13 Hunde, die wie Löwen aussehen

Der Hund ist unumstritten der beste Freund des Menschen. Sie sind treue Gefährten mit ihren feuchten Nasen und treuen Augen. Es ist bekannt, dass diese vom Wolf abstammen und diesem auch Rassen-unabhängig sehr ähnlich sehen. Doch es gibt allem Anschein nach auch Rassen, die gerne aus der Reihe tanzen.

Sie erinnern mehr an die großen Raubkatzen und man ist sich zuerst nicht sicher: Ist das ein Löwe oder ein Hund? Dem Aussehen nach ist man dazu verleitet, die treuen Tiere zum Schnurren zu bringen. Doch von welchen Rassen wird gesprochen und wie unterscheiden sich diese in ihrem Wesen und Aussehen?

Vom kleinen Pekinesen angefangen bis hin zum großen und Löwen-ähnlichen Neufundländer.

  1. Pekinese
  2. Shetland Sheepdog
  3. Kaukasischer Owtscharka
  4. Chinesischer Schopfhund
  5. Golden Retriever
  6. Löwchen
  7. Neufundländer
  8. Leonberger
  9. Himalaja-Schäferhund
  10. Shar-Pei
  11. Zwergspitz
  12. Do Khyi
  13. Chow-Chow

Pekinese

Der Pekinese kommt ursprünglich aus China und gehört eher zu den kleinen Hunden mit seinen ca. 25 cm Schulterhöhe. Gezüchtet wurde er als reiner Gesellschaftshund und dieser Aufgabe macht er als kleiner Löwe alle Ehre. Sein prächtiges, langes Fell möchte auch regelmäßig gepflegt werden. Die Fellfärbung kann dabei in vielen Varianten vorkommen, einer der bekannteren ist aber die goldfarbene bis dunkelbraune Färbung.

Charakterlich hat der Pekinese eher weniger von einem Löwen. Er ist bestens als Familienhund geeignet, besonders für Hunde-unerfahrene Anfänger. Diese Rasse bindet sich sehr an seinen Herrchen, deshalb sind diese kleinen Löwen besonders für Alleinstehende geeignet.

Es handelt sich bei Pekinesen um sehr wachsame, intelligente und ruhige Hunde. Sie können unter anderem auch sehr dickköpfig sein und bestimmen, worauf sie Lust haben. Diese Löwenhunde sind also die perfekten Wegbegleiter und besten Freunde.

Shetland Sheepdog

Wer einen mittelgroßen vierbeinigen Freund sucht, der ausreichend Fell zum Kuscheln bietet, ist mit dem Shetland Sheepdog gut beraten. Typisch für diese Hunderasse ist, dass sich um das Gesicht Kronenförmigfell rangt. Dadurch sieht der Shetland Sheepdog einem männlichen Löwen sehr ähnlich.

Ursprünglich wurden diese Hunde gezüchtet, um Schafherden zu hüten und den Hirten zu unterstützen. Dadurch ergibt sich ein hoher Bewegungsdrang bei den Löwen-ähnlichen Energiebündeln. Mehrmals am Tag mit ihm spazieren zu gehen ist auf jeden Fall Pflicht. Dadurch trifft man diese Hunde auch öfter im Hundesport an.

Der Shetland Sheepdog schenkt dir als Zeichen seiner Unterwerfung ein strahlendes Lächeln. Im Vergleich zu den afrikanischen Großkatzen haben diese Löwen ein sensibles Gemüt. Sie sind in der Lage, die Stimmung ihrer Herrchen genau wahrzunehmen, deshalb ist lautes und aggressives Verhalten kontraproduktiv.

Kaukasischer Owtscharka

Ein Löwe unter den Hunden, das ist der kaukasische Owtscharka. Er ist ein Riese unter den Hütehunden und sein Körperbau muskulös und kräftig. Die Rasse wurde vor ca. 600 Jahre gezüchtet, um Herden vor Bären und Wölfen zu beschützen.

Der kaukasische Löwe beschützt seine Familie und ist dieser gegenüber auch sehr sensibel. Er hat ein längliches und dichtes Fell, das eine gelbe, beige oder graue Farbe aufweisen kann.

Bei der Erziehung kann diese Rasse zur Herausforderung werden. Es ist notwendig, konsequent durchzugreifen und Autorität zu zeigen, damit dieser Vierbeiner in der Familie seinen Platz findet.

Obwohl diese Hunderasse einen niedrigen Bewegungsdrang hat, ist es ratsam, Gartenzäune besonders zu sichern.

Chinesischer Schopfhund

Der chinesische Schopfhund zählt zu den kleineren Hunderassen. Er wird in etwa 10 Jahre alt und besticht durch sein aufgedrehtes und anhängliches Wesen. Der kleine Löwe ist überwiegend haarlos. Nur seine Mähne am Kopf erinnert an einen männlichen Löwen.

Der chinesisch Schopfhund ist sehr auf seinen Besitzer fixiert und eignet sich besonders gut für Einzelpersonen. Die überwiegende Haarlosigkeit ist auf einen Gendefekt zurückzuführen und wird mittlerweile mit Absicht beibehalten. Durch die Nacktheit des Hundes ist besonders auf wenig Sonneneinstrahlung, Allergien und Verletzungen zu achten.

Bei der Haltung entpuppt sicher dieser kleine Geselle als sehr pflegeleicht. Es ist ohne Probleme möglich, ihn auch in einer kleinen Wohnung zu halten.

Golden Retriever

Retriever gehört immer noch in die Kategorie der mittelgroßen Hunde und wird ca. 10 bis 12 Jahre alt. Oftmals wird diese Hunderasse auch als Begleithund eingesetzt, da es sich hier um besonders selbstbewusste und vertrauensvolle Begleiter handelt. Anders als ein Löwe lieben sie das Wasser und können demnach auch nicht widerstehen, in jedes sich bietende Nass rein zu springen. Sie sind ebenso begeisterte Sportskanonen und freuen sich über viel Auslauf und Bewegung.

Golden Retriever gehören zu den beliebtesten Hunderassen und das nicht überraschend. Sie sind die perfekten Familienhunde, treu und liebevoll. Wie ihr Name schon verrät, sind die typischen Fellfarben dieser Hunde golden oder beige. Dadurch sieht der Golden Retriever wie ein weiblicher Löwe aus.

Der da diese Rasse sehr menschenbezogen ist, wäre es keine Option, diese Hunde lange allein zu lassen. Beim Kauf ist besonders auf einen guten Züchter zu achten, da ansonsten Krankheiten wie Gelenkprobleme auftreten können.

Löwchen

Man könnte meinen, das Löwchen wäre zumindest dem Namen nach ein echter Löwe unter den Hunden. Früher war das Löwchen ein richtiger Luxushund für die Königshäuser und Reichen. Dieser Hund ist seiner Körpergröße nach auch eher ein Löwchen als ein großer Löwe und zählt demnach zu den kleinen Hunderassen. Der Hund wird oftmals ab der Hüfte geschoren, dadurch eine prächtige Mähne bis zur Mitte des Körpers und ein buschiger Schwanz und Beine.

Vom Wesen her ist dieser Hund immer gut gelaunt, sehr intelligent und temperamentvoll. Obwohl diese Rasse leicht zu erziehen ist, empfiehlt es sich, eine Hundeschule zu besuchen. Denn wer kann schon immer den kleinen Knopfaugen widerstehen? Aufgrund des längeren Fells und der fehlenden Unterwolle empfiehlt sich eine regelmäßige Fellpflege.

Im Winter sollten deshalb die Haare an den Pfoten geschnitten werden, damit diese nicht verklumpen. Auch die Augen sollten immer freie Sicht haben, deshalb gilt auch hier regelmäßiges Haareschneiden. Als Fazit muss man sagen, dass auch diese Rasse bestens für Anfänger geeignet ist.

Neufundländer

Wenn es nicht die großen dunklen Augen des Neufundländers sind, die das Herz zum Schmelzen bringen, dann sein kuscheliges Fell. Dieser Hund ist ein echtes Muskelpaket und wirkt wie ein Löwe. Er würde sich jedem Gegner in den Weg zu stellen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sein Wesen ist sanft, liebenswürdig und friedlich. Diese Rasse ist stets entspannt und sie bauen eine enge Verbindung zu ihrem Besitzer auf.

Der Neufundländer ist sehr an seine Herrchen gebunden und möchte bei allen Aktivitäten dabei sein. Aufgrund seines dichten und langen Fells meidet er die direkte Sonne und sehnt sich mehr nach kühlerem Wetter. Dieser Hund ist also ein perfekter Begleiter für Familien, die einen Freund für alle Abenteuer suchen.

Leonberger

Das Aussehen des Leonberger soll bewusst wie ein Löwe auf die Leute wirken. Der Namensgeber ist die Stadt Leonsberg, deren Stadtrat eine Hunderasse haben wollte, die an einen Löwen erinnert. Durch ihre ganze Erscheinung und Statur machen sie ihrem Namen alle Ehre, benötigen aber auch viel Futter und Pflege.

Ähnlich wie der Neufundländer ist auch der Leonberger ein sanfter Riese, der besonders gut mit Kindern umgehen kann. Diese Rasse zeigt trotz der Größe und Muskelmasse kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen, sondern ist geduldig und sanftmütig.

Der Leonberger ist durch seine Gehorsamkeit auch sehr gut für Anfänger geeignet. Mit genügend Geduld und Disziplin wird er treuer Freund an der Seite seiner Besitzer.

Zu beachten ist doch, dass Leonberger besonders aktive Hunde sind.Seine Herrchen sollten demnach auch sportlich sein und dem Tier viel Auslauf bieten können.

Himalaja-Schäferhund

Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt der Himalajaschäferhund aus Indien. Man könnte auch sagen, er ist ein Löwe, der in den Bergen lebt. Er dient seit jeher als Wachhund. Sein muskulöser Körperbau bietet ihm auch die notwendigen Voraussetzungen dafür. Er ist nicht gerade einer von den lernwilligen Hunden, denn er langweilt sich schnell.

Der Himalajaschäferhund besticht jedoch durch seine treue und loyale Seite. Diese Hunderasse ist vielleicht nicht die beste Wahl für Hunde-unerfahrene Menschen, da er dazu neigt, sich und sein Revier zu verteidigen. Wer bereits etwas Erfahrung aufweist und einen treuen Wachhund sucht, ist hier gut beraten.

Shar-Pei

Die Kopfgröße des Shar-Pei könnte definitiv mit einem Löwen mithalten. Dieser Löwe ist jedoch leichter zu handhaben als echte Löwen. Er zählt zwar nicht zu den verspieltesten Hunden, kommt in der Familie aber gut zurecht. Sein Charakter ist als sehr entspannt bis stoisch zu bezeichnen. Zwar sieht er durch seine typischen Falten im Gesicht immer etwas nachdenklich aus, ist aber ein sehr robuster Geselle.

Es wird vermutet, dass es diese Rasse schon seit ca. 2000 Jahren im asiatischen Raum gibt. Oftmals wurde er auch zur Jagd von Kleinwild eingesetzt, aufgrund seines leichten Jagdtriebs. Was er mit Löwen gemeinsam hat, ist, dass er kein besonders großer Wasserfan ist. Es ist aus diesem Grund von einer Zwingerhaltung dringend abzuraten. Diese Hunderasse gehört definitiv nur in erfahrene Hände und ist nichts für Anfänger.

Zwergspitz

Ob sich ein Löwe beleidigt fühlen würde über den Vergleich, ist unklar. Der Zwergspitz sieht mit seiner Mähne und viel Fantasie einem Löwen etwas ähnlich. Fest steht, dass der Zwergspitz ein flauschiger Minihund ist. Er ist sich seiner kleinen Größe jedoch nicht bewusst und sehr selbstbewusst, besonders anderen Hunden gegenüber. Er weiß, was er will und fordert das auch von seinen Menschen ein.

Wer eine lebendige Alarmanlage braucht, ist mit dieser Rasse an der richtigen Stelle. Er kann sie zwar im Fall des Falles nicht wirklich verteidigen, wird aber durch sein Gebell Angreifer vorher in die Flucht schlagen. Der Zwergspitz ist zudem sehr lernwillig und freut sich, neue Tricks zu lernen. Längere Spaziergänge sind bei einem angepassten Tempo ebenfalls kein Problem.

Do Khyi

Dieser Löwe im Hundepelz kommt ebenfalls aus dem asiatischen Raum und ist besonders für erfahrene Hundebesitzer geeignet. Aufgrund seiner Intelligenz ist er besonders als Wachhund geeignet. Teilweise wird er aber auch als Therapie- und Familienhund eingesetzt. Er ist seinen Besitzern sehr verbunden und hat dadurch einen starken Beschützerinstinkt.

Der schlaue Do Khyi braucht eine Aufgabe und fühlt sich am wohlsten, wenn er etwas Neues lernen kann. Er liebt es lange Spaziergänge zu machen und aktiv zu sein. Wer etwas Erfahrung mitbringt und nicht davor zurückschreckt, dem eigenwilligen Do Khyi Manieren beizubringen, wird in diesem Hund einen treuen Begleiter finden.

Chow-Chow

Chow-Chow sind sehr eigenwillige Hunde, die den Charakter einer Katze haben. Sie werden auch aufgeplusterte Löwenhunde genannt. In der Tat könnte man meinen, ein Löwe steht vor einem, wenn man einen Chow-Chow sieht.

Er gehört zur Gattung der asiatischen Spitze und ist eher ein mittelgroßer Hund. Typisch an seinem Aussehen ist jedoch seine blaue Zunge und die Lefzen. Wieso diese jedoch eine Färbung aufweisen, ist nicht genau erklärbar.

Chow-Chow besitzen einen ziemlichen Dickschädel, deshalb ist es von großer Wichtigkeit, sich bei der Erziehung durchzusetzen. Anderen Hunden gegenüber zeigt er territoriales Verhalten und sollte deshalb schon als Welpe sozialisiert werden.

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.

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