Spare bis zu 50% bei Deiner nächsten Futter-Bestellung

Welches Obst dürfen Hunde essen?

Obst enthält viele Vitamine, Mineralien, Ballast- und andere wichtige Nährstoffe. Bei uns Menschen ist es deshalb Teil eigentlich jeden gesunden Ernährungsplans.

Doch wie sieht es bei Hunden aus? Anders als oft gedacht fressen auch unsere vierbeinigen Freunde gerne und natürlicherweise Früchte.

Sehr verträgliches, bedingt geeignetes und gefährliches Obst

Aber Vorsicht: Nicht jede Obstsorte ist auch für Hunde geeignet – manche Früchte können sogar tödlich sein. Damit Du weißt, welches Obst Hunde essen dürfen, habe ich dir zusammengestellt:

  • welches Obst sehr verträglich ist und eigentlich von allen Hunden gefressen werden kann
  • welche Früchte nur mit Einschränkungen geeignet sind und
  • welches Obst auf keinen Fall verfüttert werden sollte.

Dieses Obst dürfen fast alle Hunde bedenkenlos fressen

Viele Obstsorten sind, richtig zubereitet, für fast alle Hunde bedenkenlos geeignet. Als kleine Futterbeigabe oder Snack/Belohnung für zwischendurch haben sie deshalb einen exzellenten Ruf.

Äpfel

Äpfel sind nicht nur für uns Menschen eine wahre Wohltat: Auch Hunde können von ihnen profitieren. So enthalten sie nicht nur viele Vitamine, sondern vor allem Ballaststoffe: Besonders Apfelpektin ist hier zu nennen, es bindet Giftstoffe im Darm und hat besonders bei Durchfall eine reinigende Wirkung.

Wenn dein Hund Magen-Darm-Probleme hat, empfiehlt sich besonders Apfelpüree. Als Snack solltest Du den Apfel auf jeden Fall vorher schälen und entkernen: Apfelkerne können nämlich giftig sein – obwohl die Vierbeiner eine große Toleranz haben (sie müssten schon sehr viele Kerne fressen, damit sich im Körper Blausäure bildet), würde ich hier kein Risiko eingehen.

Ananas

Ananas enthält viele Vitamine und besonders die Mineralien Kalium und Zink. Weiterhin sind sie im reifen Zustand sehr saftig und daher auch eine willkommene Erfrischung für deinen Liebling mit einem angenehmen, süßen Geschmack. Weiterhin enthalten sie viele Ballaststoffe und das verdauungsanregende Enzym Bromelain.

Trotz ihrer Süße enthält Ananas vergleichsweise viel Säure – deshalb (und aufgrund ihres Zuckergehaltes) sollten sie nur in Maßen gefüttert werden.

Bananen

Bananen sind hervorragende Energielieferanten für Mensch und Hund: Sie enthalten zudem viel Kalium und können bei Durchfall helfen, weil sie im Darm stopfende Eigenschaften haben. Im Gegenzug bedeutet dies allerdings auch, dass Hunde, die zu Verstopfungen neigen (besonders im Seniorenalter ist dies häufig der Fall), eher ein anderes Obst bekommen sollten.

Bei der Portionierung sollte man dem Hund aber nicht zu viel zumuten: Bananen sind echte Kalorienbomben und können schnell zu Übergewicht führen. Für kleinere Hunde reichen deshalb schon einige wenige Stücke aus, bei größeren Tieren sollte das Maximum etwa eine halbe Banane betragen.

Birnen

Birnen sind bei Hunden sehr beliebt: Sie enthalten vergleichsweise wenig Fruchtsäure, weshalb sie sich auch gut für Tiere mit empfindlichem Magen eignen. Weiterhin sind sie kaum sauer und enthalten besonders viele B-Vitamine und Folsäure.

So viel Geschmack sollte aber mit Vorsicht genossen werden: Birnen erhalten nämlich ziemlich viel Zucker und können deshalb sehr schnell zu Übergewicht führen. Ferner sollten die Früchte zur Sicherheit entkernt verabreicht werden.

Beeren wie Brom-, Erd-, Heidel-, oder Himbeeren

Die meisten Beeren dürfen in Maßen ohne Bedenken an Hunde verfüttert werden: Sie gehören auch zum natürlichen Ernährungsplan, so sind sie eine der wichtigsten pflanzlichen Nahrungsquellen, die der Wolf in der Wildnis aufliest.

Beeren sind dabei nicht nur hervorragende Vitaminquellen, sondern unterstützen auch die Verdauung: Gegen Durchfall enthalten sie z.B. viele pflanzliche Gerbstoffe.

Aufgrund der kleinen Größe sind sie gut portionierbar und lassen sich deshalb auch als Leckerli einsetzen.

Kiwis

Tiermedizinisch gesehen sind Kiwis eine wahre Wohltat für die Vierbeiner. In der richtigen Menge enthalten sie viele Vitamine, Antioxidantien, Ballaststoffe und andere wichtige Nährstoffe wie Alpha-Linolensäure, die vom Hund in Omega 3 Fettsäuren umgewandelt werden kann.

Gegen sie spricht allerdings der vergleichsweise hohe Säuregehalt, der Tieren mit Magen-Darm-Problemen aufstoßen könnte. Dieser sorgt auch für einen eher sauren Geschmack – viele Hunde verschmähen deshalb die Frucht.

Kiwis sollten nur geschält gefüttert werden.

Papayas

Papayas sind eher exotische Melonenfrüchte, die beim Hund aber sehr viel Gutes bewirken können: Sie haben einen sehr milden Geschmack, sind arm an Säuren und daher auch bei Magenproblemen gut verträglich.

Neben vielen Vitaminen und Ballaststoffen enthält die Papaya auch das Enzym Papain, das praktisch ausschließlich in dieser Frucht vorkommt. In der freien Natur dient es der Abwehr von Schädlingen, gefressen fördert es nicht nur die Verdauung, sondern hat auch antiparasitäre Eigenschaften.

Früher wurden Papayas deshalb auch von Tierärzten zur Entwurmung eingesetzt, heute spielen sie in der Tiernaturheilkunde immer noch eine wichtige Rolle als natürlicher Darmreiniger. Die Enzyme werden dabei am besten aufgenommen, wenn die Frucht vor dem Verzehr püriert wird.

Wassermelonen

Wassermelonen enthalten viele Vitamine und Mineralien, bei Hunden sind sie aufgrund ihrer säurearmen Eigenschaften sehr verträglich und wohlschmeckend. Es ist fettfrei, enthält viel Zucker, das aber nur sehr langsam in die Blutbahn gerät. Der hohe Wassergehalt sorgt besonders an heißen Tagen für viel Entlastung.

Melonenkerne sind in großen Mengen schädlich und können nicht nur toxisch wirken, sondern auch einen Darmverschluss provozieren. In kleineren Dosen ist das eher unwahrscheinlich – dennoch sind entkernte oder sogar kernfrei gezüchtete Früchte immer die beste Wahl.

Auf keinen Fall darf der Hund jedoch die Melonenschale fressen – ideal sind hier kleine, der Größe des Hundes angepasste Würfel.

Bei diesem Obst ist Vorsicht geboten

Es gibt aber auch Obst, das eher mit Vorsicht zu genießen ist: Diese Sorten müssen auf jeden Fall außerordentlich sorgfältig ausgesucht und zubereitet werden, damit der Hund keinen Schaden nimmt.

Steinfrüchte (z.B. Aprikosen, Kirschen, Mangos, Pflaumen, Nektarinen, Pfirsich)

Unter Steinfrüchten fasst man alle Obstsorten zusammen, die außen ein ziemlich weiches und bekömmliches Fruchtfleisch aufweisen, im Inneren aber einen verhältnismäßig großen, harten, verholzten Kern haben. Sie sind gemeinhin sehr säurearm und werden von Hunden eigentlich sehr gerne gefressen.

Das Problem liegt hier aber wortwörtlich im Kern: Dieser ist bei einigen so groß, dass er im Körper schon alleine zu einer tödlichen Blausäurevergiftung führen kann. Auch ohne derartig toxische Wirkung können sie Schluckbeschwerden, Atemnot und Verdauungsprobleme bis hin zu einem Darmverschluss verursachen.

Steinfrüchte müssen deshalb auf jeden Fall vor der Fütterung entkernt werden, sonst sind sie potentiell tödlich!

Zitrusfrüchte (z.B. Orangen und Zitronen)

Zitrusfrüchte, zu denen u.a. Apfelsinen, Mandarinen und Zitronen gehören, könnten eigentlich ein sehr wertvoller Teil des Speiseplans von Hunden sein – besonders der hohe Vitamin C Gehalt könnte helfen.

Allerdings sind sie auch sehr säurehaltig und können so bereits in kleinen Mengen auch gesunde Magen-Darm-Trakte auf die Probe stellen. Wenn Du deinem Hund Zitrusfrüchte geben möchtest, solltest Du also darauf achten, dass sie sehr reif sind und nur kleine Mengen füttern. Idealerweise sind sie dann auch praktisch kernfrei.

Häufig erledigt sich die Frage aber schon vorher von selbst: Aufgrund ihres eher sauren Aromas werden sie nämlich von vielen Tieren partout abgelehnt. Von einer Verfütterung der Schale ist generell abzusehen.

Bestimmte Beerensorten

Beeren gehören gemeinhin zum Grundspeiseplan von Wölfen, Bestimmte Sorten sind aber nicht sonderlich empfehlenswert und sollten daher mit Vorsicht genossen werden.

So sind z.B. Johannis- und Stachelbeeren zwar sehr nahrhaft, aber auch ziemlich sauer. Von den meisten Hunden werden sie deshalb nur angenommen, wenn sie mit etwas süßeren Früchten vermischt werden.

Weiterhin können sie empfindliche Verdauungstrakte irritieren, zu viel darf der Vierbeiner deshalb auf keinen Fall fressen. Dann könnten diese Beeren nämlich auch harntreibend wirken und im schlimmsten Fall den Kalziumspiegel im Blut durcheinanderbringen.

Dieses Obst dürfen Hunde eigentlich nicht essen

Es gibt aber auch Obst, das für Hunde völlig ungeeignet ist: Manchmal lassen sich zwar sehr kleine Mengen noch verfüttern, das Risiko einer gefährlichen Reaktion ist dann aber so hoch, dass es sich nicht lohnt, es zu versuchen.

Avocados

Avocados werden manchmal als Obst und manchmal als Gemüse eingeordnet. Für Hunde sind sie leider überhaupt nichts.

Das liegt an dem chemischen Stoff Persin, das in ihnen enthalten ist. In der freien Natur schützt sich die Avocado mit ihm vor Insektenbefall. Für Hunde kann er allerdings tödliche Auswirkungen haben: Magen-Darm-Beschwerden, Atemnot und sogar Herzversagen können dann die Folge sein.

Weiterhin sorgt ein verschluckter Avocado-Kern fast garantiert für Probleme: Von Schluckbeschwerden bis hin zum Darmverschluss ist dann alles möglich – lass’ also am besten die Finger von dieser Frucht!

Holunderbeeren

Holunderbeeren sind eine der sehr wenigen Sorten, die dein Hund auf keinen Fall fressen sollte – die erhalten das Glykosid Sambunigrin, das im Körper zu einer Blausäurevergiftung führen kann.

Gekocht lässt sich der Gehalt dieses Toxines zwar verringern – es ist aber um einiges ratsamer, auf andere, gesunde Beerensorten zu setzen.

Rosinen/Weintrauben

Weintrauben sind ein absolutes Tabu für Hunde – sie enthalten nämlich Giftstoffe, die für die Vierbeiner tödlich sein können. Genau aufgeschlüsselt werden konnte die toxische Zusammensetzung von der Wissenschaft zwar noch nicht – Traubenvergiftungen sind aber real und haben leider schon vielen Hunden das Leben gekostet.

Aus demselben Grund darfst Du deinem Liebling auch auf keinen Fall Rosinen verfüttern: Bei diesen getrockneten Weintrauben ist der Toxingehalt nämlich noch einmal stärker konzentriert – sollte dein Hund aus Versehen eine fressen, ist dies ein Notfall, der sofortige tierärztliche Behandlung rechtfertigt!

Sollte man Obst an seinen Hund verfüttern?

Obst ist gesund und enthält viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Wenn es an die Ernährung des Haustieres geht, sind viele Hundehalter allerdings skeptisch, was Früchte angeht.

Häufig wird dann argumentiert, dass der Hund ja Fleischfresser ist und deshalb ausschließlich tierische Proteine und Fette braucht. Ganz so einfach ist das allerdings nicht.

Teil des natürlichen Speiseplans

Ein Blick auf die Nahrung des Wolfes zeigt nämlich, dass der wilde Vorfahre und nächste Verwandte des Vierbeiners durchaus nicht wählerisch bei der Futtersuche ist. Eine Analyse von über 2000 Kotproben hat so zwar ergeben, dass die Tiere mit Vorliebe tierische Beute fressen, aber eben nicht ausschließlich.

Wird in der freien Wildbahn durch Auflesen oder als Mageninhalt von Beutetieren aufgenommen

Stattdessen findet man auch viele pflanzliche Nährstoffe. Diese werden auf zwei Arten aufgenommen:

  • Einerseits verzehren Wölfe mit Vorliebe den Mageninhalt der meist vegetarischen Beutetiere. Dieses Obst ist bereits vorverdaut, leicht warm und kann sehr gut aufgenommen werden.
  • Andererseits fressen die Wildtiere aber auch aufgelesenes Obst: Besonders Wildbeeren haben es ihnen angetan.

Dementsprechend ist auch ein Hunde-Ernährungsplan mit Obst durchaus natürlich.

Reifes Obst wird am besten vertragen

Am besten vertragen wird das Obst, wenn es möglichst reif ist. Die Früchte haben dann eine angenehm-weiche Konsistenz und schmecken auch nicht mehr so sauer.

Bei unreifen Früchten solltest Du aber vorsichtig sein – diese können hin und wieder Giftstoffe enthalten und die Verdauung des Tieres über Gebühr auf die Probe stellen.

Am besten vorher kosten

Ideal ist es, wenn Du das für deinen Liebling vorgesehene Obst vorher kostest. So lernst Du nicht nur den Reifegehalt genau kennen, Du kannst auch beurteilen, ob das Obst vielleicht vergoren ist. Dann solltest Du es auf keinen Fall ins Futter geben, denn Hunde reagieren sehr empfindlich auf Alkohol.

Braucht ein Hund unbedingt Obst?

Aber ist es unbedingt nötig, seinem Hund eine Obstdiät zu verpassen? Eigentlich nicht – generell kann ein gesunder Hund auch ohne Früchte ein gesundes Leben führen.

Auf die Nährstoffe kommt es an

Denn eigentlich kommt es vor allem auf die Nährstoffe an: In der richtigen Menge können auch tierische Proteine wie Fleisch genug Vitamine, Mineralien und sonstige Substanzen bereitstellen.

Das ist bei einer einseitigen Fleischernährung aber um einiges schwieriger als mit zusätzlichen pflanzlichen Nahrungsquellen.

Eine gute Ergänzung zu tierischen Proteinen

Deshalb eignet sich Obst besonders als Ergänzung zum fleischlichen Speiseplan. Es liefert viele Nährstoffe, deren Bedarf mit tierischen Nahrungsquellen nur schwierig gestillt werden kann – besonders in späten Lebensjahren lohnt sich die Verabreichung deshalb.

Aufgrund ihrer gesunden und hilfreichen Zusammensetzung ist Obst in vielen Fällen auch eine günstige, natürliche und effektive Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Geeignete Darreichungsformen von Obst

Obst ist in vielen Formen erhältlich. Manche Verarbeitungen sind dabei sehr gut für Hunde geeignet, andere wiederum sollten eher nicht an den Vierbeiner verfüttert werden. Die folgenden Darreichungsarten haben sich sehr bewährt.

Gekauftes Frischobst

Am häufigsten wird gekauftes Frischobst verfüttert. In manchen Fällen muss man noch etwas warten, bis es wirklich reif ist, dann ist es aber auch sehr schmack- und nahrhaft. Gewöhnlich hat es sehr hohe Qualität.

Bio Obst ist besonders schonend

Besonders schonend ist Obst mit Bio Siegel: Es wurde in ökologischer Landwirtschaft angebaut und ist dementsprechend frei von Pestiziden. Solltest Du “Normal-Obst” verwenden, ist es eigentlich Pflicht, die Früchte vorher gut abzuwaschen.

Obst aus dem eigenen Garten

Sehr empfehlenswert ist auch Selbstgepflücktes aus dem eigenen Garten: Wenn Du schonend anbaust, ist es frei von Giftstoffen und ein wahrer Genuss für deinen Liebling. Weiterhin kostet dieses Extra-Futter kaum zusätzliches Geld.

Vorsicht bei wilden Früchten

Auch selbst aufgelesene Früchte, z.B. Wildbeeren, sind sehr natürliche Möglichkeiten, deinem Liebling pflanzliche Nährstoffe zu geben. Aber Vorsicht: Manche wilde Früchte können auch Parasiten wie den Fuchsbandwurm enthalten. Deshalb musst Du wildes Obst genau überprüfen und auf jeden Fall vorher abwaschen.

Tiefkühlobst

Tiefkühlobst ist besonders im Winter sehr beliebt. Im Grunde genommen spricht nichts dagegen, es gut aufgetaut auch seinem Vierbeiner zu geben: Du solltest dich vorher nur gut vom Reifegrad überzeugen.

Hundefutter mit Obstzusatz

Sehr interessant sind auch fertige Hundefutter, die bereits Obst enthalten. Es ist sowohl als Nass- als auch als Trockennahrung erhältlich und enthält gewöhnlicherweise eine Mischung, die optimal auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt ist.

Weiterhin ist dieses Obst auf jeden Fall sehr verträglich.

Eher ungeeignete Darreichungsformen

Es gibt aber auch Darreichungsformen, die Du für deinen Hund eher nicht in Betracht ziehen solltest.

Getrocknete Früchte

Getrocknete Früchte sind so zwar sehr energiereich, enthalten gewöhnlich aber auch sehr viel Zucker: Die Gefahr eines Kalorienüberschusses ist deshalb sehr hoch – außerdem sind die Nährstoffe sehr konzentriert enthalten, was hin und wieder zu Unverträglichkeiten führen kann.

Obst Konserven

Auch eingelegtes Obst in Konserven enthält sehr viel Zucker: Zwar ist es sehr schmackhaft und gemeinhin auch ungiftig, dafür aber auch eine starke Kalorienbombe. Deshalb ist frisches Obst um einiges empfehlenswerter.

Fallobst

Und auch mit Fallobst würde ich vorsichtig sein: Einerseits ist es sehr reif und meistens frei von Pestiziden – andererseits kann es aber auch überreif sein und z.B. gegorenen Alkohol enthalten.

Weiterhin enthält es häufig bereits Schimmel, oder Würmer und andere Kleinstlebewesen, die potentiell gefährlich für den Hund sein könnten.

Wie bringt man den Hund dazu, Obst zu fressen?

Viele Hunde fressen sehr gerne Obst, andere sind hier wählerischer. Wenn dein Liebling einen Napf mit frischen Früchten verschmäht, gibt es aber Strategien, um ihn dennoch dazu zu bringen, seinen Vitamin- und Mineralhaushalt aufzufrischen.

Ins Futter mischen

Sehr bewährt hat sich, das Obst ins Futter zu mischen. Besonders Nassnahrung eignet sich hierfür. Bei trockenen Kroketten ist es etwas schwieriger, meistens wird es einfacher, wenn Du das Trockenfutter mit Wasser oder etwas Fleischbrühe einweichst.

Wenn dein Hund ums Obst “herum isst,” kann es helfen, wenn Du es püriert ins Futter gibst und dann vermischst.

Als Snacks (Belohnungen oder Leckerli)

Psychologisch sehr vielversprechend sind außerdem Leckerli in Fruchtform. Wenn den Hund etwas gut gemacht hat, kannst Du ihm so etwas Obst geben. Das verbindet er dann nicht unbedingt mit dem Fressen, sondern eher mit dem Akt der Belohnung.

Sowohl Alternative als auch Ergänzung: Geeignetes Gemüse

Neben Obst bietet auch Gemüse viele interessante pflanzliche Nährstoffe. Da es weniger bis gar kein Zucker enthält, ist es meistens deutlich kalorienarmer und somit eine gute Alternative zu Obst.

Aber auch hier gilt: Nicht jedes Gemüse eignet sich für den Hund! Näheres erfährst Du in diesem Text.

FAQs

Viele Obstsorten sind für Hunde gut verträglich, es gibt aber auch Früchte, die giftig wirken können: Besonders Steinfrüchte mit großen Kernen können schnell zu einer Blausäurevergiftung führen. Im Übermaß gefüttert gilt dies auch für kleinere Sorten wie Äpfel, Birnen oder Melonen.

Schon in kleinen Mengen giftig sind für Hunde Früchte wie Avocados, Holunderbeeren oder Weintrauben und Rosinen – sie sollten auf keinen Fall an die Vierbeiner gefüttert werden.

Orangen enthalten sehr viel Vitamin C und sind, sofern sie reif verzehrt werden, für einen Hund unbedenklich. Zu früh gefressene Orangen können allerdings toxische Bitterstoffe enthalten.

Orangen sollten zudem nur geschält und möglichst kernfrei verabreicht werden – in großen Mengen könnte sonst nämlich auch eine Blausäurevergiftung drohen.

Herkömmliche Dessertbananen sind für gesunde Hunde eigentlich völlig unbedenklich und ein schmackhafter, säurenarmer Snack. Bei Durchfall ist die Frucht zudem ein gutes Hausmittel, das eine stopfende Wirkung hat.

Allerdings enthalten Bananen auch sehr viel Zucker und Kalorien und sollten deshalb nur in Maßen verfüttert werden – für kleinere Rassen bedeutet dies nur ein paar kleine Stücke, auch große Hunde sollten pro Tag nicht mehr als eine Banane fressen.

Weiterführende Studien & Infos:

Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.