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CBD Öl für Hunde Empfehlungen 2021: Die besten Präparate im Test

Das völlig legale und frei erhältliche CBD Öl erfreut sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit: Medizinische Forscher sehen es besonders als potentielles alternatives Schmerz- und Beruhigungsmittel – Erfahrungen vieler Menschen, die es nutzen, scheinen dies zu bestätigen.

Da verwundert es kaum, dass es auch viele Hundehalter gibt, die auf diese Substanz setzen. Dementsprechend findet man auf dem Markt auch viele CBD Öle für Hunde. Im folgenden Artikel findest Du mehr zur Wirksamkeit des Stoffes und was Du bei der Verabreichung an deinen Vierbeiner alles beachten solltest. Weiterhin habe ich einen Test und Vergleich der meiner Ansicht nach besten 2021 erhältlichen Sorten durchgeführt.

Unser Testsieger

Beste Sorte in unserem Vergleich ist ziemlich klar das “Cannexol CBD Öl Dog 5%”. Es ist vor allem für leichte bis mittelschwere Blessuren geeignet, Bio-zertifiziert und hat dank Vollspektrum-Zusammensetzung einen ziemlich vielversprechenden Effekt.

Die Sorte nutzt Sonnenblumenöl als Trägersubstanz und ist in ergiebigen 10 Milliliter Flaschen erhältlich. Dank Herausfilterung der Bitterstoffe und Zugabe von Vanille-Aromen wird das Mittel von vielen Hunden sehr gut angenommen.

Die besten 5 CBD Öle für Hunde im Test

Produktname
Empfehlung
Cannexol CBD Öl Dog 5%
Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde
Vetrihemp Bio CBD Öl
Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl
Preistipp
Malantis CBD PetOil 2,5 %
Vollspektrum
CBD-Gehalt
5 %
2,8 %
12 %
6 %
2,5 %
Zusätze
unter 0,05 %
unter 0,2 %
unter 0,2 %
0,0 %
0,0 %
THC-Gehalt
u.a. Sonnenblumenöl, Vanille-Extrakt, Stevia-Extrakt
keine
keine
Lachsöl
u.a. Lein-, Distel-, Traubenkern- & Schwarzkümmelöl
Bio-Öl
Inhalt
10 ml
10-100 ml
10 ml
10 ml
10 ml
Empfehlung
Produktname
Cannexol CBD Öl Dog 5%
Vollspektrum
CBD-Gehalt
5 %
Zusätze
unter 0,05 %
THC-Gehalt
u.a. Sonnenblumenöl, Vanille-Extrakt, Stevia-Extrakt
Bio-Öl
Inhalt
10 ml
Produktname
Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde
Vollspektrum
CBD-Gehalt
2,8 %
Zusätze
unter 0,2 %
THC-Gehalt
keine
Bio-Öl
Inhalt
10-100 ml
Produktname
Vetrihemp Bio CBD Öl
Vollspektrum
CBD-Gehalt
12 %
Zusätze
unter 0,2 %
THC-Gehalt
keine
Bio-Öl
Inhalt
10 ml
Produktname
Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl
Vollspektrum
CBD-Gehalt
6 %
Zusätze
0,0 %
THC-Gehalt
Lachsöl
Bio-Öl
Inhalt
10 ml
Preistipp
Produktname
Malantis CBD PetOil 2,5 %
Vollspektrum
CBD-Gehalt
2,5 %
Zusätze
0,0 %
THC-Gehalt
u.a. Lein-, Distel-, Traubenkern- & Schwarzkümmelöl
Bio-Öl
Inhalt
10 ml

Cannexol CBD Öl Dog 5%

Eine sehr schöne und empfehlenswerte Sorte ist das “Cannexol CBD Öl Dog 5%” des österreichischen Herstellers Cannhelp. Aufgrund des eher ausgeglichenen CBD Gehaltes eignet es sich besonders für leichte bis mittelschwere Beschwerden.

Das Vollspektrum-Öl ist Bio-zertifiziert und enthält neben Hanfprodukten auch noch Sonnenblumen-Trägeröl. Die Dosierung ist dank sehr schön gestalteter Pipette sehr einfach.

Schöne, nicht zu bittere Lösung mit ausgeglichenem CBD Gehalt

Anders als andere Hersteller hat Cannhelp das “Cannexol CBD Öl Dog” allerdings noch einmal kräftig nachbearbeitet. Hanf-Puristen wird das wohl weniger gefallen, für die Vierbeiner hat das aber auch seine Vorteile: So wurden die Bitterstoffe herausgefiltert, stattdessen enthält die Mischung Vanille-Aroma und Stevia, was für einen süßen und auch bei den meisten Vierbeinern anscheinend ziemlich beliebten Geschmack sorgt.

Ob das auch bei deinem Hund der Fall ist, musst Du selber herausfinden. Hinsichtlich der Zusammensetzung und laut Erfahrungsberichten auch guter Wirkung ist das “Cannexol CBD Öl Dog 5%” eine ziemlich empfehlenswerte Sorte für Vierbeiner eigentlich jeder Größe.

Vorteile

  • Vollspektrum-Öl mit ausgeglichenem CBD Gehalt
  • für die Vierbeiner anscheinend sehr angenehmes Vanille-Aroma, keine Bitterstoffe
  • einfache Dosierung

Nachteile

  • Nachbereitung wird von einigen Puristen skeptisch gesehen

Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde

Wenn Du ein sehr mildes Öl suchst, das nur wenig CBD enthält – z.B. zum Einstieg oder zur Linderung leichter Beschwerden – kann ich dir aber auch zum “Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde” raten.

Nacani kommt aus der Nähe von München und fertigt alle CBD-Produkte in eigener Produktionsstätte. Das Öl wird im Kaltpress-Verfahren gewonnen, es handelt sich zudem um eine Vollspektrum-Sorte aus organischem Anbau.

Erhältlich ist es in fünf verschiedenen Größen mit 10 bis 100 Milliliter Inhalt – somit kannst Du dich auch bevorraten.

Milde Sorte für leichtere Fälle

Für CBD Fans sehr interessant ist zudem, dass Nacani auf weitere Zusätze oder fremde Trägeröle verzichtet. Laut Feedback von Hundehaltern hat es so auch eine sehr natürliche Konsistenz und eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung.

Diese hat angesichts des eher niedrigen Wirkstoffgehaltes natürlich seine Grenzen – bei stärkeren Schmerzen oder anderen Problemen wirst Du also wahrscheinlich auf eine andere Sorte ausweichen müssen. Ansonsten ist das “Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde” aber eine wirklich schöne und nicht zu belastende Option.

Vorteile

  • in verschiedenen Größen erhältlich
  • vergleichsweise mild, ideal für leichte Blessuren oder zur Gewöhnung
  • reines Hanföl ohne Trägeröl oder Zusätze

Nachteile

  • CBD Gehalt für stärkere Probleme etwas gering

Vetrihemp Bio CBD Öl

Eine in doppelter Sicht sehr starke Sorte ist das “Vetrihemp Bio CBD Öl”. Es stammt aus Österreich und hat eine für Haustiere extrem hohe Konzentration: Der CBD Gehalt von 10 Prozent eignet sich auch für vergleichsweise starke Beschwerden.

Das setzt aber eine ausreichende Größe des Vierbeiners voraus: Vetrihemp legt darauf Wert, dass diese Sorte ausschließlich für Tiere ab 10 Kilogramm Körpergewicht geeignet ist. Wiegt der Hund weniger, kann der hohe CBD Gehalt nämlich schnell zu stark wirken.

Sehr starkes Öl für größere Beschwerden

Ansonsten scheint das fast THC-freie Mittel aber sehr wirksam zu sein: Die meisten Hundehalter, die Erfahrungsberichte hinterlassen haben, preisen den wirklich durchdringenden Effekt des Öls, welcher sich auch bei starken Beschwerden bemerkbar macht.

Das Bio-zertifizierte Produkt verwendet kein weiteres Trägeröl oder andere Zusätze, sondern verlässt sich ausschließlich auf Hanf-Produkte. Das wird von vielen CBD-Kennern sehr geschätzt.

Somit ist nicht nur die Konzentration dieses Öls stark, sondern auch die Qualität. Dafür musst Du dann aber auch bereit sein, etwas zu bezahlen, denn die Sorte – eine Flasche enthält 10 Milliliter – ist doch um einiges teurer als die meisten anderen Produkte.

Vorteile

  • sehr hoher CBD-Gehalt bei sehr wenig THC
  • reines Hanfprodukt ohne andere Trägeröle oder Zusätze
  • laut Erfahrungsberichten ziemlich gute, schmerzstillende Wirkung

Nachteile

  • für kleinere Hunde zu stark & ungeeignet
  • sehr teuer

Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl

Sehr interessant ist auch das “Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl”. Es ist in einer 10 Milliliter-Flasche erhältlich und hat einen CBD Gehalt von 6 Prozent. Das ist ein guter mittlerer Wert, der sich vor allem gegen mittelschwere Beschwerden etabliert hat.

Neben Hanföl verwendet Hempamed auch Lachsöl, um das CBD zu tragen. Das sorgt nicht nur für eine bessere Ernährung – Lachsöl gehört zu den besten Omega 3 Quellen überhaupt – sondern anscheinend auch für einen hervorragenden Geschmack.

Gutes Mittelklasse-Öl

Getrübt wird der eigentlich ziemlich gute Gesamteindruck etwas dadurch, dass es sich bei dieser Sorte um kein Vollspektrum CBD Öl handelt. Für nachhaltig orientierte Hundehalter wird es ebenfalls etwas enttäuschend sein, dass nur das Hanföl bio-zertifiziert ist, das Lachsöl aber nicht.

Trotzdem ist das “Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl” eine schöne Mittelklasse-Sorte, die sich besonders für kostenbewusste Einsteiger eignet: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nämlich wirklich gut.

Vorteile

  • anscheinend hervorragender Geschmack
  • Lachsöl als Trägeröl, mit weiteren gesunden Eigenschaften
  • guter, mittlerer CBD-Gehalt
  • schönes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • kein Vollspektrum-Öl
  • nicht vollständig Bio

Malantis CBD PetOil 2,5 %

Der Stuttgarter Hersteller “Malantis” ist ein Familienunternehmen, das neben CBD Kosmetikprodukten auch Öl anbietet . Das “Malantis CBD PetOil 2,5 %” ist dabei besonders unter preisbewussten Hundehaltern sehr beliebt. Ein Fläschchen enthält 10 Milliliter, die Sorte gehört zu den günstigsten Angeboten überhaupt.

Das Öl hat dabei einen CBD Gehalt von 2,5 Prozent. Für stärkere Blessuren mag das etwas wenig sein, für den Einstieg oder kleinere Wehwechen ist diese Konzentration aber ein guter Wert.

Günstig & mild

Auch die verwendeten Trägeröle sprechen für die Sorte: So nutzt Malantis z.B. Schwarzkümmel-, Lein-, Distel- und Traubenkernöl – das erhöht den Nährwert der Mischung sehr stark.

Allerdings gibt es auch noch einige Gründe, die gegen das “Malantis CBD PetOil 2,5 %” sprechen: Anders als die meisten Öle ist es so nicht Bio-zertifiziert, weiterhin handelt es sich um kein Vollspektrum-Öl und hat deshalb nach Einschätzung vieler CBD-Experten einen etwas geringeren Effekt.

Solltest Du CBD für deinen Vierbeiner allerdings einfach nur mal ausprobieren wollen, ist diese milde und schonende Lösung eine gute Idee, die auch den Geldbeutel nicht über Gebühr strapaziert.

Vorteile

  • sehr mildes CBD Öl
  • interessante Zusammensetzung an gesunden Trägerölen
  • günstiger Preis

Nachteile

  • kein Vollspektrum-Öl
  • CBD Gehalt für manche Blessuren zu niedrig
  • nicht Bio-zertifiziert

Was ist CBD Öl?

CBD ist die gängige Abkürzung für “Cannabidiol”, ein Nebenprodukt der Hanfpflanze. Dort ist es in Form einer Säure vorhanden, für den Heimgebrauch wird es dann destilliert und anschließend mit einem Trägeröl verzehr- und auftragbar gemacht.

Wissenschaftlich gesehen gehört es zur Gruppe der Cannabinoide, welche derzeit sehr genau erforscht wird. Experten sehen in diesen Stoffen nämlich sehr großes Potential, da sie durch das Endocannabinoid-System direkt an Rezeptoren im Nervensystem andocken können.

Viel Potential, besonders in der Angst- & Schmerztherapie

Besonders vielversprechend ist CBD dann nach Ansicht von Fachleuten auf den Feldern der Angst- und Schmerztherapie. Erste humanmedizinische Studien haben vielversprechende Ergebnisse geliefert, die derzeit vertieft werden.

Bei Hunden steckt die Forschung allerdings noch etwas in den Kinderschuhen, klinische veterinärmedizinische Studien oder sogar Ergebnisse sind eher unbekannt – hier wird wohl zunächst abgewartet, wie sich CBD bei Menschen auswirkt.

Frühe Untersuchungen lassen aber auch hier optimistisch in die Zukunft blicken, so haben Forscher der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover beispielsweise herausgefunden, dass auch Hunde über Cannabinoid-Rezeptoren verfügen – ihr Körper ist also in der Lage, CBD aufzunehmen.

Unterschied zwischen CBD & Hanföl

Oft wird davon ausgegangen, dass CBD und Hanföl dasselbe seien. Dem ist aber nicht so:

  • Hanföl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen und lässt sich auch als Speiseöl einsetzen
  • CBD hingegen stammt aus den Blättern bzw. der Blüte der Hanfpflanze, um ein Öl handelt es sich bei dem Stoff zunächst nicht.

Zwar nutzen viele CBD Öle Hanföl als Trägersubstanz, im Umkehrschluss enthält aber nicht jedes Hanföl auch CBD. Im Grunde ist es auch möglich, CBD Produkte ohne weitere Hanf-Zusätze anzubieten, so gibt es auch Sorten, die z.B. auf Sonnenblumen- oder sogar Lachsöl setzen.

Ist CBD legal?

Viele Hundehalter sind sich aber unsicher, ob CBD wirklich etwas für ihren Liebling ist. Das betrifft besonders die rechtliche Seite, denn Hanf hat leider auch 2021 noch einen eher umstrittenen Ruf.

Verantwortlich dafür ist vor allem das psychoaktive Tetrahydrocannabinol, besser bekannt als THC. Dieser Stoff hat Hanf über Jahrzehnte den Ruf eingebracht, einzig und allein ein Rauschmittel zu sein. Trotz Lockerungen in den letzten Jahren wird es zu großen Teilen im Betäubungsmittelgesetz immer noch kriminalisiert.

Sehr traditionsreiche Nutzpflanze

Das ist sehr schade, denn Hanf ist viel mehr als “nur” THC. Stattdessen wurde es über Jahrtausende hinweg als Nutzpflanze angebaut, bevor es durch die globale Gesetzgebung gebremst wurde.

So sind viele historische Dokumente im Original vor allem deshalb sehr gut erhalten, weil sie zumindest teilweise auf Hanfpapier gedruckt wurden. Auch in der Textilbranche genießen die Fasern der Pflanze einen sehr guten Ruf – viele Experten sind so der Ansicht, dass Hanf-Kleidung um einiges bequemer und robuster ist als Baumwolle. Hanfseile oder Dämmstoffe für die Baubranche sind ebenfalls starke Lösungen – die Nutzungsmöglichkeiten sind fast unendlich.

Keine berauschende Wirkung

Trotzdem machen sich viele Sorgen, wenn es darum geht, Hanf einzunehmen. Aber keine Sorge: Mit handelsüblichem, frei erhältlichen CBD machst Du dich weder strafbar noch wirst Du unfreiwillig zum “Drogendealer” für deinen Vierbeiner.

Einerseits werden für CBD-Produkte nur Pflanzen verwendet, die von Hause aus einen sehr geringen THC-Gehalt aufweisen. Zweitens ist dieser nach der Destillation noch kleiner – der THC-Anteil beträgt dann maximal 0,2 Prozent, oft ist er noch kleiner und geht gegen null.

Das ist viel zu wenig, um irgendeine psychoaktive Wirkung zu haben. Aus diesem Grund sind die meisten Hunde CBD Öle dann auch als Ergänzungsfuttermittel deklariert und können dem Vierbeiner guten Gewissens gegeben werden.

Nur frei erhältliche Produkte verwenden

Auf keinen Fall solltest Du auf verschreibungspflichtige CBD Medikamente zurückgreifen, die Du vielleicht noch im Schrank zu stehen hast. Diese können unter Umständen mehr THC enthalten, was für den Hund um einiges giftiger wäre als für uns.

Mögliche Anwendungsgebiete bei Hunden

Bei Hunden ist CBD so zwar noch nicht ganz so gut erforscht wie bei Menschen, es gibt aber einige Hinweise darauf, dass die Wirkung ziemlich ähnlich sein kann.

Deshalb gibt es einige Anwendungsgebiete, die vielversprechend sind und auch von immer häufiger von Hundehaltern genutzt werden – die Erfahrungswerte sind dann auch meistens ziemlich gut.

Angststörungen

Sehr häufig werden CBD Tropfen bei leichteren bis mittelschweren Angststörungen eingesetzt. Das betrifft beispielsweise Hunde, die sehr ungerne Auto fahren, aber dennoch mitgenommen werden müssen, aber auch für die Vorbereitung auf den stressigen Tierarztbesuch setzen viele auf CBD.

Weiterhin werden diese Öle auch für erwartbare laute Ereignisse genutzt. Das kann eine Feier mit viel Musik in der näheren Umgebung sein, aber auch in der Silvesternacht geht es anscheinend vielen Vierbeinern besser, wenn sie CBD eingenommen haben.

Diesbezüglich sind sie dann eine Alternative zu sedierenden Medikamenten oder pflanzlichen Beruhigungsmitteln.

Schlaflosigkeit & Hyperaktivität

Da CBD anscheinend in der Lage dazu ist, direkt an die Hirn- und Nervenrezeptoren des Hundes anzudocken, wird der Stoff auch gerne bei allgemeiner Unruhe gegeben. Häufigste Symptome sind dann Schlaflosigkeit und – oft dadurch bedingt – Hyperaktivität.

Ursache hierfür sind in den meisten Fällen häufige Störungen der Ruhephasen des Hundes. Da die Vierbeiner sehr viel Schlaf brauchen – 12 bis 14 Stunden sind das absolute Minimum – wird dann auch der Körper stark belastet. Durch den so gestörten Hirnstoffwechsel samt unausgeglichener Hormonausschüttung ist dann oft verstärkte Unruhe die Folge.

Durch eine Beruhigung des Nervensystems könnte CBD dann dazu beitragen, dieses Defizit etwas auszugleichen. Der Hund schläft dann besser und ist gleich viel ausgeglichener.

Gelenkkrankheiten

Sehr hoffnungsvoll blicken Forscher auf CBD als schmerzlindernde Hilfe bei Gelenkkrankheiten: Arthrose, Arthritis oder erblich bedingte Leiden wie Hüftdysplasie sind zu wahren Volkskrankheiten unter den Vierbeinern geworden und belasten besonders ältere Tiere.

Untersuchungen hierzu sind noch im Anfangsstadium: Eine US-amerikanische Studie mit zehn Hunden, die unter Arthritis-Schmerzen litten, lief aber sehr positiv ab: Bei neun von ihnen ließen die Symptome sichtbar nach.

Epileptische Anfälle

In humanmedizinischen Studien wird auch die Wirkung von CBD auf Epilepsie-Patienten erforscht – erste Ergebnisse hierzu sind sehr vielversprechend. Aus diesem Grund nutzen einige Hundehalter CBD Öle auch, um Vierbeiner, die derartige Anfälle haben, zu behandeln.

Auch hier gibt es noch keine belastbaren Studien – die subjektiven Erfahrungswerte scheinen diesbezüglich aber ziemlich gut zu sein.

Wunden & Entzündungen

Weiterhin kann CBD Öl auch entzündungshemmende Eigenschaften haben, weshalb es – entweder oral verabreicht oder aufgetragen – auch bei Wunden und Verletzungen eingesetzt wird. Hier dient es dann als Alternative zu stärkeren antiinflammatorischen Schmerzmitteln.

Sekundäre Eigenschaften von CBD Öl

Weiterhin haben CBD Tropfen – insbesondere in Verbindung mit Hanföl – auch noch einige sekundäre Eigenschaften, die unabhängig von der Wirkung auf die Cannabinoid-Rezeptoren sind.

Hoher Vitamin E Gehalt

So enthalten die meisten Öle einen vergleichsweise hohen Vitamin E Gehalt. Dieses Vitamin ist vor allem als Antioxidans interessant und kann vom Hund nicht selbst hergestellt werden.

Enthalten ist es vor allem in Innereien wie Leber – wenn dein Liebling weniger davon bekommt, muss er das Vitamin auf anderem Wege enthalten. Pflanzliche Öle sind dann eine hervorragende Option, auch CBD Tropfen können dann ihren Beitrag leisten.

Viele ungesättigte Fettsäuren

Weiterhin enthalten praktisch alle CBD Öle einen hervorragenden Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Oft ist das Verhältnis zwischen den wichtigsten Vertretern – Omega 3 und Omega 6 Säuren – fast optimal, davon profitieren dann u.a. Haut und Fell, Herz-Kreislauf sowie die Blutgerinnung des Vierbeiners.

Hat CBD auch Nebenwirkungen für die Vierbeiner?

Es sieht also so aus, dass CBD ein hohes Potential für Hunde hat.

Aber haben derartige Öle nicht auch Nebenwirkungen?

Aufgrund der noch unklaren Forschungslage gibt es diesbezüglich noch keine absoluten Aussagen, dafür aber Tendenzen.

Keine bösen Effekte bekannt

Die gute Nachricht zunächst: Für THC-freies CBD Öl sind keine ernsthaften und langwierigen Nebenwirkungen für Hunde bekannt.

Du musst dir also keine großen Sorgen darum machen, dass z.B. der Kreislauf des Vierbeiners darunter leiden könnte – lediglich der Blutdruck kann kurzzeitig gesenkt werden . Auch die Psyche und das Wesen der Vierbeiner wird auf Dauer nicht verändert.

Hin und wieder Magen-Darm-Probleme

Allerdings gibt es manche Tierärzte, die davon berichten, dass einige Hunde nach der Einnahme von CBD Öl Magen-Darm-Probleme davongetragen haben – meistens in Form von Durchfall oder Erbrechen.

Das kann einerseits eine allergische Reaktion auf Trägersubstanzen sein, es ist aber auch möglich, dass der Verdauungstrakt des Vierbeiners von einer zu starken Initialdosis überrascht und dann auch +überfordert wurde.

Hohe Dosis kann ungewünscht stark beruhigen

Weiterhin ist es möglich, dass eine zu hohe Ration CBD Öl auch einen zu beruhigenden Effekt haben kann. Der Hund ist dann nicht nur deutlich entspannter, sondern auch etwas groggy – deutlich mehr, als eigentlich gewünscht ist.

Auf Dauer musst Du dir dann aber keine Sorgen machen – der Effekt klingt mit der Zeit ab. Weiterhin wird gelegentlich auch ein stärkerer Durst bei den Tieren beobachtet, Du solltest den Wassernapf also gut gefüllt halten.

Gefahr von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Etwas anders sieht die Sache aber aus, wenn dein Hund wegen seiner Leiden Medikamente einnimmt. Dann kann CBD durchaus ungewünschte Wechselwirkungen haben.

Durch das Andocken an den Cannabinoid-Rezeptoren ist es nämlich möglich, dass gewisse Arzneimittel nicht mehr so stark wirken wie vorher. Ein Beispiel hierfür sind z.B. Magensäure-Blocker.

Beim Tierarzt nachfragen

Um sicher zu gehen, ist es sehr ratsam, vor der ersten Verabreichung von CBD Öl grünes Licht vom Tierarzt einzuholen. Er kennt deinen Hund gewöhnlich sehr gut und kann dir außerdem noch weitere wertvolle Tipps zur Anwendung geben.

Die richtige Dosierung

Ein weiterer wichtiger Aspekt von CBD Öl ist die richtige Dosierung. Gibst Du zu viel, kann das zu starke Effekte haben, bei zu wenig hingegen ist es auch möglich, dass das Öl wirkungslos erscheint.

Die genaue Menge hängt immer von verschiedenen Faktoren wie Art und Ausmaß der Beschwerden, Alter und Größe bzw. Gewicht des Hundes ab. Es gibt aber einige Faustregeln, die Du beim Dosieren des Öls im Hinterkopf behalten solltest.

Langsam beginnen

Empfohlen wird meistens, langsam zu beginnen: So kann sich der Körper an die neue Substanz gewöhnen und die Gefahr von leichten Nebeneffekten wird deutlich verringert.

Fang’ also am besten mit nur wenigen Tropfen an und beobachte, wie der Vierbeiner dann darauf reagiert. Tag für Tag kannst Du die Dosis dann steigern, sofern es notwendig ist.

Die richtige Konzentration finden

CBD Öl wird in verschiedenen Konzentrationen angeboten, die Stärke wird dann in Prozentzahlen angegeben. Für den Einstieg wird oft geraten, eine eher milde Variante zu wählen und später auf kraftvollere Mittel umzusteigen.

So gibt es viele Hundehalter, die z.B. mit 2-Prozent-Tropfen beginnen und die Konzentration dann langsam hochfahren.

Typische Mengen für Vierbeiner

Typische Mengen für Vierbeiner umfassen meistens ein bis fünf Tropfen CBD Öl pro Tag. Auch hier wird oft mit einer kleineren Dosis begonnen, die dann langsam hochgefahren wird.

Generell sollte bei leichteren Beschwerden etwas geringer dosiert werden als bei stärkeren Schmerzen.

Wirkungsdauer von CBD bei Hunden

Noch gibt es keine wissenschaftlichen Ergebnisse, wie lange es dauert, bis verabreichtes CBD Öl bei Hunden wirkt. Die Erkenntnisse, die bis jetzt vorliegen, sind eher anekdotisch und von Hundehaltern geprägt:

  • Einige glauben, schon nach wenigen Minuten eine Besserung beobachten zu können
  • Es gibt aber auch Berichte, die darauf hinweisen, dass der Vierbeiner mehrere Tage bis sogar Wochen mit CBD Öl versorgt werden musste, bis er auf die Substanz reagiert hat.

Sehr häufig wird CBD Öl deshalb über längere Zeit hinweg gegeben – besonders bei chronischen Angstzuständen oder Schmerzen. Da die Studienlage noch sehr unvollständig ist, raten viele Experten dazu, hin und wieder eine Pause einzulegen, um wirklich auf der sicheren Seite zu sein.

Verabreichung von CBD Öl an Hunde

Wir Menschen nehmen CBD Öl vor allem ein, indem wir es direkt unter die Zunge träufeln: Von dort wirkt es schnell über die Schleimhäute ein und kann dann schnell an die Cannabinoid-Rezeptoren andocken.

Bei Hunden ist das leider etwas schwieriger: Denn kaum ein Vierbeiner hat die Geduld dafür, sie sind dann entsprechend unkooperativ. Deshalb hat es sich bewährt, hier mit Tricks zu arbeiten.

Ins Futter mischen

Sehr gerne wird es so ins Futter gemischt. Das ist besonders bei Feuchtnahrung eine gute Idee – die Tropfen lassen sich dann leicht verrühren und fallen geschmacklich kaum ins Gewicht.

Bei Trockenfutter ist es dann etwas schwieriger, da es kaum möglich ist, das Öl gleichmäßig über die Ration zu verteilen. Eine Lösung wäre es, die Kroketten etwas in einer CBD-Wasser-Mischung aufzuweichen, da dies für den Hund sehr ungewohnt ist, wachsen dann aber auch gelegentlich die Akzeptanzprobleme.

Auf Leckerli träufeln

Eine schöne Alternative ist es dann, ein Leckerli mit der entsprechenden CBD Öl Menge zu beträufeln. Sehr geeignet hierfür sind weichere Snacks wie Wurst-Mischungen, aber auch Kauknochen mit fleischiger Füllung lassen sich gut hierfür nutzen.

Mit etwas Glück merkt der Hund dann nicht einmal, dass er mit seiner Belohnung auch noch etwas gefressen hat, das ihm unter Umständen gesundheitlich weiterhelfen kann.

CBD Öl Arten im Überblick

Allerdings ist nicht jedes CBD Öl gleich: Kenner unterscheiden zwischen drei verschiedenen Arten, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Vollspektrum Öle

Von Experten für sehr geeignet befunden werden sogenannte Vollspektrum CBD Öle. Sie enthalten gewöhnlich auch Hanföl als Trägersubstanz und decken das gesamte Wirkungsspektrum der Pflanze ab.

Sie enthalten also auch noch andere Cannabinoide, Flavonoide und Terpene, wodurch nach Ansicht vieler Enthusiasten der sogenannte “Entourage-Effekt”, eine ganzheitliche Wirkung der kompletten Pflanze, aktiviert wird.

Gewöhnlich sind diese Öle dann auch sehr hochwertig, allerdings auch teurer als andere Sorten.

Breitenspektrum Öle

Sehr dem Vollspektrum ähnlich sind Breitenspektrum Öle: Bei diesen wurde die natürliche Zusammensetzung beibehalten, allerdings wurden auch die letzten Reste von THC vor der Abfüllung entfernt.

Das macht diese Tropfen um einiges sicherer, allerdings wird laut Ansicht von CBD-Experten auch der mögliche Entourage-Effekt etwas gesenkt.

CBD Isolate

Bei CBD Isolaten wird hingegen ausschließlich das Cannabidiol extrahiert und mit einem Trägeröl vermischt. Dieses chemische Verfahren ist um einiges kostengünstiger, weshalb derartige Sorten meistens zu den preiswerteren Varianten gehören.

Auch Isolate können an die Cannabinoid-Rezeptoren andocken. CBD Kenner sind allerdings oft der Ansicht, dass die Wirkung aufgrund des ihrer Ansicht nach fehlenden Entourage-Effekts genauso stark ist wie bei Vollspektrum Ölen.

Die Kaufkriterien

CBD Öl wird von vielen Hundehaltern als interessante Alternative zu Schmerz- oder Beruhigungsmitteln betrachtet und erfreut sich deshalb immer größerer Beliebtheit. So ist es kaum verwunderlich, dass fast alle Hersteller auch Varianten für Haustiere im Angebot führen.

Hier gibt es allerdings doch einige Sachen zu beachten, denn kaum eine CBD Öl Sorte ist wirklich gleich. Damit Du weißt, worauf Du dabei achten solltest, habe ich dir einige wichtige Kaufkriterien zusammengestellt.

1

Art des CBD Öls

Bei Hunde CBD Ölen stehen dir Voll- und Breitenspektrum-Mischungen sowie Isolate zur Auswahl.

  • Generell werden erstere beiden Arten als hochwertiger angesehen, sind aber auch etwas teurer.
  • Aus chemischer Sicht sollten Isolate einen sehr ähnlichen Effekt haben, kosten aber oft deutlich weniger.

2

CBD Gehalt

Der CBD Gehalt bei Präparaten für Hunde und andere Haustiere liegt meistens zwischen etwa 2 und 12 Prozent.

Niedrig dosierte Sorten werden vor allem für den Einstieg, bei kleineren Hunden und für eher geringe Beschwerden eingesetzt. Öle mit höherem CBD Gehalt eignen sich dementsprechend vor allem für größere Tiere, stärkere Wehwechen und nach einer “Eingewöhnungsphase”.

3

Verwendete Trägeröle

Ebenfalls ein nicht zu unterschätzendes Kriterium sollte das gewählte Trägeröl sein. Viele Mischungen nutzen Hanföl, es gibt aber auch Präparate, die z.B. auf Koks-, Schwarzkümmel-, Lachs- oder Sonnenblumenöl setzen.

Besonders in Kombination mehrerer Sorten kann so der Nährwert des CBD Öls noch weiter optimiert werden, denn sie enthalten dann viele weitere Vitamine und Mineralien.

4

Bio Qualität

Wenn Du auf nachhaltigen Anbau wert legst, solltest Du zudem darauf achten, dass das Öl deiner Wahl Bio-Qualität aufweist – meistens wird dies durch das EU Bio Siegel belegt. So wird u.a. sichergestellt, dass die Hanfpflanzen ohne schädliche Pestizide angebaut wurden – oft sind Bio Öle sehr hochwertig.

Es gibt allerdings auch Mischungen, die kein offizielles Siegel aufweisen, aber dennoch starke Optionen sind – diese sind meistens um einiges günstiger und deshalb besonders für preisbewusste Hundehalter interessant.

5

Geschmack & Akzeptanz einer Sorte

Wenn ausschließlich Hanföl verwendet wird, um CBD Tropfen zu tragen, ist die Akzeptanz nicht immer optimal, da manche Hunde den Geschmack nicht sonderlich appetitlich finden. Es gibt aber auch Ausnahmen – hier können auch Erfahrungsberichte anderer Hundehalter helfen, die auf vielen CBD-Kaufplattformen eingesehen werden können.

Für sehr mäkelige Vierbeiner empfiehlt sich hingegen häufig eine Sorte, die zumindest teilweise ein Trägeröl enthält, welches bei Hunden sehr beliebt ist. Fischöle sind dann beispielsweise sehr populär.

6

Größe einer Flasche

Außerdem könnte auch die Größe der Flasche ein Kaufkriterium darstellen. Die meisten Sorten sind in 10 Milliliter-Behältern erhältlich, manchmal kann man aber mit einem Vorratspack auch etwas sparen.

Aber Vorsicht: CBD Öl kann auch ranzig werden – Du solltest also nur so viel kaufen, wie dein Vierbeiner auch verbrauchen kann. Sehr große Packungen, z.B. mit 100 Millilitern, eignen sich so z.B. eher, wenn Du mehrere Vierbeiner im Haus hast.

Kühl, trocken & schattig lagern

Um das Haltbarkeitsdatum des CBD Öls zu erreichen, solltest Du es sorgfältig lagern. Idealerweise steht es dann an einem kühlen, trockenen und auch schattigen Ort – würdest Du es in der Sonne stehen lassen, wären schnell Qualitätseinbußen die Folge.

Die Vorteile

Scheint sehr beruhigende Wirkung haben zu können

CBD Öl ist ein sehr vielversprechendes Mittel, in dem eine große Anzahl von Hundehaltern viele Vorteile sehen. Potential scheinen die Tropfen so vor allem bei ängstlichen oder nervösen Vierbeinern zu haben.

In humanmedizinischen Studien wurde herausgefunden, dass CBD direkt an die Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn andocken kann und dann eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem ausstrahlt. Erste tiermedizinische Untersuchungen haben ergeben, dass auch Hunde diese Rezeptoren haben – viele Tierfreunde berichten so auch anekdotisch, dass CBD ihren Vierbeinern sehr geholfen hat, ruhiger und ausgeglichener zu werden.

Wahrscheinlich schmerzstillend & krampflösend

Weiterhin kann CBD, wenn es ans Nervensystem andockt, auch schmerzstillend und krampflösend wirken. Tiermediziner versprechen sich so viel von der Substanz, besonders bei der Behandlung von Hunde-Epilepsie sind sie sehr hoffnungsvoll.

Erste Studien legen zudem nahe, dass CBD Öl auch in der Schmerztherapie eingesetzt werden kann. Viele Hundehalter nutzen den Stoff dann auch jetzt schon zu diesem Zweck und berichten oft von starken Ergebnissen.

Anscheinend ohne starke Nebenwirkungen für die meisten Vierbeiner

Im Vergleich zu synthetisch gewonnenen Arzneimitteln ist CBD Öl außerdem anscheinend frei von größeren Nebenwirkungen.

Lediglich in Verbindung mit einigen Medikamenten können Wechsel-Effekte auftreten und z.B. die Wirkung eines Arzneimittels hemmen. Ansonsten sind die Tropfen aber sehr schonend und können bei den meisten Vierbeinern ohne Bedenken eingesetzt werden.

Natürliche Alternative

Und schließlich ist CBD auch sehr natürlich. Es handelt sich im Grunde um ein rein pflanzliches Produkt, viele Sorten sind zudem Bio-zertifiziert.

Die Nachteile

Allerdings gibt es auch Gründe, die (noch) gegen CBD Öl sprechen. So können diese “Nachteile” manchmal dazu führen, dass eine andere Alternative doch besser geeignet ist.

Noch keine belastbaren wissenschaftlichen Nachweise über Wirkung

Ein großes Problem, das CBD noch in der Tiermedizin hat, ist, dass es kaum belastbare wissenschaftliche Studien gibt, die den Nutzen der Substanz bei Hunden bestätigt oder widerlegt. Die Forschung steckt hier noch in den Kinderschuhen, weshalb Hersteller auch nicht mit dem Potential werben dürfen und ihre Produkte meistens als “Aroma-Öle” verkaufen.

Das heißt nicht, dass CBD keine Wirkung haben kann, für ernsthafte Fälle ist es aber noch nicht gut geeignet – hierfür fehlt einfach die Basis. Haupteinsatzgebiet sollte deshalb die ergänzende Gabe und die Nutzung in leichteren Fällen sein.

Kann Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen

Wenn dein Hund Medikamente einnimmt, solltest Du zudem sehr vorsichtig mit CBD sein: Es kann dann nämlich passieren, dass die Wirkung der Arznei abnimmt, da Cannabidiol den Enzym-Haushalt mit beeinflusst.

Im Zweifel solltest Du die Nutzung daher auf jeden Fall mit dem Tierarzt absprechen, um unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Oft teurer als andere alternative Mittel

Und schließlich ist CBD auch nicht unbedingt günstig – etwas Budget einplanen musst Du für die Tropfen also schon.

Angesichts der sehr guten Erfahrungswerte vieler Hundehalter kann das trotzdem sinnvoll sein, solltest Du aber nicht in der Lage sein, allzu viel auszugeben, gibt es doch einige pflanzliche Alternativen, die den Geldbeutel deutlich mehr schonen.

FAQs

Die besten CBD Öle für Hunde im Test & Vergleich

  1. Cannexol CBD Öl Dog 5%
  2. Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde
  3. Vetrihemp Bio CBD Öl
  4. Hempamed CBD Hanföl für Hunde 6% Tildas Wahl
  5. Malantis CBD PetOil 2,5 %

In unserem Vergleich sehr überzeugen konnte das hochwertig zusammengesetzte und sehr schmackhafte “Cannexol CBD Öl Dog 5%”. Unter den eher milden Sorten schneidet das “Nacani CBD Hanföl 2,8% für Hunde” stark ab, wenn Du ein sehr starkes Öl suchst, dürfte aber auch das “Vetrihemp Bio CBD Öl” deine Erwartungen gut erfüllen.

Die Anzahl der täglichen CBD Öl Tropfen hängt ganz von Größe und Gewicht des Hundes, gesundheitlichen Problemen und auch der verwendeten Pipette ab – es gibt also kein Patentrezept, das sich für alle Vierbeiner eignet.

Sehr häufig werden allerdings pro Tag zwischen einem und fünf Tropfen verabreicht. Empfohlen wird häufig, mit einem eher leichten Mittel und kleinen Dosen zu beginnen und die Intensität dann langsam zu steigern.

Noch steckt die Forschung bezüglich der Wirkung von CBD Öl bei Hunden in den Kinderschuhen. Erste Ergebnisse lassen aber auf gute Effekte hoffen, besonders auf den Gebieten der Schmerz- und Angst-Therapie sowie der Behandlung von Epilepsie sind viele tiermedizinische Forscher sehr optimistisch.

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Über den Autor Sven Kohler
Über den Autor Sven Kohler

Sven schreibt leidenschaftlich gerne über alles, was seine liebsten haarigen Freunde angeht. Am Herzen liegen ihm dabei Hundeerziehung, -Gesundheit und natürlich -Ernährung- die absolute Grundlage für ein glückliches Hundeleben. Und da es auch eine schier unendliche Anzahl an Zubehör und Spielzeug gibt, macht sich Sven die Mühe und stellt Euch seine liebsten Produkte im Test vor.