Eigenwillig und beliebt: 30 Dackel-Mischlinge im Portrait

Eine der beliebtesten Hunderassen ist der Dackel. Er ist ein Jagdhund und wird auch Dachshund und überwiegend in der Jägersprache Teckel genannt. Egal ob Rauhaardackel, Kurz- oder Langhaardackel: Sie werden gerne mit anderen Hunderassen gekreuzt. Deshalb gibt es sie mittlerweile in unzähligen Größen und Varianten. Manchmal ist schon gar nicht mehr zu erkennen, dass ein Elterntier ein Dackel ist.

Die folgenden Rassen gehören zu den 30 beliebtesten Dackel-Mischlingen:

  1. Jack-Russell-Dackel-Mix
  2. Dackel-Schäferhund-Mix
  3. Dackel-Spitz-Mix
  4. Golden-Retriever-Dackel-Mix
  5. Dackel-Mops-Mix
  6. Dackel-Rottweiler-Mix
  7. Labrador-Dackel-Mix
  8. Chihuahua-Dackel-Mix
  9. Dackel-Pinscher-Mix
  10. Dackel-Pudel-Mix
  11. Dobermann-Dackel-Mix
  12. Collie-Dackel-Mix
  13. Dalmatiner-Dackel-Mix
  14. Husky-Dackel-Mix
  15. Terrier-Dackel-Mix
  1. Beagle-Dackel-Mix
  2. Pekinese-Dackel-Mix
  3. Dogge-Dackel-Mix
  4. Yorkshire-Dackel-Mix
  5. Vizsla-Dackel-Mix
  6. Pitbull-Dackel-Mix
  7. Corgi-Dackel-Mischling
  8. Malteser-Dackel-Mix
  9. Foxterrier-Dackel-Mix
  10. Weimaraner-Dackel-Mix
  11. Schnauzer-Dackel-Mix
  12. Spaniel-Dackel-Mix
  13. Basset-Dackel-Mischling
  14. Frenchie-Dackel-Mix
  15. Münsterländer-Dackel-Mix

Dackelmischlinge können durch Zufall entstehen oder aber bewusst geplant sein. In diesem Fall sollen die Welpen bestimmte Wesenszüge ihrer Eltern kombinieren. Beim Dackel könnte dies zum Beispiel sein Körperbau, sein freundliches Wesen oder der Jagdtrieb sein. Schauen wir uns die Dackel-Mischlinge nun etwas genauer an:

Jack-Russell-Dackel-Mix

Der Jack-Russell-Dackel-Mix stammt aus englischen Züchtungen. Er wurde für die Fuchsjagd eingesetzt. Trotz seiner geringen Größe braucht er viel und regelmäßig Auslauf. Ein Mischling dieser Kombination hat oft viel Temperament und ist sehr willensstark. Diese zwei Wesenszüge erschweren seine Erziehung, machen sie jedoch nicht unmöglich.

Der Jack Russell ist ein Terrier, der vermehrt Sturheit in diese Mischung mitbringt. Dieser Mix zeichnet sich durch eine ausgesprochene Robustheit aus. Gleichzeitig ist er ein wachsamer Kamerad, der zum Bellen neigt. Er verträgt sich schlecht mit anderen Hunden; Kindern gegenüber ist er freundlich und aufgeschlossen. Aufgrund seines Wesens will dieser Mischling gefordert und gefördert werden. Er freut sich über sportliche und unternehmungslustige Herrchen oder Frauchen.

Dackel-Schäferhund-Mix

Ihren Ursprung haben beide Rassen in Deutschland. Der Deutsche Schäferhund wurde als Arbeitshund gezüchtet. Früher war er bei der Polizei sehr beliebt, bevor er vom Belgischen Schäferhund abgelöst wurde. Ein Mischling aus Dackel und Schäferhund wird selten gezielt gezüchtet. In den meisten Fällen handelt es sich um zufällige Verpaarungen. Die daraus entstandenen Welpen eignen sich gut als Familienhunde. Sie sind treu, loyal und besitzen ein ruhiges Wesen. Durch seinen angeborenen Gehorsam ist die Erziehung leichter als beim Jack-Russell-Dackel-Mix.

Dieser Mischling ist kinderfreundlich und für Hundeanfänger geeignet. Dieser Mischling zeichnet sich oft durch die charakteristische Fellfärbung des Schäferhunds aus. Er hat einen kompakten Körperbau. Für ein ausgeglichenes Gemüt will der Dackel-Schäferhund-Mix regelmäßig ausgelastet werden. Er liebt lange Spaziergänge und Fährtenarbeit.

Dackel-Spitz-Mix

Werden Dackel und Spitz miteinander verpaart, erwartet die Besitzer ein wahres Überraschungspaket. Denn beide Rassen sind in Größe und Fell vielfältig aufgestellt. Charakteristisch für beide ist ihre Verspieltheit und hohe Intelligenz.

Der aufgeweckte Mischling ist bellfreudig, weshalb er von Anfang an eine konsequente Erziehung benötigt. Nicht nur sein knuffiges Aussehen macht den Mischling aus Dackel und Spitz sehr populär unter Hundeliebhabern.

Er ist aufmerksam und leicht abzurichten, kann unter Umständen aber stur sein. Durch seine geringe Größe ist die Haltung in einer Wohnung bei genügend Auslauf kein Problem.

Golden-Retriever-Dackel-Mix

Ein Dackel mit glänzend goldenem Fell! So stellt man sich diesen Mischling wohl vor. Ob er goldfarben oder braun zur Welt kommt, kann niemand vorhersagen. Es ist dennoch eine ungewöhnliche Kreuzung.

Der Golden Retriever wurde zuerst in Schottland gezüchtet, bevor er sich auch hierzulande einen Namen als Familienhund gemacht hat. Er ist wie der Dackel ein Jagdhund.

Die mittelgroßen Hunde lieben die Arbeit im Wasser. Dort sind sie in ihrem Element. Kreuzt man die beiden Rassen miteinander, erhält man dementsprechend einen Mischling mit starkem Jagdtrieb.

Der Golden-Retriever-Dackel-Nachwuchs eignet sich daher besonders gut zum Apportieren. Er schätzt die Anerkennung seines Besitzers und möchte gefallen. Obwohl er zum Bellen neigt, ist er als Wachhund ungeeignet. Dafür ist dieser Mischling zu freundlich.

Dackel-Mops-Mix

Der Dackel-Mops-Mix wird liebevoll Dops genannt. Die Kreuzung stammt ursprünglich aus China. Seine Liebhaber überzeugt der kleine Hund mit seinem umgänglichen Wesen. Dackel und Mops lassen sich gut kreuzen: Der Mischling vereint die typischen Eigenschaften beider Hunderassen. Er ist liebevoll und anhänglich mit geringem Jagdtrieb.

Der Mix mit vielen Falten gehört zu den Schoßhunden und ist als Ersthund für Anfänger geeignet. Dank der geringen Größe lassen sie sich gut in der Stadtwohnung halten. Kindern und anderen Hunden gegenüber verhält er sich freundlich. Die verlängerte Schnauze des Dackels ermöglicht dem Mischling besseres Atmen und mehr Lebensqualität.

Dackel-Rottweiler-Mix

Der Mischling aus Jagdhund und Kraftpaket bietet seinem Herrchen oder Frauchen einige Herausforderungen. Wie groß und schwer er wird, bleibt völlig offen, bis er ausgewachsen ist. Es lässt sich auch nicht sagen, ob er die Erziehung einfach wird oder ob sie gegebenenfalls Probleme bereitet.

Das selbstbewusste Wesen des Rottweilers wird hier um den sturen Charakter des Dackels ergänzt. Aus diesem Grund benötigen Dackel-Rottweiler-Mischungen eine konsequente Erziehung, die keinerlei Raum für Ungehorsam lässt.

Sie sind nicht als Familienhunde zu empfehlen, lassen sich aber gut als Wachhund einsetzen. Besonders Rüden neigen zu furchtlosem und territorialem Verhalten. Hündinnen sind in den meisten Fällen etwas zugänglicher. Wenn die Mischlinge mit Kindern aufwachsen, verstehen sie sich in der Regel auch später gut mit ihnen.

Labrador-Dackel-Mix

Sowohl der Labrador Retriever als auch der Dackel gehören zu den beliebtesten Hunderassen. Da ist es nur logisch, die beiden miteinander zu kreuzen. Dabei könnten sie charakteristisch nicht verschiedener sein.

Der Dackel gilt als stur; der Labrador ist gehorsam und möchte wie der Golden Retriever gefallen. Welche Eigenschaften sich schlussendlich durchsetzen werden, ist eine Überraschung. Gut vorhersagen lässt sich aber, dass sich das kurze Fell des Labradors in den meisten Fällen beim Mischling durchsetzt. Dennoch haart der Hund recht viel.

Der Vierbeiner kann auch als Therapiehund ausgebildet werden. Das Wesen zeichnet sich durch Gutmütigkeit aus. Nicht umsonst gilt dieser Mischling als kinderfreundlich und für Familien geeignet.

Chihuahua-Dackel-Mix

Dieser Mischling wurde in Amerika als so genannter Designerhund gezüchtet. Er ist unter dem Namen Chiweenie bekannt. Die kleinen Hunde sammeln mit ihrer Niedlichkeit jede Menge Pluspunkte. Sie treten in den verschiedensten Varianten und Fellfarben auf. Man sollte die rassetypischen Eigenschaften jedoch nicht außer Acht lassen. Sowohl der Chihuahua als auch der Dachshund weisen eine gewisse Sturheit auf.

Der kleine Mischling leidet durch sein kurzes Fell im Winter und sollte deshalb besser einen Hundemantel tragen. Er tendiert zum Bellen, weshalb er trotz seines knuffigen Aussehens einen konsequenten Halter verlangt. Nur so kommt sein anhänglicher Wesenszug vollends zum Vorschein. Verspielt und energisch beschreiben seinen Charakter am besten.

Dackel-Pinscher-Mix

Wer es gerne etwas temperamentvoller mag, holt sich einen Dackel-Pinscher-Mix ins Haus. Da wird es nicht langweilig. Diese Kreuzungen entstehen meist zufällig. Der Mischling ist selbstbewusst und clever, lässt sich aber nicht einfach trainieren und bellt wie seine Verwandten viel. Er reagiert sensibel auf einen zu strengen Tonfall.

Die kleine Rasse zählt zu den Schoßhunden. Das macht ihn für die Haltung in einer kleinen Stadtwohnung geeignet. Trotz seiner geringen Größe muss der Mischling ausreichend beschäftigt werden. Für ihn gibt es nichts schlimmeres als Langeweile. Auch als Wachhund lässt sich der Dackel-Pinscher-Mix gut einsetzen.

Dackel-Pudel-Mix

Bei vielen Mix-Rassen wird der Pudel mit einbezogen. Schnoodle, Labradoodle und Cockapoo sind da nur einige Beispiele. Auch mit dem Dackel lässt sich der Pudel gut kreuzen. Verpaarungen zwischen Dachshunden und Pudel werden immer häufiger. Der Nachwuchs wird dann als Doxiepoo bezeichnet. Es entsteht ein robuster und liebevoller Mischling, der einen ausgeprägten Spieltrieb besitzt.

Mit Intelligenzspielzeug lassen sich die kleinen Hunde stundenlang beschäftigen. Die Erziehung gestaltet sich recht einfach, falls sich der Charakter des Pudels durchsetzt. Überwiegt hingegen das sture Wesen der Dackel dauert die Erziehung womöglich etwas länger. Ein weiterer Vorteil dieser Mischung liegt im geringen Aufwand für die Fellpflege. Der Mix haart wenig, was vor allem an der lockigen und hypoallergenen Fellstruktur liegt.

Dobermann-Dackel-Mix

Dieser Mischling ist nicht weit verbreitet und entsteht meist per Zufall. Das Fell ist kurz und leicht zu pflegen. Ähnlich wie die Chiweenies frieren sie dadurch allerdings schnell. Auch hier ist ein Mantel im Winter zu empfehlen.

Der Dobermann-Dackel-Mix ist wachsam und seinem Herrchen oder Frauchen gegenüber loyal. Er zeichnet sich durch starkes Revierverhalten aus, wird dabei aber nicht aggressiv. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem guten Wachhund.

Die Familienhunde sind lernfreudig und aufmerksam. Benötigen aber auch entsprechende Beschäftigung. Mit einfachen Aufgaben geben sie sich selten zufrieden. Bei der Erziehung sollte man nicht zu streng sein, da der Mischling äußert sensibel ist.

Collie-Dackel-Mix

Um einen ausgeglichenen Hüte- und Familienhund zu bekommen, wurden in Schottland Collie und Dackel gekreuzt. Wie bei allen Hybriden sind das Temperament und die Fellfärbung nicht genau vorherzusehen. Sicher ist bei dieser Kreuzung aber, dass der Mischling klein mit kurzen Beinen oder höchstens mittelgroß wird.

Das sanftmütige Wesen des Collies ergänzt sich hier um die Sturheit des Dackels. Trotzdem lässt er sich gut erziehen. Der Vierbeiner braucht Aufmerksamkeit und Arbeit, sonst verkümmert er.

Intelligenzspiele oder das Hüten einer kleinen Herde machen den Collie-Dackel-Mix glücklich. Er leidet allerdings, wenn er allein ist. Am wohlsten fühlt sich der Mischling in Gesellschaft.

Dalmatiner-Dackel-Mix

Der Dalmatiner stammt ursprünglich aus Kroatien. Dort wurde er dafür eingesetzt, um Pferde vor Überfällen zu schützen. Sein Wesen als Wachhund ist auch heute noch stark ausgeprägt. Werden Dalmatiner und Dackel gezielt miteinander gekreuzt, will man das Beste aus beiden Hunderassen herausholen. Somit könnte man im Dackel-Mix das gepunktete Fell des Dalmatiners erhalten, der allerdings nicht ganz so lauffreudig ist wie sein reinrassiger Vorfahre.

Dennoch benötigt auch der Mischling täglich viel Auslauf. Dies sollte man vor der Anschaffung unbedingt bedenken. Die aktiven Hunde sind ausdauernd und wollen gefordert werden. Somit scheiden sie für ein Leben in einer engen Stadtwohnung aus.

Husky-Dackel-Mix

Der Husky stammt aus Sibirien. Dort wurde er lange Zeit als Schlitten- und Begleithund eingesetzt. Extreme Kälte macht ihm so schnell nichts aus. Sein Fell ist dick und trotzt der Kälte. Warme Temperaturen belasten den Vierbeiner hingegen sehr.

Der Mischling zeichnet sich wie seine Eltern durch Ausdauer und Lauffreudigkeit aus. Er ist folgsam und lässt sich schnell trainieren. Mit ein bisschen Übung lässt sich der Dickkopf des Dackels gut in den Griff bekommen.

Der Mischling kann aufgrund seines aufmerksamen Wesens auch als Wachhund eingesetzt werden. Innerhalb der Familie fügt er sich gut ein und ist kinderfreundlich.

Terrier-Dackel-Mix

Wer einen ruhigen Hund sucht, wird ihn bei den Terrier-Dackel-Mixen nicht finden. Sie sind lebhafte und energievolle Vierbeiner. Allerdings sind sie eher für erfahrene Hundehalter gedacht. Sowohl der Terrier als auch der Dackel zeichnen sich durch eine große Willensstärke aus. Das macht die Erziehung für unerfahrene Besitzer schwerer.

Der Mischling vereint die Eigenschaften der ursprünglichen Rassen. Er wird viel und oft bellen, sollte er nicht konsequent erzogen sein. Beim Laufen, Graben und Springen kann der Mix seine überschüssige Energie loswerden. Er ist mit seiner Lebensfreude auch gut für Agility geeignet.

Im Allgemeinen hat er ein freundliches Wesen, ist fremden gegenüber aber sehr misstrauisch. Die Fellpflege dieser Mischung ist nicht zeitintensiv, da die Hunde wenig Haare verlieren.

Beagle-Dackel-Mix

Wie auch der Dackel ist der Beagle ein Jagdhund. Hier kommen zwei aktive Rassen zusammen, die gemeinsam einen Mischling voller Energie und Intelligenz ergeben. Man kennt ihn auch unter dem Namen Doxle. Er ist ein äußert treuer Gefährte mit hoher Wachsamkeit. Fremde sieht er als Bedrohung seiner Familie.

Der Beagle-Dackel-Mix ist äußert pflegeleicht. Aufgrund des kurzen Fells haart er nicht sonderlich stark. Um den agilen Mischling auszupowern, muss er mehrmals täglich an die frische Luft. Einfache Spaziergänge genügen ihm nicht, er, besonders seine Spürnase, will gefordert werden. Fährtensuchen, Apportieren und Agility machen ihn besonders glücklich.

Auch mit Kindern kann der Dackel-Beagle-Mix gut; er ist deshalb gut als Familienhund geeignet. Nur allein bleibt der quirlige Geselle nicht gerne.

Pekinese-Dackel-Mix

Dieser Mischling wurde ursprünglich in Asien gezüchtet. Er gehört zu den Schoßhunden. Das lange Fell des Pekinesen muss täglich gepflegt werden. Dadurch sieht der kleine Hund aus wie ein Teddybär. Charakteristisch für ihn ist eine selbstbewusste, wachsame und anhängliche Art. Er eignet sich aufgrund seiner Wesenszüge auch gut als Wachhund. Er ist Fremden gegenüber zurückhaltend. Allerdings ist eine konsequente Erziehung wichtig, denn sonst bekommt man sein Bellen nicht in den Griff.

Als Hund für die ganze Familie kommt der Mischling weniger infrage, er folgt lieber einem alleinstehenden Herrchen oder Frauchen. Kleine Spaziergänge genügen dem ruhigen Gemüt des Mischlings. Nichtsdestotrotz braucht auch dieser Hund ausreichend Bewegung. Sonst nimmt er schnell an Gewicht zu. Ihm reicht die Gesellschaft seiner Bezugsperson.

Dogge-Dackel-Mix

Die Dogge wird seit vielen Jahren mit anderen Hunderassen gekreuzt. Viele Züchter entscheiden sich bewusst für die Dogge, um die charakteristischen Züge der großen Hunde an den Mischling weiterzugeben. Dieser ist sanftmütig, ruhig und zurückhaltend. Aufgrund ihrer Größe erreichen die sanften Riesen ein Alter von nur acht bis zehn Jahren.

Doggen geben in dieser Kombination nicht nur ihre Größe weiter, sondern auch ihre markante Kopfform, ihre Fellstruktur und das ausgeglichene Wesen. Die Hybridhunde sind allerdings nicht als Ersthund zu empfehlen. Um mit den großen Hunden angemessen agieren zu können, sollte man eine gewisse Erfahrung mitbringen.

Yorkshire-Dackel-Mix

Der Yorkshire-Dackel-Mix ist als Dorkie bekannt. Auch er ist ein so genannter Hybrid-Designerhund. Der Yorkshire-Terrier und der Dackel haben ein ähnliches Temperament und Größe.

Der aus Schottland stammende Terrier wurde ursprünglich zur Bekämpfung von Ratten eingesetzt, da er wegen seiner geringen Größe als einziger in der Lage war, in Rattenlöcher zu schlüpfen. Das merkt man auch heute noch. Die Hunde lieben es zu graben. Der lebhafte Mischling kann einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzen.

Das Wesen des Yorkshire-Dackel-Mix‘ lässt sich schwer voraussagen. Die überwiegende Mehrheit ist freundlich, aufmerksam und clever. Die kleinen Hunde benötigen leichte Bewegung, zum Beispiel beim täglichen Spaziergang. Mit kleinen Kindern kommen sie nicht gut zurecht. Sie eignen sich daher eher für Einzelpersonen oder eine Familie mit größeren Kindern.

Vizsla-Dackel-Mix

Bei der Vizsla-Dackel-Mischung geht es darum, die positiven Eigenschaften beider Rassen zu vereinen. Der aus Ungarn stammende Magyar Viszla ist freundlich und leicht zu trainieren. Auch er ist wie der Dackel als Jagdhund bekannt. Sein Fell ist kurz und pflegeleicht.

Der Mischling schwimmt gerne und liebt abenteuerliche Spaziergänge. Fährtenarbeit fördert und fordert ihn gleichermaßen. Er will geistig und körperlich ausgelastet sein, sonst wird er unglücklich.

Sportliche Menschen und Vizsla-Dackel-Mixe harmonieren deshalb gut. Ihnen gegenüber ist der agile Mischling treu und folgsam. Er passt zu Familien und alleinstehenden Personen gleichermaßen, sofern sie sich ausreichend mit ihm beschäftigen.

Pitbull-Dackel-Mix

Pitbulls hängt ihr übler Ruf von früher auch noch heute an. Sie wurden für Hundekämpfe gezüchtet und gelten deshalb als so genannter Listenhund. Aber die markanten Vierbeiner sind nicht aggressiv. Mit artgerechter Sozialisierung und einer konsequenten Erziehung stellen sie sich als großartige Gefährten heraus.

Das gleiche gilt für den Pitbull-Dackel-Mix. Der Mischling ist liebevoll und treu. Man muss vermuten, dass der Einfluss des Pitbulls zu aggressivem Verhalten führt. Doch es ist die Sturheit des Dackels, die die Erziehung schwierig macht. Wie andere Dachshund-Mischlinge neigt er zum Graben.

Der energiegeladene Hund ist als Wachhund ungeeignet. Er freut sich über ausgedehnte Spaziergänge. Der robuste Mischling ist für Menschen mit Hundeerfahrung ideal. Er integriert sich auch gut in Familien mit älteren Kindern.

Corgi-Dackel-Mischling

Die berühmteste Dackel-Mischung ist wohl der Dorgi. Sie sind neben ihren reinrassigen Corgis die Lieblingshunde der Queen. Gekreuzt wird hier ein Corgi mit einem Dackel. Der Mischling hat ein kurzes robustes Fell in vielfältigen Farben.

Dackel und Corgi verbindet viele Eigenschaften. Zum einen haben sie einen ähnlichen Körperbau, zum anderen einen gleichartigen Charakter. Fremden gegenüber sind die Tiere misstrauisch gegenüber.

Lautes Bellen und das Umrunden von Mensch und Tier kommt beim Mischling vom Corgi, den Jagdinstinkt bringt der Dackel mit. Eine konsequente Hand ist bei dieser Kombination unbedingt vonnöten. Andernfalls setzt sich der selbstbewusste Mischling durch. Im gleichen Zug ist er eifrig und lernt schnell. Um einen glücklichen Hund zu haben, sollte er geistig und körperlich gut ausgelastet werden.

Malteser-Dackel-Mix

Der Malteser wurde in Malta als Schoßhund gezüchtet. Der Mischling aus Malteser und Dackel wird nicht sonderlich groß. Maximal zwei Kilogramm bringt er auf die Waage. Vierbeiner dieser Kreuzung sind klein und haben längeres Fell. Meist setzt sich der helle Ton des Maltesers durch. Ein Malteser-Dackel-Mix ist verspielt und freundlich. Er braucht lange Spaziergänge, um ausgelastet zu sein.

Ein gelangweilter Hund neigt zum Bellen. Trotzdem ist er für Anfänger geeignet und lässt sich gut in einer Wohnung halten. Fremden Menschen traut er nicht und verhält sich zurückhaltend.

Foxterrier-Dackel-Mix

Wie alle Terrier zeichnet den Foxterrier sein Fleiß und seine Unabhängigkeit aus. Das gibt er auch weiter, wenn er mit dem Dackel gekreuzt wird. Der Mischling ist aufgeweckt, neugierig und wissbegierig. Das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Erziehung. Das Fell des Hybridhundes kann als „Glatthaar“ oder als „Drahthaar“ strukturiert sein.

Lange Spaziergänge und Wanderungen machen den Foxterrier-Dackel-Mix glücklich. Der Jagdtrieb dieser Mischung ist sehr stark ausgeprägt. Sie rennen allem hinterher, was sich bewegt. Gerade in der Stadt kann dies gefährlich werden. Die meisten Foxterrier-Dackel-Mischlinge brauchen lange, bis sie stubenrein sind. Dies liegt vor allem an ihrer nachgesagten Sturheit.

Weimaraner-Dackel-Mix

Auch der Weimaraner ist ein Jagdhund. Er vererbt dem Mischling aus Dackel und Weimaraner seinen Arbeitswillen, seine Intelligenz und seine Aktivität. Der Schutztrieb ist oft stark ausgeprägt. Aus diesem Grund verteidigt der selbstbewusste Vierbeiner seine Familie oder sein Revier, ohne zu zögern. Allerdings gilt er nicht als temperamentvoll.

Der Weimaraner-Dackel-Mix möchte nicht lange allein bleiben. Andernfalls beginnt er zu bellen. Da hier zwei Jagdhunde gekreuzt werden, ist es wichtig in der Erziehung auf Konsequenz zu achten. Der Jagdtrieb muss in Schach gehalten werden. Lange Spaziergänge und geistige Auslastung gehören zur täglichen Routine. Der Mischling wird als Jagd- und oder Familienhund gehalten.

Schnauzer-Dackel-Mix

Dieser Mischling ist freundlich und gleichzeitig wachsam. Er besticht durch absoluten Gehorsam und gibt einen guten Beschützer ab. Mit ihrem Bart sehen Schnauzer tatsächlich etwas komisch aus. Diese Eigenschaft vererben sie gerne, wenn sie mit Dachshunden gekreuzt werden. Wie bei allen Mischlingen, ist das Gesamtpaket eine Überraschung.

Einige Charakterzüge lassen sich bei fast allen Schnauzer-Dackel-Mixen feststellen. Sie sind freundliche, selbstbewusste und eigenwillige Tiere. Anderen Hunden gegenüber verhält er sich zurückhaltend. Man kann ihn gut für die Fährtenarbeit, Obedience und Agility verwenden. So kommt für die aufgeweckten Hunde keine Langeweile auf.

Spaniel-Dackel-Mix

Auch hier werden wieder zwei Jagdhunde miteinander gepaart. Der Spaniel-Dackel-Mix wird auch Dacckerspaniel oder Docker genannt. Der Cocker Spaniel ist ein Wasserhund, welcher seine Beute am liebsten im nassen Element fängt.

Der lebenslustige, gut erziehbare Mischling erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Sein Wesen ist zutraulich und aufgeschlossen. Er benötigt eine sensible Hand, die ihn gut erzieht. Dann wird er zu einem treuen Begleiter und Familienhund.

Das lange Fell sollte täglich gebürstet werden, um Verknotungen vorzubeugen. Apportieren, Agility und Fährtensuche sorgen für eine gute Auslastung dieser Hunderasse.

Basset-Dackel-Mischling

Bassets und Dackel lassen sich gut miteinander verpaaren. Obwohl Mixe selten sind, gibt es doch hin und wieder Zufallskreuzungen. Der Nachwuchs ist selbstsicher, eigenwillig und gelassen mit einer hohen Reizschwelle. Das kurze Fell ist anspruchslos.

Der Mischling freut sich wie seine Eltern über lange Spaziergänge. Dabei gilt es, nicht zu vergessen, dass der Vierbeiner den Jagdtrieb im Blut hat. Die regelmäßige Fährtenarbeit sorgt für einen ausgeglichenen Familienhund. Kindern gegenüber verhält er sich freundlich und sanft.

Allein bleiben will der Mischling ungern. Mit viel Training lässt sich das traurige Heulen in den Griff kriegen.

Frenchie-Dackel-Mix

Bei dieser Mischung werden Französische Bulldogge und Dackel gekreuzt. Der freundliche und lebensfrohe Mix erfreut sich immer größerer Popularität. Sie zählen allerdings nicht in die Kategorie Designerhund und werden deshalb nicht mit Absicht gezüchtet. Sie sind ihrer Bezugsperson und auch Fremden gegenüber freundlich gestimmt. Kinder und andere Hunde machen ihm ebenfalls keine Probleme. Das kommt nicht bei allen Mischlingen vor.

Der Frenchie-Dackel-Mix ist nicht sonderlich aktiv, freut sich aber über einen langen Spaziergang mit seinem Herrchen oder Frauchen. Dabei zeigt er deutlich, was er will und was nicht. Der Mix aus Französischer Bulldogge und Dackel ist nämlich sehr willensstark.

Münsterländer-Dackel-Mix

Der Münsterländer kommt, wie sein Name schon vermuten lässt, aus Münster. Er ist ein wasserfreudiger und eifriger Jagdhund. Dafür bellt er nicht viel. Kreuzungen mit dem Dachshund sind selten. Kommt es durch Zufall dennoch einmal vor, bekommt man einen willensstarken, fleißigen und engagierten Hund.

Der Mischling braucht die Herausforderung in Form von Jagd oder als Ersatz in Form von Agility, Obedience oder Fährtenarbeit. Es ist deshalb kein Anfängerhund. In eine Familie lässt sich der Mix gut integrieren, vorausgesetzt er wurde zuvor ordentlich ausgelastet. Als reiner Familienhund wird er unglücklich. Wird die Fellnase artgerecht gehalten, so hat man einen treuen Freund und Begleiter für Familie und Kinder.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.