantes Trainingsgerät für Hunde, mit dem Vierbeiner sich bewegen können, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Haupteinsatzgebiete sind Hundefitness und leistungsorientierter Hundesport. Weiterhin finden die Geräte auch in der Hundephysiotherapie und Rehabilitation Anwendung.

Unterschiede zwischen Hundelaufbändern und herkömmlichen Modellen

Die Grundfunktionsweise von Hundelaufbändern ist eigentlich mit der von ähnlichen Heimtrainern für Menschen identisch. Manche Hundehalter nutzen deshalb auch ein menschliches Modell für ihren Vierbeiner. Allerdings verfügen Hundegeräte über einige Features, die sie besonders tiergerecht machen.

So sind Bänder für Hunde meistens deutlich länger als die Modelle, die man in Fitnessstudios und Home Gyms antreffen kann. Das liegt natürlich daran, dass ein Hund mit seinen vier Beinen deutlich mehr Platz braucht als wir.

Auch bezüglich der Sicherheit nehmen Hundemodelle Rücksicht auf die Anforderungen der Tiere. So verfügen sie generell über Seitenwände, was dem Vierbeiner die Konzentration erleichtert und außerdem verhindert, dass er vom Band springt. Oft sind auch Vorrichtungen für die Leine oder das Geschirr vorhanden.

Stoppschalter für den Notfall sind nicht direkt an der Lauffläche, sondern außen angebracht: So kann der Besitzer sofort einschreiten, wenn der Hund in Gefahr ist.

Wann lohnt sich die Anschaffung?

Es gibt viele Fälle, wo sich die Anschaffung eines Hundelaufbandes wirklich lohnt. Im Folgenden findest Du einige Beispiele für häufige Nutzungen.

Sehr aktive Tiere, z.B. für Hundesport

Wenn dein Hund sehr aktiv ist oder Du mit ihm sogar leistungsbetonten Hundesport betreibst, wird euch ein Laufband bestimmt weiterhelfen. Mit ihm kann dein Gefährte nämlich stundenlang trainieren, ohne dass ihr lange Distanzen zurücklegen müsst.

Es ist also nicht mehr notwendig, jeden Tag zum Hundeparcours oder ins Auslaufgebiet zu fahren. Ebenfalls interessant: Dein Liebling kann sich konzentrieren, wird nicht von Jagdversuchungen gestört und kann unmöglich weglaufen und sich so in Gefahr begeben.

Reha-Maßnahme nach Erkrankungen/Verletzungen

Aber auch im gegenteiligen Fall lohnen sich Laufbänder: Sie können nämlich auch für Reha-Maßnahmen genutzt werden. Schritt für Schritt kann dein Liebling so von zu Hause aus die ersten Schritte nach einer OP, einer überstandenen Krankheit oder einer Verletzung bestreiten. Ziel ist meistens der Muskelaufbau.

Das Tempo kann dann frei gewählt werden. Kann dein Liebling nicht mehr weiter, musst Du ihn nicht umständlich nach Hause befördern. Außerdem ist der Hund so vor Artgenossen, die ihn eventuell angreifen könnten, geschützt.

Bewegungseingeschränkter Hundehalter

Es kann aber auch sein, dass Du als Hundehalter mit dem Tempo deines Lieblings nicht mehr klar kommst. Und das ist keine Schande: Egal, ob Alter, Erkrankung oder Verletzung – es kommt durchaus vor, dass der Vierbeiner fitter ist als man selbst.

Das erschwert natürlich das Zusammenleben etwas. Früher mussten viele Besitzer ihren Hund schweren Herzens abgeben, weil sie sich überfordert fühlten.

Ein Hundelaufband kann hier Abhilfe schaffen: Das Tier erhält all die Bewegung, die es braucht, ohne dass Du dich überanstrengen musst.

Kein Ersatz für regelmäßigen Auslauf

Ein Hundelaufband sollte immer als Ergänzung verstanden werden. Auf keinen Fall sollte es den regelmäßigen Auslauf ersetzen! Der Aufenthalt im Freien ist für Sozialverhalten und Psyche enorm wichtig – Du musst deinen Liebling also weiterhin ausführen, um ihn glücklich zu machen.

Ab wann sollte man einen Hund aufs Laufband lassen?

Hunde bewegen sich in jedem Alter gerne. Aufs Laufband sollten sie aber erst, wenn sie ausgewachsen sind. Bei Welpen sind Muskulatur und Knochenapparat noch nicht voll ausgebildet, so dass die große Anstrengung schnell zu dauerhaften Schäden führen könnte.

Nach oben gibt es aber keine Altersgrenze, im Gegenteil: Viele Seniorenhunde bewegen sich auf dem weichen Untergrund um einiges graziler und gesünder, als es auf der Straße möglich wäre.

Welche Arten von Hundelaufbändern gibt es?

Hundelaufbänder sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich. Aber auch hinsichtlich der Funktionsweise gibt es Unterschiede. So gibt es zwei verschiedene Modellfamilien: Elektrische und Mechanische (manuelle) Geräte.

Elektrische Modelle

Elektrische Hundelaufbänder werden an das Stromnetz angeschlossen und verfügen über einen Motor, der das Band antreibt. So ist es möglich, eine sehr genaue konstante Geschwindigkeit zu bestimmen, die der Hund dann einhalten muss.

Für fitte Hunde, die auf Schnelligkeit trainiert werden sollen, ist das eine gute Option. Der Grundaufwand, um das Band in Bewegung zu setzen ist außerdem geringer.

Ein großer Nachteil von elektrischen Laufbändern für Hund ist, dass das Tier zu einer bestimmten Geschwindigkeit gezwungen wird. Er kann das Tempo nicht selbst bestimmen – hält er es nicht durch, musst Du sofort eingreifen und den Notstopp betätigen.

Aus diesem Grund werden elektrische Varianten häufig kontrovers betrachtet und von manchen Tierschützern abgelehnt.

Mechanische Geräte

Mechanische Geräte werden durch Muskelkraft angetrieben. Der Aufwand, diese Modelle in Bewegung zu setzen, ist um einiges höher als bei elektrischen Trainern.

Dies führt aber besonders bei Reha-Maßnahmen zum Muskelaufbau zu einem größeren Trainingseffekt. Auch im Hundesport werden die Tiere durch manuelle Bänder mehr gefordert und können ihr Tempo selbst wählen.

Für den Notfall gibt es aber auch bei diesen Geräten Stoppmechanismen, die Du von außen betätigen kannst.

Gewöhnung eines Hundes an das Laufband

Hunde sind es gewohnt, Distanzen zurückzulegen. Deshalb wird ein Laufband für deinen Liebling zunächst sehr merkwürdig sein. Wahrscheinlich wird er anfangs Angst haben und sich sträuben, den Weg auf das Gerät zu wagen.

Von alleine wird sich dieses Problem nicht lösen lassen. Deshalb bist Du bei der Gewöhnung des Tieres besonders gefordert. Nur mit viel Geduld und Liebe wirst Du ihm diese Trainingsmöglichkeit schmackhaft machen können.

Langsam beginnen

Der Beginn sollte sehr langsam erfolgen. Lass’ deinem Gefährten etwas Zeit, um das ungewohnte Gerät beschnuppern zu können. Sehr erfolgversprechend ist es, sich selbst in Richtung des Laufbandes zu begeben: Folgt der Hund, solltest Du ihn sofort mit einem Leckerli belohnen.

Hat das Tier Vertrauen gefunden, ist es ratsam, ihn sanft in die richtige Position zum Laufen zu bringen: Sobald er mit Kopf und Beinen zum Ende des Bandes steht, solltest Du ihn wiederum belohnen. Ein elektrisches Gerät kannst Du jetzt anstellen und auf der niedrigsten Geschwindigkeitsstufe laufen lassen – sollte er Angst bekommen, musst Du ihn mit Worten beruhigen und das Band im Notfall abstellen.

Bei mechanischen Geräten ist es etwas kniffliger. Hier ist auch der Hund gefordert, er muss begreifen, dass er das Band in Bewegung setzen kann. Geschieht dies, solltest Du ihn überschwänglich loben und ihn dazu animieren, weiterzumachen.

Den Hund nicht überfordern

Die Gewöhnung an ein Hundelaufband kann dauern: Nicht selten dauert es Monate, bis der Vierbeiner Vertrauen zum Gerät gefunden hat und die Vorzüge entdeckt. Hier solltest Du nicht verzagen, sondern deinen Liebling immer wieder konsequent und mit dem nötigen Verständnis ermutigen.

Wichtig ist auch: Der Hund darf niemals zum Laufen gezwungen werden, sondern muss immer die Kontrolle behalten! Wenn er einmal nicht laufen kann oder will, musst Du seinem Wunsch also folgen und das Training im Zweifelsfall abbrechen.

Den Hund niemals alleine aufs Laufband lassen

Hat der Hund einmal die Vorzüge eines Laufbandes kennengelernt, stehen die Chancen gut, dass er gar nicht mehr aufhören will. Aber auch bei stundenlangen Einheiten darfst Du ihn niemals alleine lassen: Sei also immer präsent, damit Du im Notfall eingreifen kannst!

Die Kaufkriterien

Laufbänder speziell für Hunde gibt es schon längst nicht mehr ausschließlich in Hundeschulen oder Praxen für Tierphysiotherapie: Auch in vielen Haushalten haben die praktischen Geräte mittlerweile Einzug gefunden.

An Auswahl mangelt es hier nicht: Immer mehr Anbieter dringen mit unterschiedlichen Modellen auf den Markt. Wenn Du dich für ein Gerät interessierst, lohnt es sich also, zu vergleichen. Dabei solltest Du vor allem auf die folgenden Kriterien achten:

1

Elektrisches oder mechanisches Gerät

Die erste wichtige Frage ist die, ob es ein elektrisches oder mechanisches Gerät sein sollte.

Elektrische Modelle ermöglichen ein gleichmäßiges Tempo, zwingen den Hund aber auch zur Bewegung und sind daher nicht immer gerne gesehen. Weiterhin musst Du bei einem Elektrolaufband auch zusätzliche Stromkosten einkalkulieren

Mechanische Laufbänder werden nur mit Hundekraft angetrieben. Sie ermöglichen es dem Tier, sein eigenes Tempo zu finden und stimulieren zusätzlich die Muskulatur. Im Vergleich zu elektrischen Geräten ist die Gewöhnung des Hundes aber etwas schwieriger.

2

Größe und Belastbarkeit des Bandes

Aber auch bei der Größe der Laufbänder gibt es große Unterschiede: Manche Modelle sind nur für kleine Hunde konzipiert – große Tiere haben dann nicht genug Platz und können sich nicht austoben. Wenn Du mehrere Hunde hast, die gerne ihren Herdentrieb auslaufen möchten, brauchst Du sogar ein noch größeres Gerät.

Vor dem Kauf solltest Du deshalb unbedingt auf die Maße achten: Die Lauffläche muss in Länge und Breite so dimensioniert sein, dass dein Vierbeiner ohne Platzangst laufen kann. Und natürlich muss auch das Gewicht berücksichtigt werden: Hierfür musst Du auf die mögliche Maximalbelastung achten.

3

Sicherheitsvorrichtungen

Sicherheit ist beim Training oberstes Gebot: Achte bei der Auswahl also darauf, dass dein Trainingsgerät auch mindestens die Grundanforderungen erfüllt.

Hierzu gehört vor allem ein von außen leicht zugänglicher Stoppschalter, den Du in Sekundenschnelle betätigen kannst. Bei elektrischen Geräten ist auch eine Fernbedienung sehr hilfreich.

Um zu verhindern, dass das Tier versehentlich vom Band rutscht, sollte es außerdem über Seitenwände verfügen. Im Idealfall sind diese mindestens so hoch wie der Hund selbst – das hat den ebenfalls erfreulichen Nebeneffekt, dass das Tier sich besser auf die Laufeinheit konzentrieren kann.

4

Extras für optimiertes Training

Viele Hersteller bieten außerdem – manchmal als Serienausstattung, manchmal optional – verschiedene Extras an, die zwar nicht sicherheitsrelevant sind, aber die Trainingsintensität flexibler gestalten und die Analyse deutlich vereinfachen.

So verfügen viele Bänder über einen Steigungsmodus, in dem der Hund sozusagen bergauf laufen kann und stärker belastet wird. Auch ein LCD-Display bzw. ein Computer können hilfreich sein. So lassen sich die Laufwerte besser nachvollziehen und festhalten.

Die Vorteile

Ideal für sehr aktive Hunde und Reha-Maßnahmen

Einer der größten Vorteile von Hundelaufbändern ist, dass sich sehr bewegungsfreudige Tiere mit ihnen wirklich austoben können. Im Freien ist es gar nicht so einfach, mehrere Stunden am Stück mit dem Hund unterwegs zu sein – auf einem Hometrainer für Vierbeiner ist dies aber ohne großen Aufwand möglich.

Aber auch bei Bewegungseinschränkungen muss das Laufband nicht eingemottet werden. Im Gegenteil: Als Reha-Maßnahme, besonders für den Muskelaufbau, ist so ein Gerät ideal!

Sport unabhängig von Wind und Wetter

Draußen ist es kalt, glatt, nass oder so heiß, dass dem Asphalt dem Hund die Pfoten verbrennt? Oft bedeuten diese Fälle, dass der Auslauf deutlich verkürzt oder sogar ausfallen muss.

Mit einem Laufband sind Wind und Wetter fast überhaupt kein Thema mehr: Den regelmäßigen Auslauf im Freien kann und darf es zwar nicht ersetzen, im Notfall könnt ihr die Trainingseinheit dann aber problemlos nach drinnen verlegen.

Ebene Fläche schont Gelenke

Und auch gesundheitlich kann ein Laufband deutliche Vorteile bringen, nicht nur beim Cardio: Denn die ebene Oberfläche mit leichter Federung ermöglicht optimale Bedingungen.

Besonders Hunde mit Arthritis freut dies: Anders als beim Laufen auf Stein oder Asphalt werden die Gelenke kaum belastet und der Vierbeiner kann vergleichsweise schmerzfrei auftreten.

Die Nachteile

Hundelaufbänder können also eine tolle Sache sein. Allerdings gibt es auch ein paar Argumente, die gegen die Anschaffung eines solchen Geräts sprechen. Vor dem Kauf solltest Du dir diese Punkte ebenfalls durch den Kopf gehen lassen.

Nimmt viel Platz weg

So ist es ratsam, im Vorfeld darüber nachzudenken, dass die Maschinen doch sehr viel Platz in Anspruch nimmt: Aufgrund der längeren Konstruktion ist der Bedarf noch um einiges höher als bei herkömmlichen Heimtrainern.

Überlege also vor dem Kauf unbedingt, ob deine Wohnräume ausreichend dimensioniert sind. Da Laufbänder sehr massive Geräte sind, lassen sie sich nämlich auch nicht wirklich platzsparend verstauen.

Hohe Anschaffungskosten

Und auch die Kosten solltest Du nicht unterschätzen: In der Anschaffung ist ein Hundelaufband nämlich nicht unbedingt günstig. Wenn dein Vierbeiner das Gerät aber wirklich regelmäßig nutzt, ist es auch eine sehr lohnende Investition.

FAQs

Ein Hundelaufband eignet sich vor allem für das gezielte Training von Sporthunden und für sehr aktive, bewegungsbedürftige Hunde. Den täglichen Auslauf ersetzt es aber nicht. Weiterhin werden sie auch in der Hundephysiotherapie und Rehabilitation eingesetzt.

Hundelaufbänder sind um einiges länger als herkömmliche Modelle, da Vierbeiner mehr Platz benötigen. Weiterhin verfügen Geräte für Haustiere meistens über Seitenwände und spezielle Notfallmechanismen.

Bei Hundelaufbändern kannst Du zwischen elektrischen Modellen mit Motorantrieb und mechanischen Geräten wählen. Letztere werden allein durch die Muskelkraft des Vierbeiners in Bewegung gebracht.

Weiterführende Studien & Infos:

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Sven Kohler

Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.